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Workstation 14

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation.

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Workstation 14

Beitragvon continuum » 28.09.2017, 02:38

Es gibt eine neue Workstation Version 14.
ACHTUNG - ältere CPUs wie zB mein XEON werden nicht mehr unterstützt - es gibt dafür zwar einen vmx-hack aber in der Beta brauchte ich mit einem XEON CPU einen halben Tag um eine ESXi 6 VM zu starten.
Also wer updaten will sollte UNBEDINGT die Releasenotes lesen und prüfen ob die neue Version auf der vorhandenen Hardware läuft.
Ich habe selber wieder auf 12.01 umgestellt - (last known good build)

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Re: Workstation 14

Beitragvon continuum » 28.09.2017, 12:29

Supported Processors

The following host systems are supported.

Systems using processors launched in 2011 or later except for systems using the following processors.

Intel Atom processors based on the 2011 Bonnell micro-architecture. For example, Atom Z670/Z650 and Atom N570.

Intel Atom processors based on the 2012 Saltwell micro-architecture. For example, Atom Atom S1200, Atom D2700/D2500, and Atom N2800/N2600.

AMD processors based on the Llano and Bobcat micro-architectures.

Systems using the following processors.

Intel processors based on the 2010 Westmere micro-architecture. For example, Xeon 5600, Xeon 3600, Core i7-970, Core i7-980, and Core i7-990.

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Re: Workstation 14

Beitragvon continuum » 28.09.2017, 13:43

Wer Lust hat zu meckern - bitte hier
https://communities.vmware.com/thread/572961
posten

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Re: Workstation 14

Beitragvon teco64 » 23.01.2018, 15:43

Hallo,
da sich bei VMWare in der Community nichts neues ergibt, mal hier eine Frage:
Gibt es eine offizielle oder "inoffizielle" Lösung, wie man mit CPUs ohne Unrestricted Guest die Version 14 verwenden kann?

Wir haben bei uns Server mit Xeon CPUs, die nicht von Version 14 unterstützt werden.

Neue Hardware würden wir nur ungerne kaufen. Austausch der Virtualisierungsumgebung dürfte kostengünstiger sein.

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Re: Workstation 14

Beitragvon rprengel » 23.01.2018, 16:00

teco64 hat geschrieben:Hallo,
da sich bei VMWare in der Community nichts neues ergibt, mal hier eine Frage:
Gibt es eine offizielle oder "inoffizielle" Lösung, wie man mit CPUs ohne Unrestricted Guest die Version 14 verwenden kann?

Wir haben bei uns Server mit Xeon CPUs, die nicht von Version 14 unterstützt werden.

Neue Hardware würden wir nur ungerne kaufen. Austausch der Virtualisierungsumgebung dürfte kostengünstiger sein.


Warum nutzt ihr nicht ESXi auf dem Server?

Gruss

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Re: Workstation 14

Beitragvon teco64 » 23.01.2018, 16:53

Unsere Server haben keine für ESXi zertifizierte Hardware. Zumal wir für unsere System seit über 15 Jahren selbst Server, etc. konfigurieren und zusammenbauen.

Unsere Entscheidung, Workstation für die Virtualisierung zu nehmen, hat ca. 2011 einer vom VMWare Verkauft "verbockt".
Nach deren Aussage würde ESXi nur auf zertifizierter Hardware laufen. D.h. im Bedarfsfall einfach einen unserer Entwickler oder CAD Rechner kurzfristig hierfür zu missbrauchen wäre nicht möglich, da diese Systeme nicht so aufgebaut sind, dass diese der zertifizierten Hardware entsprechen.

Mit der Workstation sind wir hier flexibler. Theoretisch könnte man auch Leistungsstarke Notebooks kurzfristig hierfür "missbrauchen".

Server sind eigentlich von der Leistung noch ausreichend genug:
Pro Server 2 Xeon CPUs und 96 GB RAM...

Austauschen, damit man "zertifizierte" Hardware hat sehen wir nicht wirklich ein.

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Re: Workstation 14

Beitragvon irix » 23.01.2018, 21:32

Ich benutzt VMware WS ohne Support.
Ich traut/wollt nicht ESXi ohne Support einsetzen?

Oder verwendet ihr irgendwelche Features welche nur die WS hat?

Hoert sich irgendwie komisch an zumal es im Jahre 2018 von den grossen Herstellern kaum ein Modell im Portfolio gibt welches nicht fuer vSphere ESXi zertifiziert waeren.
Selbst bei Selbstbau gefrickel kommt es am Ende meistens auf Netzwerkkarte und Storagekontroller an und da muesste man im Vorfeld genau gucken. Die Gefahr beim Frickeln ist nur das es auch Zeit kostet und wie wie neulich hier lesen konnten schreiben sie von Supermicro aus drann das es ein Marvell Netzwerkchip waeren und in wirklichkeit so ein noname Intel dingengs. Mals davon abgesehen das man gefuehrt alle 6 Monate eine andere Modellbezeichnung vorfindet.

Gruss
Joerg

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Re: Workstation 14

Beitragvon teco64 » 24.01.2018, 09:13

Hoert sich irgendwie komisch an zumal es im Jahre 2018 von den grossen Herstellern kaum ein Modell im Portfolio gibt welches nicht fuer vSphere ESXi zertifiziert waeren.
Selbst bei Selbstbau gefrickel kommt es am Ende meistens auf Netzwerkkarte und Storagekontroller an und da muesste man im Vorfeld genau gucken. Die Gefahr beim Frickeln ist nur das es auch Zeit kostet und wie wie neulich hier lesen konnten schreiben sie von Supermicro aus drann das es ein Marvell Netzwerkchip waeren und in wirklichkeit so ein noname Intel dingengs. Mals davon abgesehen das man gefuehrt alle 6 Monate eine andere Modellbezeichnung vorfindet.


Hallo Irix,

"Gefickel" würde ich das, was wir machen nicht nennen.

Einen Hersteller würden wir auch nehmen. Erspart uns Arbeit. Muss sich nur an die folgenden Vorgaben von unseren Systemen halten:
Garantie: 5 Jahre
SLA: Austausch innerhalb von 6 Stunden im Fehlerfall, Verfügbarkeit 24/7.
EOL (d.h. geplante Lebensdauer der Server/PC incl. Ersatzteilbevorratung): 10 Jahre
Funktionsfähiger Temperaturbereich: +15°C bis +32°C
Lautstärke: max. 40 dba, typisch 35 dba
Burn In Test für Mustergerät: 120 Std. CPU Auslastung 100%, GPU Auslastung 100%, Festplatten: Dauerstress
Bei Einsatzgeräten 24 Std. Burn In Test.

Dell, HP und IBM wollten da nicht mitmachen...


Oder verwendet ihr irgendwelche Features welche nur die WS hat?

USB Durchleitung für USB Dongle und USB IO Karte, Serieller Anschluss (PCIe Karte bzw. USB Adapter)

Ich benutzt VMware WS ohne Support.
Ich traut/wollt nicht ESXi ohne Support einsetzen?

Wir verwenden die Workstation seit Version 4.5. Support haben wir bisher noch nicht gebraucht.
Früher hatten wir auch mal den VMWare Server 2 in Verwendung, doch das war so um 2010.

Ersatzsystem sollte im Fehlerfall innerhalb von 6 Stunden lauffähig sein (Fehlerfall = Schaden im Serverraum/Backupsystem und somit Komplettausfall der Hardware). Mit ESXi hatte ich das beim letzten Test 2012 nicht so schnell auf den 4 Hosts eingerichtet. Hat sich das was in der Zwischenzeit verbessert?

Wichtig ist für uns, dass wir innerhalb von 6 Stunden eine Mindesumgebung wieder am laufen haben, egal, welche Hardware zur Verfügung steht. Für die komplette Wiederherstellung haben wir dann mehr Zeit, sind aber wenigstens wieder Reaktionsfähig.

Wenn sich mit der Workstation 14 nichts ändert, oder ESXi uns zuviel Einschränkt, müssen wir uns ggf. umorientieren.

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Re: Workstation 14

Beitragvon irix » 24.01.2018, 10:09

Ich kann nur fuer Dell sprechen aber den einzigen Punkt an dem es kranken wuerde sind die
EOL (d.h. geplante Lebensdauer der Server/PC incl. Ersatzteilbevorratung): 10 Jahre


Mit welchem Hersteller habt ihr das Realisiert? Weil 10 Jahre ist eine Hausnummer und kenne ich nur von Industrie PCs. Evtl. sind auch 35dba eine Herausforderung fuer einen modernen Server und man ist etwas Eingeschraenkt was Komponenten angeht.

USB in VMs ist in der Tat eine Herausforderung und man kann nur Hoffen das man Dongle Geschichten mittels USB-LAN Server realisiert bekommt. Was die Lizenzdongels angeht so hoffe ich das da alle Hersteller mit bis Monatsende ausgestorben und Pleite gegangen sind. Das Anstecken von USBs am ESXi Server und weiterreichen in die VM kann man machen ..... behindert aber die Mobilitaet. Gleiches gilt fuer das durchreichen von PCI Karten.

ESXi ist heute genauso einfach wie im Jahre 2012 ;) Die Frage ob ihr damals mit dem klassischen ESX zu Zeiten von 3.5 und 4.0 Kontakt hattet weil das war in der Tat "anders". Mal davon abgesehen das jeder Hersteller den ESXi vorinstalliert liefern kann ist die reine "Installation" des ESXi erstmal kein Hexenwerk weil viel mehr als den Installionsort auswaehlen kann man eh nicht mehr machen. Das ganze hat eh eher den Charakter einer Appliance und hinterher kommt ein kleines Menu fuer IP und Passwort usw.
Es geht dann erst los.


Knackpunkt sind die USB Dinge, ansonsten kann ich mir nicht einen Punkt vorstellen welchen ESXi nicht kann bzw. nicht besser macht als die Workstation. Wir haben im Jahre 2008 Halleluja geschrien als wir unseren zahlreichen VMware Server abloesen konnten.
Selbst wenn man kein HA, vMotion, FT einsetzen kann welche das Theme Ausfall und Verfuegbarkeit adressieren so kann man mittels VM Replikation sorge tragen das die VM auf einem andern Host/RZ liegt und im Fall der Faelle innerhalb von Minuten auf Knopfdruck anspringt.

Gruss
Joerg

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Re: Workstation 14

Beitragvon teco64 » 24.01.2018, 10:49

Mit welchem Hersteller habt ihr das Realisiert? Weil 10 Jahre ist eine Hausnummer und kenne ich nur von Industrie PCs. Evtl. sind auch 35dba eine Herausforderung fuer einen modernen Server und man ist etwas Eingeschraenkt was Komponenten angeht.

Mainboards von Intel; Eingeschränkt ASUS und MSI. Rest ist übliche Serverhardware mit 24/7 Zertifizierung.
Wir kaufen immer einen entsprechenden Mehrbestand für die Ersatzteilbevorratung.

35dba sind deffinitiev eine Herausforderung. Ausser unseren Geräten haben wir noch nichts vergleichbares am Markt gefunden. DELL hat bei der geforderten Leistung und der Lautstärke auch NEIN gesagt.

USB in VMs ist in der Tat eine Herausforderung und man kann nur Hoffen das man Dongle Geschichten mittels USB-LAN Server realisiert bekommt. Was die Lizenzdongels angeht so hoffe ich das da alle Hersteller mit bis Monatsende ausgestorben und Pleite gegangen sind. Das Anstecken von USBs am ESXi Server und weiterreichen in die VM kann man machen ..... behindert aber die Mobilitaet. Gleiches gilt fuer das durchreichen von PCI Karten.

USB-LAN Server haben wir ausprobiert. Funktioniert nicht. Sind keine Lizenzdongles. Da wäre es relativ einfach. Es sind Signatursysteme/Signaturdongles, die per USB angeschlossen werden. Da erkennen die Treiber die Netzwerklatenzen, die etwas höher als die der Durchleitung sind.

Wegen ESXi:
Könnte man heute die 6 Stunden als Zeitvorgabe einhalten? Welche Version das damals war - keine Ahnung, haben wir nicht protokolliert. Gibt es da einen Berater, der nicht nur den Verkauf + Provision im Sinn hat? Dann könnten wir ggf. nochmal einen Test anfangen. Wird der noch nach CPU Sockets lizenziert, oder hat sich da was verändert und benötigt man umbedingt das vCenter?

EDIT:
Zurück zum Thema: Gibt es eine Einstellung in Workstation 14, um die Notwendigkeit von "unrestricted Guest" zu umgehen oder nicht? Im Moment haben wir noch Workstation 12.5 im Einsatz, planen aber schon jetzt für die nächsten Upgrades.

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Re: Workstation 14

Beitragvon Supi » 24.01.2018, 11:44

teco64 hat geschrieben:

USB-LAN Server haben wir ausprobiert. Funktioniert nicht. Sind keine Lizenzdongles. Da wäre es relativ einfach. Es sind Signatursysteme/Signaturdongles, die per USB angeschlossen werden. Da erkennen die Treiber die Netzwerklatenzen, die etwas höher als die der Durchleitung sind.

Wegen ESXi:
Könnte man heute die 6 Stunden als Zeitvorgabe einhalten? Welche Version das damals war - keine Ahnung, haben wir nicht protokolliert. Gibt es da einen Berater, der nicht nur den Verkauf + Provision im Sinn hat? Dann könnten wir ggf. nochmal einen Test anfangen. Wird der noch nach CPU Sockets lizenziert, oder hat sich da was verändert und benötigt man umbedingt das vCenter?


Schon mal die Teile von WUT getestet?
https://wut.de/e-53642-ww-dade-000.php

Bei den Anforderungen der RTO von 6h solltet ihr das USB2Lan Problem lösen. Denn aktuell muss in dem 6h Zeitfenster wohl auch jemand physisch Vorort sein?!
Der Rest wird dann egal mit welchem Hypervisor über Replikation oder z.B. Instant VM Recovery von Veeam problemlos die 6h ermöglichen.
Bei Shared Storage und damit Vmotion/HA sowieso kein Problem, wenn der Ausfall den Server betrifft.

Wenn du das USB2Lan Problem gelöst hast, ist Joerg genau der richtige, der nicht nur Verkauf und Provi im Sinn hat.
Er installiert dir auch das ganze. :D


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