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kopierte und umbenannte VM startet nicht in vmrun

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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kopierte und umbenannte VM startet nicht in vmrun

Beitragvon rotation » 29.12.2012, 11:40

Hi.

Ich möchte mittels Player und VMRun eine existierende VM kopieren, umbenennen und laufen lassen.
Die VM hab ich schon kopiert und umbenannt. Auch in den Config Files VMX und VMXF hab ich schon alles umbenannt, auch zusätzlich die Pfade eingetragen in die strings.

Trotzdem meldet vmrun bei Startversuch "cannot read the virtual machine configuration file".
Ich habe 2 Änderungen drin: memsize und numvcpu, auf 1024 und 1, diese beiden Zeilen waren vorher nicht drin. Nach dem herauslöschen dieser beiden kommt bei startversuch: "the operation was cenceled"


Kann mir jemand weiterhelfen, wie ich die VM konfigurieren muss?
Die Original VM startet problemlos.

System:
Host: Ubuntu 10.04, Server kein GUI.
VM: Xubuntu 10.04, Zugang mittels VNC

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Re: kopierte und umbenannte VM startet nicht in vmrun

Beitragvon rprengel » 29.12.2012, 14:23

rotation hat geschrieben:Hi.

Ich möchte mittels Player und VMRun eine existierende VM kopieren, umbenennen und laufen lassen.
Die VM hab ich schon kopiert und umbenannt. Auch in den Config Files VMX und VMXF hab ich schon alles umbenannt, auch zusätzlich die Pfade eingetragen in die strings.

Trotzdem meldet vmrun bei Startversuch "cannot read the virtual machine configuration file".
Ich habe 2 Änderungen drin: memsize und numvcpu, auf 1024 und 1, diese beiden Zeilen waren vorher nicht drin. Nach dem herauslöschen dieser beiden kommt bei startversuch: "the operation was cenceled"


Kann mir jemand weiterhelfen, wie ich die VM konfigurieren muss?
Die Original VM startet problemlos.

System:
Host: Ubuntu 10.04, Server kein GUI.
VM: Xubuntu 10.04, Zugang mittels VNC


Zieh die Kopie auf ein System mit Gui und starte sie da einmal.
Wenn sie da läuft wieder zurück schieben.
das dürfte der einfachste und schnellste Weg der Fehlersuche sein.
gruss

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Beitragvon rotation » 29.12.2012, 14:50

Wenn ich ein System mit GUI zur Verfügung hätte, hätte ich das schon längst getan, aber ich hab keins.


€dit:
Ich habe nun versucht die VM zu klonen, bricht aber ab mit dem Fehler "The operation is not supported".
Die VM wurde mit VMWare Server 2.0.2 erstellt und soll nun vom player geklont werden.
Kann mir da jemand weiterhelfen?

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Beitragvon PeterDA » 29.12.2012, 16:57

Hi,
in diesem Fall wäre es Sinnvoll, wenn du uns eine Liste aller Dateien dieser VM so wie den Inhalt der VMX zur Verfügung stellen würdest. Sonst ist das hier Kaffeesatzlesen.

Um es vorwegzunehmen: Anhänge gehen hier NICHT

Gruß Peter

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Beitragvon rotation » 29.12.2012, 17:14

Dateiliste:

564d2286-bf66-76ca-d7d5-501daa9aa1f2.vmem
sgvm.vmdk
sgvm.vmx
sgvm.vmx.bak3
vmware-1.log
564d2286-bf66-76ca-d7d5-501daa9aa1f2.vmem.lck
sgvm.vmdk.lck
sgvm.vmx.bak
sgvm.vmxf
vmware-2.log
sgvm.nvram




Code: Alles auswählen

#!/usr/bin/vmware
.encoding = "UTF-8"
config.version = "8"
virtualHW.version = "7"
floppy0.present = "FALSE"
mks.enable3d = "TRUE"
pciBridge0.present = "TRUE"
pciBridge4.present = "TRUE"
pciBridge4.virtualDev = "pcieRootPort"
pciBridge4.functions = "8"
pciBridge5.present = "TRUE"
pciBridge5.virtualDev = "pcieRootPort"
pciBridge5.functions = "8"
pciBridge6.present = "TRUE"
pciBridge6.virtualDev = "pcieRootPort"
pciBridge6.functions = "8"
pciBridge7.present = "TRUE"
pciBridge7.virtualDev = "pcieRootPort"
pciBridge7.functions = "8"
vmci0.present = "TRUE"
nvram = "sgvm.nvram"
virtualHW.productCompatibility = "hosted"
ft.secondary0.enabled = "TRUE"
tools.upgrade.policy = "useGlobal"
powerType.powerOff = "soft"
powerType.powerOn = "hard"
powerType.suspend = "hard"
powerType.reset = "soft"

displayName = "sgvm"
extendedConfigFile = "sgvm.vmxf"

scsi0.present = "TRUE"
scsi0.sharedBus = "none"
scsi0.virtualDev = "lsilogic"
memsize = "2048"
scsi0:0.present = "TRUE"
scsi0:0.fileName = "sgvm.vmdk"
ide1:0.present = "TRUE"
ide1:0.fileName = "/data/ubuntu-10.04_mini.iso"
ide1:0.deviceType = "cdrom-image"
ide1:0.allowGuestConnectionControl = "FALSE"
ethernet0.present = "TRUE"
ethernet0.allowGuestConnectionControl = "FALSE"
ethernet0.features = "1"
ethernet0.wakeOnPcktRcv = "FALSE"
ethernet0.networkName = "bridge1"
ethernet0.addressType = "generated"
ethernet0.startConnected = "TRUE"
ethernet0.connectionType = "bridged"
ethernet0.vnet = "net2"
usb.present = "FALSE"
ehci.present = "FALSE"
guestOS = "ubuntu"
priority.ungrabbed = "normal"
priority.grabbed = "normal"


ethernet0.generatedAddress = "00:0c:23:8d:df:68"
scsi0:0.redo = ""
vmotion.checkpointFBSize = "134217728"
pciBridge0.pciSlotNumber = "17"
pciBridge4.pciSlotNumber = "21"
pciBridge5.pciSlotNumber = "22"
pciBridge6.pciSlotNumber = "23"
pciBridge7.pciSlotNumber = "24"
scsi0.pciSlotNumber = "16"
ethernet0.pciSlotNumber = "32"
ehci.pciSlotNumber = "-1"
vmci0.pciSlotNumber = "34"
ethernet0.generatedAddressOffset = "0"
vmci0.id = "-1432706574"

tools.syncTime = "FALSE"
tools.remindInstall = "FALSE"

ethernet1.present = "TRUE"
ethernet1.allowGuestConnectionControl = "FALSE"
ethernet1.features = "1"
ethernet1.wakeOnPcktRcv = "FALSE"
ethernet1.networkName = "bridge2"
ethernet1.addressType = "generated"
ethernet1.startConnected = "TRUE"
ethernet1.connectionType = "bridged"
ethernet1.vnet = "net1"

ide1:0.startConnected = "FALSE"
ethernet1.generatedAddress = "00:0c:22:6a:a4:74"
ethernet1.pciSlotNumber = "35"
ethernet1.generatedAddressOffset = "10"

debugStub.linuxOffsets = "0x0,0xffffffff,0x0,0x0,0x0,0x0,0x0,0x0,0x0,0x0,0x0,0x0,0x0,0x0"

monitor.virtual_mmu = "hardware"
cleanShutdown = "FALSE"
replay.supported = "FALSE"
replay.filename = ""
softPowerOff = "FALSE"

 



Könnte das etwas damit zu tun haben, dass ich:

networking stop
rmmod pcnet32
rmmod vmxnet
networking start

ausgeführt habe?

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Beitragvon mbreidenbach » 29.12.2012, 17:16

Meiner Meinung nach sollte man hier generell doch mal drüber nachdenken lieber einen ESXi zu verwenden.

Das Netzwerkkonzept vom ESXi und VMware Server/Player ist zwar sehr unterschiedlich . Der ESXi bietet hier z.B. kein NAT an. Das könnte man aber mit einer Router VM erledigen.

Was wirklich sinnvoll ist ghängt natürlich von einer ganzen Reihe von Umständen ab - Test/Spiel oder Produktionsumgebung, Kosten, SLAs, Standort, wer betreut das System von wo aus etc.

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Beitragvon PeterDA » 29.12.2012, 18:11

Hi,
was mich hier wundert ist das es eine lck Datei gibt. Das ist ja normalerweise ein Hinweis, dass die VM läuft. Wie hast du denn die VM kopiert, war sie da aus?

Gruß Peter

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Beitragvon rotation » 30.12.2012, 09:25

Sorry, hab mich im Verzeichnis geirrt.
Die lck Datei ist natürlich nicht da, weil ich die Maschine kopiert hab, als die aus war.

sgvm.nvram
sgvm.vmdk
sgvm.vmsd
sgvm.vmx
sgvm.vmx.bak
sgvm.vmx.bak2
sgvm.vmx.bak3
sgvm.vmxf

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Beitragvon rotation » 30.12.2012, 18:00

Die VM startet, wenn ich numvcpus und memsize auskommentiere.
Woher weiß der player dann, welche memsize er verwenden soll und wieviele CPUs zugewiesen werden?

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Beitragvon Dayworker » 30.12.2012, 20:52

Die Einstellungsfrage habe ich dir bereits in einem deiner vielen anderen Threads zum "Player-Einsatz auf einem Linux-Server ohne GUI" beantwortet.
Einige deiner Probleme scheinen inzwischen auch das Resultat eines mißverstandenen Einsatzes von sogenannten "Nested VMs" zu sein.
Das du mit dem Desktop-Produkt VMware-Player auf einem Rechner ohne GUI einige Probleme bekommen wirst, hatten wir dir auch bereits mehrfach angedeutet.

Aufgrund dieses Hintergrundes stellt sich wahrscheinlich nicht nur mir die Frage, von welchem System du redest und wo du irgendwelche Einstellungen vorgenommen hast. Alle Einstellungen betreffend einer VM gehören in die VMX-Datei, alle grundlegenden Einstellung zur VMware-Verwaltung wie Speicherplatzreservierung für VMware, Auslagerungsverhalten etc in die "config.ini", manches hat VMware allerdings auch "preferences.ini" gepackt. Du kannst einer VM aber prinzipiell nicht mehr Kerne geben, als auf dem jeweiligen Host vorhanden sind. Beim vRAM sieht es etwas anders aus, da dort notfalls der virtuelle RAM des jeweiligen Hosts (Stichwort "Nested VMs") genutzt wird. Du hast dort also gewisse Abhängigkeiten zu beachten.

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Beitragvon rotation » 30.12.2012, 21:14

Die Einstellungen zur VM sollten ja alle im VMX file sein.
Aber die VM oben startet nun auf dem Host, also der Realen Maschine, nicht mehr in der VM, also ist es keine nested VM mehr.
Daher frage ich ja, wieviel die denn nun benutzt, da ja nichts konfiguriert ist.
Zur Verfügung hat die VM dann 8 GB Ram und 4 Kerne, aber memsize und numvcpu ist auskommentiert.

Wo finde ich denn die config.ini bzw. preferences.ini?
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Beitragvon Dayworker » 30.12.2012, 21:55

Gute Frage. ;)
Bei Windows liegen diese entweder im jeweiligen Benutzerordner oder im Alle-Benutzer-Ordner.
Unter Linux muß du selbst danach suchen, aber für jemand mit einem Linux-Server ohne GUI sollte die 'bash' keine Unbekannte sein...

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Beitragvon rotation » 31.12.2012, 12:58

Ok, back to the roots.
Da der clone mit player nicht funktioniert, habe ich eine funktionierende und mittels VNC ansprechbare VM kopiert.
"sudo cp -r vm vm_copy"

Anschließend die VM gestartet, aber die ist wieder nicht im Netzwerk sichtbar.
Die Originale VM ist im NW sichtbar - die verbindet sich automatisch an eine IP, in der VM vordefiniert.
Die kopierte VM - ohne Änderungen - verbindet sich nicht (originale VM abgeschaltet)
.
Das ist dasselbe Verhalten, wie ich es beobachtet habe beim kopieren einer vorgefertigten VM (Ubuntu 12.04).
Diese hier:
http://www.trendsigma.net/vmware/ubuntu1204.html

Im Player mit GUI (nested) kann die gestartet werden und hat durch automatische konfig des players auch Netzwerkzugriff.
Die kopierte vm_copy kann nicht angesprochen werden, die originale jedoch schon.

Ich nehme an, ich habe irgendwelche Einstellungen vergessen.
Muss die VM dem player irgendwie mitgeteilt werden?
registrieren der VM geht nicht (not supported for the specified host type).

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Beitragvon Dayworker » 01.01.2013, 00:59

Sobald du eine VM kopierst, wirst du bei deren ersten Start danach gefragt, ob die VM kopiert oder verschoben wurde und ob diese Einstellung dann auch für alle weitren VMs gelten soll. Da VMware sich der Problematik im Netzwerk bewußt ist, bekommt die VM bei falscher oder übersprungener Beantwortung der Frage neue UUID und Mac-Addy. Mit der Änderung der Mac sind nicht nur unter Linux jedoch auch die Netzwerkkarten daran gekoppelt, bei einer Änderung wird dann einfach keine Nic mehr eingebunden. Unter Ubuntu löschst du dann einfach zwei conf-Dateien und Ubuntu baut die beim Reboot wieder korrekt auf. Danach klappts audh wieder mit dem Netzwerk...


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