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Vmware - Photoshop

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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Vmware - Photoshop

Beitragvon wilf123 » 25.03.2008, 14:59

Ein Kunde hat folgendes Problem:
Es handelt sich um eine Schule, die Photoshop-Kurse anbietet.
Es gibt eine bei weitem ausreichende Bündel-Lizenz.
Es gibt sogenannte Notebook-Klassen, wo Schüler mit Ihrem
Privatnotebook teilnehmen.
Es soll vermieden werden Photoshop an jedem Notebook zu
installieren, denn vorerst wären die Lizenzen ausreichend, wenn
aber Jahr für Jahr die Installationen auf den Notebooks nicht gelöscht
werden, wären die Lizenzen bald verbraucht.
Die Idee war auf einem nicht unmittelbar sichtbaren Netzwerklaufwerk ($) eine
vorkonfigurierte VM bereitzustellen.
Gibt es einen Trick mit dem man es erschweren kann, dass diese VMs
mitgenommen und weiter verbreitet werden?
Das ganze soll mit dem normalen Player funktionieren, keine kostenpflichtigen
Zusatztools.

Vielen Dank für Anregungen

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Beitragvon continuum » 25.03.2008, 16:36

Schoen - mal was interessantes :grin:

Stell ich mir das richtig vor ?
Da sitzen 8 Schueler - jeder hat sein eigenes notebook auf dem der Player installiert ist.
Auf einem Fileserver liegen 8 VM - bzw vmdks und die Schueler starten die VMs gleichzeitig wenn der lehrer kommt ?
Auf den notebooks laeuft Windows oder ?

Man kann da auf jeden Fall was zaubern - nur muss ich dann genaue Vorstellungen haben.

Grus Ulli

Ach ja - sitzen da Hacker-kids oder Windows-anfaenger ?

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Beitragvon Tschoergez » 25.03.2008, 16:59

Hi,

wie Ulli schon geschrieben hat, ist das ein super Einsatzgebiet für VMware.

Folgende Ideen fallen mir auf die schnelle ein:
- Die VMs laufen auf einem Server, jeder Teilnehmer greift per RDP auf die VM zu (so eine Art "kleine" Virtual Desktop Infrastructure).
- Einsatz von VMware ACE (damit kann man "Haltbarkeitsdaten" für VMs implementieren).

- Die VMs werden irgendwie übers Netz deployed. Das ist wohl auch Dein Ansatz.

Der erste Ansatz sorgt wohl für am meisten Sicherheit, da lassen sich die VMs gar nicht klauen. Außerdem hat man einfaches Management, man kann mit Snapshots arbeiten, die am ende des Kurses zurückgesetzt werden usw.
So was setzen wir z.B. im Lehrbetrieb an einer Fachhochschule ein.
Allerdings kanns da Einschränkungen geben wegen dem Terminal-Zugriff auf die VMs.

Machbar ist es auf jeden Fall (auch ohne astronomische Kosten)!

was ähnliches wurde hier schon mal diskutiert vor längerer Zeit:
http://vmware-forum.de/viewtopic.php?p= ... cafe#31675
(und ich meine mich erinnern zu können, dass es da noch mehr threads zu diesem thema gab....)

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon wilf123 » 27.03.2008, 08:44

Was haltet Ihr von folgender Idee:
Die Schüler (es sind eher IT Anwender und keine "Hacker") kriegen die
Vms auf Ihre Notebooks kopiert. Die VMs wurden der Domäne hinzugefügt.
"cached credentials" sind deaktiviert siehe:
http://searchwinit.techtarget.com/tip/0 ... 00,00.html
Dann suchen die VMs bei jedem Start den Domain Controller. Ist der nicht
verfügbar dann verweigern sie den Login.
Das ganze funktioniert also in der Schule aber zuhause nicht mehr.
Um die VMs (die Schüler haben natürlich nur einen eingeschränkten Gast
Account und keinen lokalen Login) aus der Domäne zu entfernen bräuchte
man ein Domänen-Admin-Password.

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Beitragvon Tschoergez » 27.03.2008, 12:06

auch ne Idee :-)

Das natürlich hat eigentlich nix mit VMware zu tun, sind ja Windows-Hausmittel....

Ist halt ne quick-and-dirty-Lösung. Die Teilnehmer könnten natürlich immer noch die virtuellen Platten daheim an andere VMs mounten, oder mit Bart-PE booten, usw um an die Daten zu kommen.

Ganz sicher geht man wohl nur, wenn die VMs auf dem Server verbleiben, bzw. die .vmdk-Dateien nicht mit nach Hause gehen.


Viele Grüße,
Jörg


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