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Win98 auf XP

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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Win98 auf XP

Beitragvon HansWurst10 » 09.01.2010, 10:23

Hallo Zusammen,

für mich ist ne VM was völlig neues.

Mein Problem ist folgendes. Ich habe hier einen alten Win98 Rechner. Der Benutzer will sich nicht mit was neuem zufrieden geben.
Ich dachte mir machste ihm auf einen neuen Rechner eine VM, dann kann er in seiner gewohnten Umgebung arbeiten.

Folgendes habe ich gemacht. Ich habe hier ein Image der Festplatte von dem Win98 Rechner
mit Arconis erstellt. Wie bekomme ich dieses in VM-Player zum laufen.

Gibts da irgendwo ein vertsändliches Tutorial oder könnt ihr mir Helfen

Schöne Grüße

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Beitragvon Dayworker » 09.01.2010, 12:00

Dir ist aber schon bewußt, daß Win98 erst nach dem XP-Start verfügbar ist?
Du kannst zwar den VM-Player anweisen im Vollbildmodus zu starten, allerdings muß dein Anwender nachher auch beide Rechner von Hand nacheinander wieder runterfahren. Zuerst Win98 und nach dessen kompletten Herunterfahren dann auch XP, ansonsten riskierst du Datenverlust wie auf jedem anderen Rechner.

Einige Versionen von Acronis unterstützt der Converter auch direkt. Die *.tib-Dateien wählst du dann im Converter halt nur aus und gibst im einen Ordner zum Speichern vor. Allerdings kann der Converter zumindest direkt kein Win98 virtualisieren, vielleicht geht es ja über den Acronis-Umweg. Ansonsten machst du ein normales Restore von der Acronis Wiederherstellungs-CD, legst dazu eine VM mit gleichgroßem RAM und ausreichend Speicherplatz an und bootest dann die VM von dieser CD. Die weitere Vorgehesweise ist dann analog zu Echt-Blech, keine Ahnung wie Acronis da genau vorgeht.

Wichtig ist nachher nur, daß du auch die VMware-Tools einspielst. Ansonsten ist der Mauszeiger in der VM gefangen und läßt sich nur mit [STRG] + [ALT] daraus befreien. Als Krönung werden die VM-Tools aufgrund des Win98-Alters nicht mehr vollautomatisch eingespielt und du mußt dann den Angaben auf dem Bildschirm folgen.

Für alles weitere den Converter betreffende, solltest du dich am einfachsten auch im Converter-Bereich einlesen. ;)

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Beitragvon e-e-e » 09.01.2010, 12:14

Hallo,

nach dem Restore in der VM wird natürlich die Treiber-Neuinstallier-Orgie mit ca. 6-8 Reboots losgehen. Dazu benötigst Du Deine Win98-CD.

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Beitragvon UrsDerBär » 09.01.2010, 12:46

Bestehende Win98 migrieren macht keinen wirklichen Spass... Erstelle sie grad komplett neu, ist deutlich einfacher und übernehme nachher die Daten. Wenn es wirklich Win98 sein muss, XP lässt sich ja fast identisch bedienen mit der classic Oberfläche. Sehe es grad nicht wirklich ein sowas produktiv einzusetzen, ausser für Legacy-Anwendungen wo der Kompatibilitätsmodus nicht funktioniert wie er sollte (zbsp. mit Dongle-Kram)

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Beitragvon Dayworker » 09.01.2010, 12:49

Jep, die CD hatte ich glatt vergessen.
Aber ich würde, je nach Nutzungsdauer der Win98-Inst und Nutzerverhalten zum Testen von Programmen, sowieso eine Win98-VM neu machen und dann dort nur die benötigten Programme einspielen. Damit ist die Win98-Inst wieder schön schnell/schlank und die sich bei längerer Nutzung und Aufrüstung ansammelnden Treiberleichen können dann auch nicht an der OS-Stabilität nagen. :D

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Beitragvon UrsDerBär » 09.01.2010, 12:57

Kleine Tipps noch:
- Die CD komplett auf die VM kopieren und in der Registry den Ursprungspfad der CD umbiegen (Od. jedes mal den Ordner angeben wos abgelegt ist). Du kannst die CD sonst 100x Mounten, bei jedem Pipifax den du ändern willst brauchst noch die CD bei 98.
- Sämtliche verfügbare Updates ebenfalls (dafür gibts so komplette Downloads, WinTotal meine ich, hatte sowas)
- Ein solch 'saubere' Win98 Installation vorzugsweise irgendwohin kopieren und erst dann Anpassungen vornehmen.

Aber eben, wenn der Typ nicht wirklich W98 braucht wegen Softwareinkompatibilität würde ich das lassen.


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