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VM auf Ubuntu Server ohne GUI laufen lassen

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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VM auf Ubuntu Server ohne GUI laufen lassen

Beitragvon franc » 01.03.2016, 11:05

Hallo
ich habe im Thread Vm Player auf Server ohne GUI - wie? gelesen, dass man mit vmrun anscheinend vmware auf einem Linux ohne GUI ausführen kann, bin mir aber nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe.
Ich habe ein Ubuntu 14.04 LTS root Server (natürlich) ohne GUI bei netcup gemietet.
Dort würde ich für ein, zwei Dinge, die nur mit einer GUI gehen, genauer, einem Windows, gerne eine VM hochladen und laufen lassen.
Geht das prinzipiell überhaupt, wenn das Wirtssystem überhaupt keine GUI zur Verfügung stellt?

Danke für ein Ja oder Nein :)

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Beitragvon ~thc » 01.03.2016, 13:50

Unter dem alten VMWare-Produkt "VMWare Server 1.x/2.x" ging dies - ob der Player das auch ermöglicht, kann ich nicht sagen.

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Beitragvon franc » 02.03.2016, 19:55

Ich habe das jetzt auch mal im original VMware Forum gefragt.
Vielleicht weiß da jemand was.

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Beitragvon Dayworker » 02.03.2016, 22:20

Meine sehr eingeschränkten Infos zu diesem Thema sind, daß der Player dafür nicht taugt.

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Beitragvon franc » 08.03.2016, 20:07

Danke. Im richtigen VMware Forum sagt einer, es geht, man kann die normale Installation auch auf der Kommandozeile ausführen, ganz ohne X.
Das habe ich daher mal in einer Ubuntu 14.04 VM (ohne X) auf meinem W81 Host in der Workstation 12 probiert, erst mal mit dem Player, also den Player Download
VMware-Player-12.1.0-3272444.x86_64.bundle
das schien erfolgreich zu sein, so meldete es.
Den Player habe ich aber dann gleich wieder deinstalliert mit:

Code: Alles auswählen

sudo vmware-installer --uninstall-product vmware-player

und gleich danach dann die Worksation installiert, die:
VMware-Workstation-Full-12.1.0-3272444.x86_64.bundle
also über die Freigabe (musste ich erst die vmware Tools sauber installieren, also übers Menü, dann die CD mounten usw.) ins Ubuntu reinkopiert und dort einfach aufgerufen.
Das scheint auch ohne Fehler installiert zu sein.
Jetzt bin ich grad dabei eine kleine Windows XP vm in die Ubuntu VM zu kopieren, die will ich dann mal starten...

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Beitragvon Dayworker » 08.03.2016, 23:00

Die gewählte WS-Version 12.1.0 ist extrem unglücklich gewählt, da diese einige so schwerwiegende Bugs hatte/hat, daß ein VMware-Mitarbeiter im VMTN extra das Downgrade auf die Version 12.0.1 empfohlen hatte. Unter anderem gab es Probleme mit dem Bridged-Netzwerk und da darüber auch die anderen VMnetX angebunden werden, ist die Netzwerkverbindung in allen Gästen vielfach sehr instabil.

Im Zusammenhang mit Ubuntu besteht darin seit der Uraltasbachversion 8.10 absolut kein Grund mehr auf die VMware-Tools zurückzugreifen. Seit dieser uralten OS-Version liefert Ubuntu die von VMware als Open-Source freigegeben Tools als Metapaket "open-vm-tools" mit und diese passen auch immer zu den von Ubuntu freigegebenen Kernel-Versionen. Das erspart dir unter Umständen viel Ärger.


Die Thematik, "VM in einer VM ausführen, läuft unter dem Stichwort "Nested VM". Dazu müssen je nach VMware-Produkt einige Einträge gesetzt werden. Der Freak dafür (jmattson) hat auch eine VMware-DOC namens Running Nested VMs verfaßt.

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Beitragvon franc » 09.03.2016, 12:10

Habe es probiert, aber das scheint dann doch nicht zu gehen, siehe mein Post im richtigen VMware Forum. Also es kommt der Fehler:
Error: Cannot launch the UI because no display server is present in the current environment
Die Meldung scheint mir ziemlich eindeutig.
Ich vermute stark, dass es halt einfach nicht geht. Da sind ja Bugs mit dem Netzwerk der 12.1 noch gar nicht das Problem, so weit kommt es ja gar nicht.
Übrigens kann man die 12.0 gar nicht mehr runterladen, nur die 12.1

Nested VMs berühren ja das eigentliche Problem gar nicht, also dass der Host gar keine GUI (z.B. keinen X-Server) zur Verfügung stellt.

Was mich aber am meisten wundert ist, dass es zu diesem Thema keine einschlägigen Anleitungen oder Antworten zu geben scheint oder ich sie nicht finde.
Das ist doch naheliegend, auf einem GUI-losen OS (z.B. Linux) ein GUI-OS (z.B. Windows) unterzubringen, für Dinge wo man nur gelegentlich halt mal ein GUI (oder Windows) braucht, oder?
Ich hatte früher mal im Übereifer auf unserem Linux Server X11 installiert, das war ein großer Fehler der mich viel Zeit gekostet hatte (das alles wieder zu entfernen). Auf normalen "Arbeitsservern", also Web-, Mail, Backupserver etc. braucht man ja gar kein GUI und man vermeidet es ja auch wg. evtl. Sicherheitslücken.

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Beitragvon ~thc » 09.03.2016, 12:22

Früher mit dem "VMWare Server" ging das auch - dessen Nachfolger ist aber im (semi)professionellen Bereich eher ESXi und weniger ein Desktop-Virtualisierer wie der Player.

Und obwohl ich das damals selbst realisiert habe, finde ich das eher exotisch und daher nicht verwunderlich, dass es kaum Infos dazu gibt.

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Beitragvon franc » 09.03.2016, 16:22

Ich habe es geschafft!!!
Zum Laufen hab ich das Ding zwar gebracht, mit nogui und den Nachinstallationen, aber ich wusste die IP nicht, von der vm.
Da hab ich ein AHK Skript gemacht, das alle 5 Minuten die ipconfig /all per Mail an mich verschickt :)
Lange dachte ich, dass die vm gar kein Netzwerkzugriff hat, aber soeben habe ich eine Mail bekommen, hatte einfach nur länger gedauert, braucht wohl mehr RAM oder so.
Damit konnte ich dann per RD drauf :)
Näheres im VMware Forum.

franc


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