Das Forum wurde aktualisiert. Wurde höchste Zeit. Wenn etwas nicht funktioniert, bitte gerne hier jederzeit melden.
(Das "alte Design" kommt wieder, wird ne Weile brauchen!)

VMs starten erst nach ca. 1 Minute

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

Moderatoren: irix, stefan.becker, continuum, Dayworker, Tschoergez

Member
Beiträge: 144
Registriert: 06.06.2006, 08:12

VMs starten erst nach ca. 1 Minute

Beitragvon ManfredB » 14.12.2012, 09:01

Hallo zusammen,

ich habe einige Linux-Distributionen im VMware-player 5.01 installiert.

Dabei fällt mir immer wieder auf, daß - nachdem das Bootmenu mit der Kernel-Auswahl gestartet ist - es ca. 1 Minute dauert, ehe irgendetwas passiert.

Beispiel: Ich habe vor 2 Tagen Gentoo im VMware-player installieren können mit kernel 3.7.0.

Doch genau hier passiert es, daß ich warten muss, ehe der Bootvorgang startet.

Meine Frage: liegt das am player oder am Kernel oder gar an der Festplatte.
Ich habe einen Rechner von Acer, bei dem eine zweite Festplatte in einen Schub gesteckt werden kann, weiter muß man nichts machen, die Platte wird einwandfrei erkannt. Aber: diese ist schon länger in Betrieb als mein Rechner.

Kann man irgendwie herausfinden, ob die Platte möglicherweise Ansätze zum Abschmieren hat?

Viele Fragen...

Danke im voraus fürs Lesen und eventuelle Tipps.

Gruss
Manfred

Guru
Beiträge: 2423
Registriert: 27.12.2004, 22:17

Re: VMs starten erst nach ca. 1 Minute

Beitragvon rprengel » 14.12.2012, 10:15

ManfredB hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich habe einige Linux-Distributionen im VMware-player 5.01 installiert.

Dabei fällt mir immer wieder auf, daß - nachdem das Bootmenu mit der Kernel-Auswahl gestartet ist - es ca. 1 Minute dauert, ehe irgendetwas passiert.

Beispiel: Ich habe vor 2 Tagen Gentoo im VMware-player installieren können mit kernel 3.7.0.

Doch genau hier passiert es, daß ich warten muss, ehe der Bootvorgang startet.

Meine Frage: liegt das am player oder am Kernel oder gar an der Festplatte.
Ich habe einen Rechner von Acer, bei dem eine zweite Festplatte in einen Schub gesteckt werden kann, weiter muß man nichts machen, die Platte wird einwandfrei erkannt. Aber: diese ist schon länger in Betrieb als mein Rechner.

Kann man irgendwie herausfinden, ob die Platte möglicherweise Ansätze zum Abschmieren hat?

Viele Fragen...

Danke im voraus fürs Lesen und eventuelle Tipps.

Gruss
Manfred


1)
smartmon tools um die Platte zu checken
2)
Geh in das Verzeichniss in dem die Dateien liegen und beobachte beim Start der VM ob und welche Dateien angefasst werden
3)
Je nach Alter der Hardware kann es da auch hardwareseitig spürbare Einbrüche geben.
Wie läuft es mit älteren Player-Versionen?

Gruss

Benutzeravatar
King of the Hill
Beiträge: 12018
Registriert: 01.10.2008, 12:54
Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...

Beitragvon Dayworker » 14.12.2012, 11:46

Je nach Grösse des vRAM legt der Player eine Datei mit selbiger Grösse an und prüft deren Zuverlässigkeit. Das kann dann schon, in Abhängigkeit von vRAM-Grösse und vor allem Schreibleistung der Host-Platte, dauern.

Wie schon angemerkt, sind ältere Player- und WS-Versionen wesentlich ausführungsschneller als Player5 oder WS9...

Member
Beiträge: 144
Registriert: 06.06.2006, 08:12

Beitragvon ManfredB » 14.12.2012, 13:17

Ich danke euch sehr für diese Hinweise.

Darauf werde ich doch einmal achten und schauen,
was da läuft bzw. zu langsam läuft.

Übrigens:

Der Rechner hat 8 GB RAM und Intel Core I7-2600 Prozessor.

Also an der Leistung des Rechners selbst kann es nicht liegen.
Daher wird die 2. Festplatte meine Aufmerksamkeit haben.

Und ein Versuch mit einem älteren Player ist auch auf meiner Liste.

Gruss
Manfred

Member
Beiträge: 144
Registriert: 06.06.2006, 08:12

Beitragvon ManfredB » 14.12.2012, 14:45

Der Versuch mit einem älteren player ist gescheitert.

Grund: gcc und kernel sind zu neu:
gcc-4.7.0
kernel-3.7.0

Host: Fedora 17

Bei dem Test mit den smartmontools habe ich keine Fehler feststellen können.

Gruss
Manfred

Benutzeravatar
King of the Hill
Beiträge: 12018
Registriert: 01.10.2008, 12:54
Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...

Beitragvon Dayworker » 14.12.2012, 15:49

Woran machst du den gescheiterten Versuch fest?
Falls es sich nur um die VMware-Tools bzw um die dort enthaltenen optimierten Grafik- und Maus/Keyboard-Treiber handelt, brauchst du die nicht unbedingt. Jeder aktuelle Linux-Kernel bringt die Open-Tools bereits mit.

Benutzeravatar
Moderator
Beiträge: 14659
Registriert: 09.08.2003, 05:41
Wohnort: sauerland
Kontaktdaten:

Beitragvon continuum » 14.12.2012, 15:50

Er meint Fedora 17 als Host plus aeltere Versionen vom Player


Zurück zu „VMware Player“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast