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Tipp: "OpenSource P2V-Ersatz"

P2V, V2V

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Tipp: "OpenSource P2V-Ersatz"

Beitragvon rbrinkmo » 28.08.2006, 17:01

Um für die Evaluierung von VMWare Infrastructure 3 nicht noch ewig nach einem freien P2V-Tool zu suchen, bin ich einen alternativen Weg gegangen der für den Einen oder Anderen interessant sein dürfte.
Allerdings sollte man sich schon etwas mit Unix, Linux oder am besten mit NetBSD auskennen oder auseinander setzen.

Das "Tool" nennt sich g4u (http://www.feyrer.de/g4u/)
Hierbei handelt es sich um bootfähige Disketten und/oder CD welche es ermöglicht ein Image einer Festplatte oder Partition auf einen FTP-Server hochzuladen (*.gz-Datei wird erzeugt) oder lokal auf einer zweiten Festplatte zu duplizieren(Achtung, beim duplizieren wird das Ziel-Laufwerk überschrieben!). Der Weg zurück (download) ist selbstverständlich auch möglich.
Ich nutze das Tool bereits seit geraumer Zeit für den Privatgebrauch (Backup/Restore) und habe es nun einmal als P2V-Ersatz missbraucht.
Hierbei habe ich die Systemplatte eines NT4-Server von einer Maschine auf einen FTP-Server transferiert und von dort in eine VM zurück gespielt.
Selbstverständlich wurden im Vorfeld noch der BUSLogic-Treiber und vmxnet für winnt unter NT4 installiert; somit gab es auch keine Boot-Probleme in der VM. Auf der VM-Seite wurde die VM mit einer entsprechend grossen Partition vorbereitet (virtuelle Festplatte >= orig. Systemplatte).
Es hat alles einwandfrei funktioniert, zumindest bei dem einen Versuch ;-)
Da es keine Abhängigkeiten zum verwendeten Filesystem gibt sollte es mit jedem Betriebssystem funktionieren. Vorausgesetzt die entsprechenden Controller werden erkannt.

Ich hoffe diese Information ist von Nutzen.
Sollte dem so sein wäre es nett wenn das Projekt entsprechend unterstützt würde.

Gruss,
Rainer

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Beitragvon rbrinkmo » 05.09.2006, 16:14

Zu diesem Thema erhielt ich eine PM-Anfrage die ich hier mal wiedergebe da es für den einen oder anderen ebenfalls von interesse sein könnte.

Anfrage:
ich habe ein ähnliches Szenario als Aufgabe bekommen - einen Win NT 4.0 Workstation Rechner in eine VM zu verwandeln - soweit sogut, g4u gefällt mir sehr gut; was ich jetzt noch genau wissen müsste ist, wie man den Bluescreen beim starten in der VM verhindern kann, wenn man slurpdisk hintersich gebracht hat und die VM starten will.

Wie "installiert" man in einem bestehendem Windows NT 4.0 Workstation System vorab die Treiber für Buslogic und vmxnet? Ist es womöglich einfacher als ich denke !? Wink Ich traue mich halt nich an den NT 4.0 Rechner ran, weil es ein sehr wichtiger Rechner/Server im Netzwerk ist, dess Ausfallzeit so gering wie möglich gehalten werden soll, und daher vorab alles 1a vorbereitet werden muss, damit die Übernahme in eine VM problemlos klappt - ach ja, ich benutze VMWare Server 1.0.1 auf Win2003 Server, falls dies wichtig ist.


Antwort:
in der Tat ist die Installation des BusLogic-Treiber recht einfach und IMHO kaum mit Risiken verbunden.
Insbesondere da der von NT zur Verfügung gestellte BusLogic-Treiber verwendet werden kann (auf der NT-Installations-CD enthalten).

Eine deutschsprachige Anleitung findest du hier:
http://www.vmaschinen.de/cgi-bin/vmware.cgi?scsi

Der vmxnet-Treiber kann bei Bedarf auch im Anschluss in der VM installiert werden, da beim ersten Start der VM nicht zwigend eine Netzwerkverbindung eingerichtet sein muss (VMWare-Tools).


Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass ich bezüglich der genannten VMWare Version (VMWare Server 1.0.1) keine Erfahrungen habe. Ich verwende eine Testversion des ESX Infrastructure 3; gehe aber davon aus, dass es in diesem Fall nicht relevant ist.

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Beitragvon buxbunny » 06.09.2006, 16:29

Wollte nur mal eine Erfolgsmeldung meines vorhabens durchgeben!

Der Tip mit g4u war der beste den ich bisher gefunden habe! Es hat alles beinahe reibungslos geklappt:

- WinNT 4 Workstation mit Buslogic SCSI Adapter ausstatten
- Image mit g4u auf FTP Server stellen
- VM mit SCSI Festplatte in gleicher oder größerer Festplattengröße erstellen
- VM mit g4u booten und Image vom FTP Server wieder zurückschreiben lassen
- VM mit WinNT 4 starten, alten SCSI und LAN Treiber rausnehmen, VMWare Tools installieren und vmxnet installieren, und gut ist!

Einfacher gehts wirklich nicht, und g4u läuft sowohl auf dem physikalischem als auch in der VM problemlos.

Fazit: besser, einfacher und weniger aufwendig als Ultimate P2V und die anderen Lösungen. Heissester TIP um P2Ven ...

Schönen Gruß,
Bux


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