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ACHTUNG - ARTIKEL IN DER CHIP 5

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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ACHTUNG - ARTIKEL IN DER CHIP 5

Beitragvon continuum » 16.05.2006, 14:52

Vorsicht Leute:
ich habe eben durch Zufall mal einen Blick in die aktuelle Chip 5 geworfen ...

Ich weiss gar nicht, wie ich es dezent ausdruecken soll ...
Kurz gesagt - ich habe selten soviele falsche Informationen ueber den Player auf einen Haufen gelesen.

Tip: OS-typ other benutzen : ganz grober Unfug !!!!
Player funktioniert nicht mit virtuellen CD-laufwerken: ganz grober Unfug !!!

und so gehts es dann munter weiter ....

Am besten IGNORIEREN

Ulli

Ueberigens habe ich im Chip-forum gepostet siehe:
http://www.chip.de/c1_forum/thread.html ... CESS%22%3B

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Beitragvon minimike » 16.05.2006, 15:21

Ist Chip nicht vergleichbar mit der Computerbild ;) ?

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Beitragvon celestia2006 » 17.05.2006, 08:58

Lieber Ulli,

gerne nehme ich Deine Einladung an, Deine Hilfe in diesem Forum zu beanspruchen.
Ich habe also gemäß dem CHIP-Artikel eine VMX-Datei erzeugt, SuSE Linux 10.0 von der CHIP-DVD installiert, was auch alles funktioniert hat. Probleme gibt es jedoch mit dem virtuellen Netzwerk. Mir kommt es so vor, als sei es nur eine Kleinigkeit, die man einstellen muss. Aber Du kennst Dich bestimmt besser aus ...
Hier noch ein Auszug aus meiner letzten Antwort im CHIP-Forum:
"Anfangs war der (virtuellen?) Netzwerkkarte unter Linux keine IP-Adresse zugewiesen. Daher habe ich in YaST eingestellt, dass die Adresse via DHCP zugewiesen werden soll.
Dann hatte ich eine IP-Adresse, aber der Ping ging nicht. Dasselbe bei manueller Konfiguration der IP-Adresse. Der Ping von Linux auf den XP-Rechner funktionierte ebenfalls nicht, weder auf die IP-Adresse der "VMWare8"-Netzwerkkarte, noch auf die IP-Adresse der realen Netzwerkkarte. Ich bin mir nicht mal sicher, welche ich anpingen sollte. Mir fiel nur auf, dass die IP-Adressen des XP-Rechners (reale und virtuelle Netzwerkkarte) in verschiedenen Netzen liegen (Subnetzmaske ist jeweils 255.255.255.0, die IP-Adresse der realen Karte ist 192.168.2.100, die der virtuellen Karte 192.168.96.1). Mit DHCP bekam die auf dem virtuellen Linuxrechner vorhandene Netzwerkkarte die Adresse 192.168.2.102.
Irgendwie habe ich doch das Gefühl, dass die korrekte Konfiguration der Karte(n) das Problem lösen könnte. Nur komme ich selber nicht drauf ..."

Vielen Dank

Andreas

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Beitragvon continuum » 17.05.2006, 17:29

Hi Andreas
ich habe deine Antwort in der Chip gelesen ...

Interessante Reaktion seitens der Chip-redaktion uebrigens ;-)

Empfandest du meine Posts als Hetzmails?
Naja - ist ja eigentlich auch egal.

So zur Sache:

So wie du deine Einstellungen beschreibst ist im Prinzip erst mal alles in Ordnung.
Wenn dein Suse mit einer Bridged-Karte von deinem Router eine IP per DHCP-zugewiesen bekommt bedeutet das folgendes:
Suse ist so konfiguriert dass ein Netzwerk aufgebaut werden kann.
Dein Hostrechner mischt sich auch nicht ein.
Kurz gesagt: eigentlich kann es direkt losgehen!

Normalerweise muesstest du in der Suse einen Browser aufmachen koennen, der schon los-surfen kann.

Wenn das aber nicht geht, muessen wir mal ein wenig genauer nachschauen.

Als erstes sollten wir untersuchen, ob uns irgendwelche Firewalls die Suppe versalzen.

Wie sieht es da bei deiner Suse-installation aus?
Ist dort eine aktive Firewall?

Dein Analysevorgehen mit den Ping-versuchen ist im Prinzip erst einmal richtig - allerdings koennen die Ergebnisse sehr irrefuehrend sein:
je nach Firewall-einstellungen ist es zB gut moeglich, das ein System surfen kann, obwohl ein Ping-test fehlschlaegt!
Weiter Tests waeren zB ein 'nslookup' - dieser Befehl fragt nach ob eine Namensaufloesung funktioniert - das ist fuer das Browsen viel wichtiger als Ping.

Gib mal bei der Suse in eine Kommandozeile ein:
nslookup google.de

Hier sind jetzt folgende Antworten moeglich:
Suse meckert und sagt - kein DNS-server erreichbar oder
Suse sagt dir die IP-Nummer von Google an.

So das waeren die ersten Schritte die du in der Suse probieren solltest.


Als naechstes muesste man einmal fest-stellen ob dein Host dir in die Suppe spuckt - genauer gesagt:
Hast du auf deinem Hostrechner eine Firewall? - Wenn ja - welche?
Hat dein Host evtl. den NVIDIA-NFORCE-chipsatz? - Wenn ja - hast du fuer diesen dias Firewall-konfigurations-tool installiert?


Wie du siehst, kann es an vielen Punkten haengen - wahrscheinlich ist die Sache letzten-endes voellig banal.
Aber um das heraus-zufinden, muessen wir zuerst die Firewall-frage klaeren.
Dann wuerde ich gerne noch wissen, wie dein aktueller Eintrag in der VMX_datei lautet:
ethernet0.connectionType = ?
Moeglich in deinem Fall sind sowohl Bridged als auch NAT.
Wichtig ist nur sich im klaren zu sein, welches man den jetzt verwendet.


Eine Sache noch:
es gibt ein paar verschiedene Tools, die VMX-dateien fuer den Player erstellen koennen.

Die batch-Datei die der Chipautor erwaehnte ist das aller-erste dieser Tools gewesen. Ich habe das Teil letzten Herbst geschrieben.Nachdem ich das veroeffentlicht habe sind dann nach und nach noch weitere Tools herausgekommen.
Mittlerweile gibt es 2 Tools die zu erwaehnen sind:
easyvmx - das ist ein Onlinetool welches sehr zu empfehlen ist - wenn es auch in den Moeglichkeiten etwas eingeschraenkt ist. Schau mal unter
http://www.easyvmx.com/

Das zweite ist ein Offline-tool von Rob Petruska und mir - download unter Rob's Seite
http://petruska.stardock.net/software/V ... %20Builder

Diese beiden Tools verwenden im wesentlichen das KnowHow wie es auch im VMware-handbuch steht.
Das ist aber nicht das Ende der Fahnenstange - wenn du mit dem VMplayer wirklich alles ausschoepfen willst, was er drauf hat musst du auf meiner Webseite nach-schauen.
Dort findest du dann zB wie man mit dem Player 4 Netzwerkkarten verwendet oder wie man linked Clones ohne Workstation nutzen kann und soweiter.


Das Teil das vom Chip-autor empfohlen wird, ist gnadenlos veraltet und wird meines Wissens auch nicht fortgefuehrt.
Es gibt zB eine Einstellung speziell fuer Suse, mit der dein Gast deutlich besser laufen wird als mit der Einstellung 'Other" die der VMX_wizzard und der Chipautor verwenden.

Ein Grossteil der Probleme die mir im Chip-forum aufgefallen sind, beruhen einfach darauf, dass der VMX-wizzard die wirklich wichtigen Optionen gar nicht anbietet.
Wieso man seinen Lesern soetwas empfiehlt kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Mein Tip daher - schmeiss den Wizzard in die Tonne und verwende demnaechst das Online-tool unter Easyvmx.com - oder wenn du etwas aufwendigere VMs erstellen willst nimm das Teil von Rob und mir.

Frage am Rande - wird in dem Chip-artikel eigentlich auf dieses Forum verwiesen?


Sorry fuer die lange Antwort - kommt nicht wieder vor ...

Ansonsten noch viel Spass mit dem Player - und bei dem naechsten Problem komm lieber direkt zu uns ;-)

Ulli

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Beitragvon celestia2006 » 18.05.2006, 10:32

Lieber Ulli,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
Nein, ich empfand Deine Kommentare im CHIP-Forum nicht als Hetze. Forums sind ja unter anderem dazu da, dass man seine Meinung sagen kann. Zudem ist es eine große Verantwortung, Artikel in Zeitschriften wie CHIP zu schreiben, da darf man nicht nachlässig sein. Wenn also der begründete Verdacht besteht, dass fehlerhafte Informationen an ein großes Publikum verbreitet werden, darf man das schon mal ansprechen.

Zu Deinen Hinweisen und Vorschlägen: Auf meinem XP-Rechner läuft auf jeden Fall eine Firewall, bei SuSE weiß ich es nicht genau. Ich werde das prüfen.
Auf meinem DSL-Router habe ich zudem einen MAC-Adressen-Filter und eine Verschlüsselung eingestellt. Möglicherweise kann ich so gar nicht ohne weiteres mit dem virtuellen Rechner ins Internet. Ich bin mir auch nicht so ganz sicher, ob ich die MAC-Adresse der virtuellen Netzwerkkarte in den Filter eingeben muss, oder ob die Internetverbindung über den Host (XP-Rechner) dem virtuellen Rechner zur Verfügung gestellt wird.
Ich werde jedenfalls mal die Dinge, die Du aufgezäht hast, prüfen und mich dann wieder melden.

Gruß
Andreas

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Beitragvon minimike » 18.05.2006, 15:23

SuSE hat per default eine minimale Firewall an, nach erfolgreicher Installation kann man sie aber abschalten. Zu prüfen mittels "iptables -L"

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Beitragvon celestia2006 » 18.05.2006, 22:40

Hi Ulli,

habe in der Kerio Personal Firewall auf dem XP-Rechner jetzt die IP-Adresse des Linuxrechners als "vertraut" eingegeben.

Folgendes ergibt sich, wenn ich Deine Anleitung durchgehe:

continuum hat geschrieben:Normalerweise muesstest du in der Suse einen Browser aufmachen koennen, der schon los-surfen kann.

Funktioniert! Der Conqueror kann etwa die Google-Seite laden.

continuum hat geschrieben:Als erstes sollten wir untersuchen, ob uns irgendwelche Firewalls die Suppe versalzen.

Wie sieht es da bei deiner Suse-installation aus?
Ist dort eine aktive Firewall?

Ja. Und meine Netzwerkkarte ist in der externen Zone. Am liebsten würde ich die Firewall aktiv lassen, falls man mit einer geschickten Einstellung die beiden Rechner verbinden kann.

continuum hat geschrieben:je nach Firewall-einstellungen ist es zB gut moeglich, das ein System surfen kann, obwohl ein Ping-test fehlschlaegt!
Gib mal bei der Suse in eine Kommandozeile ein:
nslookup google.de

Ping geht immer noch nicht ... (in beiden Richtungen)
Mit "nslookup google.de" wird die IP-Adresse angezeigt.

continuum hat geschrieben:Hast du auf deinem Hostrechner eine Firewall? - Wenn ja - welche?
Hat dein Host evtl. den NVIDIA-NFORCE-chipsatz? - Wenn ja - hast du fuer diesen dias Firewall-konfigurations-tool installiert?

Ja. Die Kerio Personal Firewall.
Den NForce-Chipsatz habe ich nicht.

continuum hat geschrieben:Dann wuerde ich gerne noch wissen, wie dein aktueller Eintrag in der VMX_datei lautet:
ethernet0.connectionType = ?

ethernet0.connectionType = "bridged"

continuum hat geschrieben:Frage am Rande - wird in dem Chip-artikel eigentlich auf dieses Forum verwiesen?

Nein.

Falls ich in Zukunft eine VMX-Datei erstellen möchte, werde ich eines von den genannten Tools ausprobieren, das ist ein guter Hinweis.

Vielen Dank für Deine Hilfe bisher! :grin:

Gruß
Andreas

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Beitragvon celestia2006 » 18.05.2006, 22:45

minimike hat geschrieben:SuSE hat per default eine minimale Firewall an, nach erfolgreicher Installation kann man sie aber abschalten. Zu prüfen mittels "iptables -L"

Vielen Dank für den Hinweis, minimike.
Den Befehl "iptables" kennt aber keine Option -L.

Gruß
Andreas

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Beitragvon minimike » 18.05.2006, 23:39

Das sollte aber immer als root gehen. iptables ist das Tool für die Firewall, naturgemäs kann halt nur root diese ausführen sonst könnte ja jeder daher kommen ;) Hier unter SuSE 10.1. SuSE bietet auch ein Tool an was auch jemanden mit mangelhaften Kentnissen von iptables eine Firewall konfigurieren lässt. Es ist eine Fertiglösung mit vielen vordefenierten Anweisungen es nennt sich SuSEfirewall.

Code: Alles auswählen

nerd:/home/admin # iptables -L
Chain INPUT (policy DROP)
target     prot opt source               destination
ACCEPT     all  --  anywhere             anywhere
ACCEPT     all  --  anywhere             anywhere            state RELATED,ESTABLISHED
input_ext  all  --  anywhere             anywhere
input_ext  all  --  anywhere             anywhere
LOG        all  --  anywhere             anywhere            limit: avg 3/min burst 5 LOG level warning tcp-options ip-options prefix `SFW2-IN-ILL-TARGET '
DROP       all  --  anywhere             anywhere

Chain FORWARD (policy DROP)
target     prot opt source               destination
LOG        all  --  anywhere             anywhere            limit: avg 3/min burst 5 LOG level warning tcp-options ip-options prefix `SFW2-FWD-ILL-ROUTING '

Chain OUTPUT (policy ACCEPT)
target     prot opt source               destination
ACCEPT     all  --  anywhere             anywhere
ACCEPT     all  --  anywhere             anywhere            state NEW,RELATED,ESTABLISHED
LOG        all  --  anywhere             anywhere            limit: avg 3/min burst 5 LOG level warning tcp-options ip-options prefix `SFW2-OUT-ERROR '

Chain forward_ext (0 references)
target     prot opt source               destination

Chain input_ext (2 references)
target     prot opt source               destination
DROP       all  --  anywhere             anywhere            PKTTYPE = broadcast
ACCEPT     icmp --  anywhere             anywhere            icmp source-quench
ACCEPT     icmp --  anywhere             anywhere            icmp echo-request
ACCEPT     icmp --  anywhere             anywhere            state RELATED,ESTABLISHED icmp echo-reply
ACCEPT     icmp --  anywhere             anywhere            state RELATED,ESTABLISHED icmp destination-unreachable
ACCEPT     icmp --  anywhere             anywhere            state RELATED,ESTABLISHED icmp time-exceeded
ACCEPT     icmp --  anywhere             anywhere            state RELATED,ESTABLISHED icmp parameter-problem
ACCEPT     icmp --  anywhere             anywhere            state RELATED,ESTABLISHED icmp timestamp-reply
ACCEPT     icmp --  anywhere             anywhere            state RELATED,ESTABLISHED icmp address-mask-reply
ACCEPT     icmp --  anywhere             anywhere            state RELATED,ESTABLISHED icmp protocol-unreachable
ACCEPT     icmp --  anywhere             anywhere            state RELATED,ESTABLISHED icmp redirect
reject_func  tcp  --  anywhere             anywhere            tcp dpt:ident state NEW
LOG        all  --  anywhere             anywhere            limit: avg 3/min burst 5 PKTTYPE = multicast LOG level warning tcp-options ip-options prefix `SFW2-INext-DROP-DEFLT '
DROP       all  --  anywhere             anywhere            PKTTYPE = multicast
LOG        tcp  --  anywhere             anywhere            limit: avg 3/min burst 5 tcp flags:FIN,SYN,RST,ACK/SYN LOG level warning tcp-options ip-options prefix `SFW2-INext-DROP-DEFLT '
LOG        icmp --  anywhere             anywhere            limit: avg 3/min burst 5 LOG level warning tcp-options ip-options prefix `SFW2-INext-DROP-DEFLT '
LOG        udp  --  anywhere             anywhere            limit: avg 3/min burst 5 LOG level warning tcp-options ip-options prefix `SFW2-INext-DROP-DEFLT '
LOG        all  --  anywhere             anywhere            limit: avg 3/min burst 5 state INVALID LOG level warning tcp-options ip-options prefix `SFW2-INext-DROP-DEFLT-INV '
DROP       all  --  anywhere             anywhere

Chain reject_func (1 references)
target     prot opt source               destination
REJECT     tcp  --  anywhere             anywhere            reject-with tcp-reset
REJECT     udp  --  anywhere             anywhere            reject-with icmp-port-unreachable
REJECT     all  --  anywhere             anywhere            reject-with icmp-proto-unreachable
nerd:/home/admin #

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Beitragvon celestia2006 » 21.05.2006, 20:29

Ja, als root geht das Kommando iptables -L. Mein Output sieht ähnlich aus wie Deiner, minimike. Nun weiß ich zwar grundsätzlich, wie ich unter Linux die Firewall konfigurieren kann.
Fraglich ist aber, wie eine vernünftige Konfiguration im Zusammenhang mit dem VMWare-Player aussehen soll. Da ich mich damit nicht auskenne, weiß ich nicht mal, ob die Firewall auf dem virtuellen Rechner überhaupt eine Funktion hat, wenn auf dem Hostrechner bereits eine Firewall vorhanden ist.
Tatsächlich ist mir nicht klar, womit ich es eigentlich zu tun habe. Ein echtes Netzwerk habe ich ja nicht, nur einen DSL-Router, der an einer eingebauten Ethernetschnittstelle meines Rechners hängt. Dieser Ethernetadapter hat unter Windows eine IP-Adresse. Die von VMWare installierte virtuelle Netzwerkkarte hat ebenfalls eine IP-Adresse, allerdings in einem anderen Adressbereich. Mit was soll der virtuelle Linuxrechner denn eigentlich kommunizieren? Mit welchem Netz? Und auf welchem Weg genau kommt die Internetverbindung mit dem virtuellen Rechner zustande, die ja offensichtlich funktioniert?
Diese grundlegenden Zusammenhänge würde ich gerne verstehen. Vielleicht erkenne ich dann auch den Fehler auf meinem System, der die Kommunikation der beiden Rechner (real und virtuell) verhindert. Und ich würde vielleicht verstehen, welche Firewall (in Windows beziehungsweise in Linux) welche Funktion erfüllen soll, damit die Rechner noch sicher sind, die interne Kommunikation aber stattfinden kann.
Mir ist allerdings klar, dass das hier kein Linux-Forum ist. Was man über Linux anderweitig nachlesen kann, hat aber wiederum keinen Bezug zum VMWare-Player, so dass ich vorerst hier weiter um Hilfe bitte.
Nochmals vielen Dank für die bisherige Unterstützung. :)

Gruß
Andreas

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Beitragvon continuum » 21.05.2006, 23:23

Diese grundlegenden Zusammenhänge würde ich gerne verstehen.


Als Forscher bist du sehr willkommen ...

Das Problem bei der ganzen Sache ist - es gibt keine gute Dokumentation.

Ich weiss nicht, ob dir das jetzt weiter hilft - werden wir dann ja sehen.
Ich habe in den letzten Tagen versucht, eine moeglichst kurze Beschreibung der virtuellen Netze zu erstellen :

Code: Alles auswählen


Kurze Erklaerung der VMnets:

VMware legt bei Installion 10 moegliche Netzwerke an.
Jedes davon kann bei Bedarf mit einer virtuellen Karte des Hosts verbunden werden.
Man nennt das dann 'host-only'
Jedes davon kann bei Bedarf mit einer echten Karte des Hosts verbunden werden.
Man nennt das dann 'bridged'
Netter Weise hat VMware bei der Installation schon mal 2 zusaetzliche
virtuellen Karten fuer den Host eingerichtet.
Um die Konfiguration der Gaeste zu vereinfachen wurden desweiteren auch noch
fuer jedes dieser beiden Netze DHCP-Server-dienste eingerichtet.
Auf VMnet8 laeuft zusaetzlich noch ein NAT-service (Windows, BSD) oder Mascerading (Linux)

Bitte aendern sie diese Vorgaben nicht so ohne weiteres.
Die Dienste-konfiguration ist recht komplex und erfordert einige Handarbeit!!!

Das ist alles
- der Rest ist dann nur noch ein Erklaeren der komischen Terminis von VMware.



Ich bastel gerade noch an einer Skizze die es vielleicht noch klarer macht - aber noch ist die Skizze mir nicht eindeutig genug :-(

Ulli

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Beitragvon celestia2006 » 22.05.2006, 08:58

Lieber Ulli,

wenn ich Deine Beschreibung richtig interpretiere, heißt das für mich, dass der virtuelle Rechner gar nicht an der virtuellen Netzwerkkarte hängt, sondern an der realen (wegen "bridged"). Deswegen kann ich also ins Internet, obwohl ein MAC-Adressen-Filter aktiv ist, weil es dieselbe Karte ist, mit der ich auch vom realen Rechner aus ins Internet gehe.
Dann brauche ich zum Schutz des virtuellen Rechners auf jeden Fall die Firewall unter Linux, oder?
Wenn ich es schaffe, die IP-Adresse des XP-Rechners (d. h. die IP-Adresse des installierten realen Ethernetadapters unter Win XP) der Linux-Firewall bekannt zu machen, sollte mein Problem wohl gelöst sein :?: .
Ich werde das also versuchen.
Sollte ich etwas falsch verstanden haben, bitte ich um kurze Meldung.

Vielen Dank
Andreas :)

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Beitragvon celestia2006 » 24.05.2006, 23:28

SOLVED.

Ping in beide Richtungen funktioniert! Die Netzwerkverbindung des virtuellen und des realen Rechners ist also hergestellt, und mein Problem ist damit gelöst.

Vielen Dank für die hilfreichen Hinweise.

Andreas

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Beitragvon celestia2006 » 19.06.2006, 12:43

Hallo,

nach längerer Pause wollte ich weitermachen, das Doppel-System Windows/Linux wie in der CHIP 5/2006 beschrieben einzurichten.
Ich hatte es also geschafft, die Rechner gegenseitig anzupingen - über die IP-Adresse.
Allerdings klappt es bereits nicht mehr, wenn ich die Rechner über ihre Hostnamen ansprechen will ... Das finde ich sehr seltsam und habe gar keine Idee, woran das liegen könnte.
Hat jemand einen Tipp?

Gruß
Andreas

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Beitragvon continuum » 20.06.2006, 20:58

llerdings klappt es bereits nicht mehr, wenn ich die Rechner über ihre Hostnamen ansprechen will ... Das finde ich sehr seltsam und habe gar keine Idee, woran das liegen könnte.


Hi
das finde ich ueberhaupt nicht seltsam - wenn deine Rechner sich mit Namen ansprechen sollen, dann musst du sie auch miteinander bekanntmachen - dazu braucht man entweder einen konfigurieretne DNS-server oder fuer kleine Netzwerke wie wahrscheinlich in diesem Fall einen Eintrag in die hosts-Datei a la

127.0.0.1 localhost
192.168.1.17 VMwarehost
192.168.1.18 susegast
192.168.1.19 pizzaservice
192.168.1.20 tante_erna

Wenn du diese Eintraege vorgenommen hast dann kannst du auch in der Kommandozeile eingeben

ping tante_erna

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Beitragvon celestia2006 » 21.06.2006, 12:43

Sehr gut, Ulli.

Diese einfache Sache steht natürlich wieder nicht im Artikel.
Habe also den Eintrag in /etc/hosts vorgenommen und kann nun den ping auf den Windowsrechner von Linux aus erfolgreich durchführen. :)
Aber im umgekehrten Fall komme ich dennoch nicht auf die Lösung. Gibt es in Windows etwas entsprechendes zur Hosts-Datei? (Ich benutze WinXP Home.) :?:

Danke und Gruß
Andreas

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Beitragvon clabo » 21.06.2006, 13:39

Das sind ja wohl eher IP-basics denn "VMWare-Probleme"? Oder?

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Beitragvon continuum » 21.06.2006, 18:23

Spielt das eine Rolle?

wenn ein XP-home user den Pizza-service nicht anpingen kann - ist das Problem jedenfalls schwerwiegend ;-)

Meine Empfehlung in diesem Fall:

a: DIAT machen
b: Pizza-service in die Hosts-datei eintragen

cmd oeffen:

echo 192.168.1.23 pizza-service >> %systemroot%\system32\drivers\etc\hosts
ping pizza-service


Wenn es dann noch nicht geht ist der Pizza-service-mann in Urlaub ;-)

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Beitragvon clabo » 21.06.2006, 20:20

Ja Uli,

wir diskutieren mal wieder über den höheren Sinn des Lebens ...

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Beitragvon celestia2006 » 21.06.2006, 23:15

Sorry, wenn ich euch mit solchen Fragen langweile ... :oops:
Ich wusste nicht, dass Windows auch eine Hosts-Datei wie Linux hat und erst recht nicht den Ort. Habe zwar kurz im Internet gesucht, aber auf die Schnelle nichts Brauchbares gefunden.
Danke jedenfalls für die Hilfe und das gute Gefühl, wieder etwas Nützliches gelernt zu haben.

Viele Grüße
Andreas

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Beitragvon continuum » 22.06.2006, 00:32

Sorry, wenn ich euch mit solchen Fragen langweile ... Embarassed


Wenns langweilig waere - wuerde ich nicht antworten ;-)

Ich hoffe du hast mal die cmd-Datei ausprobiert :idea:

Die ist zwar etwas albern - zeigt dir aber trotzdem
1. wo du die hosts Datei findest und
2. wie du sie ganz einfach editieren kannst

Ulli 8)


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