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VMware Player offline installieren?

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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VMware Player offline installieren?

Beitragvon Alo11 » 16.11.2012, 17:26

Hallo und guten Tag,

ich bin neu hier (und noch ohne Erfahrung mit VM). Deshalb meine Frage:
Kann ich VMware Player/Workstation auch auf einem "offline" stehenden PC installieren?

BS ist W7 Home Premium 64. Da ich für einige selbst geschriebene Programme aber VB5/6 brauche und diese unter W7-HP nicht zu installieren sind, bleibt mir nur eine VM-Lösung übrig, um mein XP-Pro SP3 32 bit zu installieren.

Nach meiner Internet-Recherche scheint mir VMware die beste Lösung zu sein. Dabei dachte ich an Player 3.1 oder Workstation 7.1.
Mein "simples" Problem müßte damit doch auch funktionieren.

Mein altes XP-System wollte ich mit VMware converter "packen". Hier habe ich allerdings nur den 5.0.1 gefunden. Paßt das zusammen?.

Geht die Installation auf einen PC der keine direkte Internet-Verbindung hat?
Was muß ich dabei beachten?

Bitte helft mir.

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Beitragvon Dayworker » 16.11.2012, 18:26

Performancetechnisch würde ich eher zur Workstation 6.5.4 greifen oder notfalls auch zur WS 7.1.4. Alles was danach kommt, hat so seine Probleme.
Die WS bringt im Gegensatz zum VMware-Player schon die Vmware-Tools mit, das erspart dir die Inet-Verbindung zum Tools-Download beim Player. Die Eval-Lizenz der WS brauchst du auch nicht eingeben, da sich im Lieferumfang der WS auch der Player befindet. Allerdings wird unter "Start" -> "Programme" meines Wissens kein Startmenueintrag erzeugt, daß kannst du entweder manuell nachholen oder du startest den Player direkt aus dem VMware-Programmeordner...

Der Converter 5 ist etwas suboptimal für alles pre-Vista. Such nach dem Converter3.03 bei Softonic.de, der konfiguriert XP auch ohne grosses Gefummel richtig.
Falls dein XP eine OEM-Version oder mit der HW verdongelt (beispielsweise ROK-Version von HP) sein sollte, wirst du nach der Konvertierung in jedem Fall eine Neu-Aktivierung vornehmen bzw die Host-HW per VMX-Einstellung in die VM durchscheinen lassen müssen. Spiel in jedem Fall immer zuerst die VMware-Tools ein und aktiviere erst dann. Die Tools-Inst ändert zuviel grundlegende HW und die meisten aktivierungspflichtigen OS wollen dann wieder aktiviert werden. Sowas geht aber nicht begrenzt gut. 3 XP-Aktivierungen gehen noch per Inet, danach nur noch per Telefon-Computer und ab einer ungewissen Anzahl von Aktivierungen kann M$ diesen Key auch einfach sperren.

In den meisten Fällen fährst du anstatt einer Konvertierung mit einer kompletten Neu-Inst als Gast wesentlich besser. Speziell nVidia- und ATI-Treiber aber auch sonstige HW-Treiber können für einigen Ärger in einem konvertierten System sorgen. Dazu kommt, daß viel RAM und CPUs in einer VM dir nicht viel hilft.
Empfehlenswert sind 1GiB vRAM und max 2 vCPUs bei einem Quadcore-Host bzw max 1 vCPU bei Dualcore-Host, alles darüber hinaus bremst meist nur unnötig und als vDISK solltest du auch nicht unnötig Platz belegen. Verkleinern einer VMDK geht noch per WS/Player-Anwendung, vergrössern dagegen erfordert immer einen manuellen Eingriff oder einen erneuten Converterdurchlauf. 10GiB für das XP-System sollten daher bei strikter Trennung von System und Daten völlig ausreichen. Die Datenpartition als zweite Platte einzurichten, hätte auch den Vorteil, daß du deren Grösse auch problemlos nachträglich in XP "aufblasen" könntest. Manchmal gehts auch schneller, wenn du der VM eine neue Platte gönnst und den Inhalt der Datenplatte einfach kopierst.

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Beitragvon Alo11 » 16.11.2012, 20:32

Hallo Dayworker,
vielen Dank für die schnelle Antwort !!

WS 6.5.4 habe ich noch nicht gefunden, habe sicherheitshalber mal WS 7.1.4 geladen, gefunden dank des excellenten Hinweises von bttr im Player-Forum.
WS 6 war aber in dieser Liste nicht mehr aufgeführt. Wo könnte ich noch nach der 6.5.4 suchen?

Der Download von Converter 3.0.3 hat bei Softonic nicht geklappt, aber bei Brothersoft, 30,1 MB, kann das stimmen?
Kommt mir so klein vor.

Mein XP ist zwar eine Kaufversion, aber eine Neuinstallation heißt auch all die anderen Dev-Tools neu zu installieren. Das wollte ich mir eigentlich ersparen.

Vielen Dank auch für die Hinweise zu Installation und Einstellungen.
Wenn ich WS 6 nicht mehr finde, werde ich es mit WS 7 versuchen. Ich melde mich, wenn ich soweit bin. Dann werden sicher noch Fragen offen sein.

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Beitragvon continuum » 16.11.2012, 21:20

Der Converter 3.0.3 von Brothersoft ist ok
Die 6.5.4 have ich letzte Tage noch runtergeladen direkt von VMware

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Beitragvon Dayworker » 17.11.2012, 01:40

@Continuum
Klappt das bei VMware aber auch noch für neu angemeldete User oder muß man da wieder mal einen genauen Ablauf einhalten, damit man diese Version noch angeboten bekommt?

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Beitragvon continuum » 17.11.2012, 15:39

Ich hatte auch gedacht der link waere entfernt worden ...
Einer von VMware hat mir dann den Trick gezeigt ... man muss so tuen als ob man die 6.5.5 downloaden wollte und dann kann man im letzten Moment auf die 6.5.4 wechseln

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Beitragvon Dayworker » 17.11.2012, 17:47

Cool, also wieder mal durch die Brust ins Auge. Hier mein Weg...
Bisher hatte ich die WS noch nicht in meinem VMware-Account gehabt. Wenn man sich dann doch mal für die Trial-Version der WS interessiert, bekommt man nur die WS9.01 samt einer entsprechenden 30-tägigen Lizenz angeboten. Nachdem man die VMware-Anmeldung hinter sich gebracht hat, kann man aber unter https://my.vmware.com den Menupunkt "Products & Downloads" und dort "All Downloads" auswählen. In der dort sich aufbauenden Seite gibt es dann den Menupunkt "Desktop & End-User Computing" und darunter dann die Workstation. In der sich aufbauenden Webseite bekommt man dann auch die ältere Version 6.5 angeboten. Da man die dabei angebotene Version 6.5.5 aber auch nicht haben will, wählt man einfach den Punkt "Download anzeigen" und kann dann in dem Dropdown-Menu die Wunsch-Version 6.5.4 auswählen. Unter "Manueller Download" startet man dann den WS6.5.4-Download.


@continuum
Kommt die WS6.5.4 eigentlich schon mit dem SP1 von W7 klar oder muß man da noch was einstellen?

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Beitragvon Alo11 » 17.11.2012, 20:07

Hallo Dayworker/Continuum,
Eure Hilfe ist wirklich super !!! Vielen, vielen Dank.

Habe mir die 6.5.4 runter geladen, ganz schöner Brocken.
Erstaunlich, dass alle folgenden Releases immer kleiner werden.

Mein System ist W7-SP1. Auf die Antwort zu "Kommt die WS6.5.4 mit SP1 von W7 klar oder muß man da noch was einstellen?" bin ich gespannt.

Jedenfalls werde ich mir jetzt erstmal etwas die Dokumentationen ansehen. Danach die WS installieren. Dann melde ich mich um zu berichten.

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Beitragvon Dayworker » 17.11.2012, 21:38

Wichtig ist, dabei nicht die WS-Anwendung sondern die Player-exe im VMware-Programmordner zu nehmen. Die Workstation-exe will direkt die Lizenz-Nummer haben und ist eh nur für diese 30 oder 60 Tage vollständig nutzbar. Danach kann man unter anderem die Console nicht mehr nutzen.
Da der Player aber mit der Version 3 auch das Neuanlegen und vollständige Umkonfigurieren einer VM gelernt hat, stellt das kein Problem dar. Wichtig zu wissen ist allerdings noch, daß die WS im selben Fenster mehrere VMs anzeigen kann. Der Player ist ein einzelnes Fenster, das nur diese eine VM geöffnet hat.


[add]
So wie ich das sehe, brauchts in der C:\ProgramData\VMware\VMware Workstation\config.ini noch den Parameter vmmon.disableHostParameters = "TRUE", damit es mit SP1 funktioniert.

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Beitragvon Alo11 » 18.11.2012, 18:02

Hallo Dayworker,
danke für die Hinweise. Da ich das XP nur für VB5/6 brauche, dürfte 1 VM ausreichen. Ich werde also nur den Player installieren.

Noch zwei Fragen:
Kann ich die WS-Datei (eine .exe) aus einer normalen Partition von W7 starten? Oder braucht der was anderes?
Gilt das auch für das vom converter erstellte XP?

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Beitragvon Dayworker » 18.11.2012, 19:42

Mit der Anzeige im Player ist damit aber nicht gemeint, daß dieser nur eine VM bedienen kann. Für jede VM mußt du halt nur den Player erneut starten.

Sobald du die WS-exe startest, will sie ihre Lizenz eingegeben bekommen. Ohne diese bleibt das Consolen-Fenster in der WS-Anwendung einfach schwarz. Du hättest damit den gleichen Funktionsumfang, wie nach Ablauf der Eval-Periode von 30 bzw 60 Tagen. Starten kannst du sowohl die Player- als auch die WS-Anwendung von allen Laufwerken und über VIX bzw "vmrun" kannst du den VM-Start/Stop/Supend auch übers Netzwerk vornehmen. Die sollte aber bewußt sein, daß du für manche Dinge wie die Einbindung von Serial- und Parallel-Port oder USB-Geräten ohne Admin-Rechte eventuell nicht weiterkommen wirst.

Womit die VM erstellt wurde (Converter, Player, Workstation, Fusion, ESX, ESXi, VMserver1/2), spielt eigentlich keine Rolle. Allerdings kann sich die nicht unwichtig v.HW-Version unterscheiden und mit dieser sind einige Feature oder manchmal auch Einschränkungen verbunden. Je nach eingesetztem VMware-Produkt gibt es Abhängigkeiten, da nicht jede Produktversion mit jeder v.HW-Versionen klarkommt. Die WS6.5 sollte aber bis zur v.HW-Version 6 immer funktionieren.

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Beitragvon Alo11 » 18.11.2012, 20:52

Hallo Dayworker,
damit kein Mißverständnis aufkommt: Ich will, deinem Tip entsprechend, nur die Player-exe aus der WS-Datei starten (also nur den Player installieren, nicht die WS).

Als Reihenfolge habe ich mir gedacht:
1. Mit dem converter das XP kopieren
2. den Player aus der WS-Datei installieren
3. die config.ini mit dem vorgeschlagenem Parameter ergänzen
4. die erste VM erstellen, XP integrieren, Tools integrieren

Reihenfolge OK?

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Beitragvon Dayworker » 18.11.2012, 21:28

Den Player aus der Workstation-Inst herauszulösen ist unnötig. Installier die Workstation ganz normal wie jede andere Anwendung auch und leg dir, falls der WS-Installer das nicht schon selbst erledigt, die Verknüpfung zur Player-Anwendung mit auf/in Desktop und Startmenu.

Vor dem Konvertieren kannst du schon loslegen und sämtliche später unnötigen HW-Treiber durch deren M$-Pendants zu ersetzen oder einfach komplett zu deinstallieren. Dazu zählen neben den Treibern für nVidia- oder ATI-Karten auch TV- und Netzwerk-Karten.
Falls du bisher schon eine strikte Trennung zwischen System und Daten hattest, gut gemacht. Das kürzt die Konvertierung extrem ab. Dann brauchst du nur das Systemlaufwerk durch den Converter jagen und kannst den Inhalt des Datenlaufwerks nachher ganz normal als Netzwerkfreigabe auf dem Host in eine weitere vDISK der XP-VM kopieren. Das kopieren geht in jedem Fall schneller, als dieselbe Arbeit durch den Converter erledigen zu lassen.
Bei keiner Trennung zwischen System und Daten auf verschiedenen Partitionen, also wenn beides auf derselben Partition/Laufwerk liegt, sei hinsichtlich des Zeitbedarfs aber vorgewarnt. Ein paar Hundert Gigabyte dauern auch schon mal 24 Stunden und länger, wobei der Konvertier-Fortschritt meist rasant auf 95 Prozent ansteigt und dann für längere Zeit dort verharrt.


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