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system trotz 1Gb und Celeron 2000 langsam

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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system trotz 1Gb und Celeron 2000 langsam

Beitragvon ip_dlg » 22.11.2005, 13:03

hi,
ich habe eine virtuelle winxph installation (20Gb, 512Mb) auf meinem linux-turion-notebook mit workstation 5 aufgesetzt und installiert.
-> alles läuft dort bestens.
dann habe ich die vm auf meinen pc mit winxpp und vmplayer kopiert die vmx angepasst und eine tests gemacht.
-> auch hier alles top
nun habe ich mir einen celeron 2000 (p4,1GB HSP,40GB-Hdd, ProSavage VGA) eingerichtet mit suse 9.3 eingerichtet. Alles upgedated und den aktuellen vmplayer installiert.
dann die virtuelle machine darauf kopiert, rechte neu vergeben (chmod, chown) und das system gestartet.
-> läuft, aber wie eingeschlafene füsse. jeder programmstart dauert ewig.

bisher unternommene gegenmassnahmen:
1. geshrinkt -> kein erfolg
2. statt der onboart karte eine agp-ati eingebaut und die passenden treiber installiert (beschleuniger von ati) -> kein erfolg
3. das selbe mit einer Win98-vm gemacht -> genauso langsam

geplant:
strick nehmen und erschiessen....oder hilfe aus dem forum kriegen.
da ich das system produktiv brauche, um zwischen quark4.x (auf win98) und quark6.x (winxp) hin- und herschalten zu können ist es natürlich dringend

wie gesagt das system läuft (cdrom, drucker, netzwerk) nur eben hundeelendlangsaaaaam.

wer weis rat? was für infos braucht ihr von mir?
woran kanns liegen?

mfg
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Beitragvon continuum » 22.11.2005, 14:49

Probier mal mit
mainMem.useNamedFile= "FALSE"
und mal ohne ...

Kann man vorher nie so genau sagen- ob's hilft oder nicht.

Ulli

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Beitragvon ip_dlg » 23.11.2005, 06:36

tja,
mittlerweile habe ich zusätzlich auch noch folgendes ausprobiert:

4. mainMem.useNamedFile= "FALSE"
-> verbessert das ganze minimal

5. in der /etc/vmware/config
host.cpukHz = mit werten zwischen 1400000-2000000
host.noTSC = TRUE
ptsc.noTSC = TRUE
-> ist auch nicht wirklich der bringer

6. acpi=off und noapic als bootparameter in grub
-> ich merke nichts

7. experimentele videobeschleunigung mit
mks.enabled = "TRUE"
svga.vramSize = "67108864"
vmmouse.present = "FALSE
in der vmx-datei
-> ist ja eigentlich nur für win-hosts aber scheint eine minimale verbesserung zu bringen (vielleicht einbildung)

8. unbenutzte hardware an und ausgeschaltet (devices)
-> so wohl auch nicht

...
folgende beobachtung habe ich machen können:
1. die programme starten extrem langsam (30 sec. und mehr für quark bzw. corel)
2. auch wenn keine applikationen gestartet sind geht die last für die vmware-vmx nicht unter 5-10 %
3. starte ich den taskmanager unter winxp zeigt dieser immer zwischen ca. 28 % auslastung an wobei 11-17% auf den taskmanager selber gehen und der rest zwischen explorer.exe, einigen vmm-diensten ... mit mit 2-5% aufgeteilt ist.

...
vielleicht liegs ja irgendwie an der hardware?
- ist ein elitegroupboard p4vmm2 3.x
- die dma ist an
- 1 GB sind mit mit 2 SDs a 512 MB gesteckt (habs auch mit einem riegel und kleineren speicherzuordnung versucht)
- celeron mit 2 Ghz ist gesteckt

-> irgendwelche tuning tips?

mfg
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Beitragvon ip_dlg » 07.12.2005, 11:42

so,

nachdem mich das ganze etwas frustriert hat, habe ich eine neue maschine besorgt:
-p4 formfaktor (3000)
- 1 gb hsp
- 80er platte

dann einfach meine platte aus dem celeron in den p4 eingebaut und gebootet.
- neue netzwerkkarte eingerichtet
- grafikkarte eingerichtet
- Sax2 durchlaufen lassen
- runlevel 5 gestartet.

-> ebola, mein System lief nach ca. 15 min.
-> einzig mein winxp musste auf grund der neuen umgebung reaktiviert
werden.

nun läuft meine system endlich flüssig.

-> ich sehe damit die nutzung von celeron-prozessoren insgesamt kritisch.

mfg
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Beitragvon tomasf » 14.12.2005, 09:30

celeron 2000 eingerichtet mit suse 9.3
und
starte ich den taskmanager unter winxp zeigt dieser immer zwischen ca. 28 % auslastung an

Läuft auf dem Celeron-Host XP oder Suse?
Ich habe ein XP-Host auf einem Celeron 2,4Ghz mit VM5.0 und kann den Effekt "läuft, aber wie eingeschlafene füsse" nicht bestätigen.
Problematisch sind eher die Plattenzugriffe. Wenn die VM viele Aktivitäten hat (Auslagerungsdatei etc.) und der Host auf der gleichen Platte liegt, dann wird es eng. Die CPU-Last ist bei einem ruhendem Test-System (nicht produktiv) mit nur einer VM bei 2Ghz eher nebensächlich. Die Plattenzugriffe lassen sich im Taskmanager bequem beobachten, wenn man die Spalten E/A-Bytes Lesen+Schreiben ergänzt.

Ansonsten macht sich ein P4 immer besser. Habe noch eine Büchse mit DUAL XEON 3,4GHZ und HT und 4GB RAM. Auch dort musste ich für die VM eine eigene 10k-Platte einbauen, aber dann stimmte die Performance :-)

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Beitragvon ip_dlg » 14.12.2005, 15:06

hi,
host = SuSE 9.3
gast = WinXP Home

da ich die gleiche platte in einen p4 einbaut habe (siehe history) und dort nun alles sauber läuft gehe ich entweder von einen miesen motherboard oder einen allgemeinen celeron-problem aus.

meine tendenz geht eher zu einem motherboard-problem (ecs), ich werde aber erst nächste bzw. übernächste woche wieder zeit finden daran rumzuschrauben.

mfg
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Beitragvon devzero » 19.12.2005, 13:14

lies mal den hier:

http://www.vmware.com/community/thread. ... eID=318959

suse 9.3 und suse 10 haben beide nen /dev/rtc das sich nicht ganz so verhält, wie vmware das gerne hätte. und vmware hat das möglicherweise selber noch nicht so ganz im "Griff", ihren Kunden da Empfehlungen mit an die Hand zu geben (z.B. den Kernel recompile)

"Wie eingeschlafene Füsse" hört sich jedenfalls nach diesem Timingproblem an - insbes. wenn der HOST idle ist und Du keine grössere I/O oder CPU Auslastung beobachten kannst.

Bei mir hat sich das Problem innerhalb eines guests darin gezeigt, dass ein "vmstat 1" in der Konsole einer VM total langsam und v.a. "holperig" lief (also von Sekundentakt konnte da keine Rede sein)

Grüsse
Roland


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