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reboot or poweroff - 100 % CPU

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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reboot or poweroff - 100 % CPU

Beitragvon ManfredB » 25.12.2014, 17:57

Hallo zusammen,

auf meinem Basis-System (64bit) ist PCLinuxOS 64 installiert.

Heute habe ich VMware-player-7.0 Pro installiert, was mit Kernel-3.16 keinerlei Probleme verursachte.

Im Player ist Fedora21 installiert, bisher ausgestattet mit den open-vm-tools,doch nun habe ich die original vmware-tools ausprobiert, denn ich hatte noch kernel-3.16 installiert.
Das hat gepaßt, die tools sind installiert - ohne Probleme.

Doch nun kommts: jedesmal, wenn ich entweder rebooten oder Fedora beenden will, kommt zuerst ein schwarzer Bildschirm, eine CPU geht auf 100% hoch - aber nichts passiert.

Was kann die Ursache dafür sein?

Einzige Möglichkeit ist, den Player zu beenden, was auch nicht immer geht, es heißt dann: box is busy.

Danke im voraus für Hinweise oder Hilfe.

frohe Weihnachten
Manfred

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Beitragvon Dayworker » 26.12.2014, 13:58

Wieviel Gigabyte an vRAM hast du der VM verpaßt?
In Abhängigkeit dieser vRAM-Menge wird eine vmem-Datei gleicher Grösse auf dem Host-Datenträger erstellt, getestet und erst dann der VM zur Verfügung gestellt. Da in einer VM immer die Devise: "Nur soviel (vRAM, vCPU, vDISK) wie nötig und nicht wie möglich!" gilt, sind wenig vRAM auf HDDs deutlich schneller.

Unabhängig davon supportet VMware bei vielen neueren Linux-Versionen nicht mehr seine eigenen VMware-Tools sondern empfiehlt die Verwendung der "open-vm-tools". Diese werden im Zuge der normalen Kernel-EW weitergepflegt und passen daher meist wesentlich besser zum eingesetzten Kernel. Auch wenn die Re-Kompilierung der VMware-Tools inzwischen im Gegensatz zu älteren VMware-Produktversionen nur noch selten auf Abhängigkeitsprobleme stößt, würde ich nur noch auf die Open-Tools setzen. Meine Vermutung ist, daß VMware die EW der eigenen Linux-Tools komplett aufgibt und diese nur noch für Windows weiterpflegt.

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Beitragvon ManfredB » 26.12.2014, 15:53

Mein VMs bekommen von 8 GB RAM nur 2.

Aber den Tipp mit dem open-vm-tools werde ich mir merken,
denn es kann möglicherweise daran liegen.

Danke für den Tipp.

Und schönen 2. Feiertag noch.
Manfred

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Beitragvon Dayworker » 26.12.2014, 16:02

Bei 2GB vRAM wird auch eine 2GB-Datei mit der Endung "vmem" geschrieben. Wenn du nicht gerade eine SSD am werkeln hast, dauert deren Schreiben etwas länger.

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Beitragvon ManfredB » 26.12.2014, 17:09

Übrigens:

Leider bekomme ich mit den open-vm-tools keine vmhgfs geboten,
um auf meine Shared Folders zugreifen zu können.
Ich weiß nicht, was diese Tools dann bewirken, denn die grafische Oberfläche ist durch xf86-video-vmware abgedeckt.

Inzwischen behelfe ich mir mit einem USB-Stick, auf dem einige der von mir benötigten Dinge gespeichert sind. Schade aber trotzdem, daß kein /mnt/hgfs vorhanden ist und auch das Modul vmhgfs als unbekannt angezeigt wird.

gruß
Manfred

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Beitragvon Dayworker » 27.12.2014, 03:00

Da das Feature "Shared Folders" bekanntermaßen unzuverlässig ist und VMware da auch bei fast jeder Version wieder etwas patchen muß, nimmt man ganz normale Netzwerkfreigaben. Die funktionieren deutlich zuverlässiger und Datenverluste bzw -korrumptionen sind mir damit bisher nicht bekannt geworden.


Linux erkennt bereits seit ewigen Zeiten, wenn es als VM ausgeführt wird und richtet sich dann darauf auch treibermäßig ein. Bei Windows klappt diese VM-Erkennung erst seit Win2k12 und neuer. Im Zuge dieser Erkennung hat "Winzigweich" auch viele seiner darauf aufbauenden Produkte in eine Liste aufgenommen, durch die sich diese endlich ganz offiziell auch in einer VM ausführen lassen.

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Beitragvon ManfredB » 28.12.2014, 09:42

Danke für die Erläuterung zu den SharedFolders.

Ich habe nun deinen Rat befolgt, die IP von meinem PC in krusader bei Netzwerkverbindungen mit fish://IP eingegeben und hatte damit sofort Zugriff auf den Host-PC und das dort freigegebene Verzeichnis.

Wieder etwas dazugelernt, wofür ich dir sehr dankbar bin.

Schönen Sonntag wünscht
Manfred


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