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4TB-Server mit 64GB-Ram und 16 Kerne - Wie viel VMs?

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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4TB-Server mit 64GB-Ram und 16 Kerne - Wie viel VMs?

Beitragvon xKiDzYZY » 09.06.2016, 23:13

Guten Abend Leute,

nehmen wir mal an, ich hätte einen Server mit 4 Terabyte gespielgeltem Plattenplatz.
RAM stehen 64 Gigabyte zur Verfügung zusammen mit 16 Kernen.

Wie viel VMs könnte ich mit VMware Workstation/Player betreiben und warum?

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Beitragvon mbreidenbach » 10.06.2016, 06:44

Das hängt grundsätzlich vom Resourcenbedarf der VMs ab. Dort bitte auch IOPS berücksichtigen.

Es sollte geprüft werden ob ESXi hier nicht die sinnvollere Lösung ist; der kann mit den Resourcen deutlich besser umgehen.

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Beitragvon continuum » 10.06.2016, 12:43

VMplayer und Workstation machen meistens ab der 64ten VM Zicken.
Theoretisch sollten mehr laufen - aber in der Praxis wird nach der 63ten VM abgeriegelt.

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Beitragvon Dayworker » 11.06.2016, 13:21

Unabhängig davon, ob die VMware-Desktopprodukte ab der 63.VM abriegeln, würde ich keinen Rechner mit 64GB und (hoffentlich) 16 physischen Kernen mit VMwares Desktopprodukten betreiben. Speziell Win10 mit seinen ganzen idiotischen Gehabe hat schon genügend mit sich selbst und seinen fehlerhaften Updates zu tun, als das es für ein halbwegs stabiles Host-OS taugt und auch Linux ist da keine wirkliche Offenbarung. Früher oder später lassen sich die notwendigen Kernel-Module nicht rekompilieren und VMware aktualisiert seine Programme nicht im 3-Monatsrhythmus der Kernel-EWler. Man ist also irgendwann immer auf einen zum eingesetzten Kernel passenden Patch angewiesen. Falls jetzt jmd mit irgendwelchen LTS-Versionen kommt, dem sei gesagt, daß in diese auch aktuelle Kernel-Sicherheitspatches rückportiert werden und Virtualisierung greift ausführungsedingt extrem tief im Betriebssystem ein. Da können, müssen aber nicht, völlig kuriose Probleme vorprogrammiert sein.


Soll das Host-OS wirklich noch für die alltägliche Arbeit oder nur für VMware dienen?
Für die alltägliche Arbeit ist man auf ein möglichst aktuell gepatchtes Betriebssystem angewiesen und muß ggf auch die aktuellste VMware-Produktversion einsetzen. VMware hat aber speziell seit der grossen Entlassungswelle einige Probleme mit der SW-Qualität und benötigt inzwischen deutlich mehr Anläufe für eine Problemlösung.
Dient das OS dagegen wirklich nur als Starter für VMware-Produkte, würde ich ein etwas älteres OS einsetzen und den OS-Stand komplett einfrieren, sprich jedwede Updates abschalten.

Wie bereits von "mbreidenbach" vorgeschlagen, würde ich allein aufgrund deiner HW prüfen, ob nicht der ESXi hier die bessere und weitsichtigere Wahl wäre. Zu einer VM gesellen sich erfahrungsgemäß sehr schnell viele weitere und mit dem ESXi hat man da einfach mehr Möglichkeiten.


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