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Verständnisfragen zu VM und zur Einrichtung-totaler Anfänger

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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Verständnisfragen zu VM und zur Einrichtung-totaler Anfänger

Beitragvon Mirage78 » 01.04.2011, 15:57

Hallo,

ich will mir meine erste VM einrichten, habe aber auf dem Gebiet so gar keine Ahnung und deswegen auch einige offene Fragen.. ich hoffe es findet sich jemand, der geduldig genug ist. ;o)

Ich will mir eine VM mit Linux Betriebssystem einrichten, die eigentlich nur für Internetzugang und –anwendungen genutzt werden soll (Surfen, eMail, Banking Software, …).
Die VM sollte auch non-persistent (?) sein, also Änderungen bei jedem Neustart der VM wieder verwerfen.

Ich nehme mal an der VMware Player wäre das richtige Programm für mich?

Als nächstes weiß ich nicht welches Linux als Betriebssystem für meine Zwecke die beste Wahl wäre (denn auch mit Linux habe ich bis jetzt noch keine Erfahrungen).
Nach bisherigen Recherchen hätte ich auf Ubuntu oder DamnSmallLinux getippt.. überblicke aber die evtl. Vor- und Nachteile der beiden Lösungen nicht wirklich..

Am meisten hängt es bei mir gedanklich bei der „non-persistent“-Sache…
Wenn Änderungen nicht gespeichert werden, wie speichere ich dann Updates für Betriebssystem oder andere Programme?
Wahrscheinlich indem ich kurz das non-persistent ausschalte, nehme ich an?
Aber dann hätte ich das Problem „eMail-Programm“ und „Antivirus-Software“.
Die beiden rufen ja ständig Informationen aus dem Netz ab (Mails oder Virensignaturen).. da wäre ich ja gezwungen das non-persistent dauerhaft abzuschalten (was ich ja eigentlich nicht will). Oder sehe ich da was falsch?
Ich weiß, daß es bei Mails dann die Lösung über IMAP gäbe, aber das ist für mich leider nicht praktikabel, weil ich oft auf alte Korrespondenzen zurückgreifen muß und daher „mindestens“ die von mir geschriebenen Mails lokal gespeichert bräuchte.

Bei der Virussoftware bin ich mir auch nicht sicher. Ich nehme mal an auf Hauptsystem und VM muß nicht die gleiche Antivirus Software installiert sein, da es ja zwei verschiedene Systeme sind?
Wäre die Free-Version von avast! für Linux für meine Zwecke empfehlenswert? Oder sollte ich lieber auf eine kommerzielle Lösung setzen?

Eine andere Frage wäre noch wie ich z.B. Dateien aus eMails, die ich zur Weiter- oder Nachbearbeitung auf dem Hauptsystem brauche, dann von der VM auf das Hauptsystem bekomme? Bzw. wie ich z.B. per Copy&Paste eine Passage aus einer Mail oder Homepage in ein Dokument auf dem Hauptsystem bringe? Oder wie kriege ich eine Datei aus dem Hauptsystem an eine Mail angehängt, die ich aus der VM heraus abschicken will?

Danke schon mal im Voraus,
Jens

P.S.: Falls das noch wichtig ist: Das Hauptsystem wäre Windows 7 und als Browser wollte ich Firefox 4.0 und als Mail-Programm Thunderbird (evtl. mit Lightning) einsetzen. Bankinglösung steht noch nicht fest.

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Beitragvon McStarfighter » 01.04.2011, 21:09

Ok, dann will ich mal zumindest ein paar Infos beisteuern ...

Welches Linux für dich das Beste wäre, würde in Linux-Foren nicht selten zu ausufernden DIskussionen führen. Als Einsteiger-Linuxe gelten OpenSUSE und die (x)-Ubuntu-Familie.
Mit dem "non-persistent" hast du soweit recht. Wenn du was behalten willst, dann muß der Modus bei ausgeschalteter VM umgestellt werden.
Anti-Virus-Programme sind bei Linux-Distros im Grunde nicht notwendig und auch nur sehr wenig verbreitet. Du wirst es bei deinem Szenario komplett darauf verzichten können.
Ansonsten reicht es, wenn man einmal die Woche das "non-persistent" ausschaltet und die distributionseigene Paketverwaltung laufen läßt.

Wenn man deine Vorlieben für Browser und E-Mail-Programm berücksichtigt, dann bleibt als Distro nur noch OpenSUSE.

Daten von innerhalb einer VM kann man mittels Netzwerkfreigaben oder Shared Folders auf das Hostsystem kopieren. Für Shared Folder sowie Copy & Paste müssen aber die VMware Tools installiert sein.

Eine gute und linuxfähige Bankinglösung wäre Moneyplex ...


Ich hoffe, dir zumindest ein wenig geholfen zu haben.

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Beitragvon PeterDA » 01.04.2011, 22:15

Hi,
warum willst du denn Linux einsetzen wenn du damit noch nicht so richtig umgehen kannst?

Dein Problem ist halt, dass du dich entscheiden musst beim Arbeiten Daten auf der Kiste speichern zu können oder eben nicht. Wenn du dauerhaft Daten in der VM speichern willst, gehen entweder non persistent Disk nicht oder du musst alle Daten auf eine Freigabe auf einen Speicher ausserhalb der VM auslagern.

Gruß Peter

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Beitragvon e-e-e » 02.04.2011, 11:59

Hallo,

da gäbe es noch eine Zwischenlösung: Da Linuxe sowieso auf mehrere Partitionen/HDDs verteilt installiert werden, wäre eine HDD mit / (root), eine mit /home und eine mit zu speichernden Daten denkbar und nur die letzte wird nonpersistent verwendet. Auch würde ich Shared Folders und Copy and Past aus Sicherheitsgründen deaktivieren und Viren sind unter Linux kein Problem, es gibt andere Methoden, ein Linux-System zu kompromittieren. Um dort noch mehr Sicherheit zu schaffen, würde ich dir auch die Trennung von Online-Banking zu normalem Internet-Browsing und E.Mail in 2 verschiedenen VMs empfehlen.

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Beitragvon Mirage78 » 05.04.2011, 10:29

Sorry, daß die Antwort solange gedauert hat.
Danke erstmal für die ganzen Antworten. :grin:

@McStarfighter
Ok, dann also OpenSUSE. :)
Also ein Antivirus Programm wäre überflüssig? Aber ich nehme an zumindest eine Firewall sollte laufen, oder?
Distributionseigene Paketverwaltung sagt mir leider nicht, aber ich nehme an da geht mir dann ein Licht auf, sobald ich die VM installiert habe? ;)
Und die VMware Tools sind nicht mehr kostenfrei?

@PeterDA
Ich hatte schon befürchtet, daß ich ein bisschen nach der eierlegenden Wollmilchsau suche. ^^
Linux will ich wegen seiner hohen Virenresistenz einsetzen.
Auf dem allerersten Asus Eee hatte ich ein Xandros und ich hatte mich im Zusammenhang mit Ubuntu-Live CD zur Datenrettung von virenbefallenen PCs beschäftigt. Fand das zumindest die oberflächliche (in meinem Szenario werde ich ja nicht sehr tief gehen müssen, denke ich) Bedinung recht intuitiv war / aussah.
Außerdem: Wäre die Tatsache das ich mit dem Betriebssystem nicht umgehen kann ein Kriterium gewesen sich nicht ranzutrauen hätte ich weder den Umgang mit DOS noch mit Windows gelernt, bin also zuversichtlich. ;)

@e-e-e
Das Linuxe verteilt installiert werden wußte ich nicht.
Muss ich diese Partitionen vorab schon selbst anlegen oder passiert dies im Rahmen des Installationsprozesses automatisch? Die Partitionen bestehen dann nur innerhalb der VM oder auch auf dem Hauptsystem?
Die Bankinglösung auf eine eigene VM zu packen ist eine klasse Idee. Da hätte ich eigentlich auch mal alleine drauf kommen können. ^^ Der Wald vor lauter Bäumen... ^^ Danke. :)

Ich verstehe aber immer noch nicht ganz wie ich z.B. ein Dokument, daß ich per Mail bekomme zum bearbeiten / speichern / ausdrucken auf das Hauptsystem kriege.
Das geht nur über die Shared Folders und dafür bräuchte ich die VMwareTools?
Ebenso wenn ich Teile aus einer Internetseite oder einer Mail per Copy&Paste in ein Dokument auf dem Hauptsystem einfügen will?
Könnte ich denn Daten von der VM auf eine angeschlossene externe Festplatte ziehen?

Läuft die VM dann eigentlich in einem Programmfenster? Könnte ich also nebenbei im Hauptsystem z.B. noch an einer Tabellenkalkulation arbeiten, während in einem anderen Fenster die VM gerade die eMails runterläd?

Gruß, Jens

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Beitragvon e-e-e » 05.04.2011, 16:19

Hallo,

eine Firewall bringt eine Linux-Distro (zumindest eine der grossen) immer mit.
Die Aufteilung der HDDs wird zum Teil bei der Inst. abgefragt, ich mache es aber in der Regel so, dass ich davon abweichend für /home eine extra HDD und nicht nur eine extra Partition verwende. D.h. du legst eine vHDD (max. 20 GB) für / (root) an und eine für /home (Grösse musst du wählen). Bei der Inst. des Linux wird / partitioniert und in /home die 2. vHDD gemountet, nach Fertigstellung einfach eine 3. vHDD und ein zusätzliches Verzeichnis erstellen und diese dann dort mounten, dann Netzfreigabe auf dieses Verzeichnis und schon ist es vom Host und anderen VMs erreichbar.

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Beitragvon McStarfighter » 05.04.2011, 18:44

Ja, AV ist bei deinem Szenario unnötig. Firewall kann nicht schaden.
Bzgl Paketverwaltung: Unter OpenSUSE heißt die YaST2. Damit werden Programme zentral installiert und deinstalliert, nachdem sie von den Servern heruntergeladen wurden (macht das Programm auch für dich). Wenn ich richtig informiert bin, dann kann YaST2 auch endlich Abhängigkeiten auflösen (es sorgt dafür daß alle Programme und Bibliotheken, die dein Wunschprogramm braucht, ebenso installiert werden. Das macht es komplett bis zum Ende der Abhängigkeitskette ...). Ein Link zum Einlesen in Paketverwaltung: http://de.opensuse.org/Paketverwaltung.
Die VMware Tools an sich sind gewissermaßen kostenfrei. Sie stecken halt in den Installationspaketen von Workstation und ESX(i) Server und werden mit auf den Host aufgespielt.

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Beitragvon Mirage78 » 28.04.2011, 14:20

Argh… sorry, daß ich schon wieder erst so spät zum Antworten komme.

@McStarfighter
Danke für die Erläuterungen. Jetzt kann ich mir ein Bild davon machen. :)
War nur anfangs etwas verwirrt, weil dein Punkt am Satzende mit in den Link gezogen wurde und ich deshalb zuerst immer auf einer leeren Seite landete. ^^

@e-e-e
Danke für die genauere Erklärung.
Diese Lösung klingt für mich sehr gut, aber wie gesagt habe ich bisher noch keine Erfahrung mit VM und auch nur wenig mit Linux und Netzwerken.
Ich bin mir deshalb nicht sicher, ob ich das mit den verschiedenen vHDDs und der Netzwerkfreigabe hinbekomme. ^^
Vielleicht google ich diesbezüglich einfach noch mal nach ein paar Tutorials. ;)

Ist es denn ein großer Rückschritt in Sachen Sicherheit, wenn ich die VM persistent statt non-persistent laufen lasse?

Ansonsten wäre es vielleicht auch eine Möglichkeite eine VM für Online-Banking, eine zweite (persistent) für eMails und das Internetsurfen über eine Whitelist (z.B. alle Seiten auf denen ich ein Kundenkonto habe) und eine dritte (non-persistent) für das kreuz-und-quer durchs Netz gesurfe zu machen?
Oder macht diese Idee keinen Sinn?

Ist es denn eigentlich problemfrei möglich eine RAM-Disk in der Linux-VM anzulegen?
Und inwiefern kommt sich das ins Gehege, wenn parallel auch auf dem Hauptsystem unter Windows eine RAM-Disk läuft?

Gruß, Jens

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Beitragvon Dayworker » 28.04.2011, 18:40

Jede VM ist ein eigenständiger Rechner. Was du also innerhalb der VM machst, interessiert den Host nur in zweiter Linie, wenn die Systemeigenschaften dafür nicht ausreichen und er ans swappen/auslagern kommt.

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Beitragvon troutmaskreplica » 28.04.2011, 23:49

Für jede Anwendung OnlineBanking,Mail eine seperate Vm zu machen,ist zu umständlich.
Als Host würde ich immer Linux (Ubuntu 10.04 ,Debian ) nehmen.Den Host verwendet man nur für wichtige Sachen.Den Rest macht man mit einer oder mehreren Vm.

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Beitragvon continuum » 29.04.2011, 00:07

Als Host würde ich immer Linux (Ubuntu 10.04 ,Debian ) nehmen.


Ok - Ubuntu ist umsonst ... das Linux als VMware host langsamer als Windows ist ist dir bekannt ... oder ?

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Beitragvon e-e-e » 29.04.2011, 00:11

... da frag' ich mich, was daran umständlich sein soll? Eine VM erstellen und 3x clonen, Einstellungen anpassen fertig. Im Übrigen gibt es in der aktuellen Computerbild ein OnlineBanking-Image für USB-Stick (Sichere Bank 2011), das man auch als VM laufen lassen kann, oder halt' vom Stick. Ist ein Linux mit Browser und GnuCash.

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Beitragvon continuum » 29.04.2011, 00:35

fuers Online Banking ist auch eine Knoppix iso in einer VM sehr gut

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Beitragvon troutmaskreplica » 29.04.2011, 09:46

Schon aus Sicherheitsgründen sollte man nur Linux oder BSD als Host nehmen!Zitat
... da frag' ich mich, was daran umständlich sein soll? Eine VM erstellen und 3x clonen, Einstellungen anpassen fertig.3x starten,lol! Außerdem muß jede Vm,auf den neuesten Stand gehalten werden.Was auch ein gewisser Aufwand ist.

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Beitragvon e-e-e » 29.04.2011, 10:16

... also ich schaffe es, meine ca. 30 VMs (div. OS) ohne Probleme auf dem neuesten Stand zu halten, das erledigen viele OS auch selbst, und 3x starten ??? Ich starte meine Linux-VMs nur 1x (vor der Anpassung).

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Beitragvon Mirage78 » 29.04.2011, 17:51

Wieder etwas an das ich gar nicht gedacht hatte:

Könnte ich nicht auch auf jeder VM einfach einen Messenger (je mit unterschiedlichem Login) laufen lassen und mir darüber dann einfach Links oder Textpassagen von einer VM auf die andere schicken? Quasi als Copy&Paste-Funktion?

Und falls ich wirklich mal Dateien übertragen müsste könnte ich doch einen USB-Stick verwenden.
Den dann natürlich vorher bei deaktiviertem USB-Autostart testen und möglichst nicht an anderen Computern betreiben.
Die Dateien kann ich ja dann vorher online oder lokal (bei deaktiviertem Autostart) testen.

P.S.: Ich meine ich hätte in der Zeitschrift com! auch kürzliche eine "Banking-Machine" als Beilage gehabt (ich meine auch auf Linux Basis), die als VM betrieben oder von Stick oder CD gebootet werden kann.. vielleicht kann ich das dann auch einfach statt einer dritten VM benutzen.

P.P.S.: Ach so.. wie wichtig ist denn nun eigentlich der Modus non-persistent für "sicheres surfen" wirklich?

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Beitragvon e-e-e » 29.04.2011, 19:52

Hallo,

der Stick ist eine sehr sichere OnlineBankingVaiante, da nur das OS auf dem Stick und sonst nichts läuft (Stick natürlich bei "normalem" Computerbetrieb immer wieder rausziehen), aber du musst halt' immer wieder booten.
Alle Varianten der Datenübertragung von VM auf VM oder Host per copy&paste, drag&drop, shared Folders usw. sind immer üble Sicherheitslücken und erfordern Administrationsaufwand, denn das was du mit der Maus machst, kann ein Schadprogrammm schon längst. Bei der Datenübertragung per USB-Stick hast du wenigstens noch ein klitzekleines Stückchen mehr Kontrolle.
Ich habe immer ettliche VMs für verschiedene Einsatzzwecke als Vorlagen parat, die ich einfach in mein Arbeitsverzeichnis kopiere und starte, und nach getaner Arbeit a la ex & hopp entsorge. Wenn ich zum Kunden gehe und dort etwas einrichte, wird die VM danach entsorgt oder nach ausgiebigem surfen. Man könnte natürlich für diese Zwecke eine non-persistent vmdk nehmen, die nach jedem reboot wieder jungfräulich ist.

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Beitragvon Mirage78 » 29.04.2011, 21:10

Deshalb dachte ich an kein direktes Paste&Copy oder Shared Folders, sondern an ein indirektes Paste&Copy:
Ich lasse z.B. auf beiden VMs einen Skype-Account laufen und falls es nötig ist kopiere ich etwas in Skype, schicke es als Nachricht an den Skype-Account der auf der anderen VM läuft und kopiere es von dort aus in die eMail oder das Dokument wo es rein soll.

Oder besteht auch bei dieser Variante dann schon eine üble Sicherheitslücke?

Danke, dann werde ich mir die Bankinglösung aus der Zeitschrift mal als Stick einrichten. ;)

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Beitragvon e-e-e » 29.04.2011, 21:49

Aaaaaauuuuuuutsch!!!

Skype ist eine einzige Sicherheitslücke, nein stimmt nicht, ein Sicherheitsscheunentor und zwar bis zum Anschlag geöffnet.

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Beitragvon Mirage78 » 29.04.2011, 23:04

Ok, gut zu wissen. ^^
Dann also doch die Lösung per Stick. ;)

Aber ich denke für den privaten Bereich habe ich dann damit ein ganz akzeptables Sicherheitsniveau. ;)

Danke nochmal für Rat und Unterstützung. Hoffe nur ich kriege VM und Linux ohne größere Probleme richtig aufgesetzt. ;)

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Beitragvon Dayworker » 29.04.2011, 23:18

In der letzten c't lag eine Banking-VM schon als Heft-CD bei und wurde auch für den Einsatz im Player besprochen.

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Beitragvon Mirage78 » 05.06.2011, 01:30

Hallo,

also ich habe nun lange rumprobiert und auch ausgiebig Google bemüht, aber irgendwie klappt es nicht...

Ich hatte dem VMware Player unter Windows installiert, aufgerufen und "Create a new Virtual Machine" gewählt, dann die OpenSuse 11.4 DVD rein und installieren lassen.
Bis dahin auch alles super, OpenSuse wurde installiert, aber die automatische Installation der VMware Tools ist (aus mir unbekannten Gründen) gescheitert.

Beim Versuch die Tools manuell zu installieren erhalte ich immer nur folgende Fehlermeldung:

The file /tmp/kde-<username>/ark4k3cun/vmware-tools-distrib/vmware-install.pl could not be loaded, as it was not possible to read from it.
Check if you have read access to this file.

Via Google-Suche habe ich gefunden, daß dieser Fehlermeldung bedeutet, daß ich die VMware Tools nicht in einem Linux Guest installiere.. was ist damit gemeint?
Dachte der Guest wäre meine VM und der Host das auf der HDD installierte Windows?
Also versuche ich dich die VMware Tools in einem Linux Guest zu installieren, oder?

Habe die VM auch gelöscht und noch mal eine neue VM erstellt, war aber wieder genau dasselbe.. automatische Installation scheitert und Versuch einer manuellen Installation endet in oben beschriebener Sackgasse...

Gruß, Jens

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Beitragvon Dayworker » 05.06.2011, 03:20

Welche Player-Version?
Für W7 mit SP1 muß es bei der VMware-Workstation sogar die Version 7.1.4 sein, also solltest du dann auch die letztmögliche Player-Version verwenden.

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Beitragvon Mirage78 » 05.06.2011, 11:32

Sorry, daß hätte ich dazu sagen müssen:

OS auf HDD: Windows 7 SP 1
VMware Player Version: 3.1.4 (dachte das wäre die aktuellste?)
OS auf VM: openSuSe 11.4.

Wie gesagt habe ich openSuSe vom Player installieren lassen (easy install?).
Die automatische Installation der Tools scheiterte aber.
Habe dann Benutzernamen und PW für root festgelegt, mich damit eingeloggt und versucht die Tools manuell zu installieren, aber das endet immer in oben genannter Fehlermeldung.
Habe dann auch versucht direkt die in der Fehlermeldung genannte Datei in /tmp zu starten. Das hat aber auch nicht geklappt.

Gruß, Jens

P.S.: Auch wenns Offtopic ist: Habe auch mit dem Forum ein Problem.. muß alle Schlag ein neues PW beantragen, weil mein altes nicht mehr für den Login funktioniert.. betrifft das nur mich oder passiert das öfter?

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Beitragvon Dayworker » 05.06.2011, 17:31

Stefan hat sein Sticky-Thread aktualisiert. Lies dir mal bitte VMPlayer > 3.12 / WS 7.12, Linux Kernel >= 2.6.35 durch, dann sollte es auch mit den Tools klappen.

Zum Thema Login hab ich keine Ahnung, was dein Browser da veranstaltet. Ich würde einfach mal den Browser-Cache löschen und dann den Browser erneut laden.


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