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Neues Lizenzmodell bei vsphere5

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Beitragvon tomber » 13.07.2011, 19:24

Guter Artikel

It seems strange to both have worked on the higher scalability in VMs and in the same time a license model that punishes high memory usage. Now a virtual machine could have 1 TB of RAM allocated, but that single VM would cost 21 Enterprise Plus licenses to start..


für 21 Enterprise+ Lizenzen bekomm ich aber nen Monster Real Server..

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Beitragvon tomber » 13.07.2011, 19:30

echt_weg hat geschrieben:laut vmware community:
New licensing does not apply to existing 4.x or prior installs, you have 30 days to decide whether to upgrade to v5, after that you will have to pay $$$ to upgrade to v5. When you upgrade to v5, you cannot follow the existing/4.x licensing, a new v5 EULA must be accepted.


Das ist doch Wahnsinn - für soetwas zahle ich Subscription?????


Ich frag mich ob das rechtlich zulässig ist...

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Beitragvon Mr.Schrotti » 13.07.2011, 19:34

mhh begeistert bin ich da nicht wirklich hab 32GB speicher in jedem der 3 Hosts also eigentlich kein Problem.
Aber wirklich neue Funktionen bekomme ich als Essentials Plus Nutzer ja nicht. Da gefiel mir das Update von 4.0 auf 4.1 besser ....

Bin etwas enttäuscht naja vielleicht wird ja wenigstens die DataRecovery Appliance brauchbar...

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Beitragvon MarcelMertens » 13.07.2011, 19:36

Das mit der EULA ist aber ohne jegliche Quellenangabe.
Im selben VMTN Forum steht auch was zum ESXi5 Free.
Dieser wird wohl auf 8GB vRAM beschränkt

@Patrick/bla!zilla: Bei 4/5 Kundeninstallation habe ich derzeit auch noch kein Problem.
Aber wir haben derzeit 5-6 neuinstallation in der Planungsphase die beim Umgrade nicht ausreichend lizensiert sind.
Das sind meinstens Systeme mit DL380G7 oder R710 mit 2* 6Core sowie 96 GB RAM (je 3*16GB RAM je CPU). Mit Enterprise + währe ich passend Lizensiert, meistens sind dieses aber Essentials Plus Installation was also max 48 GB RAM bedeuten würde.

Vom prinzipher reicht bei den meisten Kunden sogar nur eine CPU, da Arbeitsspeicher fast immer die knappeste Ressource ist.

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Beitragvon Mr.Schrotti » 13.07.2011, 19:41

was heißt eigentlich bei vRAM 24GB (144GB total) darf ich nun pro Host 24GB Speicher oder insgesamt 144 oder hab ich das komplett falsch verstanden?

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Beitragvon MarcelMertens » 13.07.2011, 19:50

Mr.Schrotti hat geschrieben:was heißt eigentlich bei vRAM 24GB (144GB total) darf ich nun pro Host 24GB Speicher oder insgesamt 144 oder hab ich das komplett falsch verstanden?


Es werden alle Lizenzen im vCenter Zusammengezählt. Bei einen Essential (Plus) z.b. also 6 CPUs á 24 GB RAM = 144 GB RAM.
Diese 144 GB RAM kannst du frei alle VMs in deiner vCenter verteilen. Gezählt werden nur eingeschaltete VMs.

Anderes Beispiel:

Du hast im Hauptstandort 3 Server mit 2 CPUs und vSphere Enterprise (3*2*32GB=192GB) sowie zwei Niederlassungen mit je einen Server mit einer CPU und vSphere Standard (2*1*24GB=48GB).
In deinem gesamten vCenter kannst du also VMs mit insgesamt 240GB RAM einschalten. Ob die nun alle am Hauptstandort oder in der Niederlassung laufen ist dabei egal.

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Beitragvon Mr.Schrotti » 13.07.2011, 20:12

grr jez wo ichs brauch find ich im vSphere keine Angabe wie viel speicher ich zugeteilt habe....

Durch die neue Lizensierung muss ich die Ressourcen pro VM viel genauer kalkulieren und kann nicht mehr übertreiben mit der Zuteilung sind sonst nicht sparsam mit der Zuteilung von Speicher gewesen.

Pff da bleib ich doch lieber bei vSphere 4.1 hab ich keinen Nachteil durch.

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Beitragvon tomber » 13.07.2011, 20:28

Mr.Schrotti hat geschrieben:grr jez wo ichs brauch find ich im vSphere keine Angabe wie viel speicher ich zugeteilt habe....

.




http://www.peetersonline.nl/index.php/v ... owershell/

Mit Powershell geht das

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Beitragvon echt_weg » 13.07.2011, 21:00

Altenativ wenn man keine powershell hat:

"SELECT SUM(MEM_SIZE_MB) FROM VPX_VM" auf der Datenbank abfeuern (wenn alle vsphere hosts die gleichen lizenzen haben)

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Beitragvon StevensDE » 13.07.2011, 21:48

MarcelMertens hat geschrieben:Das mit der EULA ist aber ohne jegliche Quellenangabe.
Im selben VMTN Forum steht auch was zum ESXi5 Free.
Dieser wird wohl auf 8GB vRAM beschränkt


Hi,

hast du zufälligerweise einen Link? Was bedeutet 8 GB vRam genau?

8 GB virtuell zugewiesener Speicher? Auf einem Host mit 32 GB könnte man dann nur 8 GB an VM´s zu weisen? Das wäre ja echt lächerlich...

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Beitragvon McStarfighter » 13.07.2011, 21:59

8 GB vRAM sind die Grenze für den freien ESXi 5, also ohne was zu löhnen ...

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Beitragvon EmL » 13.07.2011, 22:09

Wir sind eigentlich gerade dabei alles zu virtualisieren und stehen vor der Entscheidung was eingesetzt werden soll. Eines der IT Systemhäuser, die uns ein Angebot unterbreitet haben, hat uns definitiv aus Kostengründen zu HyperV geraten. Auch mit dem Wissen, dass man dort noch etwas hinterher ist. Für die meisten Fälle reicht es aber wohl dicke aus.

Dennoch wollten wir eigentlich in Richtung VMware gehen. Wenn ich das hier aber alles lese, dann hat sich die Sache damit erledigt. Diese bescheuerten undurchsichtigen Lizenzmodell von VMware (der ganze Lizenmist kotzt mich eh an - egal von wem). Wer weiss was die übermorgen machen?

Da bin ich lizenztechnisch ja genauso dämlich dran wie bei Microsoft - nur dass der HyperV aktuell nichts kostet. Vielleicht zukünftig mal, aber jetzt halt gar nix. Die zusätzlichen Kosten fressen ehrlich gesagt bei mir die Bereitschaft auf, in die Lösung, mit dem wohl aus technischer Sicht besserem System, zu investieren. So groß ist der Unterschied nun auch nicht mehr. Das gesparte Geld kann ich dann in leistungsfähigere HW stecken.

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Beitragvon StevensDE » 13.07.2011, 22:34

EmL hat geschrieben:Wir sind eigentlich gerade dabei alles zu virtualisieren und stehen vor der Entscheidung was eingesetzt werden soll. Eines der IT Systemhäuser, die uns ein Angebot unterbreitet haben, hat uns definitiv aus Kostengründen zu HyperV geraten. Auch mit dem Wissen, dass man dort noch etwas hinterher ist. Für die meisten Fälle reicht es aber wohl dicke aus.


Was wollt ihr denn genau virtualisieren? Nur Windows oder auch Linux Gäste?

Technologisch gesehen hat VMWare schon die beste Virtualisierungslösung am Markt.

Wir haben vor ein paar Wochen für einen ehemaligen VMWare Kunden eine Migration von VMWare auf KVM mit Red Hat Enterprise Linux durchgeführt und dieser Kunde ist sehr zufrieden. Damit spart der Kunde eine Menge kosten und steht nicht mehr in der Abhängigkeit zu VMWare/Microsoft.

KVM ist OpenSource, mittlerweile sehr stabil und ausgereift und wenn man Linux oder Windows virtualisieren will eignet sich KVM hervorragend. Red Hat liefert auch entsprechende Treiber für Windows Gäste mit.

Falls das für euer Unternehmen eine alternative Option wäre, kannst du mir ja gerne eine PM schreiben.

Ansonsten sehe ich das ähnlich wie du: Lieber Geld in gute Hardware investieren als in teure Software Lizenzen…

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Beitragvon StevensDE » 13.07.2011, 22:36

McStarfighter hat geschrieben:8 GB vRAM sind die Grenze für den freien ESXi 5, also ohne was zu löhnen ...


Danke für die Info. Das ist ja wirklich ein Witz... Momentan haben wir im Rechenzentrum noch ein paar Kisten mit 32 GB Memory und (free) ESXi rumstehen... die werden wir dann wohl auf eine andere Virtualisierungslösung migrieren müssen.

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Beitragvon irix » 13.07.2011, 22:57

Also ich habe mir heute die Reports von den 32 Kunden Clustern welche ich betreue bzw. deployed habe angeschaut und fuer 28 aendert sich genau nichts. Der groesste hat 768GB Memory und hat bei 150 VMs erst weniger als 30% vRAM (lizensiert 960) verbraucht. (Dabei sind noch ein paar virtuelle ESXi 5 Server aus der Beta).

Bei den restlichen handelt es sich um kombinierte VIEW Umgebungen und da erwarte ich eigentlich irgendeine Kompension.

Bei den typischen Essentials Umgebungen reichen 144GB fuer locker 60-80 VMs.

Gruss
Joerg

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Beitragvon StevensDE » 13.07.2011, 23:28

irix hat geschrieben:Bei den typischen Essentials Umgebungen reichen 144GB fuer locker 60-80 VMs.

Gruss
Joerg


Hi Joerg,

ich würde aber sagen, das kommt stark auf die Umgebung an. Bei uns haben VMs durchschnittlich 4 GB und das wären dann bei 80 VMs 320 GB.

Da kommt man dann mit den 144 GB wohl nicht mehr hin :)

Wobei wir wie gesagt nur einen sehr kleinen Teil auf VMWare Basis virtualisiert haben. Der größte Teil läuft auf OpenSource Lösungen wo man diese Probleme zum Glück nicht hat.

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Beitragvon irix » 13.07.2011, 23:38

Und welcher KMU braucht 80VMs? Keine Frage wirds Faelle geben wo es nicht passt... aber gesehen, bis auf die 3 VIEW Umgebungen, hab ich noch keinen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon StevensDE » 13.07.2011, 23:44

irix hat geschrieben:Und welcher KMU braucht 80VMs? Keine Frage wirds Faelle geben wo es nicht passt... aber gesehen, bis auf die 3 VIEW Umgebungen, hab ich noch keinen.

Gruss
Joerg


Da haste wohl Recht im Hinblick auf KMU. Wir hosten für unsere Kunden auch VMs und haben daher ein bisschen andere Anforderungen :)

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Beitragvon irix » 13.07.2011, 23:50

StevensDE hat geschrieben:
irix hat geschrieben:Und welcher KMU braucht 80VMs? Keine Frage wirds Faelle geben wo es nicht passt... aber gesehen, bis auf die 3 VIEW Umgebungen, hab ich noch keinen.

Gruss
Joerg


Da haste wohl Recht im Hinblick auf KMU. Wir hosten für unsere Kunden auch VMs und haben daher ein bisschen andere Anforderungen :)


Dann macht ihr VSPP wie wir auch... und da tickts doch nun schon laenger so aehnlich.

Gruss
Joerg

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Beitragvon tomber » 14.07.2011, 01:36

Was mich auch gerade noch richtig anko.. ALLE neuen Features die vSphere5 mitbringt sind nur in der Enterprise plus Variante drin..also sie wollen nicht nur mit dem neuen Lizenzmodell ne Gelddruckmaschine bauen sondern einen auch noch nötigen auf E+ zu gehen :(

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Beitragvon continuum » 14.07.2011, 01:50

hier gibt es mal ein paar Rechenbeispiele

http://www.virtualvcp.com/news/163-a-de ... -licensing

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Beitragvon continuum » 14.07.2011, 02:26

LucD hat ein script geschrieben mit dem man ausrechnen kann ob man neue Lizenzen brauchen wuerde

http://www.lucd.info/2011/07/13/query-vram/

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Beitragvon DeepThought » 14.07.2011, 05:13

continuum hat geschrieben:hier gibt es mal ein paar Rechenbeispiele

http://www.virtualvcp.com/news/163-a-de ... -licensing


Sorry, aber dieses Beispiel ist einfach Unsinn. Es fängt damit an das er sich ein fiktives Setup aus 2x 12-Core-CPUs mit unfassbaren 64 GB RAM schönrechnet, weil er mit einer Enterprise Edition unter vSphere 4 doppelt so viele Lizenzen benötigt als unter vSphere 5, da die Enterprise Edition unter vSphere 4 nur 6 Cores pro CPU unterstützt. Wer eine 12-Core-CPU einsetzen möchte, kauft sicher nicht zwei Enterprise Lizenzen sondern eine Enterprise Plus Lizenz. Diese nicht praxisrelevante Gegenüberstellung dient nur dazu das neue Lizenzmodell in einem Fall als günstiger darzustellen.

Auch die anderen Beispiele taugen nicht viel, ein Setup aus 4 Hosts mit jeweils 2x 12-Core-CPUs und 128 GB RAM ist unrealistisch. Das sind bei seiner angepeilten Speicherauslastung von 76% 4 GB vRAM pro Core. Das würde z.B. bedeuten das 4x Windows Server 2008 R2 VMs mit jeweils 2 GB vRAM 2 Cores exklusiv nutzen könnten.

Wenn ich mir die CPU und Speicher Auslastung unserer Umgebung anschaue, komme ich etwa auf 30 GB genutzen vRAM pro Core.

Ich habe mir die neuen Beiträge im offiziellen VMware-Forum durchgelesen: http://communities.vmware.com/thread/32 ... 0&tstart=0

Dort kamen nun VMware Mitarbeiter und vExperts zu Wort, die Standardargumentation lautet:

1. Ihr seid zu blöd zum rechnen. Regt euch ab und rechnet es für eure Umgebung durch.
2. Ihr seid zu blöd die VMs korrekt zu sizen.

Es haben sich zahlreiche Kunden zu Wort gemeldet die es durchgerechnet haben und schwören die VMs korrekt gesized zu haben, keiner bekam eine Antwort. Dafür gab es dann solche Klopper zu lesen:

We anticipate that this new model won't cause a price increase for most people.


They based the allocations on actual real-world data from customers, and we expect almost everybody to come out a little ahead (i.e., some excess vRAM capacity) just from their regular SnS upgrade from vSphere 4. This is not to say that there aren't some monster VM scenarios where you'll pay more, but until you do that calculation, you don't know where you stand. And in those cases, talk to your VMware rep or partner. This is also the right time to start looking at VM rightsizing -- do all those VMs really need all those GB?


Just upgrading is not necessarily the way to go, plan and do your homework before proceeding, you may find what you have is more than enough.


Perhaps it's time to dust off those Windows 2003 licenses or demand more RAM efficient OS's and applications.


I have seen numbers where the hardware and software amount to 10 to 20% of the operational costs of IT. I don't know whether that still holds but I doubt VMware licensing changes will drastically alter what it is.


Ein wesentlicher Punkt ist jedenfalls das Alter der Systeme. Ich habe für die Testumgebung mit drei 4-5 Jahre alten Servern eine Essential Plus Lizenz mit der ich tatsächlich hinkommen würde. Das liegt aber auch daran das die Servermodelle nicht mehr als 8 DIMM Slots haben.

In der relativ neuen Produktionsumgebung habe ich 32 DIMM Slots pro Server und könnte noch bis 64 Slots aufrüsten. Ich denke für fast alle Umgebungen die in den letzten 12 Monaten mit CPUs ab 6-Cores und einer bestimmten Anzahl an VMs (50 Plus) in Betrieb gegangen sind, wird draufgezahlt werden müssen. Nur kleinere Firmen die mit den 144 GB vRAM der Essential Edition hinkommen haben vorerst keine Probleme, dafür umsomehr wenn die Grenze erreicht ist und keine VMs mehr gestartet werden können. :lol:

Nochmal zum Sizing. Wir haben Windows Server 2003 und Linux VMs mit 512 MB vRAM. Auch würde ich nie den VMware-Empfehlungen folgen und einer Windows Server 2008 R2 VM 4 GB vRAM zuweisen, trotzdem werden wir bei der Ablösung von alten Windows Server 2003 VMs deutlich mehr vRAM zuweisen müssen. Es bringt ja auch nichts wenn die VMs anfangen zu swappen und die Performance des Shared Storage runterreißen.

Schlimmer sieht es dann noch bei Datenbank Servern aus, da gibt es VMs mit 16 GB vRAM und mehr. Soll ich jetzt mit den Kollegen um jedes GB fighten? Ich war auf dem VMware Forum 2011. Dort gab es auch einen Vortrag zur Virtualisierung von Business-Critical Applications, wie soll das in der Praxis aussehen? Wir haben physische Systeme mit 60 GB RAM. Die zu virtualisieren kann ich ja wohl völlig vergessen. Es soll ja Firmen geben die alles virtualisieren wollen, die sind mit diesem Modell ziemlich gekniffen.

Es ist auch wahrlich keine angenehme Situation nach dem anlegen einer VM oder der Erweiterung des vRAMs einer VM zum Chef zu gehen und ihm zu erklären das jetzt eine neue Lizenz gekauft werden muss. Die alten Grenzen von physischem RAM und Cores waren nur bei der Beschaffung neuer Server zu berücksichtigen.

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Beitragvon *diego* » 14.07.2011, 08:49

Glückwunsch VMware. Damit werdet ihr den kompletten KMU Bereich als Kunden verlieren.

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Beitragvon continuum » 14.07.2011, 09:20

Nur mal eben zur Klarstellung : vExperts werden nicht von VMware bezahlt und die ersten Antworten des VMware-Manns in dem genannten Post fand ich auch daneben.

Ich bin jedenfalls mal gespannt ob das nachgebessert wird.
Die ersten Reaktionen auf die neue Version haette ja kaum schlechter ausfallen koennen.


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