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Neues Lizenzmodell bei vsphere5

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Beitragvon echt_weg » 14.07.2011, 09:27

Meine Mail an VMWare ist zumindest raus......mit dem Hinweis, dass ich die (hier schon unterschrieben vorliegende) Subscription-Verlängerung nicht versenden werde wenn denen nichts anderes als ein 1:1 Tausch mit diesem Lizenzmodell einfällt

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Beitragvon Tschoergez » 14.07.2011, 09:33


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Beitragvon Nukite2007 » 14.07.2011, 09:36

Hallo zusammen,

also das mit der freien ESXi 5 und 8 GB vRAM Beschränkung ist echt mies..

Ich hoffe nur, dass der Druck auf VMware seitens der Kunden so groß wird, dass diese mit Ihrem Lizenzmodell wieder zurückrudern.

Da vergeht einem gleich die ganze Euphorie :-(

Peter

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Beitragvon Tschoergez » 14.07.2011, 09:40

Etwas OT: Das Wichtigste wird bei der ganzen Diskussion vergessen: Der Orchestrator bleibt ohne zusätzliche Lizenzkosten beim vCenter mit dabei! :grin: :grin:

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Beitragvon Piddi » 14.07.2011, 10:04

So langsam beruhige ich mich wieder.
Habe das mal für unsere Umgebung durchgerechnet:

-Ein Cluster wäre nach dem neuen Modell Lizenzrechtlich nur knapp über Limit (4 Host * 2 CPU Enterprise) also 259GB von 256 zugewiesen. Da wir hier aber noch wesentlich mehr RAM verbaut haben und die CPUs schlummern wäre hier technisch noch Luft, was nachlizensiert werden müsste.

-Ein Cluster hätte 139 von 192 zugewiesen. Hier ist geplant noch bisl mehr RAM einzubauen, und dann kommt die Lizenzgrenze dann auch schon gefährlich nahe. Andererseits könnte ich den freien RAM dank vRAM-Pooling im ersten Cluster nutzen.

-Anders siehts bei unserem Prio1 Cluster für SAP aus ( 2 Hosts * 4 CPU Enterprise Plus mit je 256 GB RAM). Hier dürften wir bis zu 384 GB zuweisen. Da es aber rein ausfalltechnisch keinen Sinn macht mehr als 256 GB RAM zuzuweisen haben wir hier dann noch mächtig Luft. Enterprise Plus haben wir hier nur wegen den 8 vCPUs genommen und der Wunsch war hier eigentlich noch mehr vCPUs zuweisen zu können, was mit 4.1 nicht möglich ist. Einerseits würde uns im aktuellen Sizing die ESX5 Enterprise ausreichen, andererseits profitieren wir dank Enterprise Plus von bis zu 32 vCPU.

Aktuell sind wir also wenig benachteiligt. Aber das spiegelt ja nur den aktuellen Stand wieder. Wenn man mal 1-2 Jahre weiterschaut, wird uns das Thema mit Sicherheit einholen.
Aber dennoch finde ich es bei dem neuen Lizenzmodell schwieriger den Überblick zu behalten, was für einen jetzt die beste Version ist…


Was mich aber noch interessiert ist, wie lange ich noch 4.1 aufbauen kann.
Klar, Support bis 2015. Aber irgendwann wird’s bestimmt nur die 5er zu kaufen geben.

Werde ich dann mit einem 2-CPU VSphere Enterprise 5 Lizenzkey noch einen 4.1 Enterprise betreiben können/dürfen?

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Beitragvon echt_weg » 14.07.2011, 10:09

Piddi hat geschrieben:Werde ich dann mit einem 2-CPU VSphere Enterprise 5 Lizenzkey noch einen 4.1 Enterprise betreiben können/dürfen?

beim wechsel von virtual infrastructure auf vsphere ging das eine zeit lang

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Beitragvon Piddi » 14.07.2011, 10:14

da war ja noch der Unterschied gewesen, dass man bei virtual infrastucture ein Lizenzfile/Lizenzserver benötigt hat und seit vsphere ist die Lizenzverwaltung im Vcenter via Lizenzkeys drin ist. Ich bin mal gespannt.....

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Beitragvon Senf » 14.07.2011, 10:18

@piddi

du kannst immer downgraden auf vsphere 4. dann gelten auch die lizenzbedingungen von vsphere 4 (cpu/cores usw.)

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Beitragvon rprengel » 14.07.2011, 10:24

MarcelMertens hat geschrieben:Das mit der EULA ist aber ohne jegliche Quellenangabe.
Im selben VMTN Forum steht auch was zum ESXi5 Free.
Dieser wird wohl auf 8GB vRAM beschränkt


In Summe oder pro System?

Gruß

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Beitragvon MarcelMertens » 14.07.2011, 10:27

wie in der summe oder pro System?

ESXi ist doch immer Standalone. Und ich kann max VMs mit 8GB nutzen

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Beitragvon rprengel » 14.07.2011, 10:41

MarcelMertens hat geschrieben:wie in der summe oder pro System?

ESXi ist doch immer Standalone. Und ich kann max VMs mit 8GB nutzen


Anders gefragt
24 GB Ram im ESX5i host
- 3 Systeme mit 8 GB virtuellem Ram sind möglich
- 2 Systeme mit 12 GM Ram wären nicht möglich


Gruß

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Beitragvon DeepThought » 14.07.2011, 10:43



Sorry, aber so langsam reicht es mit Blogeinträgen in denen das ganze schöngerechnet wird. In den Beispielen von Gabe sind 56 - 75 GB RAM pro ESX-Host verbaut.

Gibt es noch Blogger im VMware Ökosystem die eines der zahlreichen Beispiele aufgreifen in denen Kunden nun die doppelte Menge oder mehr an Lizenzen benötigen?

Warum wurden die Lizenzen bis Enterprise in vSphere 4.1 auf 256 GB RAM pro Host limitiert? Wenn das eine so utopische Zahl ist die niemals hätte erreicht werden können, hätte die Enterprise Plus Lizenz an der Stelle ja nicht unlimitiert sein müssen. :roll:

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Beitragvon vrmgoesvm » 14.07.2011, 11:38

DeepThought hat geschrieben:


Sorry, aber so langsam reicht es mit Blogeinträgen in denen das ganze schöngerechnet wird. In den Beispielen von Gabe sind 56 - 75 GB RAM pro ESX-Host verbaut.

:roll:


Hi.
Zumindest Gabe hat seine erste Einschatzung revediert:
http://www.virtualvcp.com/news/163-a-de ... -licensing

Ich betrachte unsere Cluster auch gerade.

Gruß
Jorg

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Beitragvon StevensDE » 14.07.2011, 13:03

rprengel hat geschrieben:
MarcelMertens hat geschrieben:wie in der summe oder pro System?

ESXi ist doch immer Standalone. Und ich kann max VMs mit 8GB nutzen


Anders gefragt
24 GB Ram im ESX5i host
- 3 Systeme mit 8 GB virtuellem Ram sind möglich
- 2 Systeme mit 12 GM Ram wären nicht möglich


Gruß


Wenn ich das richtig verstanden habe geht nur:

- 2 Systeme mit 4 GB = 8 GB VRAM
- 4 Systeme mit 2 GB = 8 GB VRAM
- 8 Systeme mit 1 GB = 8 GB VRAM

usw.

So gesehen kannst du von deinen 24 GB effektiv nur noch 8 GB nutzen.

Wenn VMWare das alles tatsächlich so durchzieht, gehe ich davon aus, dass man im KMU Segment einige Kunden verlieren wird.

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Beitragvon JMcClane » 14.07.2011, 13:07

Sofern VMWare Esxi(Free) als Kunden bezeichnet...
Mir fällt spontan kein Kunde ein der noch die freie Version im Einsatz hat wegen der Storage API für Backup.

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Beitragvon tomber » 14.07.2011, 13:17

Der ganze Unsinn dieses Modells zeigt sich alleine schon in dem Fakt das man für eine 1 TB VM (ja..is nur theoretisch :) ) 22 E+!! Lizenzen kaufen müsste..macht irgendwas um die 90000 $ nur für Lizenskosten. Da is noch nicht ein Stück Hardware dabei!!

Was kostet ein physischer Server mit 1 TB? Vielleicht 60-70000 $. Und der hat keine Lizenzkosten

Wofür werden sich Kunden wohl also entscheiden?

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Beitragvon StevensDE » 14.07.2011, 13:32

JMcClane hat geschrieben:Sofern VMWare Esxi(Free) als Kunden bezeichnet...
Mir fällt spontan kein Kunde ein der noch die freie Version im Einsatz hat wegen der Storage API für Backup.


Es kommt natürlich darauf an, welche Strategie man wählt.

In der VMWare Welt ist es ja sehr verbreitet, dass sich die Kunden 100% auf VMWare verlassen, entsprechende Storage Backends verwenden und ihre Hochverfügbarkeit ausschließlich durch VMWare erreichen.

Wir sind relativ stark im Bereich OpenSource tätig und da sieht das ganze zum Teil ganz anders aus als in der VMWare Welt.

Wir haben noch ein paar IBM Hostsysteme mit 32 GB, wo der freie ESXi 4.1 läuft. Eventuell fragt sich jetzt der ein oder andere hier, ist das überhaupt sinnvoll?

Ja, ist es je nach Software. Wir erreichen unsere Hochverfügbarkeit durch Cluster mit intelligenten Softwarelösungen. D.h. im Klartext, wenn mal ein VMWare Host ausfällt wäre das für uns auch kein Problem. Bei uns wird das mehr oder weniger durch Failover abgefangen.

Wobei wir bereits einen Großteil auf KVM migriert haben und das läuft jetzt schon über 1-2 Jahre.

Die andere Frage ist auch: Wann braucht man 99,9% Hochverfügbarkeit? Unsere 99,9% erreichen wir im Jahr auch durch unseren Hardwaresupport von Dell und IBM.

Warum weg von VMWare?

- Kosten
- andere Virtualisierungslösungen wie Xen und KVM sind zum teil performanter
- bei Linux Gästen (haben wir zu 90%) keine VMWare bzw. Xen/KVM Tools notwendig
- KVM/Xen kostet praktisch nichts außer die RHEL Subscription, wobei es auch genug Linux Distris mit KVM/Xen gibt, die nichts kosten
- SAN und andere Storage Backends kann man damit auch nutzen
- Windows Abhängigkeiten z.B. vCenter, vSphere Client usw.

Wobei ich VMWare nicht schlecht reden will. Technologisch ist VMWare auf jeden Fall sehr ausgereift und auch von den Features kommt keine andere Virtualisierungslösung an VMWare heran.

Es kommt halt immer darauf an welche Features man tatsächlich auch benötigt. Einen Großteil der Features von VMWare brauchen wir überhaupt nicht.

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Neues Lizenzmodell bei vsphere5 - ESX 5 i

Beitragvon Klaus_Urban » 14.07.2011, 14:38

JMcClane hat geschrieben:Sofern VMWare Esxi(Free) als Kunden bezeichnet...
Mir fällt spontan kein Kunde ein der noch die freie Version im Einsatz hat wegen der Storage API für Backup.


Aber mir! ;-)
Ich nutze Esxi 4.1 (Free) als Master und Slave. (Arbeit und Kopie)
Sicherungen per TrueImage bzw. WBAdmin vom VM-Client, rsync per exsi Shell und FastSCP per XP-VM.
Bei 8Gbyte pro Host unter esxi 5 reicht das aber nur noch für max 2 Server-VM's.
Daher teste ich gerade KVM unter OpenSuse 11.4 64-Bit. Da muss ich nur meine Scripts anpassen.

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Beitragvon chrish » 14.07.2011, 14:39

So hab nun mal nachgerechnet.
Für unseren Produktiven Cluster müssten wir schlappe 33 Enterprise Plus Lizenzen nachkaufen um mit der heutigen Auslastung Lizenziert zu sein.....
Das sind über 50 % mehr an Lizenzen als heute.

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Beitragvon tomber » 14.07.2011, 14:54

chrish hat geschrieben:So hab nun mal nachgerechnet.
Für unseren Produktiven Cluster müssten wir schlappe 33 Enterprise Plus Lizenzen nachkaufen um mit der heutigen Auslastung Lizenziert zu sein.....
Das sind über 50 % mehr an Lizenzen als heute.


Krass!!

Viel Spaß beim Gespräch mit dem Chef! :roll:

Das entscheidende wird jetzt sein das man seinen Kunden nicht mehr den aktiven Speicher berechnen darf sondern den konfigurierten! Aber das haben wohl die wenigsten in ihren Charging Modellen drin.., selbst Chargeback, das VMware eigene Tool dafür kann das nicht!

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Beitragvon MarcelMertens » 14.07.2011, 15:08

Ich hab mir mal die Mühe gemacht eine Excel Tabelle zu erstellen die die Kosten vergleich:

Download (Excel 2010, keine Arnung ob es mit anderen Versionen funktioniert)
http://uploaded.to/file/9xdlq1z2

Bild

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Beitragvon rprengel » 14.07.2011, 16:30

JMcClane hat geschrieben:Sofern VMWare Esxi(Free) als Kunden bezeichnet...
Mir fällt spontan kein Kunde ein der noch die freie Version im Einsatz hat wegen der Storage API für Backup.


ghettovcb.sh reicht für unsere Zwecke mehr als aus. Das ganze sauber remote von einem Debian als Managmentsystem ausgeführt und schon habe ich tägliche Backups.
Wenn es wirklich knallt und ein Server komplett ausfällt ist das in unseren Test und Entwicklungsumgebungen nicht schön aber auch kein Desaster.


Gruß

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Beitragvon Tschoergez » 14.07.2011, 18:40

http://www.vkernel.com/pages/vram-capacity-view
schnell reagiert, die jungs von vkernel :grin:

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Beitragvon StevensDE » 14.07.2011, 19:45

chrish hat geschrieben:So hab nun mal nachgerechnet.
Für unseren Produktiven Cluster müssten wir schlappe 33 Enterprise Plus Lizenzen nachkaufen um mit der heutigen Auslastung Lizenziert zu sein.....
Das sind über 50 % mehr an Lizenzen als heute.


Lohnt sich das dann für euch überhaupt noch?

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Beitragvon bla!zilla » 14.07.2011, 20:37

Gibt es schon Reaktionen von offizieller Seite dazu?


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