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oem.tgz

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oem.tgz

Beitragvon mosjka1 » 25.08.2011, 16:02

Finde die oem.tgz unter /bootbank nicht mehr!

Wie macht man jetzt eine cutstom oem.tgz drauf? Eine NIC wird bei mir nicht unterstützt.

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Beitragvon continuum » 25.08.2011, 19:24

Kauf dir lieber eine neue Karte die unterstuetzt wird

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Windows Script für die Treiberintegration

Beitragvon Wirrkopf » 25.08.2011, 21:59

Es gibt bereits ein Script das unter WIndows läuft und den ESXi 5 unterstützt.

http://esxi-customizer.v-front.de/

Und eine sehr interessanter Beschreibung wie das anpassen von ESXi 5 funktioniert.

http://v-front.blogspot.com/2011/08/ana ... d-and.html

Es fehlen "nur" noch angepassten Treiber für ESXi 5. Die vorhandenen Treiber (oem.tgz) für den ESXi 4.1 passen nicht.

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Beitragvon Dayworker » 26.08.2011, 02:26

Sehe ich wie Ulli. Du sparst am falschen Ende.
Eine offiziell unterstützte Karte gibts ab 15 Euronen und der Realtek-Klump ist das Frickeln nicht wert.

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Beitragvon Wirrkopf » 26.08.2011, 08:00

Dayworker hat geschrieben:Sehe ich wie Ulli. Du sparst am falschen Ende.
Eine offiziell unterstützte Karte gibts ab 15 Euronen und der Realtek-Klump ist das Frickeln nicht wert.


Wie kommst Du darauf das es mir um eine NIC geht? Ich habe mir eine Intel Nic gekauft nachdem es mit einem gepatchten Realtek Treiber nicht so rund lief. Mit 20 € gebraucht waren die Kosten auch ok.

Mit geht es um die Unterstützung für einen onBoard HDD Controller. Und da ich weis das das unter 4.1 ohne Probleme lief und ein offiziell unterstützter Controller deutlich teuer wäre als eine NIC empfinde ich das als Geldverschwendung.

Update;: Sorry hab fälschlicherweise gedacht die Antwort bezieht sich auf meinen Beitrag.

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Beitragvon PatrickW » 26.08.2011, 08:51

Wirrkopf hat geschrieben:Wie kommst Du darauf das es mir um eine NIC geht? Ich habe mir eine Intel Nic gekauft nachdem es mit einem gepatchten Realtek Treiber nicht so rund lief. Mit 20 € gebraucht waren die Kosten auch ok.


Weil er es in seinem ersten Post geschrieben hat.

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Beitragvon mosjka1 » 26.08.2011, 11:35

Mir geht es um die zweite Intel 82579LM NIC auf dem Supermicro X9SCL-F! Ich möchte mir nur ungern eine weitere Netzwerkkarte auf mein Serverboard verbauen. Mit ESXi4.1 hat es schließlich mit der oem.tgz funktioniert. ;)

Wenn es per Software möglich ist, wozu dann noch mehr Hardware verbauen!?

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Beitragvon Dayworker » 26.08.2011, 12:33

mosjka1 hat geschrieben:Mir geht es um die zweite Intel 82579LM NIC auf dem Supermicro X9SCL-F! Ich möchte mir nur ungern eine weitere Netzwerkkarte auf mein Serverboard verbauen. Mit ESXi4.1 hat es schließlich mit der oem.tgz funktioniert. ;)

Wenn es per Software möglich ist, wozu dann noch mehr Hardware verbauen!?

Hast du schon bei VMware oder Intel nachgesehen, ob dort eine Treiber-CD für den ESXi5 vorhanden ist?
Bei VMware weiß ich, daß du für einige HW dort eine Treiber-CD herunterladen mußt. Falls ja, findest du den Download dazu meist über die HCL und deine Karte heraus.

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Beitragvon Wirrkopf » 27.08.2011, 21:43

Dayworker hat geschrieben:Sehe ich wie Ulli. Du sparst am falschen Ende.
Eine offiziell unterstützte Karte gibts ab 15 Euronen und der Realtek-Klump ist das Frickeln nicht wert.


Im 5er muss man zumindest bei der Realtek 8168/8111E nicht mehr frickeln. Denn die läuft einfach so nach der Installation. So schlecht kann sie dann doch nicht sein oder?

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Beitragvon Dayworker » 28.08.2011, 10:07

Wirrkopf hat geschrieben:Im 5er muss man zumindest bei der Realtek 8168/8111E nicht mehr frickeln. Denn die läuft einfach so nach der Installation. So schlecht kann sie dann doch nicht sein oder?
In der Anfangszeit von PCIe konnte man das ja noch verstehen, da alle Intel Nic's nur ein bremsendes PCI-Interface hatten. Inzwischen scheint es ausschließlich einer dem Hersteller dienlichen Margenmaximierung geschuldet zu sein. :shock:
Selbst Server-Boards sparen sich inzwischen die 3 Steine für den PHY-Chip (alle Intel-Chipsätze bringen von Hause aus bereits die MAC mit und spielen aber nur mit einem Intel-PHY zusammen), verlöten zum selben Preis den Realtek-Klump (MAC+PHY) und belegen somit völlig sinnlos eine weitere, der eh schon knappen PCIe-Lanes.
Wenn du ein Board ohne Realtek-Nic haben willst, mußt du richtig suchen. Zumindest bei Boards mit Intels teuren Q-Chipsätzen waren die Chancen dafür noch am besten oder man nimmt gleich ein Intel-Board. Bisher hat es Intel bei seinen eigenen Boards immer noch geschafft, seine eigenen Produkte zu verbauen und nur den Rest wie Firewire oder Audio einzukaufen.

Meine Erfahrungen mit Realtek und seinem GE 8169-Chip unter Windows und Suse9.3 bis 10.2 waren niederschmetternd. Im Linux-Club gibts dazu auch einen mehrseitigen, geschlossenen Thread...
Unter Windows schon lahm (um 5MByte/s in einem geswitchten FE-Netz) und unter Suse mit Samba im selben FE-Netz nur erträglich, wenn 2 oder mehr gleichzeitige Zugriffe auf die Freigabe erfolgten. Bei nur einem einzelnen Zugriff brach der Durchsatz fast vollständig auf asynchrone Werte zwischen 20-500kByte zum Samba-Share und 7MByte/s in Gegenrichtung zusammen. Daran änderte weder eine neuere Suse- oder Samba-Version noch eine Rekompilation des Realtek-Treibers etwas, der sich nur nach umfangreichen Editierens der Sourcen überhaupt kompilieren ließ. Lediglich NFS war in Up- und Downstream mit Werten um 8MByte/s immer etwas schneller.
Mit GE über gekreuztem Patchkabel war es damals auch nicht viel besser. Unter Windows mit 30MByte/s Schreibrate waren die Festplatten der begrenzende Faktor, Suse zeigte dieselbe starke Asynchronität bei einzelnem Samba-Zugriff und über NFS waren durchgängig 25MByte/s in beide Richtungen machbar.
Mit dem vielfach verbauten FE-Chip 8139 waren unter Windows auch keine Bäume auszureissen. Mehr als 5MByte/s hatte ich nie erreicht. Zwei 3com-Karten erreichten im selben geswitchten FE-Netzwerk aber immer Durchsätze um 9MByte/s...

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Beitragvon Wirrkopf » 28.08.2011, 10:20

Dayworker:

Das sind aber recht alte Erfahrungen mit 10 MBit NICs.

Zumindest sollte man den aktuellen Realtek NICs eine Chance geben! Und ein Intel Board ist bei einer AMD Kiste halt etwas schwierig. Da sind nunmal so gut wie immer Realtek NICs verbaut. Und wenn die nun mal funktionieren (hoffentlich gut) dann ist das Geld für eine extras Intel Nix per PCIe eben Geld was man sparen kann.

Sicher nicht in einer XXXXX €produktiv Umgebung aber bei meinem billig ESXi @ Home muss ich keine 20-50 € für eine überflüssige NIC ausgeben. Dafür kauf ich mir dann lieber eine weitere 2 TB HDD für mein Z1.

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Beitragvon Dayworker » 28.08.2011, 12:11

Wirrkopf hat geschrieben:Das sind aber recht alte Erfahrungen mit 10 MBit NICs.
Wieso 10MBit ???
8139 = Fast-Ethernet
8169 = Gig-Ethernet


OT:
An den miesen Durchsätzen hat sich zumindest bei all meinen Versuchen auf vielen Desktop-Rechnern nicht viel verändert. Mit Gig-E fällt es nur nicht mehr so auf, da SSDs sich noch nicht überall durchgesetzt haben und normale HDDs meist geringere Schreibraten haben. Selbst wenn HDDs eine höhere Schreibrate angeben, gilt diese immer nur für den äußeren und somit schnellsten Medienbereich. Im Innenbereich sind dann je nach Platte allerhöchstens noch 50% (Desktop) oder um 75% (Server) erreichbar. Genau aus diesem Grund (minimale Schreibrate) sind Server-Laufwerke auch immer kleiner als deren Desktop-Pendants, obwohl sie im Kern gleich sind. Die Platter/Scheiben werden bei Server-Laufwerken platzmäßig ja nur nicht maximal ausgenutzt, damit die Schreibrate nicht unterhalb einer gewünschten Schreibrate absinkt.

AMD ist da leider etwas gekniffen. Zum einen weil sich geringere CPU-Leistung bei gleichwohl wesentlich innovativerer Technik (native Quad gegen zusammengepappte Dualcores, momentan bessere AVX-Umsetzung) nur über den Preis verkaufen läßt, seine Anwender vielfach auf den letzten Kauf-Pfennig schauen oder prinzipiell einfach das billigste kaufen und dann die Performance mit Übertakten wieder reinholen wollen. Speziell die beiden letzten Punkte sind für mich auch der Hauptgrund, weshalb AMD-CPUs meist weniger stromsparend sind, als sie eigentlich sein könnten und heutzutage auch sein müßten. Weshalb verkauft AMD auch heute noch Quad-CPUs mit einer TDP über 95W, während Intel darin noch sein zugegebenermaßen schwächere, wenn auch vielfach ausreichende, für den ESX/ESXi-Einsatz sogar überdimmensionierte Graphic integriert? Ausgehend von den Xeons ohne GPU mit ihren 80W TDP, sollten zumindest die 95W doch wohl in jedem Fall drin sein.
Die aktuellen Llanos mit ihrer DirectX11-GPU halte ich für eine Mogelpackung. Die CPU hat nur wenig Verbesserungen erfahren, die im Vergleich zu Intel-Kernen schwächere Singlecore-Performance wurde nicht verbessert und die GPU ist für richtigen DirectX11-Einsatz einfach zu leistungsschwach. Von der Warte macht es auch nichts, daß Intel seiner Sandy Bridge GPU nur DirectX10.1 bescheinigt. Zum Zocken sind beide halt zu schwach, es laufen nur anspruchslosere bzw ältere Titel ruckelfrei oder eine Anwendung verlangt ungeachtet der geringen Performance ein Featureset.


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