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(Das "alte Design" kommt wieder, wird ne Weile brauchen!)

P2V Assistant hängt

P2V, V2V

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P2V Assistant hängt

Beitragvon cdv » 18.05.2004, 11:32

Hallo,

Bei der Migration eines physischen Systems mit P2V hängt sich der P2V Assistant auf.

folgende Konstellation:
ESX Server 2.1 auf IBM x445
Auf dem ESX Server läuft eine Virtuelle Maschine auf dem der P2V Assistant installiert ist (diese Maschine nenne ich VMHelper).

Auf dem VMHelper habe ich eine zweite Disk eingehängt auf der dann das physische System (NT 4.0 Server) migriert werden soll.

Ablauf:
1.) P2V Boot CD
Das physische System das migriert werden soll habe ich mit der P2V Boot CD gebootet (die Netzwerkkarte und Festplatte wird erkannt. Die erforderlichen Angaben wurden eingetragen (IP etc.).
Die Netzwerkgeschwindigkeit von 100 MBit Full Duplex wird nicht auf Anhieb erkannt, deshalb habe ich mit dem mii-tool die Einstellung auf 100 MBit Full Duplex fest eingestellt -> "mii-tool eth0 -F 100baseTx-FD".

2.) P2V Assistant gestartet
Die physische Platte des zu migrierenden Systems wird erkannt, jedoch nicht das Betreibssystem.
Der Prozeß mit dem P2V Assistant läuft dann noch weiter bis man zu dem Punkt kommt an dem die Platte gemountet und formatiert wird. Das Mounten wird noch durchgeführt, ich weiß aber nicht ob dieser Vorgasng korrekt abgeschlossen wird (Im Disk Manager wird es jedenfalls angezeigt).
An dieser Stelle hängt sich das Programm dann auf.

Hat einer eine Idee an was das liegen könnte??

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P2V hängt

Beitragvon HartmutSchaumburg » 18.05.2004, 16:53

Hallo,

die Erfahrung habe ich bei Systemen gemacht, die nicht unterstützt sind, also Windows2003.
Wenn das Betriebssystem nicht erkannt wird, in der Excel Tabelle nachsehen, ob unterstützte Hardware drin ist. Manchmal hilft das.

Bei Systeme, bei denen das Betriebssystem nicht erkannt wird, kann doch die Platte nicht gemountet werden.

Bist Du Dir sicher, dass es NT oder Windows 2000 ist?

Hartmut

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Beitragvon cdv » 18.05.2004, 23:11

Hallo Hartmut,

also ich weis doch was ich migrieren möchte ... es ist NT 4.0 Server;

und das mit der gemounteten Platte des physischen Systems verstehe ich ja eben nicht.

Im Disk Manager wird es angezeigt das da was passiert ist, aber ein Zugriff bzw. eine reconfiguration mit dem P2V Assistant ist nicht möglich.

Der P2V Assistant hängt ja auch an dieser Stelle.

Irgendwas wird an der Stelle verbogen.

Die Hardware (IBM Netinity 7000) ist leider nicht in der Liste enthalten und eine Anfrage bei IBM hat bisher auch nichts gebracht.

Claudio

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P2V Wir lüften das "P2V-Geheimis"

Beitragvon HartmutSchaumburg » 19.05.2004, 20:46

Hallo Claudio,

als ich die Mail abgeschickt habe, hab ich mir schon gedacht, dass ich von Dir einen auf den Deckel kriege mit meiner Frage, ob es wirklich NT ist.
Sorry 4 that.

Ich habe es ebenfalls auch noch mal ausprobiert und habe folgendes Erlebnis/Ergebnis, das Du mal gegenprüfen solltest. Ich bin mir sicher, wir kriegen das hier mit anderen Baordteilnehmern gemeinsam hin.

Ich gebe mal abgeändert wieder was Du geschrieben hast:

1.) P2V Boot CD
Das physische System das migriert werden soll habe ich mit der P2V Boot CD gebootet (die Netzwerkkarte und Festplatte wird erkannt. Die erforderlichen Angaben wurden eingetragen (IP etc.). Die Netzwerkgeschwindigkeit von 100 MBit Full Duplex wird auf Anhieb erkannt.

2.) Der P2V Assistant auf physischer Maschine installiert, wird gestartet
Die physischen Platten des zu migrierenden Systems werden erkannt, jedoch nicht das Betriebssystem. Ich klicke weiter bis zu dem Punkt, wo die Mitteilung kommt, dass das Betriebssystem nicht erkannt wurde und daher die Option zur Systemrekonfiguration nicht zur Verfügung steht. Die Fehlermeldungen ignoriere ich. Anschliessend wählt man den Speicherort der virtuellen Platte aus und startet den Vorgang.

(Der Prozeß mit dem P2V Assistant läuft dann noch weiter bis man zu dem Punkt kommt an dem die Platte gemountet und formatiert wird) Genau. Und da bleibt er stehen und im Task-Manager sieht man:Not Responding.

Die Ursachen sind folgende, bzw. folgendes ist auf Deiner Maschine nachzuprüfen:

Bei der P2V Erstinstallation wird ein Service installiert, der VMware Virtual Mount Service.
Weiterhin werden beim starten des P2V Assistant
ein leeres Verzeichnis P2V erstellt,
ein Verzeichnis \mnt mit den Unterverzeichnissen 1.1 und 2.1 (Wichtig, bitte prüfen)
ein Verzeichnis Namens P2V-Migration-Datum-Uhrzeit

Wenn man nun den P2V Assistant startet, legt er wie gesagt die genannten Verzeichnisse und dankenswerterweise Logfiles an. Im weiteren Verlauf des Versuches, die Laufwerke als *vmdk Files anzulegen öffnet sich an Deiner Workstation eine LEERE Dos-Box mit dem Namen Format.com. Auf Deiner Festplatte solltest Du ebenfalls plötzlich eine Datei Namens P2VHash-1234.tmp in der exakten Grösse der Ursprungspartition des zu migrierenden Systems und eine Datei S3js.tmp finden. Diese Dateien verschwinden nach dem stoppen des Dienstes.
In dem Verzeichnis P2V findest Du eine Datei Software. Grösse bei mir 7 MB. Offensichtlich ist dies die Registry des zu migrierenden Zielsystems. Im Verzeichnis P2V-Migration-Datum-Uhrzeit findest Du die folgende Datei: Cloning.log
Der Inhalt ist folgender:

ORIGINALTEXT, Leerzeilen entfernt
BEGINN>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Product version info : 1.0.1 build-5606
P2V Assistant running on Windows 51
--Disk information for source disk--
Geometry = 522/255/63
RecPartitions = 1
WinPartitions = 1
LdmPartitions = 0
ActPartition = 1
DevNum = 1
Signature = 0x3A2E2786
--Ordered volume information for source partitions--
Bounds = 1 to 1
1 : pnum=1 pos=1 idx=1 mbSz=4094 fs=NTFS mbTot=4094 mbUsed=1369 label=SYSTEM serial=0xA016EE24 clusterSz=512
--Partition layout information for target layout--
geometry : 267/255/63
1 : primary (active) pnum=1 id=0x7 copy=True sectStart=63 sectLen=4289292 origStart=63 origLen=8385867
--Disk information for target disk--
Geometry = 267/255/63
RecPartitions = 1
WinPartitions = 1
LdmPartitions = 0
ActPartition = 1
DevNum = 2
Signature = 0x3A2E2787
--Partition layout information for target layout (actual)--
geometry : 267/255/63
1 : primary (active) pnum=1 id=0x7 copy=True sectStart=63 sectLen=4289292 origStart=63 origLen=4289292
--Unordered volume information for target volumes--
Number of elements = 1
pnum=1 pos=1 idx=1 mbSz=2094 fs=(Unknown)
Processing vol pos=1 pnum=1 srcMnt=C:\mnt\1.1 tgtMnt=C:\mnt\2.1 fs=NTFS usedKB=1401908 totalKB=4192933
Starting format: argstr=format C:\mnt\2.1 /q /fs:NTFS
---Output from FORMAT:
<<<Der Typ des Dateisystems ist RAW.
Das neue Dateisystem ist NTFS.
ACHTUNG: ALLE DATEN AUF DEM FE>>>
---Output from FORMAT:
<<<Der Typ des Dateisystems ist RAW.
Das neue Dateisystem ist NTFS.
ACHTUNG: ALLE DATEN AUF DEM FESTPLATTENLAUFWERK C:\mnt\2.1 GEHEN VERLOREN!
Formatierung durchf￾hren (J/N)? >>>
ENDE>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Und hier sehen wir, was passiert.
Format ist nicht in der Lage, das Verzeichnis c:\mnt\2.1 zu formatieren, da niemand J(a) drückt.
Das kannst Du selbst mit folgendem Befehl tun: (Steht auch so oben in der Datei)
format c:\Mnt\2.1 /fs:NTFS Das klappt auch.
Wie ich sehen konnte, befanden sich im Verzeichnis c:\mnt\1.1 fast alle Unterverzeichnisse meines Zielsystems aus einem vorherigen Migrationsversuch. Also tut sich etwas, wenn auch nicht im gewünschten Ergebnis.

So, bis hierhin bin ich gekommen. Mit 512 MB in meiner Adminstation ist nicht mehr drin, der P2V Assistant hängt sich mit "Not Responding" auf. Ich migriere über ein geroutetes Netz, Entfernung zum Zielsystem ca. 1 KM Kabellänge.

Am Montag hänge ich alle Systeme in ein separates VLAN und nehme eine virtuelle Admin-Station mit 3,6 GB RAM her.
Dann will ich mal sehen, was da passiert.

Ich vermute, dass der P2V Assistant auf Blocklevel kopiert, ähnlich wie es der Vinca/Legato Co-Standby Server tut.
Demzufolge wird vom P2V Assistant eine 1:1 Kopie des Zielsystems im Verzeichnis c:\mnt\2.1 erstellt und anschliessend vermutlich in die *.vmdk-Datei gemergt, wobei dann anschliessend noch der Inhalt der Software Datei eingelesen wird. Die notwendigen Treiber für den Hardwaretausch befinden sich im übrigen im P2V Unterverzeichnis unter Programme.

Da hier im Forum schon ähnliche Ansätze beschrieben werden, sind wir hier sicherlich auf dem richtigen Weg.
Leute macht mit und testet, postet Eure Ergebnisse und wir werden das "P2V-Geheimnis" schnell lüften.
Dann machen wir P2V im Eigenbau und ver...fen dann die gesparten 10.000$ für die P2V Lizenz.

Los gehts Leute


Hartmut Schaumburg :lol: :lol:

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Beitragvon continuum » 19.05.2004, 21:07

Ich vermute, dass der P2V Assistant auf Blocklevel kopiert, ähnlich wie es der Vinca/Legato Co-Standby Server tut.
Demzufolge wird vom P2V Assistant eine 1:1 Kopie des Zielsystems im Verzeichnis c:\mnt\2.1 erstellt und anschliessend vermutlich in die *.vmdk-Datei gemergt, wobei dann anschliessend noch der Inhalt der Software Datei eingelesen wird.


Mal zum Verstaendnis nachgefragt:

In ..\mnt\1.1 wird das Ausgangsimage transferiert - mit welcher Methode auch immer.
In ..\mnt\2.1 wird die fertige *.vmdk "gebaut" oder in welcher Form liegt das Resultat dann hier vor?

Kann vielleicht mal jemand diese 7MB software - Datei aufmachen?

Continuum

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P2V Es geht......................REALTIMEBERICHTERSTATTUNG

Beitragvon HartmutSchaumburg » 19.05.2004, 23:11

Hallo,

ich habe mich gerade noch mal drangemacht und die besagte virtuelle Maschine mit 3 GB Ram hergenommen.
Und siehe da, auf dieser Maschine gibt es im Verzeichnis \MNT jetzt 2 Verzeichnisse:
3.1 und 4.1 Beide Verzeichnisse sind im Zugriff.
Der Verzeichnisinhalt ist offensichtlich identisch.

Der P2V Assistant kopiert wie ein Bescheuerter.
Also fehlte nur RAM. Wahnsinn (Wie gut dass es VMware und den Speicherschieber gibt)
Das P2V-Migration-Verzeichnis hat er mir soeben im Profil unter Local Settings angelegt. Ebenso das Verzeichnis mit der Datei Software. Die Datei ist gezippt 1,2 MB gross.
Jetzt kommt, nachdem der Kopiervorgang durch ist, die folgende Meldung:
Warning: could not dismount volume 1
Decription: error locking Volume: Access is denied
Nachdem ich aus dem Verzeichnis 3.1 rausgegangen bin, macht er weiter.
Er meckert, dass einige 8.3 Konventionen korrigiert worden seien.
Und schon ist meine virtuelle Platte fertig.
Merkwürdig ist nur, statt der angegebenen resizten Grösse von 2 GB hat sie nur 360 MB.
Das leere Laufwerk D:\ des Zielsystems ist auch schon fertig.
Jetzt kommt Laufwerk E:\ mit allen Applikationen.
Er kopiert ohne Probleme, 800 KB/sec
Noch 3 Minuten soll es dauern
Noch 2 Minuten soll es dauern
Geich fertig....
In den Verzeichnissen 3.1 und 4.1 ist jetzt die Verzeichnisstruktur des Laufwerkes E:\ zu sehen, also ein dynamisches Verzeichnis.
Fertig.
Alle Dateien sind jetzt wieder verschwunden, alle Verzeichnisse sind leer.
Ich hab aber vorher alles wegkopiert, Logfileinhalt anbei:

BEGINN
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Product version info : 1.0.1 build-5606
P2V Assistant running on Windows 52
--Disk information for source disk--
Geometry = 522/255/63
RecPartitions = 1
WinPartitions = 1
LdmPartitions = 0
ActPartition = 1
DevNum = 3
Signature = 0xD2150CD1

--Ordered volume information for source partitions--
Bounds = 1 to 1
1 : pnum=1 pos=1 idx=1 mbSz=4094 fs=NTFS mbTot=4094 mbUsed=1369 label=SYSTEM serial=0xA016EE24 clusterSz=512

--Partition layout information for target layout--
geometry : 267/255/63
1 : primary (active) pnum=1 id=0x7 copy=True sectStart=63 sectLen=4289292 origStart=63 origLen=8385867

--Disk information for target disk--
Geometry = 267/255/63
RecPartitions = 1
WinPartitions = 1
LdmPartitions = 0
ActPartition = 1
DevNum = 4
Signature = 0xD2150CD2

--Partition layout information for target layout (actual)--
geometry : 267/255/63
1 : primary (active) pnum=1 id=0x7 copy=True sectStart=63 sectLen=4289292 origStart=63 origLen=4289292

--Unordered volume information for target volumes--
Number of elements = 1
pnum=1 pos=1 idx=1 mbSz=2094 fs=(Unknown)

Processing vol pos=1 pnum=1 srcMnt=C:\mnt\3.1 tgtMnt=C:\mnt\4.1 fs=NTFS usedKB=1401908 totalKB=4192933
Starting format: argstr=format C:\mnt\4.1 /q /fs:NTFS
---Output from FORMAT:
<<<The type of the file system is RAW.
>>>
---Output from FORMAT:
<<<The type of the file system is RAW.
The new file system is NTFS.

WARNING, ALL DATA ON NON-REMOVABLE DISK
DRIVE C:\mnt\4.1 WILL BE LO>>>
---Output from FORMAT:
<<<The type of the file system is RAW.
The new file system is NTFS.

WARNING, ALL DATA ON NON-REMOVABLE DISK
DRIVE C:\mnt\4.1 WILL BE LOST!
Proceed with Format (Y/N)? >>>
Answered: Y
---Output from FORMAT:
<<<y
QuickFormatting 2094M
Volume label (32 characters, ENTER for none)? >>>
Answered: SYSTEM
---Output from FORMAT:
<<<SYSTEM
Creating file system structures.
>>>
---Output from FORMAT:
<<<SYSTEM
Creating file system structures.
Format complete. >>>
---Output from FORMAT:
<<<SYSTEM
Creating file system structures.
Format complete.
2144644 KB total disk space.
2131584 KB are available.
>>>
Format completed successfully.
------------------------------
Log file name: C:\WINDOWS\Profiles\CBASCRG\LOCALS~1\Temp\1\volume1-SYSTEM-NTFS-4094MB-5.19.2004-22.27.log
Copying files from volume 1 (FileSystem=NTFS)
argstr is: pcopy.exe -b -n 4 -l "C:\WINDOWS\Profiles\CBASCRG\LOCALS~1\Temp\1\volume1-SYSTEM-NTFS-4094MB-5.19.2004-22.27.log" -m "E:" -j -t "C:\mnt\3.1" "C:\mnt\4.1"
Volume copy completed. MB Copied=332 Elapsed=00:10:25 Avg Throughput=544 KB/sec
------------------------------
ENDE
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Jetzt kopiere ich die erstellten Disks mal auf einen GSX Server.
Ich melde mich gleich noch mal.

IMMER AN DAS RÄTSEL DENKEN:
Was ist besser als 512 MB RAM ?
3 GB RAM und schon funzt es mit dem P2V


Hartmut

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P2V Es geht nicht.................REALTIMEBERICHTERSTATTUNG

Beitragvon HartmutSchaumburg » 19.05.2004, 23:37

Hallo,

nachdem ich nun die virtuelle Maschine erstellt und die mit dem P2V Assistant erstellten Platten eingehangen habe, startet die Maschine auch, terminiert aber mit einem BSOD. :(
STOP 0x00000078
INACCESSIBLE_BOOT_DEVICE

Also hat der P2V Assistant völlig korrekt mitgeteilt, ich kann das Betriebssystem nicht erkennen, also steht auch die Option zur Systemrekonfiguration nicht zur Verfügung.

Demzufolge hat er den HAL und Plattentreiber nicht ausgetauscht und das Ergebnis ist der BSOD.

Das soll aber nicht das Problem sein. Da die Migrationsverzeichnisse 3.1 und 4.1 oder wie auch immer sie heissen mögen, bis zum OK drücken bei der Fertigstellungsmeldung des P2V Assistant zur Verfügung stehen, bevor sie dismountet werden, muss man dort die Treiber austauschen.

Wer hat das schon gemacht?
Kann das mal wer beschreiben?
Ich bin Mitte nächster Woche wieder online.
Wär schön, wenn dann was mitgeteilt wäre.
Ich danke schön und wünsche allen einen schönen Vatertag. :roll:

Hartmut

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Beitragvon continuum » 20.05.2004, 02:37

Der allerhellste scheint er ja nicht zu sein - dieser P2V-assistent.

Wieso erkennt der nicht , dass er es mit einem VMware-rechner zu tun hat?
4 moegliche Varianten hat er - IDE GSX 2.5, IDE GSX 3, Buslogic, LSI-logic - und schafft es nicht dafuer die richtigen Treiber zu kopieren?

Warum fragt er dann nicht einfach nach was du haben willst?
Ueberhaupt scheint das Kerlchen ja ziemlich stolz und arrogant zu sein - warum hat er zB. auf dem zu konvertierendem Echtrechner nicht einfach gefragt um was es sich handelt?
Einmal cmd > ver haette dafuer doch gereicht - wenn er schon nicht mit dem Bediener sprechen will.

Ist es nicht eine merkwuerdige Idee, ein RedHat System zu verwenden um NTs zu bearbeiten?

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Re: P2V Wir lüften das "P2V-Geheimis"

Beitragvon cdv » 24.05.2004, 13:18

HartmutSchaumburg hat geschrieben:.............................................
.............................................
Starting format: argstr=format C:\mnt\2.1 /q /fs:NTFS
---Output from FORMAT:
<<<Der Typ des Dateisystems ist RAW.
Das neue Dateisystem ist NTFS.
ACHTUNG: ALLE DATEN AUF DEM FE>>>
---Output from FORMAT:
<<<Der Typ des Dateisystems ist RAW.
Das neue Dateisystem ist NTFS.
ACHTUNG: ALLE DATEN AUF DEM FESTPLATTENLAUFWERK C:\mnt\2.1 GEHEN VERLOREN!
Formatierung durchf￾hren (J/N)? >>>
ENDE>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Und hier sehen wir, was passiert.
Format ist nicht in der Lage, das Verzeichnis c:\mnt\2.1 zu formatieren, da niemand J(a) drückt.
Das kannst Du selbst mit folgendem Befehl tun: (Steht auch so oben in der Datei)
format c:\Mnt\2.1 /fs:NTFS Das klappt auch.
Wie ich sehen konnte, befanden sich im Verzeichnis c:\mnt\1.1 fast alle Unterverzeichnisse meines Zielsystems aus einem vorherigen Migrationsversuch. Also tut sich etwas, wenn auch nicht im gewünschten Ergebnis.




... also bei mir klappt das mit dem Befehl "c:\Mnt\2.1 /fs:NTFS" nicht.

Wobei bei mir in "console" log"
-->> "c:\Mnt\1.1 /fs:NTFS" steht;
ich ´habe deshalb auch 1.1 eingegeben.

In 2.1 sind bei mir die Daten des gemounteten Laufwerks zu sehen.
In 1.1 werden somit wohl die Daten ESX Format gebracht --> *.dsk.

Weder das Eintragen in die console.log noch das absetzen per Kommandozeile hat zum dem Erfolg geführt den du weiter oben beschreiben hast. Wenn ich den Befehl in der Kommandozeile eingebe, dann wird zwar formatiert, aber das war es dann auch schon.

Das Problem ist wahrscheinlich, dass die console.log ja erst erzeugt wird wenn der Migrationsvorgang gestartet wird. Und ein eintragen während die Datei im Zugriff ist, ist nicht möglich bzw. die Ergänzungen die eingetragen werden nicht gespeichert werden können.

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P2V Assistant auf englischem Betriebssystem

Beitragvon cdv » 24.05.2004, 15:59

... nun habe ich den P2V Assistant mal auf einem englischem Betriebssystem (als VM) installiert und siehe da alles funktioniert.

Das Betriebssystem wird diesmal auch richtig erkannt.

Ich habe Testweise eine Workstation migriert, das klappt alles wunderbar. So wie es scheint ist die Sprachbarriere ein große Hürde für dieses kleine aber feine Programm.

Das migrierte System (Windows 2000 Professional) lässt sich ohne Probleme booten. Es wird also alles korrekt rekonfiguriert.

Dem virtuellen Windows 2000 Professional auf dem der P2V Assistant läuft habe ich 256 MB RAM zugewießen.

Morgen mache ich einen weiteren Test mit einem Server.

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Fehlerquellen für Probleme beim Erkennen der OS-Version

Beitragvon HartmutSchaumburg » 24.05.2004, 20:13

Hallo,

ich kann das mit den Sprachversionen nicht bestätigen.
Weder beim Start des P2V Assistant von einer XP-Pro Station Deutsch
noch von einem W2K3 Standard Server Englisch erkennt er das zu migrierende Betriebssystem, einen NT 4.0 Server mit SP6a.
Kennt jemand einen Weg, dies dem P2V Assistant "unterzujubeln?

Im User Manual des P2V Assistant (Seite 77) steht, dass der P2V Assistant nicht mit Volumes klarkommt, die über 2 Platten gespannt sind.
Ich hoffe, dass damit nicht gemeint ist, dass Raid-Sätze nicht unterstützt sind. Hat hier jemand Erfahrungen gesammelt?

Hier der Text aus dem p2v_manual_fcs1.pdf:
(Seite 77)
Download from here:
http://www.vmware.com/support/p2v/doc/p ... l_fcs1.pdf

[b]Issues with Creating a Clone Using the P2V Assistant[/b]
Source data disk unrecognizable.
Verify that the original source volume does not span across
two physical disks. Verify that the source disk contains file systems in P2V
Assistant supported formats.

Eine andere Fehlerursache wird auf Seite 78 beschrieben:
Könnte bei Raid 1 von Interesse sein
[b]Cannot read the source disk to determine operating system and service
pack level[/b]
Source disk, attempting system reconfiguration

Check to see if source disk mounted by P2V Assistant on the P2V Assistant host appears in the Disk Management console and is marked Active. Then check for the existence of a boot.ini file on the active volume. Make sure the boot.ini file contains a valid default operating system line. Make sure the partition number is set correctly in boot.ini file.

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Migration erfolgreich

Beitragvon cdv » 26.05.2004, 00:05

die Migration mit P2V war erfolgreich.

zu migrierendes System: NT 4.0 Server mit SP6a auf IBM Netfinity 7000 (allerdings ohne Raid).

Nachdem ich den P2V Assistant auf dem ESX Server als virtuelle Maschine installiert habe (Windows 2000 Professional Englisch) , lief alles wunderbar.

Das Betriebssystem wurde korrekt erkannt und es wurde alles sauber migriert.

Ich habe auch schon versucht den P2V Assistant auf Windows 2003 (Englisch) zu installieren und einen Migrationsversuch gestartet, aber ohne Erfolg; mit XP habe ich es noch nicht versucht.

Somit ist es wohl sehr wahrscheinlich das P2V v1.x auf Windows 2000 optimiert wurde.

Es ist auch zu überlegen ob es vielleicht einen Unterschied zwischen ESX und GSX gibt.

ESX -> P2V Assistant sollte auf virtueller Maschine installiert werden ?
GSX -> P2V Assistant sollte auf physischer Maschine installiert werden ?

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Beitragvon continuum » 26.05.2004, 16:05

@ Hartmut

Woran der Assistent wohl das System erkennt?

Hinterlassen Servicepacks bei iNstallation auf HD eigentlich auch diese Tags, wie sie auf den CDs zu finden sind? Sowas koennte vielleicht fehlen.
Die Partitionstabelle sieht von Linux unter Umstaenden anders aus - ich habe es zum Beispiel schon mal gesehen das NT auf Part.2 liegt die von Linux als Nr.3 gesehen wird. Hier koennte man halt einfach boot.ini Eintraege dazusetzen. Vielleicht liegt es auch an einer ungewoehnlichen Bootoption - zB /sos oder sowas.

Es koennte auch sein, dass die Partition aktiv und versteckt ist. Sowas kommt vor.
Vielleicht kommt aber auch irgendwo auf der Platte NTFS 5.1 vor oder der ntldr passt nicht mehr zur OSversion - wenn irgendwann mal eine Rep.console installiert wurde oder ein 2k Update abgebrochen wurde.
Wenn mir gar nichts mehr einfiele wuerde ich glaube ich eine SP6a Reparaturkonsole installieren um sicher zu gehen das der ntldr und Bootsektor zur OSversion passen.

@ cdv
GSX -> P2V Assistant sollte auf physischer Maschine installiert werden ?
Verzichtet man dann nicht auf einen nicht unbedeutenden "undokumentierten" Vorteil ?
Falls ich mal so ein Teil installieren muesste - auf die Idee das auf dem Host zu installieren kaeme ich gar nicht.

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Beitragvon cdv » 26.05.2004, 16:54

@continuum

aus dem pdf file zu P2V auf Seite 23 http://www.vmware.com/support/p2v/doc/p ... l_fcs1.pdf
geht hervor, dass man den P2 Assistant auf einer virtuellen oder einer physischen Maschine installieren kann.

"The VMware P2V Assistant machine is a physical or virtual machine that contains the P2V Assistant application"

Ich habe den P2V Assistant bisher aber noch nicht auf einer physischen Maschine installiert.

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Beitragvon continuum » 26.05.2004, 17:03

Ja -ich habe das auch gelesen dass man das kann. Aber ein Echtrechner hat einfach keinen Revert to snapshot Schalter der in diesem Fall aber bares Geld wert ist.
Merkwuerdig - die Leute von VMware laden einen quasi dazu ein - so vorzugehen.
Ich denke nicht, dass ich hier noch mehr ins Detail gehen sollte ;-)

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Betriebssystemerkennung

Beitragvon HartmutSchaumburg » 26.05.2004, 23:00

Hallo,

ich habe den P2V Assistent auf beiden Systemen getestet,
einem physischen Rechner mit XP Pro Deutsch und
einem virtuellen Rechner mit W2K3 Standard Server
das Ergebnis an der zu migrierenden physischen Maschine ist gleich.

Ich bin morgen wieder vor Ort und nehme mal eine andere Hardware her.
Mich verwundet, was dort erkannt wird.
Ich stelle das dann heir ins Forum ein, dann haben wir alle was davon.

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P2V NT4 Server

Beitragvon viperk15 » 01.11.2005, 19:00

Hallo,

ich habe jetzt 6 Stunden mit lesen verbracht, jedoch komme ich
zu folgendem Schluss, dass es keine konkrete Lösung gibt, leider :(

Bitte sagt mir doch mal ganz konkret:

1.) Muss das OS auf dem der P2V Assistent läuft eine englische Version sein oder reicht es die Sprache auf Englisch umzustellen ?

2.) Was?Wo?Wie? muss der P2V Assistent alles wissen, um das OS des zu
virtualisierenden Servers doch zu kennen ? (Weil bei mir erkennt er zwar die Disk und die Volumes, aber das OS nicht. Wie bei so vielen hier ....)

3.) Was genau versteht ihr unter dem Helper? Ich kann doch einfach den P2V Assistent auf dem physischen GSX-Server laufen lassen ohne eine extra VM mit was auch immer zu installieren, oder ?

4.) Warum ist das nur so kompliziert Continuum ? Deine Moa-CD kapier' ich auch nicht richtig ! Würde auch kaufen, wenn ich nun endlich was funktionierendes hätte !!!!

5.) Was genau muss geschehen um eine physische IDE Disk zur virtuellen SCSI Buslogic Disk zu machen ?

6.) Kann ich auch ein richtiges physikalisches SCSI-Raid5 System virtualisieren ? (z.B. einen FSC Primergy TX200 mit Raid5 und 3 SCA2-Platten) ???


Danke Boarder !

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Beitragvon continuum » 02.11.2005, 02:36

Hi

zu 4: sorry - die ganze Sache zieht sich etwas in die Laenge - bin zur Zeit mit einem vmx-builder beschaeftigt - siehe http://sanbarrow.com/

zu 5:
wenn der P2V-assistent es nicht schafft, dann mach einen ghost auf eine virtuelle IDE-platte und les dir durch was auf meiner Seite zu IDE2SCSI steht.
Fuer XP habe ich ein patch

zu 6: das spielt keine Rolle - du musst nur den SCSI-treiber anpassen

Sorry - wenig Zeit

Ulli


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