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Wie schnell ist VMware-Player

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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Wie schnell ist VMware-Player

Beitragvon Karlotte » 23.06.2006, 17:17

Kann man eigentich generell sagen, um wieviel langsamer Software in virtuellen Umgebungen läuft? Oder muß man das differenziert betrachten?

Mich speziell interessiert die Frage, ob beispielsweise Sphinx-Spracherkennung (also Audiodatenstream, Analyse und schnelle Erkennungsalgorithmen) deutlich ausgebremst würde, wenn ich es unter Suse innerhalb der VM-Umwelt laufen lasse...

Kennt - nebenbei - jemand vielleicht jemanden, der mit Sphinx bereits Erfahrungen gesammelt hat?

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Beitragvon stefan.becker » 23.06.2006, 19:26

Kommt auf die echte Hardware und auf die Anwendung an.

Die Software ist kostenlos, also mach dir die Arbeit und installiere einen Gast, dann kannst du selbst urteilen. Alles andere macht keinen Sinn, weil die Performance von zu vielen Parametern abhängig ist.

Allgemein muss man aber sagen, dass eine VM für Multimedia nicht geeignet ist.

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Beitragvon looping » 23.06.2006, 22:41

Allgemein muss man aber sagen, dass eine VM für Multimedia nicht geeignet ist.


wobei das aber nicht wirklich was mit der geschwindigkeit zu tun hat, sondern eher damit, dass:

- die gesamte virtuelle maschine von der prozesshierarchie des hostes abhängig ist (d.h. : wenn der host es grad wichtiger findet, dateien zu cachen, die auslagerungsdatei vollzuschreiben oder einen virenscann durchzuführen, kommt bei der vm plötzlich nur noch das an, was "übrigbleibt"). dadurch entstehen in multimedia-dateien häufig ruckler oder es leiert.

- die virtuelle hardware nicht wirklich auf die verwendung als multimedia-maschine hin getrimmt und optimiert ist. bei windows-gästen soll es zwar angeblich bei bedarf eine rudimentäre directx unterstützung geben - allerdings nur wenn das auch der host kann (also nur bei windows-hosts) und dann nach dx7 und noch lange nicht "spieletauglich"

bei reinen rechenaufgaben (wie z.b. kernel kompilieren) schneidet eine vm nach meinen erfahrungen gar nicht so schlecht ab - es muss halt (wie im echten leben) genügend ram vorhanden sein (bei modernen grafischen systemen tut alles unter 256 mb weh - besser sind 512).

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Beitragvon minimike » 23.06.2006, 22:42

Nun zu Multimedia, Mythtv in einem Linuxgast auf einem Linuxhost läuft prima. Das selbe System unter einem Windowshost, nun Bild ruckelt und Ton ist verzehrt. Ach ja es ist der selbe Rechner ich betreibe Windows 2000 und Debian im Dualboot.

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Beitragvon stefan.becker » 24.06.2006, 13:29

Keine Ahnung warum, aber bei mir ist der Sound der Gäste grausam. Daher wohl nicht wirklich tauglich für Multimedia.

Ist mir aber auch egal, mit Linux kann ich alles abspielen und aufnehmen.

Was nicht geht, ist DRM-Geraffel. Aber den Schrott will ich eh nicht haben, da gebe ich lieber anonym Geld für eine CD aus.


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