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Erste Erfahrungen mit VMware-Player und VMware-Server

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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Erste Erfahrungen mit VMware-Player und VMware-Server

Beitragvon seltenheit » 30.05.2006, 20:41

Liebe Leser,

ich bin vor ca. 2 Jahren ganz auf (Suse-)Linux umgestiegen. Dies ist mein erster Foren-Beitrag. Seid bitte gnädig...

Persönliches Fazit:
Linux ist schon verdammt clever, aber erst VMware macht glücklich!

Verlauf:
:grin:


Nutzt statt dem Player den Server!!!!!


Mein Leidensweg (per aspera ad astra):

Um die Qualität von Linux wohl wissend, vermißte ich wider alle Vernunft jahrelang eine Möglichkeit, meine Sprach-Lern-CD und die ELSTER-Steuersoftware unter Linux ans Laufen zu kriegen.

WINE-Nächte brachten mich nur zum Weinen. Bin wohl zu doof dazu. Schade; gute Idee an sich.

Nach bauchschmerzenbehaftetem Umstieg von EASY-LINUX auf LINUX-USER, wo ich ein Drittel der Artikel schon aus der ersteren kenne und ein Drittel kaum verstehe oder kaum brauche, stieß ich im April auf den VMplayer: Installation ging glatt, bis auf Verwechslungen von host und gast; war das im Englisch-Unterricht nicht das gleiche...?

Xandros macht Probleme beim Installieren als Gast; bleibt hängen; Sinnlos 1898 nicht, doch kann ich DOS nur im Fenster starten, nicht nach dem Abmelden auf DOS-Ebene herabstufen. Nicht so wichtig.

Nach erstem Stolpern in den Foren fand ich den - lakonischen ! - Hinweis, der VMware - Server sei auch gratis und unbegrenzt nutzbar, aber könne selbst VMs anlegen!

Runterladen, falsche NAT- oder Bridged- Einstellungen vornehmen und ausprobieren war eines - und es stimmte!!

Habe nun meine Sprachen-CD laufen, aber mit ruckeldem Ton und wohl schlechten Soundkarten-Einstellungen, trotz Basteln, aber recht angetan.

Seid gestern bin ich richtig glücklich:
ELSTER-CD ließ sich prima installieren, mit Java, was auch immer das sei, und alle Formulare absturzfrei ausfüllen!!! - Nur die Textbearbeitung in den Feldern ist beim Cursorwandern lahm.
Drucken ging aber erst, nachdem ich durch

rmmod lp

den Linux-Druckertreiber abschoß und einem simulierten Neubooten. Die Datei hat das Finanzamt jetzt auf Diskette bekommen, denn mailen mit der Fritzcard DSL SL ist mir noch ein Rätsel, aber Diskette schreiben ging, mußte sie aber in den Einstellungen erst auf "connect" klicken.

Also:
VMware vertreibt die letzten Einsamkeitsgefühle und Minderwertigkeitskomplexe, die mir der stolze Linux-Umstieg einbrachte...

ALSO: STEIGT ALLE VOM PLAYER AUF DEN SERVER UM. - Hat NUR Vorteile.

Ansonsten danke für Eurer Interesse; könnte eine richtig gute, sehr kleinschrittige DEUTSCHE Anleitung brauchen, wegen Netz und Internet. Verspreche auch, sie von S.1 bis zum bitteren Ende komplett zu lesen.

VIEL SPAß noch !!

Eure Seltenheit

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Beitragvon stefan.becker » 30.05.2006, 23:27

Du bist nicht zu dumm zum WINEN, die gleichen Probleme hat jeder mit WINE incl meiner einer.

WINE ist gut für Spiele und für einige wenige Programme.

Für fette Klumpen wie Office&Co. ist WINE nicht geeignet. Selbst wenn es mit Version x geht (nach viel Frickelei), geht es mit x+1 garantiert nicht mehr.

Die Idee ist wirklich gut, aber gegen immer neue Windows Funktionen/Versionen kommt man nicht an.

VMWARE ist wirklich die bessere Lösung. Gut in dieser Richtung ist übrigens auch Qemu, das inzwischen auch von der Peroformance an VMWARE reicht.

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Beitragvon seltenheit » 31.05.2006, 00:04

Werter Experte,

merci, das macht Mut.

QEMU habe ich nicht in rel. kurzer Zeit installiert bekommen. (Wäre ich ein Programmierer-Typ, hätte ich statt Suse 9.3 längst Debian oder gar Gentoo drauf.Kompilieren hat bei mir fast nie geklappt.) - Lohnt sich ein Umstieg ? Wie sind Deine Erfahrungen ? Gibt es Suse-RPMs?

Erst will ich mal EINE Sache vernünftig machen, bevor die nächste rufen darf. :!:
Nächste Schritte VORHER mit VMWare werden also sein:

- Deutsche kleinschrittige VMWare - Anleitung finden!
- NAT und SAMBA und Bridged in den Griff bekommen,
- a) um über ein Netz unter Linux irgendwie an meine eigenen Dateien im "Goldenen Käfig" zu kommen
- b) und meine Fritz DSL SL (intern) aus dem Server raus zu bedienen.
- Drucker irgendwie so einstellen, daß ihm egal ist, ob gerade der Gast oder das Linux Daten schicken.
- dem Ton das Ruckeln abgewöhnen. (Denn mein 166-Pentium-Laptop-Ton ruckelt nicht; aber VMware läuft auf nem 866 P III!)

Ein offenbar seltenes Problemchen drängt:

Auch nach Ausschalten der VM und echtem Linux-Boot hängt laut TOP die CPU fast zu 97% mit VMX zu:

vmware-vmx 97% ; memory: ca. 12 %.

Es muß irgendwo einen versteckten Autostart-Eintrag geben, den ich nicht finde. (nicht unter .kde/Autostart) - Ich kann die Rest-Prozesse zwar vor dem Runterfahren manuell KILLen, doch ist das sehr umständlich. - Lösung parat??

Danke im Voraus - und Grüße an alle Mitglieder und Zaungäste!

Seltenheit

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Beitragvon stefan.becker » 31.05.2006, 02:23

Hier sind noch ein paar Tipps zu VMWARE und Linux:

http://www.linuxforen.de/forums/showthr ... adid=47553

Qemu ist nur anders, weder besser noch schlechter. Kommst du mit VMWARE klar, bringt ein Wechsel gar nichts. Bei Qemu ist compilieren immer besser, nutzt man den Beschleuniger KQEMU, sogar Pflicht.

Zur Distribution: SuSE ist doch OK. Eine andere Distribution bietet keine Vorteile.

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Beitragvon looping » 31.05.2006, 09:46

SuSE ist doch OK. Eine andere Distribution bietet keine Vorteile.


darüber könnte man streiten. tatsache ist, dass viele leute mit anderen distributionen besser zurecht kommen - welche das jeweils ist, muß jeder für sich selbst feststellen ... .

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Beitragvon seltenheit » 31.05.2006, 16:16

Tja, Stefan, wenn der Virtuelle Chef das so sagt...

Einen Distri-Best-Of-Streit wollte ich aber nicht in die Wege leiten, sondern betonen, daß gerade die einfache Installation samt Beschleunigung für mich die Entscheidung wesentlich in Richtung VMware beeinflußt hat.

Für die Wahl zwischen dem offenen QEMU und leider proprietären VMWARE half mir auch, daß für Letzteres dieses wunderbare, da übersichtliche Forum existiert, das optisch gut gemacht ist und auch über Google treffsichere Ergebnisse lieferte, schon auf den 1. Blick.

Den Sinn eines Forums überhaupt habe ich nun auch verstanden: 50 % Information + 50 % Zuspruch...

Schön. Danke. Vor allem für die Fülle an Tips von Stefan Becker. Wenn ich die ALLE durch habe und meine CPU dann nach dem echten Linux-Boot VOR Start der VM noch immer mit "vmware-vmx 97% " in Beschlag genommen wird, poste ich das Problemchen mal extra.

Vielleicht macht dieser thread ja dem Einen oder Anderen Mut, sich ebenfalls mal an VMs heranzuwagen. Es lohnt sich schnell und macht irren Spaß.

Alles Gute!

Achim alias Seltenheit

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Beitragvon looping » 31.05.2006, 16:44

wenn der Virtuelle Chef das so sagt...

da muß sich keiner was bei denken - ich bin hier nur ein kleines licht ...

Vielleicht macht dieser thread ja dem Einen oder Anderen Mut, sich ebenfalls mal an VMs heranzuwagen. Es lohnt sich schnell und macht irren Spaß.


das bleibt zu hoffen. wer über das stadium des "funzt nich" heraus kommt und eine reale anwendung hat bleibt dann meist dabei - gelegentliche ausflüge zu töchtern anderer mütter mit einbegriffen ... ;)


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