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ESXi & Lenovo RD230 - Probleme mit dem RAID

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ESXi & Lenovo RD230 - Probleme mit dem RAID

Beitragvon DrPerry97 » 17.10.2011, 21:31

Hallo.

Ich habe ein Phänomen, was mich wahnsinnig macht.

Ich habe einen nagelneuen Lenovo RD230 Server mit VMWare freigabe.

2x SATA Platten Hotplug mit 1 TB

Als RAID konfiguriert.

Vmware erkennt aber die einzelnen Laufwerke und nicht das definierte RAID.

Dachte es wäre mein Fehler, ließ erstmal die Installation laufen.
Dann kam die Meldung vom RAID-Controller, daß das RAID nicht in Ordnung sei.

Also erkennt Vmware ESXi 5 und auch 4.1 die einzelnen Platten und nicht als gespiegeltes Laufwerk, obwohl dies so definiert wurde und auch von einer Windows Installation so gesehen wird.

Hat jemand eine Idee ????

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Beitragvon mschoen » 17.10.2011, 21:54

Höchstwahrscheinlich handelt es dabei um einen Fake-RAID-Controller, der vom ESXi nicht unterstützt wird...

Edit: laut HCL wird der nicht mehr unter ESXi 5 unterstützt.

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Beitragvon DrPerry97 » 17.10.2011, 22:03

Laut Lenovo soll der Server so wie er ist, vmware voll unterstützen.

Sollte auch den RAID-Controller einschließen.

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Beitragvon continuum » 17.10.2011, 22:34

den Angaben würde ich aber nicht trauen.

Das klingt absolut nach FakeRaid

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Beitragvon DrPerry97 » 17.10.2011, 22:53

Dann bin ich mal auf Lenovo gespannt. Wenn das nicht funktioniert gehen die Server zurück.

Fake RAID ist logisch, aber bei Geräten der Preisklasse eine Frechheit.

Mal sehen was Lemovo dazu sagt, der Rd 230 funktioniert Super mit der Esxi

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Beitragvon Supi » 18.10.2011, 09:33

Ist denn überhaupt eine ThinkServer 8708xxx Raid-Adapter verbaut?

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Beitragvon DrPerry97 » 18.10.2011, 09:51

Der Standard RAID wird von der Hauptplatine zur Verfügung gestellt. Wie beim TD230 auch. Nur ist der Controller ein anderer.

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Beitragvon DrPerry97 » 18.10.2011, 10:02

Aussage von Lenovo :

Der Server unterstützt VMWare aus ganzheitlicher Sicht. Nur braucht man einen extra Controller für eine VMWare Installation.
Der integrierte Controller wird nicht von VMWare unterstützt und ist bei Lenovo bekannt, nur schreibt man dies nicht in die Technischen Daten.

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Beitragvon Supi » 18.10.2011, 10:32

Das ist jetzt sicher schlau daher geredet, aber:

1. sollten man sich vorher dazu schlau machen
2. am besten mit der Anforderung (es soll Vmware ESX drauf) an den Lieferanten vor der Bestellung wenden, ob das so passt. Dann kann man dem im Nachgang auch auf die Finger hauen.
Das hätte dir bei HP und Dell auch so gehen können.

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Beitragvon PeterDA » 18.10.2011, 11:02

Ich denek das problem ist, dass die meisten die so eine Kiste Produktiv einsetzen entweder keine Platten drinhaben weil die VMs im SAN liegen oder eh ein RAID 5 oder höher bauen und das mit diesem Fake-Controller nicht gehen wird. Ich würde eh sagen, das sdiech ein RAID 1 ziemlich schnell an die I/O Grenzen der Platten bringen wird.

Gruß Peter

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Beitragvon Dayworker » 19.10.2011, 03:27

Je nach Southbridge gehen damit heute inzwischen auch Raid5 oder Raid10 und mit der heute verfügbaren CPU-Power ist so ein Fake-Raid vom Prinzip her nicht langsamer als über einen HW-Controller. Mit einem solchen Controller kann es dir sogar passieren, daß dieser aufgrund eines schwachbrüstigen Controller-Chips langsamer als das Fake-Raid wird.
Da die höheren VMware-Features aber eh ein Storage voraussetzen, spielt das meistens jedoch nur noch eine untergeordnete Rolle.

Ein Raid1 als VM-Speicher macht nur begrenzt Sinn. Die Schreibleistung speziell auf Controllern ohne BBU und somit aktiven Write-Cache geht ins Bodenlose. Auf meinem Fake-Raid ist dazu die Datenraten innerhalb einer VM sogar noch von der Auslastung von Host und den anderen Gästen abhängig.


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