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Installation von VMWare unter Debian als Wirtssystem

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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Installation von VMWare unter Debian als Wirtssystem

Beitragvon stefan88 » 03.11.2006, 00:37

Hallo,
ich habe hier eine Kiste, auf der ich eine neue, saubere Linux-Distri draufziehen will.
Einziger Zweck soll sein, darin über VMWare irgendwelche beliebigen Systeme starten zu können.
Ich bin aber mit den Begriffen schon etwas verwirrt... brauche ich dazu VMWare-Player, -Workstation oder -Server? Die Systeme selbst sollen anderswo definiert werden, das geplante Teil soll rein zum "Abspielen" dienen.
Jetzt findet man in allen möglichen Zeitschriften und auch im Netz alles mögliche, wenn Windoof das Wirtssystem sein soll, aber zu Linux als Basis sieht es ziemlich dünn aus.
Mein Plan war jetzt, ein Debian-Netinstall mit dem Allernötigsten zu machen. Aber ich hab leider keine saubere Anleitung für eine grafische Oberfläche/X gefunden, die "einfach so" läuft. Und auf eine große Distri wie zB Suse wollte ich eigentlich nicht gehen.
Auch mit dem Installieren des VMWare-rpm-Pakets oder alternativ über tar komme ich unter Debian nicht so recht weiter.
Kann mir da jemand weiterhelfen? Im Moment hilft wirklich *jeder* Tipp. Perfekt wäre eine Howto...
Gruß
Stefan
P.S. Ich hoffe ich bin im richtigen Forum gelandet, ansonsten bitte verschieben

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Beitragvon kai123456 » 03.11.2006, 09:44

Wenn du nur vor hast, eine VM unter Debian abzuspielen, dann reicht der VMware Player.

VMware Workstation oder VMware Server sind Programme zum erstellen der VM's.

Aber ich hab leider keine saubere Anleitung für eine grafische Oberfläche/X gefunden, die "einfach so" läuft.


Was meinst du genau damit? Fehlt dir die Anleitung, ein Debian System aufzusetzen?

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Beitragvon looping » 03.11.2006, 13:59

mein tipp: installier dir das aktuelle ubuntu und zieh den vmware-player direkt hinterher (ist in den repositories für commerzielle programme enthalten). virtuelle maschinen kannst du über www.easyvmx.com erstellen.

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Beitragvon minimike » 03.11.2006, 18:50

Holla ein angehender Debianer

Hmm, Schüler du sein einer werden willst, die Macht du kennen Lernen möchtest. Die Macht der Macht wird stark in dir sein können junger Debianwalker, jedoch hüte dich vor der dunkelen Seite der Macht!
Ich spürte die Macht in mir und ich besann mich auf das deutsche Debian Anwenderhandbuch Online auf www.openoffice.de und auf das deutsche Supportforum www.debianforum.de.

Nach erfolgreicher Installation des Basissystems mitsamt Konfiguration nach dem ersten Booten sollten ein

Code: Alles auswählen

 apt-get install x-window-system-core xlibs-dev openssl hicolor-icon-theme xfce4 gcc g++ alien html2text gdm
Dir fehlen nur noch die Kernelheaders einfach ein "uname -r" und "apt-get install kernel-headers-(Ergebniss von "uname -r") und schon solltest du alles haben um die gewüschte grafische Oberfläche zu Erhalten und den VMware-Server oder VMware Player mitsammt kompelieren der Treibermodule nun Installieren zu können

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Beitragvon stefan88 » 04.11.2006, 10:31

Hui,
danke für die schnellen und guten Antworten. Ich werde das am Montag mal in Angriff nehmen. Gibt's nach erfolgreichem Basissystem dann noch die Möglichkeit, VMWare-Player als apt-Paket oder rpm zu installieren, oder ist configure/make/make install mit dem tar angesagt?
Danke + Gruß
Stefan

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Beitragvon minimike » 04.11.2006, 11:05

Keines von den Beiden. Das TAR Archiv beinhaltet die VMwaresoftware da zum Teil proprieträre Software schon fertig kompeliert ausser dem Code für Kernelmodule mit dem man optional wenn keine vorhanden Module bauen kann. Die Installation erfolgt über ein Perlscript im entpackten Verzeichniss.

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Beitragvon stefan88 » 04.11.2006, 20:42

Okay, d.h. Perl muss installiert sein.
Noch eine weitere (evtl. dumme) Frage: Ich hab hier ein vServer bei einem Hoster, wo ich mal problemlos und schnell rumspielen kann. Aber beisst sich die Katze in den Schwanz, wenn ich darauf jetzt nochmal den Player installieren würde?
Da ich bis jetzt nur mit Debian + Konsole gearbeitet han, ist mir auch nicht klar, wie ich eine grafische Oberfläche "von außen" bedienen könnte...

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Beitragvon minimike » 04.11.2006, 22:29

Die Installation auf Linux-Vserver ist aufwendig und kompliziert. Das Problem besteht dabei das das Gastsystem unter anderem Netzwerkeinstellungen vornehmen dürfen muss und mit Treibermodulen hantieren darf. Bei einer virtualisierten Instanz wird dier das dein Anbieter wenn er nicht blöd ist auf keinen Fall gestatten. Denn du benötigst Rootrechte auf dem Vserverhost. . Die Kopplung von Vmnet0 sollte möglich sein. Bei mir hat das einmal funktioniert leider habe ich es bis jetzt nicht geschafft dies zu reproduzieren. Evtl hat mir ein BUG zum Erfolg verholfen
Guter nein ein teurer Rat schlag dier das aus dem Kopf!

Der VMware.Server bietet es an das man optional mit SSL übers Netz grafisch am virtualisierten System arbeiten kann oder du installierst VNC. Vorsicht VNC überträgt unverschlüsselt aber es ist möglich das mit SSH zu kombinieren

Übrigens Perl ist per default im Basissystem mitinstalliert.

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Beitragvon stefan88 » 04.11.2006, 23:39

Danke für den Hinweis. Wahrscheinlich ist dann UltraVNC die bessere Wahl, denn da kann man mit Zertifikaten arbeiten...

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Beitragvon minimike » 05.11.2006, 00:13



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