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Arbeitet vcenter converter noch?

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Arbeitet vcenter converter noch?

Beitragvon vmware-newbie » 02.05.2016, 15:50

Hallo zusammen,

wie so oft in Foren: 1. Posting, gleich eine Frage :)
Aber vorher möchte ich mich noch kurz vorstellen: Komme ursprünglich aus der IT, bin aber aus meinem eigentlichen Beruf seit 4 Jahre draussen (nur noch zum Hobby und einen Kundne habe ich noch, für den ich alle Schaltjahre was mache).
Habe vor 2 Wochen einen VMware-Kurs gemacht und möchte gerne VMware Workstation einsetzen.

Ich habe einen uralten Linux FC 10 (32 bit) - Server (100 mbit/s Netz, belegter Plattenplatz 80 GB), bei dem eine noch ältere Komibation aus UUCP und sendmail meinen lokalen Mailserver spielt.
Da das ganze wohl nicht mehr in die Neuzeit (auf eine neue Plattform zu retten ist), möchte ich diese Maschine in eine virtuelle umwandeln und letztendlich unter VMware workstation laufen lassen, wobei ich nur noch den Mailserver aktiv lassen will, bis eine Lösung (Migration auf postfix/uucp auf neuer Plattform o.ä.) gefunden ist. Im Kurs sagte man mir, dass der einzig ganzbare Weg folgender sei:

1) Aufsetzen eines ESX
2) Nutzung von vCenter Converter Standalone um ein Abbild der alten Maschine auf den ESX zu erzeugen
3) Aus der VM auf der ESX ein OVF erzeugen
4) das OVF in die VMware Workstation importieren

Was habe ich gemacht:
a) auf eine physikalischen Maschine unter Ubuntu 14.04 LTS VMware Workstation Pro 12 installiert
b) in der VMware Workstation eine neue ESX aangelegt (2 vCPUs, 8 GB HS, bridged, 200 GB datastore, der auf nfs liegt)
c) eine Server 2012 R2 (2 vCPUs, 10 GB HS, bridged, 130 GB datastore <- da braucht's ned vo viel, ich weiss) in der VMware Workstation angelegt und dort vcenter converter standalone installiert.
d) im vcenter converter als Zielsystem den ESX, datastore als thin provisioning angegeben angegeben und die Konvertierung gestartet.

Nach einer Minuten sagte dqas vcenter: Status: 1%, Estimated time remaining: 1h
Und da steht's nun auch seit 50 Minuten.

Kann ich irgendwo nachsehen, ob sich da noch was tut?
Auf dem nfs-Share mit den vmdks (gesplittete 2 GB vmdks) sehe ich beim ESX nur, dass sich ...s001. vmdk und ...s002.vmdk verändern laufend und dass sich vor 30 Minuten mal eine s025.vmdk geändert hat

Falls der Beitrag hier falsch sein sollte, bitte einfach verschieben

Grüße und vielen Dank im voraus!

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Beitragvon irix » 02.05.2016, 16:02

Also ich haette.....
- Original System mit einer Linux CD booten
- Neue VM mit einer Linux CD booten
- Inhalt mittels cp bzw. Tar und SSH uebertragen
- Kernelmodul fuer den SCSI Kontroller bauen und etc/fstab anpassen und den verwendeten Bootmgr anpassen

Den letzten Punkt kann dir der Konverter je nach Distri eh nicht abnehmen und bleibt dir ueberlassen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon vmware-newbie » 02.05.2016, 16:51

Hm ... also schritte 1-3 trau ich mir auch ohne weiteres zu, aber beim 4. Schritt weiss ich noch ned so recht, was ich machen müsste. Mit insmod irgendeinen SCSI-Treiber einfügen?
/etc/fstab krieg ich vielleicht hin. Grub o.ä. anpassen eher nicht :)

Ich wart jetzt erstmal, ob sich der converter noch zurückmeldet.

Grüße
Rainer

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Beitragvon vmware-newbie » 02.05.2016, 18:01

Ich ahne was :)
Ich habe im Converter jetzt mal auf "cancel" gedrückt". Dann kam die Fehlermeldung: "Unable to connect to the server helper on the destination virtual machine"

Also wie gesagt: der ESX läuft auf der VMware Workstation. Das Netzwerk für den ESX habe ich in der Workstation auf Bridged gestellt (leider sind meine Netzwerkkenntnisse, wenn es um das Machen geht, recht eingeschränkt).

Ich könnte mir vorstellen, dass zwar der Converter der ESX sagen kann: Leg mal eine virtuelle Maschine Linux Redhat 32 Bit an, aber wenn die mal läuft, der Converter mangels Routing nicht weiss, wie er an den Gast an der ESX rankommt.
Falls dem so ist:

Wie muss ich auf dem ESX das Netzwerk konfigurieren und was muss ich auf dem vcenter weiter einstellen (mit Beispiel wär klasse). Alternativ: Wo kann ich das nachlesen?

Aktuell liegen alle Maschinen bei mir im 192.168.0.0er Netz (zu kopierende Maschine 192.168.1.1, ESX 192.168.178.117, vcenter 192.168.178.125)


Grüße
Rainer

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Beitragvon irix » 03.05.2016, 12:04

Also du must mal nachlesen was mit "Nested ESXi" mit VMware Workstation alles zu tun ist. Wenn ich ESXi auf ESXi habe dann muss ich an Promissius Port Mode denken weil die MAC Address Changes sonst geblockt werden.

Aber.. ich verstehe deinen ganzen Aufbau nicht warum ist da ein virtueller ESXi? Der Converter kann doch als Zielformat auch Workstation/Player oder etwa nicht?

Gruss
Joerg

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Beitragvon vmware-newbie » 03.05.2016, 13:44

Danke für den Tipp mit dem nested ESXi. Muss ich mal nachlesen.

Offensichtlich ist es so, dass man bei Linux nicht die Wahl hat, welchem Typs die Destination ist.
Wenn ich eine Windows Maschine zum Konvertieren anwähle, habe ich die Auswahl zwischen "VMware infrastructure virtual machine" und "VMware Workstation".
Bei der Linux Maschine wird "VMware infrastructure virtual machine" fest vorgegeben.

Daher hatte ich mir den ESXi aufgesetzt.

Grüße
Rainer

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Beitragvon irix » 03.05.2016, 13:54

Ah ok..... ist uns dann nie aufgefallen da die Daten per dd/scp uebertragen wurden und bei Windows VMs gibts die Einschraenkung nicht.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Dayworker » 04.05.2016, 00:18

Falls sich da nichts geändert hat, kann der Converter bei Linux-Systemen diese direkt nur in Richtung ESXi konvertieren. Diese Zeitverschwendung kann man sich aber ersparen, da der Converter ja auch nichts anderes macht, als langwierig ein Image zu ziehen. Geh den von "irix" beschriebenen Weg, der funktioniert seit langer Zeit. Im Thread SuSe Linux Enterprise 7.2 konvertieren ist dann auch recht übersichtlich beschrieben, wie man sein Linux per Netzwerk "rüberbeamt".


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