Das Forum wurde aktualisiert. Wurde höchste Zeit. Wenn etwas nicht funktioniert, bitte gerne hier jederzeit melden.
(Das "alte Design" kommt wieder, wird ne Weile brauchen!)

VMware Player mit Windows Server 2012

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

Moderatoren: irix, stefan.becker, continuum, Dayworker, Tschoergez

Member
Beiträge: 6
Registriert: 20.02.2014, 01:54

VMware Player mit Windows Server 2012

Beitragvon DasPossum » 20.02.2014, 10:09

Hallo liebe Comunity,

ich hoffe ihr könnt mir beim lösen eines problemes mit VMware Player und Windows helfen. Ich wollte mir eine kleine Domäne auf den Computer aufbauen um zu üben. Bei der Virtualisierungs Software wurde mir VMware empfohlen. Ich habe mir dann ein Buch für den Einstieg ausgeliehen und auch das Hilfe Tourital gelesen. Dennoch bekomme ich leider keine Verbindung von Windows Server 2012-1 zu Windindows Server 2012-2 wodran kann es liegen? ( Ich hoffe das Bild it hochgeladen)
Dann habe ich Statische IP-Adressen vergeben : Server 1= 172.110.0.1 und Server 2 172.110.0.2 und die Subnetzmaske 255.225.0.0. Ich denke aber das es eher an VMware Player liegt. Allerdings zeigt er mir in Windows nicht Broadcom 802.11n-Netzwerkadapter wie im Hauptsystem sondern eine von Intel, muss man dann beim Installieren die Treiber für die Netzwerkkarte einspielen?

:?
Bild: http://www.fotos-hochladen.net/view/net ... cpa8ky.jpg

Benutzeravatar
King of the Hill
Beiträge: 12011
Registriert: 01.10.2008, 12:54
Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...

Beitragvon Dayworker » 20.02.2014, 10:21

Die HW einer Virtuellen Maschine unterscheidet sich bis auf die CPU komplett von deiner physischen Host-Hardware. Diese virtuelle HW beruht nämlich noch auf dem guten alten Pentium3-Chipsatz BX440. Die Intel-Nic kommt dadurch zustande, daß VMware diese bei 64bittigen VMs wie dein Server2k12 immer als Voreinstellung nutzt, da alle neueren OS dafür bereits Treiber mitbringen.

Welche VMware Netzwerk hast du deinen beiden Server2k12 gegeben? Möglich wären Bridged, Host-only, NAT oder Custom.
Bei Bridged müssen beide Server2k12-VMs im selben IP-Bereich wie der Player-Rechner sein und bei Host-only & NAT muß sich dieser komplett vom IP-Bereich des Player-Rechners unterscheiden.

Member
Beiträge: 6
Registriert: 20.02.2014, 01:54

Beitragvon DasPossum » 20.02.2014, 10:25

ich habe ihnen wie im Bild Bridged gegeben und dann die ips vergeben.

http://www.fotos-hochladen.net/view/net ... cpa8ky.jpg

Bild der vergeben IP-Adressen auf beiden Geräten

http://www.fotos-hochladen.net/view/ver ... f4negu.jpg

Ping Befehl

http://www.fotos-hochladen.net/view/kom ... 6wez1j.jpg

Benutzeravatar
King of the Hill
Beiträge: 12011
Registriert: 01.10.2008, 12:54
Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...

Beitragvon Dayworker » 20.02.2014, 10:47

Okay, der Player-Host nutzt also aufgrund deiner Subnetzmaske ebenfalls den IP-Bereich 172.110.X.Y?
Da du den Player auf dem WLan-Adapter angesetzt hast, ist eine Kommunikation zwischen LAN- und WLan-Geräten auf dem Router überhaupt gestattet?
Auf meinem Router taucht mein NB selbst im WLan-Bereich des Routers auf, alle VMs jedoch im normalen Lan-Bereich.

Member
Beiträge: 6
Registriert: 20.02.2014, 01:54

Beitragvon DasPossum » 20.02.2014, 10:51

Heißt ich muss unter Netzwerkadapter bei den VMware-Adapter ebenfalls die Ip und Subnetzmaske ändern? Ändert sich was wenn ich das Notbook per Kabel an den Router anschließe?
bei mir im router tauchen die vm garnicht auf. :cry:

Benutzeravatar
King of the Hill
Beiträge: 12011
Registriert: 01.10.2008, 12:54
Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...

Beitragvon Dayworker » 20.02.2014, 12:04

Ob sich etwas an der IP ändert, wenn du dein NB per Kabel oder WLan an den Router aufschaltest, kannst nur du wissen. Viele Router verwalten aus Sicherheitsgründen für Lan und WLan getrennte IP-Bereiche und/oder verbieten die Kommunikation von WLan-Geräten untereinander und/oder auch zwischen Lan- und WLan-Geräten.

Wenn du beiden VMs das Bridged-Netzwerk gegeben hast, mußt du beiden VMs auch eine IP aus demselben IP-Bereich des Player-Rechners geben. Sobald aber die WLan-Verbindung zum Router abbricht, bricht auch die Netzwerkverbindung in beiden Gästen zusammen.

Member
Beiträge: 6
Registriert: 20.02.2014, 01:54

Beitragvon DasPossum » 20.02.2014, 12:15

Achso meintest du das, nein dann ändert sich die ip nicht. ich habe jetzt den vm statische ip aus den adressbereich meines host systems geben. wenn ich jetzt den ping befehl eingebe bekomme ich die meldung Zielhost nicht erreichbar. :?
Es gehen auch auch keine Pakete mehr verloren. kann ich diese meldung ignorieren?
Bei mein Router weiß ich es nicht, es ist eine Standart Fritzbox, dort finde ich auch nur mein PC und nicht die VM. Allerdings habe ich zwei VM Adapter in der Netzwerkumgebung angezeigt.

Benutzeravatar
King of the Hill
Beiträge: 12011
Registriert: 01.10.2008, 12:54
Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...

Beitragvon Dayworker » 20.02.2014, 12:28

Hat auch der Player-Host eine feste IP oder bekommt dieser seine IP per DHCP von der FritzBox zugewiesen?
Wenn auf der FritzBox DHCP aktiv ist, mußt du dort nachsehen, bis wohin der für DHCP reservierte Bereich reicht oder gleich im ganzen Netzwerk komplett auf feste IPs umschwenken und DHCP in der FritzBox abschalten.

Bei unserem Firmen-DC verwaltet dieser auch die IP-Adressvergabe und vergibt dann per DHCP die IPs an alle Netzwerk-Rechner. Mit zwei DHCP-Servern im Netzwerk sind aber Probleme vorprogrammiert. Da mußt du aktiv einwirken.


Alle mit einer Firewall ausgestatteten Win-Betriebssysteme antworten aus Sicherheitsgründen auf keine Ping-Befehle mehr oder nur nach entsprechender Konfiguration. Enweder setzt du das passende Häkchen in den Netzwerk-Configs von Host und Gäasten oder das wird ab Vista automatisch gemacht, wenn du die vorhandene Netzwerkverbindung als "Heimnetz" im "Netzwerk- & Freigabe-Center" bei Win7 erklärst.

Member
Beiträge: 6
Registriert: 20.02.2014, 01:54

Beitragvon DasPossum » 20.02.2014, 12:40

Der Router ist endsprechend auf DHCP eingestellt und vergibt eine Automatische IP-Adresse. Momentan hab ich DHCP bei den VM noch nicht angeben. Mein Plan war genau wie im Lehrheft beschrieben vor zu gehen. VMware Player einrichten, das hab ich getarn und dann die endsprechen IP eingeben, ein Domaincontroller einrichten und dann DHCP vergeben. Aber im Buch stand z.B. nicht drin das die IP- Adressen denen vom Host Player im gleichen Netz sein müssen.
Geht das auch wenn ich mein PC das Internet trenne und DHCP einrichte?

Benutzeravatar
King of the Hill
Beiträge: 12011
Registriert: 01.10.2008, 12:54
Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...

Beitragvon Dayworker » 20.02.2014, 19:05

Bild

Wenn ich von den Netzwerkeinstellungen beider VMs und einer FritzBox im Auslieferungszustand ausgehe, passen weder die IP-Adressen noch deine Subnetzmasken zusammen. Eine FB hat in allen mir bekannten Fällen standardmäßig immer den IP-Bereich 192.168.178.0 mit der Subnetzmaske 255.255.255.0 belegt.

Welchen IP-Bereich mit welcher Subnetzmaske verwaltet deine FritzBox im DHCP-Betrieb denn nun genau?

Wie soll ich deine Aussage: "Geht das auch wenn ich mein PC das Internet trenne und DHCP einrichte" verstehen?
Sobald du die Lan oder WLan-Verbindung zur FritzBox kappst, stehen sowohl deine VMs als auch dein Player-Notebook ohne funktionale Netzwerk-Verbindung da.

Zu Aussage: "Aber im Buch stand z.B. nicht drin das die IP- Adressen denen vom Host Player im gleichen Netz sein müssen" kann ich dir sagen, daß das nicht unbedingt falsch ist. Für VMware-NAT und -Hostonly müssen sich die IP-Bereiche sogar unbedingt vom IP-Bereich des Player-Notebooks unterscheiden, da sonst das Routing zwischen Host und Gast nicht mehr funktioniert.
Du mußt bei VMware also immer genau zwischen Desktop-Produkten und dem professionelleren ESXi unterscheiden. Der ESXi kennt weder NAT noch Host-only und wenn du so eine Funktionalität für eine VM brauchst, mußt du diese unter ESXi selbst in Form einer weiteren VM aufsetzen.



Um dir die Angst auch vor VMware zu nehmen, würde ich dir raten, erstmal eine ganz normale Virtuelle Maschine mit einem dir bekannten Linux, XP, Win7 etc aufzusetzen und damit zu arbeiten. Dich direkt mit dem Aufsetzen einer Domäne und sei sie noch so klein, auseinander setzen zu wollen, ist ja löblich, es scheitert bei dir aber jetzt schon am grundlegenden Verständnis für die Virtualisierungsmaterie bei VMware. Das ganze VMware-Zeugs ist wirklich nicht schwer und die Lernkurve ist zumindest bei den Desktop-Produkten überschaubar. Wenn du dann erstmal die Möglichkeiten einer Virtualisierung verstanden hast, wirst du sicherlich über deine Anfangsversuche nur noch lachen. Mir ging es jedenfalls so und es wird auch morgen noch genauso sein. :D

Member
Beiträge: 6
Registriert: 20.02.2014, 01:54

Beitragvon DasPossum » 21.02.2014, 11:29

Naja es ist ein Fernstudium mit lern Hefte. Ich kann ja auch auf meinen Host Player ein DHCP einrichten als beispiel. Meine Fritzbox verwaltet Adressen im Bereich 192.168.141.2 als Beispiel. Ansonsten hab ich noch Linux drauf aber das funktioniert wie gesagt ohne Probleme, da verändern ich auch nichts an den grund Einstellungen.

Benutzeravatar
King of the Hill
Beiträge: 12011
Registriert: 01.10.2008, 12:54
Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...

Beitragvon Dayworker » 21.02.2014, 12:23

Was sollen wir denn mit der Angabe: "Meine Fritzbox verwaltet Adressen im Bereich 192.168.141.2 als Beispiel" anfangen?
Zum einen ist das kein Bereich sondern eine Einzel-IP und zum anderen können sich ausgehend von diesem IP-Bereich und mit Wissen, daß die FritzBox im Auslieferungszustand die Subnetzmaske 255.255.255.0 nutzt, deine beiden Server2k12-VMs niemals sehen oder zumindest nicht ohne zusätzliche feste Routen in FritzBox und beiden VMs.

Verlinke mal bitte das "vmware.log" auf einen Freehoster ohne Flashmüll oder Zwangsanmeldung und dann sehen wir weiter. Deine bisherigen kryptischen Angaben passen jedenfalls nicht so richtig zusammen. Den IP-Bereich 172.16.Y.Z beispielsweise nutzt VMware bei allen Desktopprodukten auch für die restlichen "VMware Network Interfaces" sprich VMnetX.


Ob es nun ein Fernstudium oder etwas anderes ist. In den meisten Fällen übersetzen diese VMware automatisch mit ESXi und dort sieht es deutlich anders aus. Wenn du also Unterlagen hast, die eigentlich den Weg auf dem ESXi beschreiben, scheiterst du eigentlich schon beim VMware-Netzwerkinterface. Der ESXi kennt nämlich weder NAT noch Host-only sondern nur Bridged.


Zurück zu „VMware Player“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast