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Player 12 auf Linux zickt

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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Player 12 auf Linux zickt

Beitragvon 5555-rgnf » 07.12.2015, 18:17

Moin Jungs,


ich habe gerade etwas mit Vmware Workstation Player 12 auf Debian gespielt und fühl mich etwas verarscht. Vielleicht kann ja jemand meinen Geist erhellen: Installation war kein Problem, Start einer CentOs VM auch nicht, als ich dann aber eine Win7 VM starten wollte wurde ich aufgefordert meinen /swap zu erweitern. Die Performance ging Richtung Null, ich musste das ganze abschiessen. Als ich dann später die selbe VM unter Win7 starten wollte hieß es diese wäre für eine andere Version geprägt und ich darf da nicht mehr ran.

Mein Ansatz war jetzt 12 durch 7 zu ersetzen, aber
- Erreiche ich dann wieder volle Kompatibilität wie früher?
- Wo bekomme ich denn die letzte 7er Version her?
- Bekomme ich 12 wirklich vollständig runter, bzw. was hat das ganze in meinem System angerichtet?
- Macht das mit /swap Erweiterung eigentlich Sinn (4GB Ram) und wie weise ich das der VM zu?

Gruß
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Beitragvon ~thc » 07.12.2015, 19:54

Willst du mit deiner Frage andeuten, dass das unter der Version 7 des Players (und unter der gleichen Host-OS-Version) alles noch funktioniert hat, was du jetzt versuchst?

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Beitragvon Dayworker » 07.12.2015, 21:37

Vermutlich ja.
Unabhängig davon ist die virtuelle HW-Version der VM jetzt sicherlich bei 12 und der Player 7 hat da irgendetwas niedrigeres. Wenn der TO geschickt war, hat er seine vDISK im Preallocated-Format, sprich vDISK beim Anlegen in voller Grösse, erstellt und dann läßt sich die HW-Version einfach wieder in der VMDK und der VMX umschreiben.

Das der Player 7 mit einer unbekannten Debian-Version keine Probleme hat, würde ich ja als temporären Zustand abtun. Spätestens wenn sich die Kernel-Version verändert, steht man mit jeder propitären SW auf dem Schlauch.


Mir ist allerdings nicht klar, warum der TO nicht einfach seine Swap-Partition vergrössert hat und wieder mit einer alten Player-Version anfängt.
Wenn man seine VM mit 64GB vRAM ausstattet, wobei der Host nur 4GB pRAM hat, dürfte ja jedem klar sein, da sich die Swap-Partition deutlich füllt und falls man dann die langsam startende VM auch noch abschießt, braucht man sich nachher auch nicht über eine zerstörte Partitionstabelle in der VM beschweren.


Der VMware-Player mag ja kostenlos sein, deswegen ist er aber noch lange nicht Freeware. Von daher seit bezüglich der 7er Version gesagt, daß man die von derselben Stelle wie die 12er Version herbekommt...
Die 12 gibts unter:

Code: Alles auswählen

https://my.vmware.com/de/web/vmware/free#desktop_end_user_computing/vmware_workstation_player/12_0

...und die 7 nach Auswahl unter:

Code: Alles auswählen

https://my.vmware.com/de/web/vmware/free#desktop_end_user_computing/vmware_player/7_0|PLAYER-713|product_downloads

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Beitragvon 5555-rgnf » 08.12.2015, 16:30

Problem gelöst, Vielen Dank fürs schlau machen.

Erstens hatte ich aus Bequemlichkeit die Partitionnierung vom Debiansetup durchführen lassen - Asche auf mein Haupt. Und 900MB sind nun wirklich zu wenig.

Zweitens war mir die Funktion der Hardwareprägung nicht bekannt, ich werde jetzt die Hoste auf die neue Version angleichen.

Gruß
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Beitragvon Dayworker » 08.12.2015, 18:08

Die v.HW-Version bestimmt den in einer VM möglichen, erweiterten virtuellen HW-Support wie zum Beispiel einen SATA-Controller. Für aktivierungspflichtige OS bedeutet das Einspielen der VMware-Tools meist auch eine erneut notwendige OS-Aktivierung. Von daher installiert man die Tools und führt erst dann die Aktivierung durch. Einen für Windows-Gäste optimierten Grafiktreiber befindet sich in den VMware-Tools, bei Linux-Gästen würde ich von den VMware-Tools direkt Abstand nehmen und gleich das Meta-Paket "open-vm-tools" einspielen. VMware hatte die Tools-Sourcen bereits vor Jahren in die Linux-Kernel-EW eingebracht und dort werden sie im Zuge der Kernel-EW seitdem auch weiter gepflegt bzw an die Kernel-Änderungen angepaßt.


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