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Win7 64bit Host - W2K3 32bit Guest

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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Win7 64bit Host - W2K3 32bit Guest

Beitragvon srxx » 03.06.2010, 17:33

Hallo,

ich habe einen 64bit Host mit 8 GB RAM und eine VM mit W2K3 Standard. Wie viel RAM kann die VM maximal vom Host nutzen?

Danke

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Beitragvon Dayworker » 03.06.2010, 18:07

Kommt auf die Player-Version bzw eigentlich nur auf die v.HW-Version an. Mit v.HW-Version 4 sind es max 3.6GB und mit v.HW-Version 6 & 7 sogar 8GB RAM.
Allerdings sei dir gleich gesagt, daß es nach unserer Erfahrung wenig Sinn macht und dazu mit einigen Performanceeinbussen verbunden ist, wenn du einer VM mehr als 2GB RAM zuteilst. Genauso schauts mit der Anzahl der v.CPUs pro VM aus, mehr als Singlecore ist fast immer mit Einbussen verbunden.
Viel (RAM, CPU-Kerne) macht in der Virtualisierung für den Gast halt nur viel Probleme. Es ziehen sowieso nur die wenigsten Anwendungen überhaupt einen Vorteil aus mehr als 2GB RAM und das momentane Optimum bei der Kernanzahl ist Dualcore. Bei den meisten Anwendungen reichen meist sogar 1GB und Singlecore...

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Beitragvon srxx » 05.06.2010, 10:35

Dayworker hat geschrieben:Kommt auf die Player-Version bzw eigentlich nur auf die v.HW-Version an. Mit v.HW-Version 4 sind es max 3.6GB und mit v.HW-Version 6 & 7 sogar 8GB RAM.

Also den neuesten Player kann ich immer installieren, zzt. hab ich 3.0.0.

Allerdings sei dir gleich gesagt, daß es nach unserer Erfahrung wenig Sinn macht und dazu mit einigen Performanceeinbussen verbunden ist, wenn du einer VM mehr als 2GB RAM zuteilst. Genauso schauts mit der Anzahl der v.CPUs pro VM aus, mehr als Singlecore ist fast immer mit Einbussen verbunden.
Viel (RAM, CPU-Kerne) macht in der Virtualisierung für den Gast halt nur viel Probleme. Es ziehen sowieso nur die wenigsten Anwendungen überhaupt einen Vorteil aus mehr als 2GB RAM und das momentane Optimum bei der Kernanzahl ist Dualcore. Bei den meisten Anwendungen reichen meist sogar 1GB und Singlecore...

Na aber ich virtualisiere ja nicht eine einzelne Anwendung, sondern W2K3 mit vielen Anwendungen (Datenbanken, Webserver, ...).

Meine Frage bezog sich eher darauf, dass der Gast ja 32 bit ist und somit m.E. eine 4GB-Beschränkung hat, das Zuweisen von mehr als 4 GB also eh keinen Sinn macht?

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Beitragvon e-e-e » 05.06.2010, 10:57

Hallo,

die Beschränkung liegt dann eindeutig bei deinem Gast-OS, der Host kann dem Gast fast allen RAM zu Verfügung stellen, ist aber nicht sinnvoll, weil das Host-OS auch noch leben will. Ich würde da max. 6-6,5 GB vergeben.
Ein anderer Punkt wäre viel entscheidender: Warum nur eine VM? Damit verschenkst Du einen Hauptgrund und -vorteil von Virtualisierung. Die Frage wurde hier schon mehrfach angesprochen, z.B. hier: http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=20207&highlight=win98+++fax

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Beitragvon continuum » 05.06.2010, 13:19

Alles ueber 3.6 Gb RAM fuer eine 2k3 32 bit Standard VM ist rausgeschmissen

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Beitragvon McStarfighter » 05.06.2010, 14:38

Man darf auch nicht vergessen, daß die Nutzung von PAE (Physical Adress Extension) zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand des Arbeitsspeichers führt aufgrund der "virtuellen" Adressen, die dabei genutzt werden. Kann ne VM ziemlich schlauchen ... Ist bei 64 Bit hingegen nicht der Fall ... ;)

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Beitragvon Dayworker » 05.06.2010, 17:15

Auch bei einem 64bit-Gast machen mehr als 2GB RAM nur dann einen Sinn, wenn dort Programme laufen, die das überhaupt nutzen und das auch unabhängig von der Systemwelt (Windows oder Linux).
Die c't hatte da erst vor kurzem einen sehr interessanten Vergleich mit 32/64bit und Einsatz von 2 bzw 3 oder 6GB RAM. So über den Daumen gepeilt, gabs den größten Schub beim Umstieg von 32bit auf 64bit und unabhängig von der installierten RAM-Menge. Nur sehr wenige der getesteten Anwendungen profitierten von 3GB und noch weniger von 6GB RAM, wobei bei 6GB schon viele Anwendungen eher langsamer wurden. Man sollte halt nie den höheren Verwaltungsaufwand durch den größeren Arbeitsspeicher vergessen und das gilt auch wieder für beide Systemwelten.

[edit/add]
Außerdem sollte man sich auch genau überlegen, warum man unbedingt ein 64bit-OS braucht und ob dann auch noch alle Plugins oder Macros weiterhin funktionieren. Selbst M$ bevorzugt bei Office2k10 immer noch die 32bit-Version und gibt selbst zu, daß bei der 64bit-Version keine 32bit-Plugins und selbst geschriebene Makros deshalb auch meist nicht mehr funktionieren werden. Noch drastischer/dramatischer sieht es für die Outlook-Nutzer aus, die die 64bit-Version einsetzen und ihr Handy darüber synchronisieren wollen. Das fällt nämlich auch flach! Die Handy-Hersteller haben bisher auch keine Unterstützung ihrer SW für 64bit-Versionen bekannt gegeben und was noch viel schlimmer für die Daten auf dem Handy ist, beim Synchen mit dem 64bit-Outlook werden die Daten auf dem Handy sang- und klanglos gelöscht. Das Handy bekommt nicht mit, daß es nur keine Verbindung aufbauen kann, sieht nur einen leeren Synch-Speicher und löscht daher alle Daten vom Handy.
Der Ausweg zu dieser Outlook-Misere ist entweder weiterhin auf die 32bit-Version zu setzen oder einen Exchange-Server aufzusetzen. ;)

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Beitragvon McStarfighter » 05.06.2010, 20:01

In der Tat, im Desktop-Bereich ist 64 Bit nicht wirklich angekommen, noch nicht. Die meisten Programme sind bisher einfach noch 32 Bit, besonders die wohl konsumentenwichtigste Fraktion: Spiele. Ich kenne bisher nur ein einziges Spiel, das auch für 64 Bit geschrieben wurde (Hellgate London). Alle anderen hängen immer noch im 32-Bit-Garten rum ...

BTW: Den c't-Artikel hab ich auch gelesen ... ;)

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Beitragvon Dayworker » 05.06.2010, 22:46

Crysis hat auch eine 64bit-App und bei der c't bin ich trotzdem immer vorsichtig, so ganz uneigennützig sind die schließlich auch nicht...

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Beitragvon McStarfighter » 05.06.2010, 23:19

Habe Crysis nie gespielt. Bin sowieso nicht so der große Gamer. Habe in den letzten 7 Jahren 12 Spiele angesammelt ...

Was sollte die c't denn davon haben, so was "aufzustellen"? "grübel"

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Beitragvon Dayworker » 05.06.2010, 23:55

Da wir inzwischen meilenweit am Thema vorbei sind...

OT:
Selbst ein Magazin wie die c't braucht ihre Werbekunden und die sind manchmal sehr leicht zu verstimmen. Deshlab kommen manche Artikel etwas tunnelblickartig rüber, aber zumindest bekommt man dadurch auch wieder neue Denkanstösse. ;)

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Beitragvon McStarfighter » 06.06.2010, 01:01

Nun ja, so sehr an der Realität vorbei ist der Artikel ja nicht. 64 Bit im Desktop-Bereich wird nun mal immer noch sehr stiefmütterlich behandelt und findet bisher nur dort Beachtung, wo es auch werbewirksame Vorteile mit sich bringt. OpenOffice z. B. gibts ja bisher auch nicht als 64er (jaja, ist ja auch kein Vorteil dabei), ebenso Download-Manager aller Coleur. Browser als solche ebenfalls nicht (ok, der IE 8), wobei Mozilla ja endlich mal mit der 4.0er auch offizielle 64er rausbringen will.

Ich selbst kann mich eigentlich garnicht so sehr über 64er-Mangel beschweren. Im Rahmen meiner ganzen Umstellung auf die neue Hardware und auch meine Existenz(wieder)gründung habe ich bisher so ca. 80% aller nützlichen und auch mal brauchbaren Programme auch als 64er gefunden und gleich runtergeladen.

Ich danke mal, so in 2-3 Jahren wird sich das spürbar ändern. Im Server-Bereich ist MS ja mittlerweile sehr konsequent und bringt nur noch 64-Bit raus (Ausnahme SQL Server).

Die Zeit wirds zeigen ...


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