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welche CPU für VMs auf Laptop/Desktop?

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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welche CPU für VMs auf Laptop/Desktop?

Beitragvon Dietrich » 29.08.2016, 13:58

Hallo zusammen,
bin seit heute im VMware-Forum registriert.

Bei mir steht der Kauf eines neuen Rechners an.
Mit diesem Rechner möchte ich auch VMs betreiben.
Habe einen Hersteller gefunden, bei dem man seinen
Rechner konfigurieren kann.

Der Rechner wird als Basis-BS Windows 7 Prof. haben.
Parallel dazu, werde ich noch Kubuntu installieren.

Mit der virtuellen Maschine möchte ich mein altes
Win XP u. ein bis zwei Linux-Systeme betreiben.
Auf dem Host-System würden max. 2 bis 3 Clients laufen.
Und das nicht andauernd.

Als HW schwebt mir ein Laptop 15“ mit einer echten
Docking-Station (= nicht USB-3) vor.
An der Docking-Station wird meine gesamte externe
Peripherie angeschlossen. Incl. einem 24“-Monitor.

Habe folgende HW geplant:
16 GB RAM,
480 GB m.2-SSD,
H170-Chipsatz von Intel, ohne Grafik-Karte,

CPU
= I5-6500T mit 4+0 Kernen u. 2.5 .. 3.1 GHz oder
= I7-6700T mit 4+4 Kernen u. 2.8 .. 3.6 GHz

Bei der Wahl der CPU bin ich mir unsicher.
Habe in einem Fachbuch über Virtualisierung gelesen,
dass virtuelle Kerne kontra-produktiv sind. Grund:
Das BS weist z.B. zwei VMs dem gleichen HW-Kern zu.
Ist das auch heute noch so?

Würde die CPU I5-6500T für mein Vorhaben voll ausreichen?
Oder brauche ich höhere Taktraten, so wie beim I7-6700T?
Oder liege ich mit beiden CPUs falsch?

Für einen guten Rat, wäre ich sehr dankbar. :-)

Grüsse
Dietrich

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Beitragvon continuum » 29.08.2016, 14:33

Für performante VMs sind in erster Linie RAM und schnelle Festplatten nötig.
Ich würde an der CPU sparen und statt dessen eher eine grössere Festplatte verwenden.
480 Gb sind schnell voll ....

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Beitragvon Dayworker » 29.08.2016, 15:09

Wenn es ein Desktop werden soll, dann Finger weg von den allen CPUs mit angehängtem Buchstaben nach der vierer Zahlenreihe. Du schreibst i5-6500T und damit sparst du im Grunde überhaupt nichts. Intels Core-Reihe für den Desktop verbraucht unabhängig davon ob es ein Dual- oder Quadcore ist, im Leerlauf gleich viel, da der Großteil der CPU sowieso im Tiefschlaf ist. Eine CPU mit angehängtem S oder T spart nur dann gegenüber eine CPU ohne angehängten Buchstaben, wenn die CPU konstant unter Volldampf läuft. Allerdings gibt es die nur bei Volldampf mögliche Verbrauchsersparnis auch nicht zum Nulltarif, der Basistakt liegt nämlich deutlich tiefer und verlängert dadurch sogar die Ausführungszeit.
Die Verwendung von CPUs mit angehängtem S oder T macht also nur dann Sinn, wenn die benötigte Kühlleistung nicht gegeben ist, etwas weil das Gehäusevolumen sehr klein ist.

CPUs mit angehängtem K sind leichter übertaktbare Modelle, die jedoch hinsichtlich ihrer Funktionalität meist Virtualisierung eingeschränkt sind. Bei Virtualisierung kommt es aber auf Stabilität an und da kann man Übertaktung eher weniger gebrauchen...

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Beitragvon vm-Dennis » 29.08.2016, 15:41

Hi Dietrich,

also ein paar Sachen erscheinen mir nach dem was, Du geschrieben hast, unlogisch. Vielleicht liegt das auch an einer falschen Vorstellung von mir.

Zunächst einmal: Windows 7
Der Support-Zeitraum für Win7 läuft am 14. Januar 2020 aus. Das sind nur noch 3 Jahre, 4 Monate und 16 Tage. Ich hoffe immer, dass meine Win-Installationen länger durchhalten. ;) Das nächste Problem: Wenn Du ein Notebook neu kaufst, gebrauchst Du in jedem Fall eine passende Vorinstallation. Denn manche Treiber gibt es für Win7 gar nicht ohne den Hersteller. Wenn Du nicht suchen willst, meide SB-Versionen von Windows. Wenn Du außergewöhnliche Hardware kaufen willst, könnte sich das Problem verschärfen: http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 93553.html
Da das Problem nicht ganz neu war, habe ich im Dezember letzten Jahres noch ein Notebook mit Broadwell gekauft. Dort war Win7 vorinstalliert, Win10 lag auf Stick dabei. Ich habe dann mal Win10 probiert. Dank der mit Win8 eingeführten Schnellstart-Funktion wollte ich nicht mehr zu Win7 zurück.

Kubuntu:
Ich weiß nicht, welche Iris in Deiner CPU steckt. Allerdings gibt / gab es Probleme damit: http://www.heise.de/open/meldung/Linux- ... 93993.html
Wenn Du eh eine VMware auf einem Win-Host planst, dann packe Dein Kubuntu dort hinein. Denn - zumindest ich - fand Dual-Boot immer nervig. Außerdem kann man die dann auch mal zu einem anderen Rechner "mitnehmen".

Welche CPU sinnvoll ist, entscheidet sich auch mit dem, was Du in den VMs machst. Ich habe ein "Testnetz" mit einem DAM-Server und fünf Clients (5x XP und 1x Vista) auf meinem großen Rechner. Die Rechnenleistung meines 6 Jahre alten Rechners (Core i5-760, 16 GB RAM, 1TB SDD nur für VMware) reicht locker für den Zweck. Beim Video-Rendern sähe das vermutlich anders aus.

Die Mehrleistung eines i7 habe ich auf beiden Systemen nicht vermisst.

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Beitragvon vm-Dennis » 29.08.2016, 15:44

Dayworker hat geschrieben:Wenn es ein Desktop werden soll, dann Finger weg von den allen CPUs mit angehängtem Buchstaben nach der vierer Zahlenreihe.


Es wird ein Notebook! ;)

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Beitragvon Dietrich » 29.08.2016, 17:36

@continuum - vielen Dank für die rasche Antwort. :-)

Werde vermutlich den etwas langsameren 4-Kerner i5-6500T nehmen.
Gehe damit auch dem evtuellen Problem mit der CPU-Zuordnung aus dem Weg.

Da der Steckplatz für das HDD noch frei ist,
kann ich dort bei Bedarf eine weitere SSD nachrüsten.
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Beitragvon Dietrich » 29.08.2016, 17:57

@Dayworker - danke für Deine Antwort.

Da es höchstwahrscheinlich ein Laptop wird, habe
ich nicht viele Möglichkeiten bei der CPU-Auswahl.

Der Hersteller bietet für meinen Bedarf nur die CPUs i5-6500T u. die i7-7600T an.
Die anderen CPUs sind schwächer.

So wie es aussieht, werde ich den 4-Kerner i5 nehmen.
Auch mir ist die Stabilität wichtig.
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Beitragvon Dayworker » 29.08.2016, 19:56

Wenn du dich für ein Laptop entscheidest, weshalb schreibst du dann weiterhin über die Desktop-CPUs Intel® Core™ i5-6500T Processor (6M Cache, up to 3.10 GHz) und Intel® Core™ i7-6700T Processor (8M Cache, up to 3.60 GHz) :?:
Die passen doch in kein Laptop oder ist das anvisierte Gerät ein sogenanntes Desktop-Replacement :?:
Falls nicht wären doch Intel® Core™ i5-6300HQ Processor (6M Cache, up to 3.20 GHz) oder Intel® Core™ i7-6700HQ Processor (6M Cache, up to 3.50 GHz) die zu manchen NBs passenden CPUs. Mit 45W TDP markieren diese auch das Ende der Fahnenstange im Mobilbereich. Im Mobilbereich gibt es auch keine Sockel, da die CPUs als BGA bereits auf das MB aufgelötet zum Kunden gehen.

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Beitragvon Dietrich » 30.08.2016, 17:49

Hallo vm-Dennis,
auch Dir vielen Dank für Deine guten Ratschläge.

Win-7 / Win-10:
Mit dem Win-7 werde ich jetzt wankend. Habe eine Win-7-Prof-Lizenz.
Das ist einer der Gründe warum ich zu Win-7 tendiere.
Win-10-Prof-Lizenzen gibt es lt. Internet, schon für 20 €.
Wäre also keine sehr grosse Investition.

Notebook oder Desktop:
Es wird voraussichtlich ein Notebook. :-)
Ausser es kommen noch ganz andere Erkenntnisse. Ein für mich
wichtiges Kriterium ist, dass es dazu eine echte Docking-Station gibt.

Die mich interessierende Notebook-Variante wird vom Hersteller
wahlweise ohne BS, oder mit Win-7-Prof. oder Win-10-Prof. ausgeliefert.
Ausserdem bekäme ich dazu die jeweilige Treiber-CD für das Mainboard.
Die im Notebook verbauten CPUs i5-6500T / i7-6700T sind lt. Intel,
„sparsame“ Desktop-CPUs.

Kubuntu:
Werde Kubuntu als Host installieren u. mit einem Kubuntu-Gast vergleichen.
Ist der Gast gefühlt ähnlich schnell wie die Host-Installation, werde ich beim
Gast bleiben. Finde den Dual-Boot auch etwas nervig.
Zu den Iris-Grafik-Treibern kann nichts sagen. Bin da noch zu unerfahren.

Win-XP:
Werde auch Win-XP-Prof als VM installieren. Habe hier viel SW für
das Bearbeiten von Audios u. Digi-Fotos.

Noch zu klären:
Wie bereits geschrieben, gibt es die Aussage, dass CPUs mit virtuellen Kernen
für VMs kontra-produktiv sind. In meinem Fall i5-6500T = 4+0-Kerner vs.
i7-6700T = 4+4-Kerner. Beim i5 kann es nicht passieren, dass z.B. 2 VMs auf
den gleichen HW-Kern zugewiesen werden. Oder dass das Host-System u.
das Gast-System auf dem selben Kern (echt/virtuell) ablaufen.
Werde dazu noch im Forum stöbern.
Gibt es dazu nichts, werde ich ein neues Thema starten.

Karl Valentin: Ich sag’s mit seinen Worten ...
“Tut mir leid, dass mein „Brief“ so lang geworden ist.
Für einen kurzen Brief, hatte ich zu wenig Zeit. :-)
_____________________________
Grüsse ... Dietrich

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Beitragvon Dietrich » 30.08.2016, 18:15

Hallo Dayworker,
Die für den Laptop angebotenen CPUs, sind tatsächlich Desktop-CPUs.
Gut erkannt! :-) Mir ist das nicht aufgefallen. :idea:

Ob das ein sogenanntes Desktop-Replacement ist, weiss ich nicht.
Der Hersteller bietet seine Laptops mit diesen CPUs an.
Zu diesem Laptop wird auch eine "echte" Docking-Station angeboten.
Falls Du genaueres wissen möchtest, kann ich Dir das Angebot schicken.

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Beitragvon Dayworker » 30.08.2016, 21:01

Ja schick mal bitte die restlichen Gerätdaten, dann schau ich es mir gerne an.

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Beitragvon vm-Dennis » 30.08.2016, 21:02

Win10:
Wenn Du Win7 hast, mache doch noch das Update auf dem neuen Gerät:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 88425.html

Poste doch mal den Link zum Gerät. Eine Desktop-CPU in ein Notebook einzubauen, finde ich seltsam. Allein vom Stromverbrauch her. Wenn der nicht wichtig ist, gebrauchst Du vielleicht auch kein Notebook. ;-)

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Beitragvon Dayworker » 31.08.2016, 13:26

Da du gerade *buntu erwähnst, sieh dir unbedingt vorher an, welcher Kernel dort zum Einsatz kommt. Neue CPUs werden immer nur vom neuesten Linux-Kernel unterstützt, Debian und das darauf aufbauende *buntu verwenden aber meist einen bereits etwas älteren Kernel. Das kann für unerwartete Probleme sorgen, von der Warte wärest du mit Windows10 auf der sicheren Seite.

Falls du jedoch weiterhin mit Win7 als Host-OS planst, sei dir bewußt, daß es bei dessen Inst auf sämtlicher neuerer HW mit USB3.x im Chipsatz zu grösseren Problemen kommen kann. Seitdem USB3.x direkt in die Chipsätze gewandert ist, werden die USB-Modi 2.0 und 1.1 nur noch durch die USB3.x-HW emuliert und dafür bringt Win7 von Hause aus keinen Treiber mit. Der Installer verliert dadurch den Zugriff auf den Stick und stoppt. Da neuere NBs inzwischen nur noch sehr selten ein eingebautes, optisches Laufwerk mitbringen, hilft dir dann auch kein externes Laufwerk weiter.

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Beitragvon Dietrich » 04.09.2016, 15:27

Hallo Dayworker,
habe wg. der Desktop-CPUs den Hersteller kontaktiert.
Seine Aussage ist, dass er mit einem Mainboard mehrere Laptop-Varianten (i3-*T, i5-*T, i7-*T) anbieten kann.
Ausserdem ist ein CPU-Tausch sehr einfach zu bewerkstelligen (sei es Reparatur oder Upgrade). da die CPUs nur gesteckt sind.
Bei aufgelöteten CPUs ist dies wesentlich aufwändiger oder garnicht möglich.

Werde Deinem Rat folgen u. Win-10 Prof. installieren.
Meine Entscheidung ob i5-6500T oder i7-6700T ist für mich noch offen.
Zu welcher CPU rätst Du?


Laptop-Daten (= Auszug aus dem Angebot)
Aquado® Notebook M1529-SSD-DOC 2 Jahre Garantie inkl. Pick-up & Return Service
15,6 Zoll Notebook Aquado 1529-DOC, Full HD Intel® Core™ i5-6500T Prozessor, Intel® vPro
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Ultra Slim DVD Writer, SATA, schwarz WLAN Intel® Dual Band Wireless-AC 3165
Dockingstation für Aquado x1518 / x1529

15,6 Zoll Notebook Aquado 1529-DOC, Full HD Docking-Port (an Unterseite) für optionale Dockingstation,
optionales 4G bzw. 3G M.2 Modul (Kartenslot in Akkuaussparung), Display: 15,6 Zoll (39,6 cm) LED non Glare, Full HD 1920 x 1080,
Chipsatz: Intel H170, max. optionaler RAM: 16 GB DDR3L 1600/1333 MHz, LAN: 1 GBit/s, DSL Ready, integr. Grafik: Intel HD Graphics
(Beschreibung siehe CPU), HD Sound: 2x 2W Speaker, Mikrofon-, Kopfhöreranschluß, Touchpad mit Scrollfunktion, 1,0 M HD WebCam integriert,
6 in1 Card-Reader (SD/Mini-SD/SDHC/SDXC/MMC/RSMMC), Fingerprintsensor, HDMI, VGA, 3xUSB 3.0 (1xPowered USB), 1xUSB 2.0,
1xAudio combo, 1x Express Card Slot, 1x Smart Card Reader Slot, Maße: 382x260x33 mm, Gewicht inkl. Akku: 2,5 kg,
Akku: 62 Wh, max. 340 Min. Laufzeit, Garantie: 6 Monate, Zubehör: Slot für Kensington Sicherheitsschloß, Netzteil 19V 65W

Dockingstation für Aquado x1518 / x1529
Docking-Port (Notebook wird auf die Dockingstation eingerastet), Bedienelemente: Power, Notebook Eject, Docking Lock, Anschlüsse:
4x USB 3.0 (1x Powered USB), 3x USB 2.0, 1x Line in, 1x Line Out, 1* S/PDIF out coaxial, 1* seriell, 1x HDMI, 1x VGA, 1* DVI-D, 1* RJ45 (Lan),
1x DC-In, Maße: 300x195x39,5 mm, Gewicht: 850g, Slot für Kensigton Sicherheitsschloß, Zubehör: Netzteil 19V 90W enthalten.

Und der Preis, wird Dich vermutlich auch interessieren.
Derzeitiger Gesamt-Preis ohne OS ist ca. 1.110,-- € bei einem Händler in München.
Anm.: Der Preis ist schwankend, da die Händler unterschiedlich kalkulieren.

Wollte noch ein kleines Bild (Laptop + DockingStation) anhängern.
Hab's leider nicht geschafft.

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Beitragvon vm-Dennis » 04.09.2016, 16:48

Alsoooo, ich verlinke jetzt mal das Notebook:
Aquado® Notebook P1529-SSD-DOC

Und der "Hersteller" ist ein Zettelkleber. Denn eigentlich handelt es sich um ein ODM-Gerät. Das Original wird das Barebone Clevo N350DW sein. (Als kleiner Beweis, weil die Bilder bei Clevo so klein sind, hier eines von Tuxedo - BX1505.) Da die Clevo-Geräte von vielen Herstellen verwendet werden, findest Du auch Geräte bei Schenker, Medion und anderen. Ob Dein Gerät bei den anderen günstiger ist, musst Du mal googeln.

Ich hatte mich Ende letzten Jahre ebenfalls mit Clevo beschäftigt, weil ich überlegte, mir ein Notebook von Tuxedo zu besorgen. Verschiedene Gründe (Akkulaufzeit, Lautstärke des Geräts im Test) hielten mich dann ab. Außerdem mache ich mir (als Langnutzer) immer Gedanken um die Ersatzteilversorgung. Wenn man nicht weiß, welches Gerät dahinter steckt, ist die Suche mühselig. Frage mal den "Hersteller", welches Gerät sich dahinter verbirgt. Oft bekommt man keine ordentliche Antwort, so dass man selbst recherchieren muss. Das hielt mich dann auch ab.

Ich habe Dir noch einen Test rausgesucht, mache Dir selbst ein Bild.

Für den Preis würde ich mir lieber ein anderes Business-Notebook von einem großen Hersteller anschauen und einfach mal nachschauen, was Du dort für den Preispunkt bekommst.

Ob eine Desktop-CPU Dir Vorteile bringt, weiß ich nicht. Du hast zumindest bisher keine Argumente dafür geliefert. ;)

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Beitragvon Dayworker » 04.09.2016, 16:52

Der Gedanke, eine normale Desktop-CPU zu verwenden ist, vom Upgrade- und Rep-Gedanken natürlich schon schick, allerdings stellt sich da die Frage, wie lange ein Hersteller auch Bios-Updates anbietet und das ist meist das größte Problem. Ohne diese ist der Gedanke an einen späteren CPU-Tausch reine Makulatur. Zumal Intel mit seinem Standardsatz, das Nutzerverhalten habe sich in eine andere Richtung entwickelt und das Produkt wird daher eingestellt, regelmäßig CPUs abkündigt. Ich würde mich da auf ein Aufrüstversprechen seitens eines NB-Herstellers nicht in die Irre führen lassen. Jeder Rechner ist nach dem Kauf bereits veraltet und die meisten schaffen speziell im günstigeren NB-Sektor gerade so ihre Gewährleistungszeit zu überstehen, bevor sie häufig aus Displaygründen (Winkelabhängigkeit, Auflösung zu gering oder zu groß für Bildschirm bzw unscharf beim Skalieren) ausgetauscht werden. Persönlich möchte ich anmerken, daß wenn das Gerät wirklich mal unterwegs genutzt werden soll, man schnell merken wird, daß Full-HD auf 15.6" keine gute Kombination und das 2.5Kg für ein NB reichlich viel sind. Speziell im Zusammenhang mit einer Gerätehöhe von 33mm würde ich daher eher von einem Schlepptop sprechen und den wird niemand gerne mitnehmen wollen, was den Platz auf der Dockingstation zum häufigsten Einsatzort machen wird. Kläre doch für dich einmal, wie sehr du auf Portabilität angewiesen bist und überdenke dann deine Gerätewahl. Bereits für die Hälfte deiner Investition würdest du einen normalen Desktop-Rechner bekommen, der dich deutlich weniger hinsichtlich CPU oder Speicherplatz einschränkt. Der Gedanke, daß ein NB weniger Platz wegnimmt als ein Desktop, stimmt auch nur solange, wie man keine externen Geräte anschließt und in den meisten Fällen beginnt dies bereits mit einer Maus....

Wenn du wirklich ein portables Gerät suchst, würde ich mich in der Gewichtsklasse zwischen 1 bis 1.5Kg umsehen. Dann wärest du wirklich portabel und könntest für das Büro dann eine Dockingstation nutzen. Allerdings verstehe ich hier auch deine Abneigung gegen eine USB-Dockingstation nicht. Die Dockingstation steht so oder so auf dem Schreibtisch und müllt diesen bereits optisch zu. Jeder normale Desktop-Rechner steht dagegen unter dem Schreibtisch und viele Monitore bringen USB-Hubs als auch Audioschnittstellen mit. Das ganze häßliche Gerödel verschwindet dann optisch ansprechend hinter dem Monitor und wenn Tastatur/Maus zudem per Funk angebunden sind, fallen auch hier die herumliegenden Kabel weg.


Die CPU-Frage würde ich vom Händleraufpreis abhängig machen, der momentane Marktpreis des i5-6500T liegt um 200 und der i7-6700T um 310Euro. Beides sind zudem SkyLake-CPUs, die jetzt durch deren Nachfolger Kaby-Lake verdrängt werden. Von daher kauf die Leistung, die du jetzt brauchst und verschwende keine Gedanken an eine spätere Aufrüstung.

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Beitragvon vm-Dennis » 04.09.2016, 17:08

Dayworker hat geschrieben:Der Gedanke, eine normale Desktop-CPU zu verwenden ist, vom Upgrade- und Rep-Gedanken natürlich schon schick, allerdings stellt sich da die Frage, wie lange ein Hersteller auch Bios-Updates anbietet und das ist meist das größte Problem.

Guter Punkt, Dayworker. Es geht eigentlich nur darum, das Gerät unterschiedlich bestücken zu können. Bei meinen damaligen Recherchen bin ich bei Clevo im Download-Bereich nie ein BIOS-Update gestoßen.

EDIT: Für das Gerät gibt es übrigens nicht einen Win7-Treiber beim Hersteller. Damit würde ich Win7 jetzt endgültig abschreiben.

BTW: Ich habe dann damals ein Lenovo T450s gekauft.

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Beitragvon Dietrich » 23.09.2016, 14:40

Hallo,
vielen Dank für eure Mühen.

Für mich ist die Frage noch offen:
Sind 4+0 Kerne (= 4 Threads) besser als 4+4 Kerne(= 8 Threads), für das Betreiben von VMs?

Wie bereits geschrieben, gibt es die Aussage, dass CPUs mit virtuellen Kernen für VMs kontra-produktiv sind.
Beim 4+4-Kerner kann es passieren, dass z.B. 2 VMs auf den gleichen HW-Kern zugewiesen werden.
Die behindern sich dann gegenseitig.
Beim 4+0-Kerner kann das nicht passieren, da es dort nur reale Kerne gibt.

Diese Aussage ist schon einige Jahre alt.
Trifft das bei den heutigen Systemen noch zu?
Bitte um eure Meinung dazu.

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Beitragvon Dayworker » 24.09.2016, 16:15

Wenn du in den VMs keine Gleitkomma-Berechnungen oder andere spezielle Funktionsbereiche einer CPU wie AVX, FMA oder dergleichen benötigst und bei der Anzahl gleichzeitig laufender VMs halbwegs human bleibst, sind die spürbaren Auswirkungen aufgrund der gestiegenen CPU-Leistung inzwischen deutlich geringer als noch vor 5 Jahren. Ohne auszuführende Spezialfunktionen bringt auch das Hyper-Threading maximal 40% mehr CPU-Durchsatz bzw abgearbeitete -Instruktionen sprich flüssiger ausgeführte Programme. Wenn deine VMs jedoch häufig unter Volllast laufen werden, würde ich mich auf folgende Rechnung einstellen:

Code: Alles auswählen

MaxVMs = Kernzahl minus 1
Der Grund dafür ist, daß das Host-OS in jedem Fall CPU-Leistung beansprucht und wenn die vorhandene CPU-Leistung durch Programme/VMs fast komplett aufgebraucht wird, sorgt das Host-OS für eine verlangsamte VM-Ausführung. Durch die laufenden VM kann das Host-OS seine Funktion auch nur verlangsamt ausführen, im Endeffekt behindern sich dann alle laufenden Programme gegenseitig.


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