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Virtuelles XP lässt sich nicht mehr starten

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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Virtuelles XP lässt sich nicht mehr starten

Beitragvon der-schutzhund » 09.11.2010, 18:12

Hallo zusammen,

habe mit vmware Player ein XP erzeugt und einige Zeit damit gearbeitet. Zwischen durch einmal mit Acronis gesichert. Nun wurde die virtuelle MAschine irgendwie gelöscht. Ich also die Sicherung des virtuellen XP wieder aufgespielt aber es startet nicht mehr. Es kommt die Meldung: lesefehler bitte mit crtl - alt + del neu starten im schwarzen Bildschirm.
Ich brauche nur einige Dateien aus dem Image. Gibt es eine Möglichkeit da noch was zu machen und woran kann es überhaupt liegen?

Viele Grüße Wolfgang

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Beitragvon Dayworker » 09.11.2010, 18:32

Deine Angaben sind Player auf dem Host, XP als Gast und schwarzer Bildschirm mit dem Hinweis auf den Affengriff.
Wo sollen wir denn da anfangen zu raten? Zuviele Möglichkeiten. Verlinke doch bitte zumindest das "vmware.log" auf einen Freehoster ohne Zwangswartezeiten oder Flashgedöhns und dann sehen wir weiter.

Die v.Disk bindest du entweder per Mount-Befehl in dein uns unbekanntes Host-OS oder hängst die v.Disk in eine andere VM als weiteren Datenträger ein.

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Beitragvon der-schutzhund » 09.11.2010, 19:40

Dayworker hat geschrieben:Deine Angaben sind Player auf dem Host, XP als Gast und schwarzer Bildschirm mit dem Hinweis auf den Affengriff.
Wo sollen wir denn da anfangen zu raten? Zuviele Möglichkeiten. Verlinke doch bitte zumindest das "vmware.log" auf einen Freehoster ohne Zwangswartezeiten oder Flashgedöhns und dann sehen wir weiter.

Die v.Disk bindest du entweder per Mount-Befehl in dein uns unbekanntes Host-OS oder hängst die v.Disk in eine andere VM als weiteren Datenträger ein.


Die Logdatei findest du hier: http://www.ibad.de/vmware.log

Das Hostbetriebssystem ist XP. Wie soll ich da das virtuelle mounten?

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Beitragvon irix » 09.11.2010, 20:07

der-schutzhund hat geschrieben:Das Hostbetriebssystem ist XP. Wie soll ich da das virtuelle mounten?


Mittels "vmware-mount.exe" z.B.

Gruss
Joerg

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Beitragvon der-schutzhund » 11.11.2010, 15:56

Ist jetzt aus der Logdatei doch nichts zu ersehen?

Grüße Wolfgang

quote="Dayworker"]Deine Angaben sind Player auf dem Host, XP als Gast und schwarzer Bildschirm mit dem Hinweis auf den Affengriff.
Wo sollen wir denn da anfangen zu raten? Zuviele Möglichkeiten. Verlinke doch bitte zumindest das "vmware.log" auf einen Freehoster ohne Zwangswartezeiten oder Flashgedöhns und dann sehen wir weiter.

Die v.Disk bindest du entweder per Mount-Befehl in dein uns unbekanntes Host-OS oder hängst die v.Disk in eine andere VM als weiteren Datenträger ein.[/quote]

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Beitragvon continuum » 11.11.2010, 16:05

Das einzige was mir im log auffaellt ist das jemand x-mal CTRL + ALT + DEL gedrueckt hat ... ansonsten ist da nichts auffaellig.

Beschreib doch mal was genau los ist ,,,

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Beitragvon der-schutzhund » 11.11.2010, 16:20

Also von vorne:
- die original virtuelle Maschine (ein XP-Betriebssystem Gast) wurde durch ein Bereinigungsprogramm gelöscht.
- das vorher gesicherte virtuelle XP wurde zurück gesichert
- VMWare startet und nach dem anklicken des Gast XP kommt nach kurzer Zeit der Hinweis, dass ein Lesefehler vorliegt und es mit CRTL-Alt+Del neu gestartet werden soll

Mehr passiert nicht!


continuum hat geschrieben:Das einzige was mir im log auffaellt ist das jemand x-mal CTRL + ALT + DEL gedrueckt hat ... ansonsten ist da nichts auffaellig.

Beschreib doch mal was genau los ist ,,,

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Beitragvon Dayworker » 11.11.2010, 16:48

Also erstmal hast du eine Sparse-Disk von 20GB angelegt und ich sehe auch jede Menge Dumper-Einträge. Fahre doch bitte die VM einmal richtig runter und halte diese nicht nur an.

Des weiteren solltest du innerhalb der VM nur noch CTRL+ALT+INSERT benutzen und nicht mehr CTRL+ALT+DELETE.
Diese mehrfachen Anweisungen zum CTRL+ALT+DELETE stammen in meinen Augen von deiner Windows-Anmeldung. Die konnte man auf die ältere NT4-Anmeldung umstellen und dort mußt man zur Anmeldung halt CTRL+ALT+DELETE drücken.

Falls du eine angehaltene VM zurückgespielt hast, können deine Probleme auch da herrühren. Die Lösung sollte dann wie oben schon gesagt ein kompletter VM-Reboot bringen.

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Beitragvon der-schutzhund » 11.11.2010, 17:02

Wie soll ich denn etwas herunter fahren wenn ich es vorher nicht starten kann??

Dayworker hat geschrieben:Also erstmal hast du eine Sparse-Disk von 20GB angelegt und ich sehe auch jede Menge Dumper-Einträge. Fahre doch bitte die VM einmal richtig runter und halte diese nicht nur an.

Des weiteren solltest du innerhalb der VM nur noch CTRL+ALT+INSERT benutzen und nicht mehr CTRL+ALT+DELETE.
Diese mehrfachen Anweisungen zum CTRL+ALT+DELETE stammen in meinen Augen von deiner Windows-Anmeldung. Die konnte man auf die ältere NT4-Anmeldung umstellen und dort mußt man zur Anmeldung halt CTRL+ALT+DELETE drücken.

Falls du eine angehaltene VM zurückgespielt hast, können deine Probleme auch da herrühren. Die Lösung sollte dann wie oben schon gesagt ein kompletter VM-Reboot bringen.

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Beitragvon Dayworker » 11.11.2010, 17:10

Nov 09 19:03:12.218: vmx| DICT checkpoint.vmState = Windows XP Home Edition.vmss
Gibt es eine Datei gleichen Namens in dem VM-Ordner?
Wenn ja, dann bitte löschen.

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Beitragvon der-schutzhund » 11.11.2010, 18:25

Datei habe ich gelöscht. Gleicher Effekt beim Start.
Spielt es eine Rolle in welchem Verzeichnis sich das virtuelle XP befindet?

Dayworker hat geschrieben:
Nov 09 19:03:12.218: vmx| DICT checkpoint.vmState = Windows XP Home Edition.vmss
Gibt es eine Datei gleichen Namens in dem VM-Ordner?
Wenn ja, dann bitte löschen.

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Beitragvon Dayworker » 11.11.2010, 19:03

Nov 09 19:03:08.812: vmx| changing directory to C:\Temp\Windows XP Home Edition\.
Nov 09 19:03:08.812: vmx| Config file: C:\Temp\Windows XP Home Edition\Windows XP Home Edition.vmx

Nein, deine v.Disk befindet sich ebenfalls im obigen Verzeichnis und die VMX-Datei enthält auch keinen vollständigen Pfadnamen. Daher wird die v.Disk auch in demselben Pfad vermutet.
Allerdings solltest du schon die notwendigen Dateirechte im Ordner [iC:\Temp\Windows XP Home Edition\[/i] besitzen.

Eventuell stört sich die VM auch am Eintrag: Nov 09 19:03:12.218: vmx| DICT rtc.startTime = 1282674792. Sowas nutzt man eigentlich nur, um eine Aktivierung zu umgehen oder welchen Grund sollte es geben, eine VM immer mit demselben Startdatum in der VM zu starten?

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Beitragvon der-schutzhund » 11.11.2010, 19:18

Die Rechte dürften vorhanden sein, da ich als Admin angemeldet bin.

Mit dem Eintrag hast du Recht. In einem Artikel war diese Möglichkeit beschrieben die
Registrierung zu sperren. Da die virtuelle Maschine auf dem PC mit dem registrierten XP läuft, gehe ich mal davon aus, dass es dann rechtlich kein Problem sein dürfte.
Den Aufwand habe ich nur betrieben, um meiner Frau die Möglichkeit zu geben für mich unschädlich auf meinem PC innerhalb der v.Disk zu arbeiten. Jetzt hat sie das Problem, dass ihre Arbeit verloren ist und das ärgert mich schon.
Ist also alles wohl etwas schrottig!

Dayworker hat geschrieben:
Nov 09 19:03:08.812: vmx| changing directory to C:\Temp\Windows XP Home Edition\.
Nov 09 19:03:08.812: vmx| Config file: C:\Temp\Windows XP Home Edition\Windows XP Home Edition.vmx

Nein, deine v.Disk befindet sich ebenfalls im obigen Verzeichnis und die VMX-Datei enthält auch keinen vollständigen Pfadnamen. Daher wird die v.Disk auch in demselben Pfad vermutet.
Allerdings solltest du schon die notwendigen Dateirechte im Ordner [iC:\Temp\Windows XP Home Edition\[/i] besitzen.

Eventuell stört sich die VM auch am Eintrag: Nov 09 19:03:12.218: vmx| DICT rtc.startTime = 1282674792. Sowas nutzt man eigentlich nur, um eine Aktivierung zu umgehen oder welchen Grund sollte es geben, eine VM immer mit demselben Startdatum in der VM zu starten?

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Beitragvon Dayworker » 11.11.2010, 19:33

der-schutzhund hat geschrieben:Die Rechte dürften vorhanden sein, da ich als Admin angemeldet bin.

Mit dem Eintrag hast du Recht. In einem Artikel war diese Möglichkeit beschrieben die
Registrierung zu sperren. Da die virtuelle Maschine auf dem PC mit dem registrierten XP läuft, gehe ich mal davon aus, dass es dann rechtlich kein Problem sein dürfte.
Den Aufwand habe ich nur betrieben, um meiner Frau die Möglichkeit zu geben für mich unschädlich auf meinem PC innerhalb der v.Disk zu arbeiten. Jetzt hat sie das Problem, dass ihre Arbeit verloren ist und das ärgert mich schon.
Ist also alles wohl etwas schrottig!

Das Problem war/ist vermutlich nicht die Startzeit allein, sondern möglicherweise das Resultat des Zusammenspiels von Startzeit und dem Eintrag Nov 09 19:03:12.218: vmx| DICT checkpoint.vmState = Windows XP Home Edition.vmss.
Wenn man eine VM anhält bzw in den Suspend schickt, werden ja alle VM-Daten inklu VM-RAM auf den Datenträger geschrieben und bei einem Restart der VM wieder eingelesen. Normalerweise wird dann auch die Zeit im Gast aktualisiert. Ich hab keine Ahnung was passiert, wenn die VM mit einer bestimmten Startzeit gestartet wurde und dann angehalten wird. Vorstellbar wäre dann, daß die Startzeit zurückgestellt wird und alle seitdem gemachten Dateizugriffe gleichfalls entsorgt werden. Wäre dann einem "Revert to Snapshot" vergleichbar und könnte natürlich auch ein Bug sein, der in einer aktuelleren Player-Version beseitigt wurde.

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Beitragvon der-schutzhund » 11.11.2010, 19:47

Ok. Was schlägst du also vor?

Dayworker hat geschrieben:
der-schutzhund hat geschrieben:Die Rechte dürften vorhanden sein, da ich als Admin angemeldet bin.

Mit dem Eintrag hast du Recht. In einem Artikel war diese Möglichkeit beschrieben die
Registrierung zu sperren. Da die virtuelle Maschine auf dem PC mit dem registrierten XP läuft, gehe ich mal davon aus, dass es dann rechtlich kein Problem sein dürfte.
Den Aufwand habe ich nur betrieben, um meiner Frau die Möglichkeit zu geben für mich unschädlich auf meinem PC innerhalb der v.Disk zu arbeiten. Jetzt hat sie das Problem, dass ihre Arbeit verloren ist und das ärgert mich schon.
Ist also alles wohl etwas schrottig!

Das Problem war/ist vermutlich nicht die Startzeit allein, sondern möglicherweise das Resultat des Zusammenspiels von Startzeit und dem Eintrag Nov 09 19:03:12.218: vmx| DICT checkpoint.vmState = Windows XP Home Edition.vmss.
Wenn man eine VM anhält bzw in den Suspend schickt, werden ja alle VM-Daten inklu VM-RAM auf den Datenträger geschrieben und bei einem Restart der VM wieder eingelesen. Normalerweise wird dann auch die Zeit im Gast aktualisiert. Ich hab keine Ahnung was passiert, wenn die VM mit einer bestimmten Startzeit gestartet wurde und dann angehalten wird. Vorstellbar wäre dann, daß die Startzeit zurückgestellt wird und alle seitdem gemachten Dateizugriffe gleichfalls entsorgt werden. Wäre dann einem "Revert to Snapshot" vergleichbar und könnte natürlich auch ein Bug sein, der in einer aktuelleren Player-Version beseitigt wurde.

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Beitragvon Dayworker » 11.11.2010, 22:11

Ich würde als erstes diese RTC-Startzeit rausnehmen und um die Win-Aktivierung wirst du nicht herum kommen.
Wenn es dann damit läuft, lag es wirklich daran und wenn nicht, sehen wir weiter mit einem dann aktuelleren "vmware.log".

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Beitragvon der-schutzhund » 11.11.2010, 22:47

Habe die Zeile rtc.starttime... aus der *.vmx gelöscht.
Es ändert sich aber dadurch nix.

Gibt es eine Möglichkeit die *.vmdk mit einem anderen System zu öffnen um daraus bestimmte Dateien zu bekommen.
Wie läuft das mit vmware-mount.exe genau? Befehlszeile etc.?


Dayworker hat geschrieben:
der-schutzhund hat geschrieben:Die Rechte dürften vorhanden sein, da ich als Admin angemeldet bin.

Mit dem Eintrag hast du Recht. In einem Artikel war diese Möglichkeit beschrieben die
Registrierung zu sperren. Da die virtuelle Maschine auf dem PC mit dem registrierten XP läuft, gehe ich mal davon aus, dass es dann rechtlich kein Problem sein dürfte.
Den Aufwand habe ich nur betrieben, um meiner Frau die Möglichkeit zu geben für mich unschädlich auf meinem PC innerhalb der v.Disk zu arbeiten. Jetzt hat sie das Problem, dass ihre Arbeit verloren ist und das ärgert mich schon.
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Das Problem war/ist vermutlich nicht die Startzeit allein, sondern möglicherweise das Resultat des Zusammenspiels von Startzeit und dem Eintrag Nov 09 19:03:12.218: vmx| DICT checkpoint.vmState = Windows XP Home Edition.vmss.
Wenn man eine VM anhält bzw in den Suspend schickt, werden ja alle VM-Daten inklu VM-RAM auf den Datenträger geschrieben und bei einem Restart der VM wieder eingelesen. Normalerweise wird dann auch die Zeit im Gast aktualisiert. Ich hab keine Ahnung was passiert, wenn die VM mit einer bestimmten Startzeit gestartet wurde und dann angehalten wird. Vorstellbar wäre dann, daß die Startzeit zurückgestellt wird und alle seitdem gemachten Dateizugriffe gleichfalls entsorgt werden. Wäre dann einem "Revert to Snapshot" vergleichbar und könnte natürlich auch ein Bug sein, der in einer aktuelleren Player-Version beseitigt wurde.

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Beitragvon Dayworker » 12.11.2010, 15:20

Gibt es eine Möglichkeit die *.vmdk mit einem anderen System zu öffnen um daraus bestimmte Dateien zu bekommen.
Wie läuft das mit vmware-mount.exe genau? Befehlszeile etc.?
Jep, "vmware-mount.exe" ist dein Freund auf der CMD.
Allerdings weiß ich nicht genau, ob das auch bei deiner Player-Version mitgeliefert wurde...

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Beitragvon der-schutzhund » 12.11.2010, 15:40

vmware-mount.exe habe ich mir extra geladen (VMware-mount-5.5.0-18463.exe) aber wie geht es?

Dayworker hat geschrieben:
Gibt es eine Möglichkeit die *.vmdk mit einem anderen System zu öffnen um daraus bestimmte Dateien zu bekommen.
Wie läuft das mit vmware-mount.exe genau? Befehlszeile etc.?
Jep, "vmware-mount.exe" ist dein Freund auf der CMD.
Allerdings weiß ich nicht genau, ob das auch bei deiner Player-Version mitgeliefert wurde...

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Beitragvon Dayworker » 12.11.2010, 15:44

Da sich diese immer etwas je nach Version unterscheidet, starte das doch einfach in der CMD und sieh dir die Syntax selbst an.
Normalerweise sollte der Mountbefehl gefolgt von einem LW-Buchstaben und den kompletten Pfad zur VMDK die v.Disk einbinden.

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Beitragvon der-schutzhund » 13.11.2010, 10:21

Hallo Dayworker,

wir können dieses Thema nun beenden.
Ich habe den ganzen VMware-Schrott vom PC gelöscht und nach ein paar Tagen sind alle verlorenen Daten von Hand neu eingegeben.
Durch dieses unsichere Verhalten von VMware hat es sich in keiner Weise als das gezeigt, wofür es immer angepriesen wird, einer sicheren Arbeitsumgebung.
Wenn nach dem Rückspielen eines vorher mit Acronis gesicherten Verzeichnisinhaltes das System nicht wieder läuft und auch mit Hilfe eines Fachmannes nicht dazu bewegt werden kann dann ist das System wohl für die Tonne!!
Besten Dank an Dayworker für die Infos.

Wolfgang

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Beitragvon Dayworker » 13.11.2010, 12:33

der-schutzhund hat geschrieben:Hallo Dayworker,

wir können dieses Thema nun beenden.
Ich habe den ganzen VMware-Schrott vom PC gelöscht und nach ein paar Tagen sind alle verlorenen Daten von Hand neu eingegeben.
Durch dieses unsichere Verhalten von VMware hat es sich in keiner Weise als das gezeigt, wofür es immer angepriesen wird, einer sicheren Arbeitsumgebung.
Wenn nach dem Rückspielen eines vorher mit Acronis gesicherten Verzeichnisinhaltes das System nicht wieder läuft und auch mit Hilfe eines Fachmannes nicht dazu bewegt werden kann dann ist das System wohl für die Tonne!!
Besten Dank an Dayworker für die Infos.

Wolfgang

Das kann und vor allem will ich so nicht im Raume stehen lassen. Dazu habe ich mit VMware bisher alle meine Baustellen lösen können und bin natürlich auch auf einige Knackpunkte/Nachlässigkeiten gestossen, die mit einer neueren VMware-Version behoben wurden. Das hatte dann manchmal auch mehrere Versionen gedauert oder hält wie bei der USB-Problematik leider immer noch an.

Aber für was hast du den Acronis verwendet? Etwa nur zum Sichern der VM? Das wäre in meinen Augen die pure Geldverschwendung.
Jede VM kannst du einfach vom Host aus im Explorer, von CMD oder Ba$h notfalls auch mit dem unter Windows oft verschmähten "ntbackup" sichern. Dazu muß die VM manchmal je nach Host- und Gast-OS noch nicht mal beendet sein. Du kopierst dann einfach den kompletten VM-Ordner an einen anderen Platz und schon hast du eine 100%ige Sicherung.
Die Frage für mich ist daher eher, welchen Schrott Acronis da abgeliefert hat oder wieso man ein nicht aktiviertes Windows dauerhaft in Funktion hat. Die rechtliche Würdigung ist mir dabei jedoch (also wie immer) völlig schnuppe, daß ist deine höchstpersönlich eigene Baustelle.

Das ein nicht aktiviertes Win-System auch noch ganz andere Probleme oder Symptome zeigen kann, sollte dir immer klar sein. Ich selber hab bei WinXP-64bit einen Autom.Shutdown alle 2 Stunden erlebt und nach dessen Aktivierung war der Spuk verschwunden. In deinem Fall könntest du aber auch genauso gut in eine weitere Aktivierungsfalle getreten sein, die unpassenderwise immer dann auftritt, wenn der Evaluierungszeitraum abgelaufen ist und das OS noch nicht aktiviert wurde. Auch daher können die regelmäßigen Meldungen zu CTRL+ALT+DELETE stammen.

Bei dem von Ulli für sein MOA bevorzugten originalen M$-Download zu W2k3-EE hat M$ beispielsweise die Evaluierungsdauer auf 15 Tage gesetzt und in dieser Zeit muß das OS auch bei M$ aktiviert werden. Ich hatte nach dem Fristablauf keine Möglichkeit gefunden, die Aktivierung nachzuholen. Man konnte sich zwar Anmelden und wurde dann mit dem Hinweis auf die abgelaufene Frist vom System automatisch gleich wieder abgemeldet...

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Beitragvon der-schutzhund » 13.11.2010, 13:23

Ok, also dann doch noch ein Beitrag:

1. Mit Acronis sichere ich grundsätzlich immer die gesamte Partition und Acronis ist mit Abstand das Beste Tool für solche Arbeiten! Dafür bezahle ich gerne Geld!

2. Rechtliche Situation:
Das gekaufte Windows darf nicht zeitgleich auf verschiedenen PCs laufen. Das ist hier nicht der Fall. Es ist der gleiche PC und der gleiche Nutzer. Wir müssen also nicht so tun also ob hier irgendwelche Rechte verletzt würden! Die neu Registrierung wäre ja auch nur auf Grund der Virtualisierung nötig. Da das virtuelle XP aber sowieso nur testweise für kurze Zeit arbeiten sollte, schenke ich mir die Verschwendung der Registrierung. Selbst wenn es für immer hätte arbeiten sollen, wäre rechtlich eine zweite Registrierung für den selben Rechner völliger Unsinn! Das sollte doch eigentlich für jeden verständlich sein.

3. Die Aussage, dass eine laufende VM einfach nur gesichert und später zurück gesichert werden muss damit sie wieder läuft ist falsch!!!
Genau das habe ich nämlich so gemacht und es lief halt nicht.
Natürlich hätte ich die gesamte Partition zurücksichern können aber das ist mir nur wirklich zu viel Aufwand. Vor allem wenn der PC sonst sehr gut läuft!

Viele Grüße

Wolfgang

Dayworker hat geschrieben:Das kann und vor allem will ich so nicht im Raume stehen lassen. Dazu habe ich mit VMware bisher alle meine Baustellen lösen können und bin natürlich auch auf einige Knackpunkte/Nachlässigkeiten gestossen, die mit einer neueren VMware-Version behoben wurden. Das hatte dann manchmal auch mehrere Versionen gedauert oder hält wie bei der USB-Problematik leider immer noch an.

Aber für was hast du den Acronis verwendet? Etwa nur zum Sichern der VM? Das wäre in meinen Augen die pure Geldverschwendung.
Jede VM kannst du einfach vom Host aus im Explorer, von CMD oder Ba$h notfalls auch mit dem unter Windows oft verschmähten "ntbackup" sichern. Dazu muß die VM manchmal je nach Host- und Gast-OS noch nicht mal beendet sein. Du kopierst dann einfach den kompletten VM-Ordner an einen anderen Platz und schon hast du eine 100%ige Sicherung.
Die Frage für mich ist daher eher, welchen Schrott Acronis da abgeliefert hat oder wieso man ein nicht aktiviertes Windows dauerhaft in Funktion hat. Die rechtliche Würdigung ist mir dabei jedoch (also wie immer) völlig schnuppe, daß ist deine höchstpersönlich eigene Baustelle.

Das ein nicht aktiviertes Win-System auch noch ganz andere Probleme oder Symptome zeigen kann, sollte dir immer klar sein. Ich selber hab bei WinXP-64bit einen Autom.Shutdown alle 2 Stunden erlebt und nach dessen Aktivierung war der Spuk verschwunden. In deinem Fall könntest du aber auch genauso gut in eine weitere Aktivierungsfalle getreten sein, die unpassenderwise immer dann auftritt, wenn der Evaluierungszeitraum abgelaufen ist und das OS noch nicht aktiviert wurde. Auch daher können die regelmäßigen Meldungen zu CTRL+ALT+DELETE stammen.

Bei dem von Ulli für sein MOA bevorzugten originalen M$-Download zu W2k3-EE hat M$ beispielsweise die Evaluierungsdauer auf 15 Tage gesetzt und in dieser Zeit muß das OS auch bei M$ aktiviert werden. Ich hatte nach dem Fristablauf keine Möglichkeit gefunden, die Aktivierung nachzuholen. Man konnte sich zwar Anmelden und wurde dann mit dem Hinweis auf die abgelaufene Frist vom System automatisch gleich wieder abgemeldet...

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Registriert: 01.10.2008, 12:54
Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...

Beitragvon Dayworker » 13.11.2010, 16:34

[OT:]
2. Rechtliche Situation:
Das gekaufte Windows darf nicht zeitgleich auf verschiedenen PCs laufen. Das ist hier nicht der Fall. Es ist der gleiche PC und der gleiche Nutzer. Wir müssen also nicht so tun also ob hier irgendwelche Rechte verletzt würden! Die neu Registrierung wäre ja auch nur auf Grund der Virtualisierung nötig. Da das virtuelle XP aber sowieso nur testweise für kurze Zeit arbeiten sollte, schenke ich mir die Verschwendung der Registrierung. Selbst wenn es für immer hätte arbeiten sollen, wäre rechtlich eine zweite Registrierung für den selben Rechner völliger Unsinn! Das sollte doch eigentlich für jeden verständlich sein.
Auch wenn mir deine Aktivierung, wie schon zuvor gepostet: "Die rechtliche Würdigung ist mir dabei jedoch (also wie immer) völlig schnuppe, daß ist deine höchstpersönlich eigene Baustelle", sei dir gesagt, daß du damit auf dem Holzweg bist.
Eine VM ist ein zweiter Rechner und daran ändert sich auch nichts, wenn du denselben Benutzer dort nochmal einrichtest. Am einfachsten wird das ersichtlich, daß sich bis auf die CPU und Kleinkram wie USB, Serial- und Parallel-Port die restliche virtuelle HW komplett von der Realität unterscheidet oder hast du etwa noch einen P3 mit dem dort Millionenfach eingesetzten 440BX-Chipsatz im Einsatz?
Selbst bei W7 und dem dortigen XP-Mode, eigentlich ein M$-Produkt namens Virtual-PC, ist das nicht anders. Der einzigste Unterschied ist, daß man sich dort bei den teureren Versionen (Professional, Ultimate und Enterprise) den XP-Mode offiziell herunterladen kann und sich in diesem Lieferumfang auch eine XP-Lizenz verbirgt. Bei den restlichen Versionen ist das nicht möglich und selbst wenn man dort das Produkt M$ Virtual-PC oder den XP-Mode einer höherwertigen Win-Version installiert, erwirbt man damit keine XP-Lizenz. Hierfür muß man dann wieder die alte XP-Lizenz hervorkramen.

3. Die Aussage, dass eine laufende VM einfach nur gesichert und später zurück gesichert werden muss damit sie wieder läuft ist falsch!!!
Genau das habe ich nämlich so gemacht und es lief halt nicht.
Natürlich hätte ich die gesamte Partition zurücksichern können aber das ist mir nur wirklich zu viel Aufwand. Vor allem wenn der PC sonst sehr gut läuft!
Komisch und wie machen es dann alle anderen Forennutzer hier?
Meinst du im Ernst die machen sich den Aufwand und sichern immer die komplette Partition, wenn sie nur eine VM sichern wollen?
Es gibt allerdings ein Problem beim Restore eines Rechners, wenn dieser dadurch mehrfach mit denselben Netzwerkeinstellungen wie Rechner-Name und IP- sowie MAC-Adresse im gleichen Netzwerk auftaucht. Damit sind Komplikationen vorprogrammiert.
[/OT:]

Da ich momentan keine XP-VM zur Hand habe, würde ich dein CTRL+ALT+DELETE-Problem inzwischen einzig und allein auf eine abgelaufene Aktivierungsfrist schieben. Es reicht ja aus, wenn innerhalb der VM einmal das aktuelle Datum eingestellt wurde und erst dann die Sicherung der VM erfolgt ist. Danach helfen dann auch keine deaktivierten Zeitsynchronisationsdienste der VMware-Tools.


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