Das Forum wurde aktualisiert. Wurde höchste Zeit. Wenn etwas nicht funktioniert, bitte gerne hier jederzeit melden.
(Das "alte Design" kommt wieder, wird ne Weile brauchen!)

VMWare Image aus einer ausgebauten Festplatte erstellen !?

P2V, V2V

Moderatoren: irix, stefan.becker, continuum, Dayworker, Tschoergez

Member
Beiträge: 3
Registriert: 22.04.2014, 10:06
Kontaktdaten:

Beitragvon aron21 » 07.05.2014, 08:06

Vielen Dank für einige Kenntnisse, wäre dies wirklich helfen...

Member
Beiträge: 1
Registriert: 20.12.2014, 14:14

Beitragvon LuiKing » 21.12.2014, 13:47

Hallo,
Das der Thread ja schon etwas älter ist frage ich mal in die Runde ob es denn schon eine Einfachere Lösung gib da ja die Software Vmware weiter entwickelt wurde?

Also ich habe eine alte HD mit Win 7 und wollte diese in eine VM Umwandeln.

Ich habe im Web eine Anleitung zum VMware Converter gefunden aber dort wird das ganze System umgewandelt. Meine alte HD wird ja zusätzlich eingesteckt via USB.
Am laufendem System wird dort die alte HD nicht im Explorer angezeit, in der Datenträgerverwaltung ja, da kein Laufwerksbuchstabe zugewiesen ist. Nehme ich mal so an.

Ich wollte mir den Umweg ersparen > Alte HD in den Alten PC> Converter installieren und convertieren.

Danke für Eure Hilfe und ich wünsche allen einen frohen 4 Advent
Gruß King

Member
Beiträge: 4
Registriert: 17.08.2015, 22:24

Beitragvon cfkane » 17.08.2015, 23:14

Hallo zusammen!

Der Thread ist zwar älter, aber für mich immer noch aktuell, denn:
Möchte die Platte aus meinem gestorbenen XP-Rechner auf meinem neuen W10-PC virtualisieren. Ich nutze vmware Player 7 und converter 6. Die Platte hängt per USB dran.
Bin dieser Anleitung gefolgt und schon weit gekommen, scheitere aber an Schritt 7 oder 8. Vielleicht hat jemand noch einen Tip auf Lager? Wäre wundertoll ;-)!

continuum hat geschrieben:Prozedur geht in etwa so:

1. Platte in ein USB-enclosure einbauen
2. Auf einem anderen Rechner VMware Workstation starten
3. neue VM erstellen
4. in die neue VM eine neue VMDK einbauen - option physikalsiche Platte - aussuchen der USB-Platte und die neue vmdk "import.vmdk" nennen
5. Workstation schliessen
6. per commando-zeile mit vmware-vdiskmanager die "import.vmdk" in eine normale vmdk convertieren
7. anschliessend die neu convertierte VMDK in die neue VM einbinden
8. Converter starten - und per "configure option" die neue VM behandeln


Fragen zu Schritt 7:
------------------------
- Heißt das: noch eine neue VM erstellen und die konvertierte VMDK als einzige Platte einbinden?
- Oder: Zur neuen VM aus Schritt 3 hinzufügen? Aber diese VM hat ja eine leere Platte und den Zugriff auf die USB-Platte. Wird die konvertierte VMDK dann Platte 3? Aber davon kann's ja dann nicht booten ...

Fragen zu Schritt 8:
------------------------
- Zum Verständnis: Was soll der Konverter machen?
- Bei mir bricht die Konvertierung immer sofort ab. Fehlermeldung: "FAILED: Unable to find the system volume, reconfiguration is not possible".
- Findet er das Boot-Laufwerk nicht? Vielleicht liegt ja der Fehler schon bei Schritt 7 - wie müßte die VM denn konfiguriert sein?
- Ich habe auch schon einen anderen Weg versucht, aber selber Fehler: Image erstellen mit hd2vhd, dann mit winimage in vmdk konvertieren.


Allerbesten Dank!
Viele Grüße, Sebastian

Jenseits von Gut & Böse
Beiträge: 10781
Registriert: 02.08.2008, 15:06
Wohnort: Hannover/Wuerzburg
Kontaktdaten:

Beitragvon irix » 18.08.2015, 08:25

cfkane hat geschrieben:...
Fragen zu Schritt 7:
------------------------
- Heißt das: noch eine neue VM erstellen und die konvertierte VMDK als einzige Platte einbinden?


Korrekt.

Zum anderen Problem kann ich leider nichts sagen aber... wir ist das Windows auf die USB Festplatte gekommen?

Gruss
Joerg

Member
Beiträge: 4
Registriert: 17.08.2015, 22:24

Beitragvon cfkane » 18.08.2015, 08:46

irix hat geschrieben:
cfkane hat geschrieben:- Heißt das: noch eine neue VM erstellen und die konvertierte VMDK als einzige Platte einbinden?

Korrekt.


Aha. Danke!

irix hat geschrieben:Zum anderen Problem kann ich leider nichts sagen aber... wir ist das Windows auf die USB Festplatte gekommen?


Das Windows war einfach schon immer da :-). Das ist die ausgebaute Platte aus dem alten Rechner (ja, hätt ich dazuschreiben sollen). Davon wurde immer gebootet.
Habe nochmal hochgeguckt: die Platte hat nur eine (primäre) Partition, ntldr und boot.ini - alles da.

Grüße

Profi
Beiträge: 953
Registriert: 30.10.2004, 12:41

Beitragvon mbreidenbach » 18.08.2015, 09:30

Ich habe mal eine Platte mit Ghost in eine VM geklont und dann die VM mit dem Converter zum Booten überredet. Danach halt die üblichen Aufräumarbeiten (SET DEVMGR_SHOW_NONPRESENT_DEVICES=1, devmgmt.msc, show hidden devices etc)

Jenseits von Gut & Böse
Beiträge: 10781
Registriert: 02.08.2008, 15:06
Wohnort: Hannover/Wuerzburg
Kontaktdaten:

Beitragvon irix » 18.08.2015, 09:40

Sein Problem ist das der Converter ja garnicht erst beginnt mit einer Arbeit.

Ist leider nicht so mein Thema aber wenn man die ganz neue VM mal mit einer Linux liveCd oder aehnliches startet um zu gucken was an Partitionen drauf ist und ob diese als Startbar markiert sind bekommt man den Converter vieleicht ueberredet.

Gruss
Joerg

Member
Beiträge: 4
Registriert: 17.08.2015, 22:24

Beitragvon cfkane » 18.08.2015, 10:04

irix hat geschrieben:Ist leider nicht so mein Thema aber wenn man die ganz neue VM mal mit einer Linux liveCd oder aehnliches startet um zu gucken was an Partitionen drauf ist und ob diese als Startbar markiert sind bekommt man den Converter vieleicht ueberredet.


Das klingt gut. So was ähnliches hatte ich mir auch schon gedacht und hatte mir TinyLinux runtergeladen (habe hier gerade beschränkte Leitung). Aber damit kam ich nicht weit.
Vielleicht lad ich mir heute auf Arbeit mal Ubuntu runter, das sollte komfortabler sein und schau mir dann die vm mal an.

Danke und Gruß

Member
Beiträge: 4
Registriert: 17.08.2015, 22:24

Beitragvon cfkane » 21.08.2015, 12:52

Mal eine Rückmeldung:

Problem gelöst, die VM läuft!
Habe nun zum Image-Erstellen die Software Paragon Backup & Recovery Free Edition benutzt. Diese hat von der USB-Platte ein vmdk erstellt, das ich dann durch den vmware Converter gejagt habe. Et voilà - Windows läuft in der VM!

Warum die anderen Images nicht funktionierten, habe ich jetzt nicht weiter untersucht. Zumal ich das Xubuntu unter vmware nicht zum Laufen bekommen habe. Hat einfach nicht von der Iso gebootet.

Grüße

Jenseits von Gut & Böse
Beiträge: 10781
Registriert: 02.08.2008, 15:06
Wohnort: Hannover/Wuerzburg
Kontaktdaten:

Beitragvon irix » 21.08.2015, 13:12

Super!

Gruss
Joerg

Member
Beiträge: 60
Registriert: 16.08.2006, 11:27

Beitragvon olaf123 » 17.12.2015, 12:46

Hallo!

Wie gehe ich vor, wenn ich nur noch die Daten der Festplatte bzw. des installierten Systems als Kopie in einem Ordner auf einer anderen hdd habe?

Hintergrund:
Die ursprüngliche Festplatte ist mutmaßlich defekt, die Daten wurden von einer Firma gerettet. Ich bekam eine externe USB-Platte mit den Daten, d.h. in etwa hdd/Pfad/Disk1/Alle_Daten_der_defekten_Platte
Ich baue zwar das System neu auf, aber für ein paar Dinge wäre es sehr gut, wenn ich das alte System am Laufen hätte.

Gruß,
Olaf

Jenseits von Gut & Böse
Beiträge: 10781
Registriert: 02.08.2008, 15:06
Wohnort: Hannover/Wuerzburg
Kontaktdaten:

Beitragvon irix » 17.12.2015, 13:44

Na man haengt die Platte mit der wiederhergestellen Daten an ein PC/Laptop welcher auch das Dateisystem versteht und dann KOPIERT man die Daten ueber das Netzwerk zum Ziel.

Gruss
Joerg

Member
Beiträge: 60
Registriert: 16.08.2006, 11:27

Beitragvon olaf123 » 17.12.2015, 17:53

D.h. für das Konvertieren in eine vm ist es egal, ob der anzugebende Pfad auf eine hdd als ganzes oder lediglich auf einen Ordner mit entsprechenden Daten zeigt?

Gruß,
Olaf

Benutzeravatar
Moderator
Beiträge: 14648
Registriert: 09.08.2003, 05:41
Wohnort: sauerland
Kontaktdaten:

Beitragvon continuum » 17.12.2015, 18:00

Nein - das ist ganz und gar nicht egal.
Eine Kopie der Daten ist nicht bootfähig - du müsstest vorher eine Hilfs-VM frisch aufsetzen, die an sich bootfähig wäre. Dann könnte man die Dateien quasi austauschen - der Aufwand und Schwierigkeitsgrad ist aber beträchtlich.

Am einfachsten macht von der Original-platte ein dd-image mit irgendeiner Linux LiveCD.
Das dd-image kann man dann direkt als vmdk verwenden - ohne Converter oder sonst welche weiteren Umkopieraktionen.

Member
Beiträge: 60
Registriert: 16.08.2006, 11:27

Beitragvon olaf123 » 17.12.2015, 19:07

continuum hat geschrieben:Nein - das ist ganz und gar nicht egal.
Eine Kopie der Daten ist nicht bootfähig

Daher habe ich nochmal nachgehakt. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass das so einfach sein soll.

continuum hat geschrieben:du müsstest vorher eine Hilfs-VM frisch aufsetzen, die an sich bootfähig wäre. Dann könnte man die Dateien quasi austauschen - der Aufwand und Schwierigkeitsgrad ist aber beträchtlich.

Da Du schreibst, das hätte einen hohen Schwierigkeitsgrad, ist mit dem Aufsetzen einer Hilfs-vm usw. vermutlich nicht gemeint, einfach nur eine vm mit dem entsprechenden OS aufzusetzen und danach die Daten (/bin, /boot, /dev, /etc, ...) zu überschreiben!?

continuum hat geschrieben:Am einfachsten macht von der Original-platte ein dd-image mit irgendeiner Linux LiveCD.
Das dd-image kann man dann direkt als vmdk verwenden - ohne Converter oder sonst welche weiteren Umkopieraktionen.

Klar, das leuchtet ein. Ist in diesem Fall jedoch nicht möglich, da die originale Platte ja defekt ist.

Gruß,
Olaf

Experte
Beiträge: 1187
Registriert: 04.10.2011, 14:06

Beitragvon JustMe » 17.12.2015, 21:16

Da Du uns bisher noch nicht ausdruecklich verraten hast, um was fuer ein "installiertes System" es sich gehandelt hat (das ist naemlich NICHT belanglos; es gibt da schon Unterschiede hinsichtlich Windows, Linux, Solaris, Apple, wasauchimmer; und die urspruengliche Hardware kommt dann auch noch dazu), ist es eventuell einfacher, das neu aufgesetzte System bzw. die Applikation dahingehend nur mit den geretteten Daten (wasauchimmer hier "wiederhergestellt" wurde) zu versorgen...

Insofern war irix' Vorschlag durchaus zielfuehrend.

Einfach nur die Verzeichnisse (inkl. der "vitalen" Startumgebung wie /boot, Kernel, etc.pp.) in eine "blind" aufgesetzte VM zu kopieren, ist jedenfalls NICHT ausreichend, um das (urspruengliche) OS in der VM am Leben zu erhalten. Ich mutmasse mal, dass z.B. dies mit "Schwierigkeitsgrad" gemeint war. Soll heissen: Mit entsprechenden Informationen ist es vmtl. machbar, aber ganz sicher nicht mit 2-3 allgemeingueltigen Befehlen abgetan.


Zurück zu „Converter“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast