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VMWare Player Netzwerkadapter

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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VMWare Player Netzwerkadapter

Beitragvon Dave » 01.08.2016, 15:33

Hat jemand einen hilfreichen Tipp, für das Phänomen, dass steigende CPU-Belastung irgendwie den Durchsatz auf dem vmxnet3-Adapter negativ beeinflusst?
Ich habe dazu schon auf der VMware Seite was dazu gefunden und wollte mich mal durch die Einstellungen des Adapters wühlen, aber das sind so viele :roll: , dass ich erst mal hier nachfragen wollte.

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Beitragvon Dayworker » 01.08.2016, 17:04

Das ist kein Phänomen sondern vollkommen normal in der vollvirtualisierten VMware-Welt. Jedweder Durchsatz ist immer von der Host-/Gastauslastung abhängig und bei den VMware-Desktopprodukten kommt dann noch der Einfluß des Host-OS hinzu.
Gibts eigentlich einen Grund, weshalb du den vmxnet3-Adapter in den VMware-Desktopprodukten nutzt?

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Beitragvon Dave » 01.08.2016, 18:28

Ich hoffe dennoch, dass das irgendwie noch optimiert werden kann. Ist das bei anderen Virtualisierungsprodukten auch so? Also Hyper-V?

Wegen dem Adapter, das stimmt, ich hatte den mal extra installiert, den Grund weiß ich gar nicht mehr. Irgendetwas hatte mit dem ursprünglichen Adapter nicht funktioniert. Meinst du der originale Adapter ist besser geeignet?

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Beitragvon Dayworker » 01.08.2016, 19:56

Die v.HW wird komplett in SW abgebildet und dadurch ergibt sich auch die Performanceabhängigkeit von der Host-/Gastauslastung. Es macht von daher absoluten Sinn, auf dem Host-OS möglichst wenig nebenher laufen zu lassen und falls noch eine HDD involviert ist, Host-OS und VMs auf verschiedenen Platten auszuführen. Und ich meine hier wirklich separate Platten, auf verschiedenen Partitionen bringt das nämlich nix. Steckt im Host dagegen eine SSD, so wird diese meist spielend mit der zusätzlichen Last fertig bzw wird IOPS-technisch überhaupt mal gefordert. Im normalen Office-Betrieb liegt die Leistung jeder SSD zu 99% brach, denn dort kommen verteilte Datenträgerzugriffe höchst selten vor.

Ob du nun einen anderen VMware-Adapter verwendest, wird kaum einen Unterschied machen, da auch dieser in SW abgebildet wird und somit die Abhängigkeit zur Host-/Gastauslastung weiterhin bestehen bleibt. Wenn du auf maximale Leistung (CPU, Netzwerk, Datenträger) aus bist, bist du mit Virtualisierung aber sowieso auf dem falschen Dampfer gelandet. Bei der Virtualisierung gehts eher um Konsolidierung bestehender Systeme, wenige verbleibende Systeme laufen unter höherer Auslastung weiter, oder der Unabhängigkeit zur HW, falls man ältere Betriebssysteme, aus welchen Gründen auch immer, weiter auf moderner HW ausführen will/muß.

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Beitragvon Dave » 01.08.2016, 20:54

Ach so leistungshungrig bin ich gar nicht. Ich bin ansonsten sogar außerordentlich zufrieden, wie das funktioniert.
Mir ist es jetzt aber zum Beispiel beim Streaming aufgefallen, wo teilweise das Flash-Plugin anscheinend soviel Leistung braucht, dass der Videostream immer wieder abbricht.
Das sind so Dinge, die ich gerne abstellen würde.

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Beitragvon rprengel » 02.08.2016, 07:12

Dave hat geschrieben:Ach so leistungshungrig bin ich gar nicht. Ich bin ansonsten sogar außerordentlich zufrieden, wie das funktioniert.
Mir ist es jetzt aber zum Beispiel beim Streaming aufgefallen, wo teilweise das Flash-Plugin anscheinend soviel Leistung braucht, dass der Videostream immer wieder abbricht.
Das sind so Dinge, die ich gerne abstellen würde.


Hallo,
gewisse Dinge schliessen sich unter Umständen einfach aus.
Abgesehen davon ist flash doch eh mausetot.
Prüf doch mal ob du mit Alternativen ähnliche Probleme hast.

Gruss

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Beitragvon Dayworker » 02.08.2016, 13:42

Flash ist so mit das GHz-hungrigste Stück SW das ich kenne, ohne eine entsprechend schnelle CPU wird das in jeder VM einfach lahm und dazu kommt, daß sich Flash nicht an die Host-GPU auslagern läßt. Von daher muß die CPU einfach entsprechend hohe Basistakt-Frequenzen mitbringen. Wie "rprengel" bereits sagte, würde ich eher eine brauchbare Alternative suchen, anstatt mich noch länger mit dem Flash-Müll rumzuärgern. Mir ist natürlich sehr wohl bekannt, daß einige Hersteller-Tools leider immer noch auf Flash setzen, aber denselben Hersteller-Mist gibt es ja auch mit Java....

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Beitragvon Dave » 02.08.2016, 18:32

Ah Mist, das hört sich nicht gut an. Wie gesagt grundsätzlich läuft es gut. Ich habe der VM schon 2 Kerne spendiert. Nur dann passiert doch immer wieder mal ein Packet Loss und das Bild steht.
Der Ton läuft dagegen weiter.

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Beitragvon Dayworker » 02.08.2016, 19:16

Soweit mir bekannt ist, ist Flash nicht multithreadingfähig. Entweder bringt die GPU dafür eine nutzbare Beschleunigung mit (über die VMware-Tools können ja inzwischen grundlegende GPU-Befehle an die Host-GPU delegiert werden, dazu zählt aber leider kein Flash) oder die CPU muß entsprechend hochgetaktet sein.
Wenn deine VM in Dualcore-Config läuft, sollte in deinem Fall idealerweise die Host-CPU zumindest eine schnelle Quad-CPU sein. Ansonsten bremst du die VM nur noch weiter aus.

Wie sieht eigentlich deine Config Host/Gast-technisch überhaupt aus?
Vielleicht kann man da ja noch etwas hinsichtlich VMware optimieren.


Für was brauchst du noch Flash?

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Beitragvon Dave » 03.08.2016, 06:37

Also meine Config war eher auf stromsparend ausgelegt. Es ist ein i5-3470s mit 24 GB RAM und 2003 Server als Hostsystem.
Die VMs haben verschiedene Config. Die mit den 2 Kernen hat 10 GB RAM.
Host und VMs liegen auf der gleichen Platte, die aber mit 10k RPM recht flott ist.
Wie gesagt, normalerweise merkt man auch nicht, dass man auf einer VM ist, so gut funktioniert es in der Regel.

Im Moment kann ich das Hostsystem leider nicht upgraden. Ich könnte mir aber vorstellen, dass nach einem Upgrade und der neuesten Player Version, es vielleicht schon einmal besser wird.

Vielleicht grade ich wenigstens den Prozessor auf einen i7 up. Der hätte dann 8 Threads, bisschen mehr Cache und einen etwas höhere Takt.

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Beitragvon Dayworker » 03.08.2016, 18:22

In der vollvirtualisierten VMware-Welt gilt weiterhin die Maxime: "Nur soviel (vRAM, vCPU, vDISK) wie nötig und nicht wie möglich." Speziell bei den VMware-Desktopprodukten mit mehr als 2GB vRAM zu arbeiten, ist leider komplett nutzlos. Die Desktopprodukte halten fast unabhängig von irgendwelchen früher gebräuchlichen VMX-Einstellungen nur noch einen geringen Teil des vRAMs im pRAM, der Rest wird gnadenlos ausgelagert und liegt dann im virtuellen Arbeitspsiehcer des Host-OS sprich Auslagerungsdatei (Windows) oder Swap-Partition (Linux). Von der Warte bist du fast auf eine flinke Platte wie deine 10k-RPM oder SSD angewiesen, soll die VM nicht in Zeitluppe ausgeführt werden. VMware hat bei den Desktopprodukten in den letzten Jahren verstärkt auf möglichst einfache Ausführung eines Gast-OS geachtet, wie performant die VM nachher ausgeführt wurde, war anscheinend komplett nebensächlich.

Stromsparend sind aktuelle Intel-CPUs alle durch die Bank weg. Deine s-CPU ist lediglich unter Volllast sparsamer als eine "normale", taktet aber wesentlich langsamer. Das könnte schon der Knackpunkt sein, muß aber nicht.

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Beitragvon Dave » 03.08.2016, 18:52

Na dann habe ich jetzt schon einmal ein paar Anhaltspunkte, die ich mir anschauen kann.
Vielen Dank.


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