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Anfängerfrage

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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Anfängerfrage

Beitragvon caulkat » 19.12.2015, 16:04

Hallo an alle,
ich bin neu im Forum weil ich mir eine kostenlose Version vom „VM Ware Workstation 12 Player“ runtergeladen und installiert habe. Zur Vorgeschichte. Ich habe mir letzte Woche einen HP DL-580-G5 mit 64 GByte RAM aus zweiter Hand gekauft in der Hoffnung darauf mittels WINDOWS 10 (64 bit) und Hyper-V richtig virtualisieren zu können. Mit einer 16 Kern Maschine (4x4) sollte das eigentlich kein Problem sein. Leider haben sich diese Hoffnungen zerschlagen, weil die Prozessoren nicht SLAT fähig sind (Second Level Adress Translation). Deswegen bin ich auf den „VM Ware Workstation 12 Player“ umgestiegen, der verlangt solche Dinge nicht. Nun habe ich die Software für 64 bit installiert und habe nach ca. 1,5 h auch eine virtuelle Maschine hinbekommen ein Windows XP 32 bit, 80 GByte HD, zwei Prozessoren und 2 GByte Ram. Ich habe der XP Maschine nach der Installation nochmal einen Richtigen Namen gegeben (SERVER2) und eine eigene neue IP Adresse. Warum ich den Namen nochmal vergeben musste weiß ich nicht, ich nahm an der wird bei der Installation vergeben denn da habe ich ihn das erste Mal eingegeben (SERVER2). Nun habe ich folgendes Problem: Der SERVER2 ist weder über die Konsole aus der Muttermaschine anpingbar und schon gleich gar nicht von außerhalb. Ich habe ein hausinternes Netz bestehend aus drei Maschinen, an denen alles zugänglich ist. Da hat also ‚Jeder‘ Vollzugriff auf alle Laufwerke. Das ist auch kein Problem, weil ich mich ausschließlich nur selbst in diesem Mininetz bewege und keinerlei Kontakt nach außen besteht. Internet also gleich NULL. Wie bekomme ich also die virtuelle Maschine sichtbar in meinem Netz gemacht??????????? Und wie komme ich von der virtuellen Maschine in mein Hausnetz???????????????

Danke schon mal!

Mark B

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Beitragvon Dayworker » 19.12.2015, 19:44

Hut ab vor diesem alten Radaubruder als Virtualisierungsknecht.
XP ab SP2 bringt eine Firewall mit. Damit dein Ping-Befehl überhaupt beantwortet werden kann, mußt du zuerst in den Firewall-Einstellungen unter "Erweitert" und "ICMP" auch "Eingehende Echoanfragen zulassen" aktivieren. Ohne diese Einstellung blockt die Firewall.

Wir kennen deine VM-Config nicht und wissen daher auch nicht, welches VMware-Netzwerkinterface du deiner XP-VM gegönnt hast. Wir würden uns daher auch über ein verlinktes "vmware.log" freuen. Das könnte uns einige weitere, noch ungestellte Fragen beantowrten. Und NEIN, unser Forum gestattet keine Dateianhänge obwohl der dazugehörige Button etwas anderes suggeriert. Daher auch die Verlinkung.


Welche genaue Version von "VMware Workstation 12 Player" hast du genau installiert?
Die "VMware Workstation 12 Pro" in Version 12.1.0 hat einige schwere Fehler hinsichtlich VMware-NAT. Ein VMware-Mitarbeiter hat bis zu deren Beseitigung sogar das Downgrade auf die vorherige Version 12.0.1 empfohlen. Da Pro und Player binärkompatibel sind und bei Player nur einige Bestandteile weggelassen wurden, dürfte die Fehler auch dort vorhanden sein.

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Beitragvon caulkat » 20.12.2015, 12:10

Hallo,
mit Radaubruder hast Du wohl recht. Die Kiste ist wirklich ätzend laut soll aber perspektivisch in einem Kellerverlies ihren Dienst tun...
Alle Firewalls in meinem Heimnetz sind ausgeschaltet. Daran kann es also nicht liegen. Ich brauch die nicht weil mein Heimnetz vollkommen isoliert läuft und auch nur durch mich genutzt wird.
Wie stelle ich bitte ein VMware-Netzwerkinterface meiner virtuellen XP Maschine zur Verfügung. Wo mache ich das? Bei den Einstellungen wenn die Maschine ausgeschaltet ist?
Meine genaue VMware Version ist der 'VMware Workstation Player 12.1.0' build 3272444.
Das ist die Version, die nach Deinen Worten einige schwere Fehler hinsichtlich VMware-NAT hat. Möglicherweise liegt hier der Hund begraben. Werde mich wohl mal nach einem Download der Version 12.0.1 umsehen müssen.

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Beitragvon ~thc » 20.12.2015, 13:40

caulkat hat geschrieben:Die Kiste ist wirklich ätzend laut soll aber perspektivisch in einem Kellerverlies ihren Dienst tun...

Du willst also perspektivisch diese Maschine wie einen Server einsetzen? Dann solltest du vielleicht bedenken, dass Windows 10 nur zwei Sockel unterstützt. Du solltest also im Task-Manager nur acht Kerne sehen können.

Wenn du daran interessiert bist, die ganze Hardware zu nutzen, musst du einen Windows Server (> 2008 R2), ESXi (5.x) oder ein Linux einsetzen.

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Beitragvon caulkat » 20.12.2015, 14:12

das ist natürlich blöd. Das Windows 10 habe ich für 20,- bekommen und natürlich nicht gewusst das es nur zwei Sockel unterstützt. die Anzeigen sind zudem verwirrend. Die Systeminfo in der Konsole zeigt mir tatsächlich nur zwei Prozessoren mit jeweils vier Kernen an. Im Gerätemanager bekomme ich aber 16 Kerne angezeigt. Im Task Manager sehe ich nur einen Kern???????

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Beitragvon JustMe » 20.12.2015, 14:30

Die Desktop-Versionen von Windows haben schon immer nur max. 2 Sockel unterstuetzt...

Der Geraetemanager zeigt Dir die vorhandene Hardware an, und das sind ja nun mal 4 CPU mit je vier Kernen. Dass Du die im aktuell laufenden Betriebssystem nicht nutzen kannst, stoert den Geraetemenager nicht weiter ;-)

Die Systeminfo fragt wiederum das OS, und zeigt deswegen die korrekte verwendbare Anzahl an.

Der Task-Manager von Win10 zeigt in der Default-Einstellung die CPU-Zeiten des Gesamtsystems an. Das war, glaube ich, in frueheren Version auch schon so...

Klick' doch mal rechts in das Diagramm, und waehle unter "Diagramm ändern in" die Option "Logische Prozessoren". Dann wird's auch hier wieder unuebersichtlicher.

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Beitragvon caulkat » 20.12.2015, 15:05

Jetzt mal unabhängig von dem Problem mit dem Windows 10 habe ich eine 'VMware Workstation Player 12.0.1' installiert und hier funzt die Kommunikation mit außerhalb endlich. Komischerweise hat die Virtuelle Maschine nach der Installation als SERVR2 einen kryptischen völlig anderen Namen, den kann ich aber umbenennen in SERVER2 und die Maschine ist dann auch von außen anpingbar. Was ich nicht ändern kann sind die IP Adressen die muss ich wohl dem System überlassen.
Ich werde mich jetzt zunächst nach einem Windows 2008 R2 Standard als Serverbetriebssystem umsehen müssen, mit ESXi (5.x) oder einem Linux habe ich allerdings gar keine Ahnung, war immer ein Microsoft Knecht (MCSE, MCDBA und div.).

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Beitragvon JustMe » 20.12.2015, 15:44

caulkat hat geschrieben:Ich [...] war immer ein Microsoft Knecht (MCSE, MCDBA und div.).


Oha...

(Sorry, CNR.)

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Beitragvon caulkat » 20.12.2015, 16:03

ich muss jetzt den Erfolg der Version 12.0.1 mal etwas relativieren. Folgendes muss ich beobachten:

Aus der virtuellen Maschine heraus erreiche ich alle externen Maschinen und natürlich auch die Muttermaschine selbst mit einem Ping.

Von außen ist es aber nicht möglich die virtuelle Maschine anzupingen, die wird nicht gefunden. In dem Netz gibt es keinen offiziellen DNS und DHCP Server. Namen und IP Adressen sind fest eingestellt.

Die virtuelle Maschine ist lediglich von der Muttermaschine aus anpingbar nicht von externen Maschinen.

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Beitragvon Dayworker » 20.12.2015, 16:36

Je nach von dir konfiguriertem VMware-Netzwerkinterface ist die Maschine von aussen erreichbar oder auch nicht. Bei Bridge in jedem Fall, bei Host-only nicht und bei NAT nur auf von dir zu konfigurierenden Ports. Je nach VMware-Interface muß sich der genutze IP-Bereich entweder unterscheiden (NAT und Host-only) oder gleich (Bridge) sein.

Verlinke doch bitte mal sowohl das ungekürzte "vmware.log" aus dem VM-Ordner und ein Screenshot deiner VMware-Netzwerkeinstellungen. Bei mehr als einer Netzwerkkarte im Host braucht VMware manuelle Nachhilfe. Andernfalls könnte deine VM beim nächsten Host-Reboot wieder ohne funktionale Netzwerkverbindung dastehen.

Die VMware-Bezeichnung im Inventory ist völlig losgelöst von der internen Bezeichnung der VM. Den Netzwerknamen deiner VM legst du bei deren Inst selbst fest, das könnte M$ mit HyperV auch anders gelöst haben. Hier heißt es sich schnell an die Unterschiede zu gewöhnen.

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Beitragvon caulkat » 20.12.2015, 18:41

Ich will das jetzt mal ohne Screenshot versuchen. Das Snipping Toll unter Windows 10 funktioniert nicht richtig. Kein Speichern unter möglich.

Ich bin bei ausgeschalteter virtueller XP Maschine in deren Settings auf dem einen Netzwerkadapter.

bei connectet Power on ist ein Haken drin

ich aktiviere Bridget und starte die virtuelle XP Maschine (Server2)
Resultat: Kein ping von der Muttermaschine auf Server2 möglich. Kein ping von einer anderen Maschine außerhalb auf Server2 möglich.

ich aktiviere Bridget und den Haken in Replicate physical Network connection State und starte die virtuelle XP Maschine (Server2)
Resultat: Kein ping von der Muttermaschine auf Server2 möglich. Kein ping von einer anderen Maschine außerhalb auf Server2 möglich.

ich aktiviere NAT starte die virtuelle XP Maschine (Server2)
Resultat: Kein ping von der Muttermaschine auf Server2 möglich. Kein ping von einer anderen Maschine außerhalb auf Server2 möglich.

ich aktiviere Host only starte die virtuelle XP Maschine (Server2)
Resultat: Kein ping von der Muttermaschine auf Server2 möglich. Kein ping von einer anderen Maschine außerhalb auf Server2 möglich.

ich aktiviere Custom specific virtual Network und setze dort den Adapter ein, der mir im Gerätemanager als als 'VMWare virtual Ethernetadapter for VMNet8' gezeigt wird, dann starte die virtuelle XP Maschine (Server2)
Resultat: ping von der Muttermaschine auf Server2 möglich. Kein ping von einer anderen Maschine außerhalb auf Server2 möglich.

ich aktivire LAN Segment und setze das eine angebotene Segment da ein, Resultat: Kein ping von der Muttermaschine auf Server2 möglich. Kein ping von einer anderen Maschine außerhalb auf Server2 möglich.

Die Muttermaschine hat zwei hardwareseitig eingebaute GBit Ethernet Adapter. Einen davon nutze ich.

An welchen Schräubchen könnte man denn noch drehen?

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Beitragvon irix » 20.12.2015, 19:13

Wenn der Host mehr als eine Netzwerkkarte hat dann muss Bridging manuell konfiguriert werden.

Ich finde dem Host haette ein vSphere 5.x oder 6.0 wenn die Hardware es vertraegt besser zugesicht gestanden als ein Windows 7

Gruss
Joerg

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Beitragvon caulkat » 20.12.2015, 19:53

Wenn der Host mehr als eine Netzwerkkarte hat dann muss Bridging manuell konfiguriert werden.

wo mache ich das genau? :?:Vielleicht reicht es ja wenn ich eine der 'harten' Netzwerkverbindungen deaktiviere?

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Beitragvon Dayworker » 21.12.2015, 00:00

@caulkat
Print/Druck auf der Tastatur zu drücken, Paint öffnen, <STRG><V> drücken und dann ganz links oben den Start-Ribbon von Paint zum Speichern-unter anklicken, sollte auch unter Win10 noch gehen. Oder geht das dort nicht mehr? Ich hab kein Win10 vor mir und kann das daher nicht testen.

Eine der "harten" Netzwerkverbindungen deaktivieren, hilft dir in meinen Augen nicht weiter. Die Netzwerkkarte ist ja trotzdem noch gesteckt und wird daher auch vom "VMware Network Editor" aka "vmnetcfg.exe" im VMware-Programmeordner eingeloggt und genau dieses VMware-Auto-Bridging führt zu Problemen bei mehr als einer Karte.
Hier mal ein Beispiel. Die Ansicht wurde zwar noch mit einer älteren VMware-Version erstellt, ändert aber nichts an dem, was zu tun ist:
Bild

Bei dem Beispielrechner sind zwei Lan-Adapter verbaut und diese müssen auf unterschiedliche VMnetX gelegt werden. Eine Nic muß dabei immer auf das VMnet0 (Bridge) gelegt werden, alle weiteren Nics im Host legt man auf ein freies VMnetX. Vorkonfiguriert sind von VMware-Seite die VMnet1 (Host-only) und VMnet8 (NAT). Auf beiden lauscht ein DHCP-Server, der sich um IP und DNS der damit ausgestatteten VMs kümmert. Das es noch genügend freie VMnetX gibt, sollte man nur im Notfall die Voreinstellungen für NAT und Host-only ändern. Jeder Helfer, der schon länger mit VMware-Desktopprodukten zu tun hat, geht genau von dieser Konstellation aus. Je nach genauer Produktversion stehen dir auch deutlich mehr als die 10 VMnetX zur Verfügung.


@irix
Ich glaube nicht, daß der TO diesen Host längerfristig nutzen wird. Dem stehen sowohl Lärm als auch Energieverbrauch gegenüber und in einem, laut Erstpost, Kellerverlies wird sich, dank Luftfeuchtigkeit und Temperaturen knapp oberhalb des Gefrierpunktes keine Server-HW dauerhaft betreiben lassen. Keine Ahnung wie groß sein Kellerverlies genau ist oder aussieht, der Server wird jedenfalls gut schallen.
Bei Hexacores der Core2-Klasse in 65 oder 45nm-Bauweise dürften geschätzte 25W pro CPU im Leerlauf plus pauschale 50 W für Dual-NT, die Lüfterbatterie und RAM sowie weitere 25W für CD-ROM und zumindest einen Datenträger anliegen. Unter Last werden je nach TDP-Klasse mit 80W oder 90W allein für die 4 CPUs zwischen 320W und 360W verbraucht und bei der schnellsten CPU-Ausführung mit 130W dann entsprechend 520W. Selbst wenn man diesen Server zum Nullpreis bekommen hat, reißt der Energiebedarf riesige Löcher in die Haushaltskasse. Wenn ich auf http://www.stromverbrauchinfo.de/stromkostenrechner.php mit 200W für Halblast im 24/7-Betrieb und 0,28 € pro kWh rechne, verbraucht allein der Server pro Tag 4.80KWh bzw 1,34 € und nach einem Jahr sind ~1750KWh bzw ~490 € aufgelaufen...

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Beitragvon caulkat » 21.12.2015, 08:41

Guten Morgen - vielen Dank für Eure ertragreichen Antworten. Da ich heute erst mal wieder was zum Geldverdienen machen muss kann ich das erst die nächsten Tage testen.

@irix
Die Rechnung mit dem Stromverbrauch ist natürlich richtig. Allerdings ist mir das nicht so wichtig, weil ich eine 9,9 kWp Photovoltaik auf dem Dach habe zuzüglich eines 10 kW Energiespeichers. Ich bezahle gerade mal noch 25,- € Strom im Monat an meinen Versorger, der Rest kommt von meinem Dach in einem 140 m² Haus. Der Begriff Kellerverlies ist vielleicht etwas übertrieben, es ist eine Kellerwerkstatt hinter einer feuersicheren (schallisolierten) Tür. Die Temperaturen liegen da so bei 18 Grad. Ideales Serverdasein würde ich sagen. Zudem plane ich auch keinen Dauerbetrieb. Die 4-5 Minuten zum Hochfahren plane ich ein.

In dem Sinne :-)

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Beitragvon caulkat » 25.12.2015, 14:31

Also zunächst mal ein gesegnetes Weihnachtsfest an Euch.

Ich habe mich am ersten Feiertag noch mal an die Materie gemacht. Zunächst habe ich auf alle beteiligten Maschinen ein Windows 2008 R2 Server 64 bit gespielt und den zuletzt angeschafften Server (4 x 4 Kerne) DL-380-g5 zum Domänencontroller gemacht. Ich will ja keine Rechteprobleme haben. Alle drei Kisten (DL-580-G5, DL-380-G4 und FSC-REMOTE) sind jetzt Mitglied in der Domäne 'MUELLER' und erkennen sich auch untereinander prima weil ich auf allen Maschinen alle Laufwerke für 'Jeder' im Vollzugriff freigegeben habe. Ich erinnere das Mini Heimnetz wird nur von mir allein genutzt und es besteht keine Connection zum Internet. Alle drei Maschinen haben fest vergebene IP Adressen.
Ich habe jetzt auf dem 'DL-580-G5' zunächst auch einen SQL Server 2008 R2 installiert und eine erste virtuelle Maschine 'OSSUS' angelegt. OSSUS ist natürlich auch Mitglied in der Domäne 'MUELLER'VMNETCFG,exe habe ich mir im Internet runtergeladen, von Haus aus war die nicht dabei. Bei der Installation der Virtuellen Maschine ging eigentlich alles automatisch, die beiden fest eingebauten NW Adapter wurden auf Autobridging gestellt. Die virtuelle Maschine lässt sich aus der Muttermaschine DL-580-G5 auch prima anpingen und ich kann OSSUS auch ohne Probleme in das lokale SQL Server Management Studio einbinden.
ABER
die virtuelle Maschine OSSUS ist von außen - also von DL-380-G4 und von FSC-REMOTE weder anpingbar und es lassen sich schon gleich gar nicht irgendwelche Verbindungen herstellen. Wo hängt es jetzt noch????
Noch eine Bemerkung alle Firewalls sind überall ausgeschaltet.

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Beitragvon JustMe » 25.12.2015, 16:17

Was genau ist an der Netzkonfiguration dieser vom Internet nicht erreichbaren Workgroup eigentlich so geheimnisvoll, dass Du uns, auch nach mehrfacher Erwaehnung, die EXPLIZITEN Details nicht mitteilen magst?

Noch immer waere es hilfreich, mal die VM-Konfiguration zu sehen (die erwaehnte Logdatei, bzw. die .vmx), sowie die IP-Details der Hosts und der VM.

Genauso fehlt, was Du denn eigentlich "pingst". Den Hostnamen, oder eine bestimmte gedachte/gewuenschte IP-Adresse?

Dass Auto-Bridging bei mehr als einem Netzwerkadapter im Host nicht sinnvoll ist, wurde bereits erwaehnt.

Wenn auch MIT den Daten nicht ermittelt werden koennte, wo es haengt, bliebe auch der Einsatz eines Netzwerk-Sniffers wie Wireshark etc.pp. noch als Option, aber ich bin bis hierher eigentlich noch immer ziemlich ueberzeugt, dass es einfach nur ein Konfigurations- bzw. Verstaendnisproblem ist...

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Beitragvon caulkat » 25.12.2015, 17:12

ich versuche jetzt mal alles zu beantworten:

Ich habe drei Maschinen mit Windows Server 2008 R2 und mit von mir vorgegebenen IP Adressen. Ich pinge prinzipiell keine IP's sondern nur Hostnamen. Die eine virtuelle Maschine hat eine automatisch von VM vergebene IP. Ich habe versucht die virtuelle Maschine auch mit einer von mir vorgegebenen IP zu versehen, das ging in die Hose - wurde gar nicht mehr erkannt. Hier jetzt meine Adapter Konfiguration. Leider bekomme ich das Snipping Tool auf die Schnelle nicht auf den Servern zum Laufen.

Unter den Virtual Machine Settings im VMware Workstation 12 Player bei ausgeschaltener virtuellen Maschine steht folgendes:
Device Status - Haken bei connect at power on
Haken bei custom specific virtual Network und darunter ausgewählt VMnet8 (NAT)

in dem Zusatzprogram vmnetcfg.exe ist folgendes zu sehen:
bitte als drei Zeilen untereinander vorstellen.

Name: VMnet0 VMnet1 VMnet8
Type: Bridget Host only NAT
External Connection: Auto Bridging - NAT
Host Connection - connected connected
DHCP - Enabled Enabled
Subnet Adress - 192.168.10.0 192.168.96.0

Letztgenannte IP Adressen kommen vom System. Ich habe in meinem Ordner VMware\VMware Player keine VNware.log Datei finden können. Steht die eventuell woanders?

Nur mit o.g. Konfiguration ist ein Ping von der Muttermaschine (DL-580-g5) auf die virtuelle Maschine 'Ossus' möglich. Ich habe schon alle anderen Möglichkeiten durchgespielt da geht aber gar nichts. Habe auch schon versucht die beiden harten NW Adapter einzeln zu bridgen. Danach das gleich als wenn ich sie automatisch bridgen lasse. Ping nur von der Muttermaschine auf OSSUS möglich.

Das Log habe ich inzwischen gefunden. Hier: http://pastebin.com/8Ed7XtuA

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Beitragvon ~thc » 25.12.2015, 19:05

Wenn du deine VM über NAT (VMNet8) betreibst, dann bekommt sie vom VMWare-DHCP-Dienst eine IP aus dem 192.168.96.X-Segment, kann über den NAT-Dienst (dein Host dient dann als Router!) nach draußen, ist aber hinter dem Host versteckt.

Wenn Ossus im äußeren Netzwerk arbeiten soll, musst du
- das automatische Bridging ausschalten
- das Bridging manuell auf den Adapter legen, der Anschluss zum Netzwerk hat
- die VM auf "Bridged" stellen
- in der VM eine IP aus dem äußeren Netzwerk manuell setzen.

Sollte Ossus sich danach weigern, kann
- eine andere Virtualisierungslösung das Bridging verhindern
- eine "Internet Security"-Lösung das Bridging verhindern
- eine "Third-Party-Firewall" das Bridging verhindern
- oder ein Installationsfehler vorliegen, oder oder oder

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Beitragvon caulkat » 26.12.2015, 12:03

Hallo ~thc,

Deine Tipps haben mir den Durchbruch gebracht. Jetzt funktioniert alles nach Wunsch. Problematisch war es jedoch, das ich von der Muttermaschine aus nur mit der von mir vergebenen IP der VMware pingen konnte. Habe die dann aber auch im DNS Server hinterlegt und dann ging es auch mit Hostname.
Ich habe noch zwei abschließende Fragen:

Ist es möglich, das die VM's automatisch mit hochfahren wenn die Muttermaschine gestartet wird?

Ich erinnere mich als ich vor Jahren ein VMware auf ESX in einer Firma eingeführt habe, das man sich von eine VM ein Template ziehen konnte und damit neue VM's in relativ kurzer Zeit anlegen konnte. Gibt es das auch im VMware player? Das Anlegen einer VM auf normalem Weg ist schon ganz schön zeitaufwendig.

Danke Euch!

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Beitragvon rprengel » 26.12.2015, 13:22

caulkat hat geschrieben:Hallo ~thc,

Deine Tipps haben mir den Durchbruch gebracht. Jetzt funktioniert alles nach Wunsch. Problematisch war es jedoch, das ich von der Muttermaschine aus nur mit der von mir vergebenen IP der VMware pingen konnte. Habe die dann aber auch im DNS Server hinterlegt und dann ging es auch mit Hostname.
Ich habe noch zwei abschließende Fragen:

Ist es möglich, das die VM's automatisch mit hochfahren wenn die Muttermaschine gestartet wird?

Ich erinnere mich als ich vor Jahren ein VMware auf ESX in einer Firma eingeführt habe, das man sich von eine VM ein Template ziehen konnte und damit neue VM's in relativ kurzer Zeit anlegen konnte. Gibt es das auch im VMware player? Das Anlegen einer VM auf normalem Weg ist schon ganz schön zeitaufwendig.

Danke Euch!


Hallo,
Player und Workstation bieten das nicht.
Wie häufig willst du denn neu installieren.
Wenn häufiger kannst du dir z.B. eine dvd bauen die automatisch eine Installation laufen lässt.
Gruss

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Beitragvon ~thc » 26.12.2015, 13:34

Man muss ganz klar den Trennstrich zwischen Player/Workstation (Desktop/Home Environment) und dem ESXi (Production Environment) ziehen - deine Wünsche zielen eher auf produktive Umgebungen und der Player bietet so etwas nicht.

Mit dem Autostart kannst du dir eine provisorische Lösung basteln: Den User (ohne oder mit Kennwort) beim Systemstart automatisch einloggen und in den Autostart-Ordner des Benutzers eine Verknüpfung mit der VMX-Datei der VM ablegen.

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Beitragvon Dayworker » 27.12.2015, 14:58

Die Autostart-Geschichte ist meiner Meinung nach nicht mal mehr eine provisorische Lösung sondern einfach nur noch Murks. Falls sich beim Player zwischenzeitlich nichts geändert hat, werden VMs mit allen damit verbundenen Fehlerbildern beim Host-Shutdown hart abgeschaltet. Sowas will man auch bei den VMware-Desktopprodukten nicht mehr haben und seit der Workstation Version 8 ist das ja dank dem Feature "Shared VM" auch Geschichte. Klar die Workstation kostet Geld, bietet aber neben erweiterten Features auch die Möglichkeit seine VMs zusammen mit dem Host-OS sowohl zu starten als auch zu stoppen und das Ganze ohne eine notwendige Benutzeranmeldung.

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Beitragvon irix » 27.12.2015, 15:25

Frage:
Was sprach gegen den Einsatz vom kostenfreien vSphere Hypervisor?

Haette zumind. keine Netzwerkprobleme gegeben und auch das Autostart/Stop von VMs wuerde funktionieren.

Gruss
Joerg

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Beitragvon caulkat » 27.12.2015, 17:57

Ich will das ganze mal etwas entspannen.

Es ist so, dass ich Projektbearbeitungszeiten von 2h bis zwei Wochen habe. Innerhalb eines Projektes benötige ich EINEN virtuellen SQL Server. Ich denke jetzt so, dass es absolut nicht notwendig ist alle VM's auf einmal hoch zu fahren. Ich fahre mir nur die VM hoch die ich projektbezogen benötige. Brauche ich eine andere fahre ich die alte runter und starte die neue. Das ist für mich mit vertretbarem Aufwand realisierbar. Ich bin jetzt nur heilfroh, das ich virtuelle SQL Server ansprechen kann. Bisher habe ich jedesmal meinen Haupt SQL ler bei einem neuen Projekt umbenannt. Das war wirklich nur Mist. Insbesondere wenn man nochmal in ein älteres Projekt (Visual Studio) schauen wollte.

Ich danke Euch für Eure Hilfe :-)


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