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Kaputter PC / Festplatte in neuem PC für VMWare einrichten?

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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Kaputter PC / Festplatte in neuem PC für VMWare einrichten?

Beitragvon DaPeif » 23.10.2015, 08:58

Hallo zusammen,

meine Verzweiflung hat mich hierhin gebracht. Ich habe einen alten DELL Desktop Optiplex 330, der gerade kaputt gegangen ist und nicht mehr angeht.

Intel Core 2 Duo E6600
4GB RAM (max)
NIC - Integrated on Motherboard

In meiner grenzenlosen Naivität habe ich nun gedacht, ich könnte nun einfach die Festplatte (welche glücklicherweise noch funktioniert), in einen anderen PC mit Windows 7 (AMD Athlon X2-64) einbauen und eine virtuelle Maschine erstellen und dann von dort aus starten.

Ich scheitere schon beim Download des richtigen VMWare Players. denn den gibt es als Installer 12.0 nur in der 64-bit-Version zum Download. Irgendwo habe ich dann im Netz die Version 7.0 gefunden, für den 32-bit-Betrieb.

Durch das Forum hier, habe ich gelernt, daß ich nun eine neue "leere" VM einrichten soll und dann eine neue Festplatte hinzufüge, wo das alte OS drauf ist. Das hat soweit funktioniert, bis auf die Tatsache, daß ich nun erneut etwas installieren muss, das ich nicht besitze - den standalone vmware-vdiskmanager.

Auch diesen konnte ich im Netz finden, aber ich weiß nicht, welche Version ich tatsächlich brauche, denn wenn ich folgendes eingebe:

vdiskmanager.exe -r "import.vdmk" -T1 "new.vdmk"

schmiert mir das Programm mit folgender FM ab:

SSLLoadSharedLibrary: Failed to load Library libeay32.dll
Win32 object usage: GDI 4, User 1
Writing Minidump...

Das geht mir zu tief und weiß jetzt schon nicht mehr, was ich tue
:cry:

Wähle ich den falschen Ansatz? Welche Software sollte ich für mein Windows 7 (32-bit) benutzen? Was mache ich falsch? Ich bin verzweifelt!

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Beitragvon ~thc » 23.10.2015, 09:18

Du hast die Festplatte eines defekten PCs - Windows 7 32 Bit?
Du hast einen anderen PC mit Windows 7 (Athlon), in den du die Festplatte zusätzlich eingebaut hast? Läuft auf dem "neuen" Windows 7 32 Bit?

Der Ansatz mit dem Diskmanager ist falsch (der nützt dir nichts) - du musst die ganze alte Festplatte der VM als physische Disk zuweisen.

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Beitragvon DaPeif » 23.10.2015, 09:32

~thc hat geschrieben:Du hast die Festplatte eines defekten PCs - Windows 7 32 Bit?
Du hast einen anderen PC mit Windows 7 (Athlon), in den du die Festplatte zusätzlich eingebaut hast? Läuft auf dem "neuen" Windows 7 32 Bit?

Der Ansatz mit dem Diskmanager ist falsch (der nützt dir nichts) - du musst die ganze alte Festplatte der VM als physische Disk zuweisen.


Ja, auf dem alten PC lief Vista 32-bit mit einer S-ATA Festplatte. Ich habe die Festplatte nun in den neuen PC mit Windows 7 32-bit eingebaut und an einen freien S-ATA Port gehangen.

Im Windows 7 kann ich die ganze Platte sehen, sie funktioniert einwandfrei.

Ich habe erneut eine leere VM erstellt, VISTA ausgewählt und 100 GB Platz als HDD eingeräumt. Danach habe ich eine neue physikalische HDD hinzugefügt (die alte HDD) und die andere gelöscht. Jetzt starte ich die VM und bekomme:

The operation on \\.\PhysicalDrive1 failed.

Wenn ich die ursprünglichen 100GB als HDD drinlasse und meine "alte HDD" hinzufüge und die VM starte, dann gibt's ein: "Operating System not found" und den Hinweis auf das Installationsmedium CD/DVD.

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Beitragvon ~thc » 23.10.2015, 11:38

Ja, wenn zwei sich streiten, freut sich unter Windows keiner.

Dein Windows 7 auf dem "neuen" PC hat die Festplatte selbst eingebunden und "besetzt". Dann kann die VM diese nicht exklusiv nutzen.

Du musst in der Datenträgerverwaltung des "neuen" Windows dem Volume auf der "alten" Festplatte den Laufwerksbuchstaben wegnehmen und die ganze Platte auf "Offline" setzen.

Wenn dir das nicht zusagt, solltest du mit dem "VMWare Converter" theoretisch auch eine virtuelle Festplatte aus der alten erzeugen können - aber da bin ich dann überfragt.

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Beitragvon DaPeif » 23.10.2015, 12:37

~thc hat geschrieben:Ja, wenn zwei sich streiten, freut sich unter Windows keiner.

Dein Windows 7 auf dem "neuen" PC hat die Festplatte selbst eingebunden und "besetzt". Dann kann die VM diese nicht exklusiv nutzen.

Du musst in der Datenträgerverwaltung des "neuen" Windows dem Volume auf der "alten" Festplatte den Laufwerksbuchstaben wegnehmen und die ganze Platte auf "Offline" setzen.

Wenn dir das nicht zusagt, solltest du mit dem "VMWare Converter" theoretisch auch eine virtuelle Festplatte aus der alten erzeugen können - aber da bin ich dann überfragt.


Das ist genau das Problem. Die alte Hardware funktioniert nicht mehr, als das ich ein Image von der Vista-Installation mit zB, Acronis machen könnte.

Das genau möchte aber der Converter.

Bin ich tatsächlich der Einzige mit solche einem Problem? Ich komme einfach keinen Schritt weiter...sehr frustrierend.

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Beitragvon JustMe » 23.10.2015, 13:40

Aeh, sorry, aber sollte es mit Acronis usw. usf. nicht moeglich sein, diese Image-Sicherung einer einzelnen Platte auch IN DER NEUEN HARDWARE anzufertigen? :grin:

Und schlimmstenfalls (fuer einige) kann man auch Linux booten, und per dd ein Sektorimage der Platte erzeugen. Selbstverstaendlich ebenso IN DER NEUEN HARDWARE.

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Beitragvon DaPeif » 23.10.2015, 20:26

Jetzt habe ich mit Acronis eine *.tib erstellt der alten HDD. Beim ersten mal der Umwandlung mit dem vConverter gabs nach ca. 2 Minuten einen Abbruch, beim erneuten Ausführen, bzw. Erstellen einer neuen VM kommt nun jedes Mal nach dem Auswählen der Acronis Datei die Meldung: "Source Parameters are invalid"

Ich werde wahnsinnig...

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Beitragvon rprengel » 23.10.2015, 22:13

DaPeif hat geschrieben:Jetzt habe ich mit Acronis eine *.tib erstellt der alten HDD. Beim ersten mal der Umwandlung mit dem vConverter gabs nach ca. 2 Minuten einen Abbruch, beim erneuten Ausführen, bzw. Erstellen einer neuen VM kommt nun jedes Mal nach dem Auswählen der Acronis Datei die Meldung: "Source Parameters are invalid"

Ich werde wahnsinnig...


boote die leere neue VM mit einem Acronis Iso und spiele dann das Tib via Netzwerk oder USB-Medium ein.
Wenn das klappt prima ansonsten kommen einige Ursachen in Frage; z.B. ein defektes Tib oder inkompatible Versionen.
dd für Linux hilft meisens auch weiter.

Gruss


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