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Virtuelle Maschine -> Installer Disc

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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Virtuelle Maschine -> Installer Disc

Beitragvon xola » 23.10.2013, 13:03

Hallo,

ich besitze leider nur eine Installer Disk für Win2k8R2 ohne SP1 und ohne Patches. Jedesmal, wenn ich also eine virutelle Maschine damit neu installiere, benötigt die VM erstmal massenhaft Software.
Gibt es eine Möglichkeit, die VM, wenn sie endlich alle Software hat, die sie momentan braucht, zu einer neuen Installer Disk (ISO) zu pressen, damit ich damit meine zukünftigen Installationen machen kann? So würde ich mir sehr viel arbeit sparen.

Grüße
xola

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Re: Virtuelle Maschine -> Installer Disc

Beitragvon rprengel » 23.10.2013, 13:41

xola hat geschrieben:Hallo,

ich besitze leider nur eine Installer Disk für Win2k8R2 ohne SP1 und ohne Patches. Jedesmal, wenn ich also eine virutelle Maschine damit neu installiere, benötigt die VM erstmal massenhaft Software.
Gibt es eine Möglichkeit, die VM, wenn sie endlich alle Software hat, die sie momentan braucht, zu einer neuen Installer Disk (ISO) zu pressen, damit ich damit meine zukünftigen Installationen machen kann? So würde ich mir sehr viel arbeit sparen.

Grüße
xola


Gibt es nicht Tools die einem ein Iso neuen Treibern / Patches ergänzen?
Zumindestens für XP und Win7 gibt es da was
http://de.wikipedia.org/wiki/Slipstreaming
Alternativ ein zweites Iso mit wsusoffline
http://www.wsusoffline.net/
Gruss

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Beitragvon irix » 23.10.2013, 14:05

Haeh.... eine VM als Referenz mal fix und fertig patchen und wenn du eine neue brauchst kopiertst du im ausgeschaltetem Zustand den Ordner, benennst die VM um und fuegst sie im Player wieder hinzu. Je nachdem was mit der VM gemacht werden soll startest du dann im OS das Sysprep und laesst Sie einmalig rebooten.

Gruss
Joerg

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Beitragvon rprengel » 23.10.2013, 14:22

irix hat geschrieben:Haeh.... eine VM als Referenz mal fix und fertig patchen und wenn du eine neue brauchst kopiertst du im ausgeschaltetem Zustand den Ordner, benennst die VM um und fuegst sie im Player wieder hinzu. Je nachdem was mit der VM gemacht werden soll startest du dann im OS das Sysprep und laesst Sie einmalig rebooten.

Gruss
Joerg


Fliegt einem da nicht irgendwann die Aktivierung um die Ohren. Spaätestens so nach 180 Tagen?
Konkret hatte ich schon Fälle in denen Windowssysteme sofort nach dem Start die Aktivierung verlangt haben, aber dummerweise die Netzwerkkarte nicht auf die Füsse gekommen ist. Da keine anderen Aktionen möglich waren war damit das System erst einmal tot.

Gruss

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Beitragvon irix » 23.10.2013, 14:58

rprengel hat geschrieben:
irix hat geschrieben:Haeh.... eine VM als Referenz mal fix und fertig patchen und wenn du eine neue brauchst kopiertst du im ausgeschaltetem Zustand den Ordner, benennst die VM um und fuegst sie im Player wieder hinzu. Je nachdem was mit der VM gemacht werden soll startest du dann im OS das Sysprep und laesst Sie einmalig rebooten.

Gruss
Joerg


Fliegt einem da nicht irgendwann die Aktivierung um die Ohren. Spaätestens so nach 180 Tagen?
Konkret hatte ich schon Fälle in denen Windowssysteme sofort nach dem Start die Aktivierung verlangt haben, aber dummerweise die Netzwerkkarte nicht auf die Füsse gekommen ist. Da keine anderen Aktionen möglich waren war damit das System erst einmal tot.

Gruss


Er hat nicht gesagt was er fuer eine Lizenz hat. Bis Dato gibts auch keinen Unterschied was das kopieren/Sysprep oder Neuinstallation angeht. Ein Sysprep ist ja unter Umstaenden auch kein Muss.

Gruss
Joerg

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Beitragvon xola » 23.10.2013, 15:51

Hallo,

vielen Dank für die Antworten bisher.

Ich benutze keine Lizenz. Sondern nur die Evaluierungs-Version des OS. Daher muss ich es auch öfters neu installieren.
Die Maschine benutze ich, um Szenarien nachzustellen, ohne in ein produktives System eingreifen zu müssen. Deshalb hat die VM auch kein Zugriff nach "außen" und läuft im Host-Only Modus. Ich muss daher die Patches von Hand installieren.

Wenn ich die Maschine einfach kopieren(=wegsichern) würde, würde das nichts bringen. Denn die Zeit, bis die Nutzungszeit des Systems abgelaufen ist, wird dadurch ja nciht angehalten. Ich bräuchte also so etwas wie eine Custom Install Disc... Gibt es nicht so eine Möglichkeit?

Grüße, xola

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Beitragvon Dayworker » 23.10.2013, 16:08

Die Antwort darauf dürfte NEIN sein.
Aber auf der anderen Seite kannst du neuere Win-Desktops meist zu einer zweimaligen Verlängerung der Aktivierung überreden und landest damit bereits bei 180 Tagen. Wenn dies auch für die Server-Schiene gilt, sollte das mehr als ausreichend sein.

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Beitragvon ~thc » 23.10.2013, 18:35

Mach es doch so:

Erstelle dir den "Master" mit SP1, allen Patches und Tools. Dann setzt du die Installation über

Code: Alles auswählen

c:\windows\system32\sysprep\sysprep.exe /oobe /shutdown

in den "Ich komme gerade aus der Packung"-Modus.

Jetzt kannst du diese VM vor dem Start kopieren und aufbewahren.

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Beitragvon kastlr » 24.10.2013, 09:23

Hallo xola,

vielleicht ist ja das folgende Tool die Lösung für dich.
WSUS Offline Update

Gruß,
Ralf

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Beitragvon xola » 24.10.2013, 12:54

~thc hat geschrieben:Mach es doch so:

Erstelle dir den "Master" mit SP1, allen Patches und Tools. Dann setzt du die Installation über

Code: Alles auswählen

c:\windows\system32\sysprep\sysprep.exe /oobe /shutdown

in den "Ich komme gerade aus der Packung"-Modus.

Jetzt kannst du diese VM vor dem Start kopieren und aufbewahren.


Genau so hab ich es gemacht, und es funktioniert prächtig. Vielen vielen Dank!
Btw: Kann man den Befehl beliebig oft ausführen? Falls neue Patches installiert werden müssen...

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Beitragvon ~thc » 24.10.2013, 14:53

Ja, du kannst zukünftig die Installation auch aktualisieren und anschließend wieder in den OOBE-Modus setzen. Eine Einschränkung in Bezug auf die Anzahl solcher Vorgänge ist mir nicht bekannt.

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Beitragvon ~thc » 25.10.2013, 08:49

Zusätzliche Infos:

Die einfache (oben erwähnte) Methode setzt den Aktivierung-Counter nicht zurück - man bekommt auch nach erneutem Ausführen des sysprep-Befehls irgendwann die Meldung, dass Windows jetzt aber wirklich mal aktiviert werden muss.

Je nach dem, wie oft man die VM braucht, kann das stören oder auch nicht.

Man kann aber die Installation zusätzlich generalisieren (von Microsoft zum Verteilen einer Installation vorgesehen), um den Counter ebenfalls auf Null zu drehen.

Dazu setzt man praktischerweise im Registry-Key

Code: Alles auswählen

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Setup\Sysprep\Settings\sppnp

den Wert "PersistAllDeviceInstalls" auf 1. Damit behält die Installation beim Generalisieren alle installierten Treiber (z.B. durch die VMWare Tools).

Anschließend setzt man die Installation mit

Code: Alles auswählen

c:\windows\system32\sysprep\sysprep.exe /oobe /generalize /shutdown

zurück.


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