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VMware-Player auf 4.0.4 > kein Virtual Newtork Device

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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VMware-Player auf 4.0.4 > kein Virtual Newtork Device

Beitragvon wmunz » 31.07.2012, 12:59

Hallo,
bis zum o. g. Update hat VMware gut mit Ubuntu 12.04 funktioniert.
Nach dem Update hatte das Virtual Network Device keine Funktion und ich habe ca. 2 Tage rumprobiert mit diversen Kommandos, aber hatte keinen Erfolg.
Ich habe gestern den VMware-Player von Ubuntu gelöscht und meinte, wenn ich alle Einträge im Dateisystem lösche, ich könnte eine Neuinstallation wagen, aber auch die wurde mir bei der Aktivierung von Virtual Network Device verweigert.
Mit welchem Befehl muss ich in Ubuntu den VMware-Player löschen, damit ich ein vollkommen neues VMware installieren kann?
Vmware hat mir gut gefallen, aber Ubuntu übernimmt es nun nicht mehr!

MfG

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Beitragvon Dayworker » 31.07.2012, 15:10

Die Firma VMware zu deinstallieren, wird auch dir nicht gelingen...

Code: Alles auswählen

xxx@pc:~$ vmware-installer -l
Product Name           Product Version
====================== ====================
vmware-player          3.1.0.261024
tam@pc:~$

Code: Alles auswählen

xxx@pc:~$ sudo vmware-installer -u vmware-player


Das löscht aber nicht unbedingt auch alle VMware-*.conf-Dateien.
Welche Fehlermeldung erhältst du denn genau? Falls du die Meldung nicht abschreiben willst, ein verlinktes Bild sagt manchmal mehr als 1000 Worte.
Häufigste Ursache für solche Probleme sind die monatlichen Kernelupdates. Mit etwas Glück, in Abhängigkeit vom laufenden Kernel, reicht es aus, das Inst-Script erneut durchlaufen zu lassen. Dann werden alle für VMware nötigen Kernel-Module erneut kompiliert und WS/Player funktionieren wieder.

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Beitragvon wmunz » 31.07.2012, 20:03

Danke für die Hilfe!
Dann ist es wohl besser, ich wechsle wieder zu Virtualbox?
Jeden Monat diese Schwierigkeiten bei einem Kernelwechsel, das muss ich nicht haben!

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Beitragvon Dayworker » 31.07.2012, 22:08

Ein Wechsel der Virtualisierungslösung ändert daran aber auch nichts und du verlierst unter Umständen sogar einige liebgewonnene Funktionen.
Virtualisierung muß halt tief im System ansetzen und da sich bei jedem neuen Kernel meist auch einige grundlegende Systembereiche ändern, wirst du da immer zumindest die Rekompilierung der VMware-Kernel-Module anschieben müssen. Manchmal reicht das nicht aus und dann geht es nur über Patches oder der Produkthersteller veröffentlicht eine neue Version.

Umgehen kannst du diesen Ärger nur mit einer VT-Lösung, die entweder durch die Kernel-Hacker im Zuge der Kernel-EW mitgepflegt wird (KVM) oder von einem herkömmlichen OS weitestgehend unabhängig ist (vSphere4/5). Es kommt halt auch immer drauf an, was man machen will. Vielfach reicht es für Normaluser jedoch schon aus, eine längerfristig supportete Linux-Version (RHEL, CentOS, aber auch Ubuntu Server LTS oder laut "e-e-e" ist sogar OpenSUSE nicht unmöglich) zu nutzen.
e-e-e hat geschrieben:Also ich nutze openSUSE Repo. Tumbleweed als Host- und in div. VMs als Guest-OS und arbeite in meiner Firma in dieser Konstellation seit Jahren. Aktuell
Host: Linux 2.6.37.6-0.20-desktop x86_64
Guests: Linux 3.1.10-1.16-desktop i686 und auch x64
Kernel-Updates, die eine Neukompilierung erfordern, habe ich so ca. alle 2-3 Monate.
Dann läuft auf Host und Gast je ein Skript zur Kompilierung und nach 5 Min. geht alles wie zuvor weiter.
Also ich habe damit auch im professionellen Umfeld überhaupt keine Probleme.

edit: habe auch einige Systeme mit OpenSUSE 12.1 als Host aufgesetzt.


Problematisch für viele User mit aktueller HW ist immer die anfangs fehlende HW-Unterstützung, da diese bei Linux größtenteils nur im Zuge der Kernel-EW erfolgt. Von dieser Warte sind regelmäßige Kernel-Updates sogar erwünscht!
Für VT-Projekte mit Linux als Host-OS etwas abgehangene HW zu verwenden, ist dann nicht die schlechteste Idee und man ist nicht auf den neuesten Kernel angewiesen, damit die HW zumindest halbwegs erkannt wird.

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Beitragvon Pilot_001 » 14.08.2012, 08:37

wmunz hat geschrieben:Jeden Monat diese Schwierigkeiten bei einem Kernelwechsel, das muss ich nicht haben!


Wenn Deine Probleme immer nach einem Kernel-Wechsel sind: Klar, oft müssen die Kernel-Module für den neuen Kernel neu gebaut werden. Gerade VMware macht das sogar halbwegs automatisch... nur darf das der normale User nicht. Es gibt zwar noch andere Wege, das einzuleiten, aber wenn es event. so für Dich am einfachsten ist: Starte den vmplayer einfach nach jedem Kernel-Update einmal als User root (Du kannst ihn dann auch gleich wieder beenden und als normaler User wieder weiter machen). Aber durch dieses eine mal starten werden die Kernel-Module dann automatisch neu gebaut (vorausgesetzt natürlich alle Abhängigkeiten, wie gcc, Kernel-Header, etc. sind auch installiert).

- Pilot_001


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