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Fedora Core3 - Probleme beim booten

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Fedora Core3 - Probleme beim booten

Beitragvon webdeveloper » 30.11.2004, 23:28

HI zusammen,

ich habe mir gestern/über nacht das "neue" Fedora Core 3 auf meiner VMWare installiert.
die installation hat auch wunderbar funktioniert, nur jetzt kann er nicht booten :(

hier die fehlermeldung:
error

für hinweise oder so wäre ich dankbar!


ps: google hat mir nur englische seiten ausgespruckt. und da muss ich sagen, dass ich linux noch nicht wirklich kenne, habe ich keinen plan was da zu tun ist... sry :(

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Beitragvon webdeveloper » 01.12.2004, 21:48

hat keiner eine lösung für mein problem?? :(

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Beitragvon zaptac » 02.12.2004, 09:17

webdeveloper hat geschrieben:hat keiner eine lösung für mein problem?? :(


Leider Nein.

Welches "Guest Operating System" hast Du denn ausgewählt?

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Beitragvon Tyr0ne » 02.12.2004, 15:22

ich denke mal er hat fedora core 3 als guest...

erstell mal eine neue virtuelle maschine mit einer ide hd. vermutlich hat dein kernel die benötigten scsi treiber nur als modul und kommt da aber logischerweise nicht dran.. mit ide sollte es klappen?

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Beitragvon webdeveloper » 02.12.2004, 22:29

habe linux ausgewählt...

@tyr0ne: was mich aber wundert: wieso kann er die "platte" partitionieren und formatieren... aber nachher nicht davon booten? :?

kann ich das nachträglich umstellen? in der vm mit sicherheit. wo?
bringt dem kernel aber nichts, weil er es - wahrscheinlich - mit scsi konfiguriert hat... richtig?

bitte klärt mich auf. ich bin ein newbie. sowohl was vmware angeht, als auch lunix!!

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Beitragvon zaptac » 03.12.2004, 08:16

Hi,

Tyr0ne hat geschrieben:ich denke mal er hat fedora core 3 als guest...


Das hab' ich schon kapiert, man sollte aber bei "Virtual Machine Settings" -> "Options" -> "General" -> "Guest Operating System"
1. Das System an sich (hier also "Linux")
2. die passende Version (hier also "other Linux 2.6.x Kernel")
passend wählen. Es handelt sich ja um virtualisierte Hardware, die nie 100%ig kompatibel ist.

Tyr0ne hat geschrieben:vermutlich hat dein kernel die benötigten scsi treiber nur als modul und kommt da aber logischerweise nicht dran.. mit ide sollte es klappen?


Also: Wenn der Kernel das Modul hat, dann ist er auch in der initrd drin, also beim Booten verfügbar.
Fedora Core hat beide möglichen SCSI-Treiber (Buslogic und Lsilogic) an Bord, ansonsten wäre ja auch die Installation schiefgelaufen.

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Beitragvon webdeveloper » 03.12.2004, 09:00

klingt logisch...
vllt. habe ich den falschen kernel 2.6.x gewählt... :(

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Beitragvon looping » 03.12.2004, 14:04

eigendlich ist die auswahl nach kerneln nicht so entscheident - jedenfalls nicht so, dass es bei falscher auswahl nicht läuft (die hal der virtuellen maschine wird bei auswahl "2.6'er kernel" etwas auf performance optimiert, das ist auch schon alles).

schau dir nochmal an, ab du die initrd richtig eingerichtet hast. ansonsten, die platten rausschmeißen, ide-platte rein neuinstallation. wenn du eine eigene partition für /boot (~ 50mb) verwendest kannst du dort ext2 wählen - dann kannst du normalerweise auf initrd verzichten.

theoretisch gehört zu fedora eine rescue-cd dazu - da sollte im zweifelsfall aber auch alles drauf sein um die vorhandene installation zu reparieren.

mfg

looping

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Beitragvon webdeveloper » 03.12.2004, 14:19

entschuldige bitte die (peinliche) frage...
was ist initrd?
wo stell ich das ein?? kann ich das nachträglich verändern??

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Beitragvon looping » 03.12.2004, 15:58

initrd (initial ram disk) ist eine ram-disk die der kernel benötigt falls die bootpartition nicht mit dem dateisystem ext2 formatiert ist (manche kernel akzeptieren auch ext3 und/oder reiserfs - ja nachdem wer den kernel mit welchen optionen gebacken hat). diese ram disk wird "on-the-fly" mit ext2 formatiert und alle wesentlichen module die der kernel zur laufzeit benötigt werden dann auf die disk kopiert (z.b. die module zur reiserfs-unterstützung). dort kann der kernel sie dann auslesen und anschließend auch entsprechend formatierte partitionen ansprechen - vorher kann er das (logischerweise) nicht.

das problem ist relativ neu - erst mit einführung des kernels 2.6 mutiert derselbe mehr und mehr zum micro-kernel und in einem solchen haben "überflüssige " module nichts zu suchen (sie blähen den kernel ja nur unnötig auf und verschlacken das system) - was nun von den einzelnen distributoren/projekten als überflüssig angesehen wird und was nicht ist unterschiedlich.

wenn du dich damit weiter nicht auskennst ist es wahrscheinlich einfacher die installation neu zu starten. in dem fall empfehle ich dir eine eigene partition für /boot anzulegen (~ 50 mb) und diese mit ext2 zu formatieren - den rest kannst du dann formatieren wie du möchtest. wenn du dich mit initrd näher beschäftigen willst findest du hier nähere informationen. gut ist natürlich auch unterstützung in einem entsprechenden fedora-forum zu suchen - z.b. hier

mfg

looping

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Beitragvon zaptac » 03.12.2004, 16:10

Hi,

webdeveloper hat geschrieben:klingt logisch...
vllt. habe ich den falschen kernel 2.6.x gewählt... :(


Was meinst Du damit?
Was hast Du denn unter "Virtual Machine Settings" -> "Options" -> "General" -> "Guest Operating System" eingestellt?

looping hat geschrieben:eigendlich ist die auswahl nach kerneln nicht so entscheident - jedenfalls nicht so, dass es bei falscher auswahl nicht läuft


Bist Du sicher? Kernel 2.6 hat schone einiges geändert, zudem aktiviert Core3 SELinux, keine Ahnung ob das VMware Probleme bereitet.

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Beitragvon webdeveloper » 03.12.2004, 16:13

also als guest operating system habe ich "linux" gewählt...

und dann nur noch den namen vergeben (fedora).


woran liegt es??

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Beitragvon MSueper » 03.12.2004, 16:40

Hallo,
hast Du bei der Partitionierung der Platte irgendwas manuell eingestellt?
Fedora wählt, wenn man nichts vor gibt eine große Partition, die alle HDs umfasst und einen Swap-Bereich.

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Beitragvon webdeveloper » 03.12.2004, 16:44

ich habe es auf automatik gelassen...

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Beitragvon looping » 03.12.2004, 17:02

@zaptac

also bei mir läuft fedora mit selinux problemlos (allerdings ist die bootzeit im vergleich zu z.b. slackware 10 ziemlich lang) - daran sollte es also nicht liegen.

und der größte schritt zwischen dem kernel 2.4 und 2.6 ist die etwas unterschiedliche verwaltung der i/o-geräte - was sonst sollten die vmware-jungs machen als eine andere, leicht modifizierte hal für die betreffenden maschinen bereit zu halten. da performance bei vmware ein absolutes killer-kriterium ist, ist natürlich auch jeder kleine geschwindigkeitsgewinn der irgendwie erzielt werden kann wichtig genug um eine speed-optimierte hal bereit zu halten. es treten ja auch keine probleme auf, wenn man eine 2.4'er maschine auf einen 2.6'er kernel updatet - und ich habe auchschon 2.4'er-versionen auf einer 2.6'er maschine installiert - alles ohne probleme.

mfg

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Beitragvon webdeveloper » 03.12.2004, 17:54

hm. gut.

aber könnt ihr mir bitte sagen (schritt für schritt vielelicht, für noobs), was ich jetzt tun soll(te) ?

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Beitragvon MSueper » 03.12.2004, 18:50

Ei, ich würd's gerade noch mal installieren. Das ist meist schneller und sauberer als dran rumfummeln.
Als Linux würde ich dann "Red Hat Linux" wählen, Fedora kommt ja schließlich aus dieser Ecke. Als Festplatten habe ich SCSI genommen. Bei mir läufts damit.
Die Installation: Desktop oder Workstation, besondere Pakete kann man immer noch nachinstallieren und die Festplatten, wie gesagt, autom. partitionieren lassen. Nachträglich nochmal draufsehen, schaded nicht.
In jedem Falle sollte es ein /boot geben und der Boot-Loader sollte im MBR eingetragen werden.

Ich unterstelle mal VMWare 4.5.2. Bei älteren Versionen kann es grundsätzliche Probleme geben, da kenne ich mich nicht aus...

Tip: Mit Remote Desktop auf den Host zugreifen und dann vmware starten und Linux booten, geht nur dann gut, wenn man per xdmcp die GUI von Linux auf den Arbeitsplatz überträgt, sonst ist bei mir immer die Tastatur ausgeschaltet. Die GIU per xdmcp oder so zu holen ist ohnehin meist schneller.

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Beitragvon webdeveloper » 03.12.2004, 19:12

ok, installation läuft gerade...

habe nur vmware 4.0.0

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Beitragvon webdeveloper » 03.12.2004, 20:56

so, jetzt reicht es mir!!
schon wieder neu aufgesetzt, aber er bootet immer noch nicht richtig!!

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Beitragvon continuum » 03.12.2004, 23:15

Hi
VMware 4.0.0 ist nicht zu empfehlen - wenn eine 4.0 Variante dann nimm die letzte - 4.0.5 - gerade bei Gaesten mit Kernel 2.6 sollte man schon eine Version nehmen die schon etwas neuer ist.

Die Problemgeraete wie Sound, USB, Comports usw. wuerde ich auch erstmal deaktivieren. Wenn die Installation dann klappt, kannst du eins nach dem anderen hinzufuegen.

Ulli

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Beitragvon webdeveloper » 04.12.2004, 00:02

ok, dann werde ich gleich mal ein update runterladen.

könnte es probleme geben?? ich habe auch ein winXp als guest... mit 40GB, die fast voll ausgereizt sind.
kann ich diese machine nachher wieer importieren? oder passiert nichts beim update?

ich will ja nicht hoffen, dass meine daten nachher weg sind :(

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Beitragvon webdeveloper » 05.12.2004, 22:29

:?:

ist es möglich, dass ich das neue VMware 4.5 aufspiele, und dann die alte datei "importieren" kann??
oder sollte/muss ich meine daten sichern, da die datei danach unbrauchbar ist??


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