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VMware tools

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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VMware tools

Beitragvon phalstek » 27.09.2015, 18:35

Im VMware Player 7.1.2 habe ich linuxmint-17.2-kde-64bit-de-20150807.iso installiert.
Es gelingt mir einfach nicht die VMware Tools zu installieren.
Wer kanns mir einfach erklären?

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Beitragvon irix » 28.09.2015, 00:19

Habe den Player nicht aber kommt der nicht ohne Tools daher und man muss die herunterladen?

Viele nehmen bei einem Linux auch die VMware OpenTools welche in deinem Repository mitkommen. Ermoeglicht zumind. das herunterfahren der VM auf Knopfdruck.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Dayworker » 28.09.2015, 18:31

Der Player bringt, wie richtig angemerkt, keine VMware-Tools mit. Deise werden unabhängig vom Gast-OS immer erst aktuell bei VMware geladen.
Je nach Linux-Distribution sollte man sich die Inst der VMware-Tools aber ersparen, da VMware mit deren Aktualität immer deutlich hinterherhinkt und sich die Tools je nach eingesetzter Kernel-Version überhaupt nicht mehr kompilieren lassen. Jede halbwegs aktuelle Linux-Distri bringt als Ausgleich und das wird auch von VMware so in einem KB-Eintrag empfohlen, die im Zuge der normalen Kernel-EW gepflegten Open-VM-Tools mit.
Bei den meisten Distributionen ist das ein Meta-Paket, das sich bei der Inst eigenständig um in die notwendigen Einzelteile kümmert. Linux ist im Gegensatz zu Windows (kam erst mit Server2012) seit vielen Jahren in der Lage zu erkennen, ob es in einer VM läuft und installiert dann auch die Open-VM-Tools gleich mit. Unter Linux müßten die Open-VM-Tools auch bereits installiert sein, da für die KDE-GUI sowieso ein Grafik-Treiber (irgendetwas mit vmware-svga) installiert sein muß.

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Beitragvon phalstek » 02.10.2015, 10:28

Geschafft!
Nach langen gewürge habe ich nachfolgende Anleitung gefunden in der irgendeiner
was dahernuschelt ich glaube das ist in Englisch.
https://www.youtube.com/watch?v=fhX7cHfXtCo

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Beitragvon Dayworker » 02.10.2015, 18:49

Schön das du extra die VMware-Tools installiert hast. Dir ist aber hoffentlich klar, daß diese von VMware nur noch für bestimmte Distributionen und Kernel-Versionen mitgeliefert werden. Da Linux-Mint meines Wissens aber eine Rolling-Release-Distribution ist, könntest du damit bereits beim nächsten Update auf die Nase fallen. Daher kam auch der Hinweis, eben gerade nicht die monolithischen VMware-Tools sondern die im jeweiligen Distributions-Reposity vorhandenen "open-vm-tools" zu nutzen. Diese sind vom Funktionsumfang her gleich und passen im Gegensatz zu den VMware-Tools in jedem Fall zum eingesetzten Kernel. VMware programmiert seine Tools nicht im 3-Monatsrhythmus der Kernel-EW hinterher und daher kann es dadurch zu deutlich mehr Problemen führen.

Der KB-Eintrag bei VMware lautet dazu VMware support for open-vm-tools (2073803).

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Beitragvon Moon » 20.12.2015, 07:03

Wenn ich nun den Easy Install umgehen will, damit mein Ubuntu LTS in der VM direkt mit deutschen Settings installiert wird, werden da die Open VM Tools mitinstalliert? Und wenn ich über den Player installiere, werden doch die offiziellen und nicht die Open VM Tools installiert?

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Beitragvon Dayworker » 20.12.2015, 16:24

Wenn du ein Gast-OS mit einer bestimmten Sprache oder einer bestimmten Version (Home, Pro etc) installieren willst, laß das Easy-Install komplett sein. Du mußt dazu nichts weiter machen, als bei der VM-Erstellung die Abfrage mit der sinngemäßen Antwort "Nicht jetzt, installiere später" zu versehen. Die dann entstandene VM startest du ganz normal und installierst wie du es haben willst. Da aber mehrere Partitionen in einer vDISK nur Zusatzarbeit beim Erweitern derselben bedeuten, legt man für SWAP gleich eine weitere vDISK an. In diesem Fall scheitert jedoch die automatische Partitionierung von Debian/Ubuntu, denn das will partout eine erweiterte, zweite Partition auf der ersten vDISK erstellen. Dem sollte man jedoch gleich vorbeugen und bei der Partitionierung der SWAP-Partition die zweie vDISK zuweisen. Damit gehört "root" bzw "/" auf die Platte "sda" und "SWAP" auf Platte "sdb". Du kannst natürlich auch den Debian/Ubuntu-Vorschlag zur Partitionierung annehmen und nachher SWAP auf die zweite vDISK umziehen. Das ist aber unnütze Zusatzarbeit, kann man machen, kann man ich aber auch ersparen.

Die VMware-Tools werden unabhängig vom jeweiligen VMware-Produkt nie automatisch eingespielt. Die Erstinstallation der VMware-Tools muß man manuell anstossen. Ob die VMware-Tools bei einem VMware-Produktupdate auch automatisch mitaktualisiert werden, hängt von den VM-Einstellungen ab. Eventuell kannst du diese Einstellung jedoch nicht direkt in der Player-Anwendung vornehmen und mußt manuell in die VMX-Textdatei die Einstellung ändern. Bei allen Workstation vor Version 12 und der Workstation-Pro ab Version 12 kannst du die Einstellungen direkt in der Anwendung vornehmen. Der Player ist seit vielen Generationen nur noch eine abgespeckte Workstation.


Was willst du eigentlich mit deiner LTS-Version (vermutlich 14.04.x) machen?
Hoffentlich keine Programmierung für mathematische Probleme, die nachher auch auf reinen 32bit-CPUs (sprich die CPU versteht keinen SSE2-Befehlssatz) zur Anwendung kommen sollen.


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