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P2V erkennt die physische Hardware nicht (richtig)

P2V, V2V

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P2V erkennt die physische Hardware nicht (richtig)

Beitragvon HartmutSchaumburg » 25.05.2004, 22:44

Hallo,

ich habe folgendes Problem zu lösen:

Der physisch zu virtuell zu migrierende Server ist ein Siemens Primergy B210, 4 Festplatten a 9 GB im Raid 5 Verbund mit Hotspare.

Der Raid 5 Verbund besteht aus 3 physischen Partitionen in folgender Grösse:
C:\ 4 GB
D:\ 1 GB
E:\ 4 GB
(Angaben gerundet)

Installiertes Betriebssystem ist Windows NT 4.0 SP 6a,
mit SQL-Server 6.5 und SNA-Server 4.0

Die P2V Boot CD haut beim Mounten des Systems massenweise Fehlermeldungen aus, startet dann aber ganz normal.
Letztenendes werden 6 Festplatten in unterschiedlicher Grösse erkannt, obwohl das Serverchen nur 4 Festplatten hat !!!

Hat jemand eine solche Erfahrung auch schon gemacht?
Wenn ja, wie habt ihr dieses Problem gelöst?

Mit Rechts-Shift + Bild nach oben kann man in den Boot Screen der P2V Boot-CD wechseln und sich die gesamte Meldungsarie ansehen, aber nichts verändern.

Weiss jemand wie man dort Änderungen vornehmen oder Parameter verändern kann??
Wenn ja, wie habt ihr dieses Problem gelöst?


Unabhängig davon, welche Festplatte ich als primäre Platte (Partition)im Menü der P2V Boot CD auswähle, erkennt der P2V Assistant, der in einer virtuellen Maschine läuft; im Gegensatz zur P2V Boot CD; lediglich oder korrekterweise die 3 genannten physischen Partitionen in der Grösse von
C:\ 4 GB
D:\ 1 GB
E:\ 4 GB

Allerdings teilt er mir immer mit, dass er das Betriebssystem nicht erkennt. Demzufolge geht die Migration in die Hose.

Kann jemand etwas zur Lösung dieses Problem-Records beitragen??



Hartmut

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P2V Assistant erkennt das installierte Betriebssystem nicht

Beitragvon HartmutSchaumburg » 27.05.2004, 22:29

Hallo,

ich habe folgendes Problem zu lösen:

Der physisch zu virtuell zu migrierende Server ist ein Siemens Primergy L200, 3 Festplatten a 36 GB im Raid 1 Verbund mit Hotspare.

Der Raid 1 Verbund besteht aus 1 logischen Laufwerk in folgender Grösse:
C:\ 8 GB

Installiertes Betriebssystem ist Windows 2000 Advanced Server als Terminalserver.

Die P2V Boot CD erkennt die Hardware richtig.
Der P2V Assistant jedoch erkennt das Betriebssystem nicht.

Kann jemand etwas zur Lösung dieses Problem-Records beitragen??


Hartmut

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Beitragvon continuum » 28.05.2004, 03:18

Guck mal in Winnt nach Uninstallordnern mit solchen Namen wie

Code: Alles auswählen

$NtUninstallQ246009$
.
Ich hab mal ueberlegt wo der Assistent nach den Angaben sucht - diese Ordner sind ziemlich leicht zu suchen und haben glaube ich alle eine hotfix.inf

Code: Alles auswählen

NtBuildToUpdate=1381
    NtMajorVersionToUpdate=4
    NtMinorVersionToUpdate=0
    NtServicePackVersion=1536
    NtMinimumServicePackVersion=1536
    HotfixNumber=%HOTFIX_NUMBER%
    TermServHotfix=0
    TermServBuild=419
    LanguageType=%LangTypeValue%
    InstallPlatform=0


Wenn diese Ordner bei dir nicht vorhanden oder nicht lesbar sind kannst du dir die vielleicht von einem anderen NT mal fuer'n Abend ausleihen.

Kann man dem Assistent solche Angaben nicht anders angeben - als CMD befehl mit irgendwelchen Parametern ?

Ist die boot.ini logisch ? vielleicht kannst du es mal mit einer ganz eindeutigen Version ausprobieren.
Schade dass ich den Assistent noch nie gesehen hab - wenn man mehr darueber wuesste was der so genau macht .

Lass doch bei einer anderen- gelungenen Aktion mal Systernals regmon und filemon mitlaufen ...

Ulli


EDIT = Sorry - ich sehe gerade es geht ja gar nicht mehr um das NT4 - bei 2k sehen die so aus:

Code: Alles auswählen

$NtUninstallKB829558$
und in den *.infs steht sowas

Code: Alles auswählen

 Signature = "$Windows NT$"
    NtServicePackVersion = 0
    NtServicePackVersionText = "KB829558"
    NtServicePackVersionFullText = "Windows 2000-Hotfix - KB829558"
    NtServicePackPreviousVersion = 768
    NtServicePackPreviousVersionText = "Kein KB829558"

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Hardware- bzw. Betriebssystemerkennung des P2V Assistant

Beitragvon HartmutSchaumburg » 28.05.2004, 13:07

Hallo,

wir haben jetzt VMware EMEA eingeschaltet und um Klärung der Fragen gebeten. Weiterhin habe ich in der VMware Community eine Anfrage gestellt. Ich warte derzeit auf einen Rückruf aus den USA.
Mal sehen, ob uns das weiterbringt.
Zu den offenen Fragen kann ich nichts sagen, ich weiss es leider nicht.
Daher habe ich ja auch schon gefragt, ob jemend sagen kann, welches der String ist, der abgeprüft wird.
Die Frage ist doch, wer prüft es ab?
Die P2V Assistant Boot CD, die das physische System mountet und einen String an den P2V Assistant übergibt, oder der P2V Assistant selbst.

Ich werde das jetzt mit einem Systembackup probieren und den P2V Assistant-Kram beiseite legen. Ich habe dazu gestern einen Bericht gefunden, den ich jetzt nachprüfe.

Hier ist er übrigens:
Quelle:
VMware Community: Forum Home » VMware Setup, Features, and Technical Discussion » VMware ESX Server Setup and Troubleshooting

Posted: Dec 29, 2003 4:35 PM
Hasner, have you been successful on NT 4.0 systems with hardware RAID?

Yes, we have been successful with migrating NT4.0 servers with Hardware RAID. Regardless of hardware platforms we have had 100% success on migrating member servers from physical Dell and Compaq/HP hardware to Virtual ESX 2.0.

The trick is to know enough about what you are working with. Lets play a game.

OBJECTIVE:
Migrate 1 NT4.0 server from a Compaq 1850 to ESX 2.0

DETAILS:
Proliant 1850
Onboard RAID (Smart 3200) (any RAID config)
NT 4.0 Service Pack 6.0a
With the latest drivers and Compaq/HP agents loaded

METHOD:
logon to server. start --> settings --> control panel.
SERVICES. Stop and Disable all Compaq/HP related services Stop and disable all application services
DEVICES. Disable the device driver for "CPQARRAY" and any other proprietary hardware devices.

Use your favorite backup tool. Back-up everything on the source server.
REMOVE THE SOURCE SERVER FROM THE NETWORK. in your most convenient way. We just unassigned the VLAN for that port on the switch. (Disabled the network port.)

Make a new guest instance load NT4. The instance name can be what ever you want however you must use a unique IP and Computer Name. Do not use the name or IP of the system you are trying to migrate. Domain membership is optional. The target VM server MUST be at the same OS, service pack, and hot fix level as the server that is being migrated.

Using your favorite backup tool select to restore all files except for " BOOT.ini,
HAL.dll,
NTOSKRNL.exe,
NTDLL.dll,
KERNEL32.dll,
WINSRV.dll,
WIN32k.SYS"

That's the magic. Excluding the boot.ini for the "mount points" may change... Exclude the HAL the HAL will change...

Once the restore is complete. Reboot. (That instance)

Once the server comes up you may need to logon locally as local admin. Un-join and rejoin the domain.(50% of the time. depending on how quickly the source server was removed from the network.) You must at this time install the VMTools, restart the application services and set them to the appropriate start state, and you must reboot at lease one more time for good measure and check the event logs for any extraneous errors.

Win2k is a little more involved.
http://support.microsoft.com/default.as ... -us;287061

Here is MS's official dump of information concerning Disaster recovery for NT4 and Windows 2000.
http://support.microsoft.com/default.as ... -us;287061

Kind Regards,
-Adam



Gruss

Hartmut

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Beitragvon continuum » 28.05.2004, 16:15

Hasner erzaehlt hier auch nicht alles - auf dem alten System hattest du als Bootdevicetreiber eine *.sys - die steht immernoch aktiv in der Registry. Dann gibt es noch die kleine ntbootdd.sys im Stammverzeichnis neben der boot.ini.
Also wenn du den SCSI-treiber den du fuer den GSX/ESX brauchst, kopierst und dann umbenennst - wie der urspruengliche Treiber - dann wird er schon mal beim Booten geladen. Zwar unter falschem Namen aber das macht nichts. Wenn das System oben ist wird dann mit dem richtigen Treiber weitergearbeitet. Dann musst du wahrscheinlich auch noch eine ntbootdd.sys von einer bereits laufenden VM besorgen und die beiden austauschen.

Wenn du die VM auf nonpersistent stellst hast du soviele Versuche wie du willst. Erst wenn das Neustarten nach der Austausch-aktion klappt wuerde ich noch einmal alles verwerfen um dann in einem einzigen Durchgang alle Aenderungen vorzunehmen.

Hast du eine gleiche OS-version schon in einer VM am laufen?
Wenn ja - dann kannst du auch folgends machen: Kopier beide Systeme in eine Festplatte - das VM-system mit den Ordnern Winnt, Programme und Lokale... packst du in einen Ordner. Dann benennst du 'system32/drivers' nach 'system32//drivers-old' und nimmst den kompletten driver-Ordner der VMmaschine und kopierst ihn in die zu konvertierende Version. Jetzt noch HKLM/system/currentcontrolset/enum von der VM importieren und du bist zumindestens schon mal nah dran.
Viel Glueck -
Ulli

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P2V kleine Ursache grosse Wirkung

Beitragvon HartmutSchaumburg » 28.05.2004, 18:16

Hallo Ulli,

ja genau, das ist so ein System, über das wir gesprochen haben. Die Unterstützung der guten Geister in München ist, das will ich hier mal zum Ausdruck bringen, absolute Spitze.

Man hat mich dann mit einem Spezialisten von VMware aus den USA in Verbindung gebracht.

Das Ergebnis ist folgendes:

Der P2V Assistant kann in vollem Umfang RAID-Sätze aller Arten mit und ohne Hot-Spare migrieren.
Wenn der P2V Assistant, und hier geht es nur um den Assistant in der virtuellen Maschine, das Betriebssystem nicht erkennt, liegt dies daran, dass die Regional Settings der virtuellen oder physischen Maschine auf der der P2V assistant läuft, nicht auf Englisch stehen.
Stellt man diese auf Englisch (US) um und startet dann den P2V Assistant, erkennt er sofort das installierte Betriebssystem.

Kleine Ursache, grosse Wirkung.



Hartmut


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