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Sounblaster+Vmware=Soundkiller?

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation.

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Sounblaster+Vmware=Soundkiller?

Beitragvon Ich » 24.11.2004, 07:08

Also daß es so schwierig sein würde, eine stinknormale emulierte SB16 installiert zu bekommen, hätte ich echt nicht gedacht.
Ich habe hier als Gast OS Win98 und alle SB Treiber von SB16 - SB128 PCI über SBAWE 32 usw. durchprobiert, aber irgendwie will der gar nichts.

Diese emulierte SB-Karte muß wohl fehlerhaft sein, oder zumindest Win98 inkompatibel (denn im virt. WinNT4 geht's).

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Beitragvon looping » 24.11.2004, 10:10

in win 98 gehts auch. allerdings ist die treiberpolitik von creative ein echtes problem. nimm mal des ensoniq treiber es 1371/1372 - einer von beiden müßten laufen.

mfg

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Beitragvon Eff_X » 24.11.2004, 15:34

Also da wir gerade beim Thema sind ... wie kann ich angeben dass er eine SB16 emulieren soll? Hab eine Audigy2, und mal versucht in einem Dos Gast OS das mit den SB16 Treibern zum laufen zu bekommen, bin aber gescheitert weil er meinte dass keine SB16 gefunden wurde ...

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Beitragvon Ich » 24.11.2004, 23:40

So, ich habe jetzt alles ausprobiert (auch die Ensoniq Treiber), aber Fakt ist, Win98 kann keine SB16 finden.

Ich habe in Connectix Virtual PC auch auf als Gast OS Win98, und auch dort wird eine SB16 emuliert.
Sie funktioniert dort einwandfrei. (Naja, nicht einwandfrei, es sind immer wieder Aussetzer wenn man Audiodateien abspielt, das scheint in VMWare besser zu sein (ich habe die SB16 ja in VMWare und WinNT installiert bekommen, und die Aussetzer sind nur bei "gröberen" Aktionen, z.B. Öffnen von IE usw.))

Scheinbar wird diese SB16 aber nicht so emuliert, daß sie Win98 erkennen könnte...

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Beitragvon Ich » 25.11.2004, 04:43

Unglaublich aber wahr, ich hab's jetzt noch mal versucht, und jetzt hat's geklappt.
Und zwar mit diesem Treiber (für Win98/SE):
http://us.creative.com/support/download ... ndows+98SE

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Beitragvon Eff_X » 25.11.2004, 09:33

Und was ist deine "normale" Soundkarte?

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Beitragvon looping » 25.11.2004, 11:26

irgend ein ac97-onboard ding. die real-hardware ist aber egal. sound ist bei mir normalerweise eh abgeschaltet, denn: wer braucht das wirklich? (frisst nur unnötig systemressourcen) und eiert, d.h. echte soundbearbeitung ist nicht sinnvoll möglich (logischerweise, da die prozesshierarchie des host über der des vmware-gastes liegt). wer unter linux einfach nur ein paar games spielen will sollte sich mal mit wine auseinandersetzen - da ist einiges möglich.

mfg

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Beitragvon Ich » 25.11.2004, 15:42

Das Sound-Eiern ist bei VMWare (gast OS-abhängig) aber weniger als bei anderen.
Aber eigentlich ist es für Soundbearbeitung, geschweige denn Musikanwendungen wirklich nicht zu gebrauchen.

Überhaupt erscheinen mir die ganzen PC-Emulationen eigentlich nur als nette Sache für Nostalgie Freaks, die dann z.B. auf ihrem XP-Rechner mal Win3.1 ausprobieren wollen, aber für mehr reicht's dann offensichtlich auch nicht, denn Spiele laufen offensichtlich nicht wirklich auf Gast OSs.
Ein Ersatz für eine echte Win9x/whatever Partition ist es jedenfalls nicht.

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Beitragvon MSueper » 25.11.2004, 15:51

Naja, neben Spielen gibts auch ganz viele andere Anwendungstypen:
z.B. Datenbanken, Office-Pakete, etc.
Und wer testen will, ob seine Anwendung mit diesem ODBC-Treiber geht und jenem kann schnell per VMWare und ohne sich große Gedanken um HW machen zu müssen eine Testumgebung aufsetzen.
Ähnliches gilt auch für sonstige OSe: Wenn ich irgendwelche Skripte testen will, benutze ich Solaris X86 unter vmware. Ne echte Sparc oder auch nur ein weiterer Rechner wäre doch viel zu teuer nur für ein paar Tests...
VMware ist absolut professionell finde ich.

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Beitragvon looping » 25.11.2004, 18:07

Überhaupt erscheinen mir die ganzen PC-Emulationen eigentlich nur als nette Sache für Nostalgie Freaks, die dann z.B. auf ihrem XP-Rechner mal Win3.1 ausprobieren wollen, aber für mehr reicht's dann offensichtlich auch nicht, denn Spiele laufen offensichtlich nicht wirklich auf Gast OSs.
Ein Ersatz für eine echte Win9x/whatever Partition ist es jedenfalls nicht.


nee - damit hat das überhaupt nichts zu tun. vmware ist ein tool für leute die an ihren maschinen arbeiten - und da gibt es kaum besseres. vmware ist auch kein ersatz für irgendwas, sondern eine ernstzunehmende alternative zu den kosten die real-hardware mit sich bringt. das hat schon erheblich mehr mit ernsthafter it zu tun als 3d-rumgeballere.

mfg

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Beitragvon Ich » 26.11.2004, 00:23

Hm ok, aber was genau ist es dann was man damit ernsthaft machen kann?
Mit Audio kann es schon mal nichts zu tun haben, denn das funktioniert ja eher bescheiden (Aussetzer usw.)
Und inwiefern ist es eine kostengünstige Alternative?

Ich kenn ja nur dieses VMWare Workstation, was ich mir als Demoversion runtergeladen habe, und die scheint zumindest nichts anderes zu sein, als ein PC-Emulator auf dem man andere Betriebssysteme zusätzlich zum Host OS laufen lassen kann. Zwar kann man das ohne erst das Host OS herunterzufahren, aber andererseits ist ein Gast OS keine wirkliche Alternative zu einer echten zweiten Partition mit einem eigenen Betriebssystem.

Selbst zum ausprobieren von diversen Treibern usw. ist eine echte Partition von OS xyz sicher zieflführender als eine Emulation wo man sich nie sicher sein kann, ob etwas nicht läuft weil es die Emulation ist, oder ob es auch "in echt" nicht funktionieren würde.

Ich möchte hier natürlich niemanden angreifen oder jmd. zu nahe treten, aber ein Ersatz für ein echtes Betriebssystem ist das imho nicht.

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Beitragvon continuum » 26.11.2004, 02:17

... aber ein Ersatz für ein echtes Betriebssystem ist das imho nicht.

Wie erkennt man denn ein echtes Betriebsystem? Wenn meine VMs laufen dann sind das genauso echte Betriebsysteme wie mein Host auch. Schon wenn du Host und VM vom Nebenraum ueber Netzwerk anpingst kannst du ueberhaupt keinen Unterschied erkennen.

Du scheinst mir ein wahrer Echt-hardware Nostalgieger zu sein - na ja - wie sagt der Koelner: jeder Jeck is anders ...
Ich zB hasse Echtrechner, die ueberhitzen, Festplatten sind ewig voll, die CDs hat man mal wieder verlegt, die Jumper passen erst beim x-ten Mal , Hardware ist teuer und unberechenbar. Ein uebler Virus und alles ist lahmgelegt und das allerbloedeste zum Schluss - ich habe nur einen einzigen.
VMware-rechner dagegen machen nie komische Probleme, sind superbillig, keine Bestellzeiten, kein Jumpern, - wenn man mal ein gutes System hat macht man sich einfach ein paar Kopien ....
Wenn du dir mit deinem altmodischem Echthardware-rechner einen Virus einfaengst - fluchst du wahrscheinlich - wenn ich mir einen Wurm einfange, guck ich mir noch interessiert an wie der Wurm versucht, mein Betriebsystem kaputt zu machen und werfe dann schmunzelnd den ganzen Rechner aus dem Fenster und nehme ein frisches, sauberes System aus dem Schrank.

Du sprichst davon, Treiber zu testen - warum sollte das jemanden interessieren? Treiber sind fuer mich ein kleines Raedchen im Getriebe und das bei Hardware-rechnern uebliche Gefummel mit Treibern und Updates empfinde ich mittlerweile als eine nervige Zeitverschwendung die es heutzutage nur noch bei altmodischen Echt-hardware-rechnern gibt.

ALso mal ehrlich: diese Echt-hardware-rechner haben doch konzeptbedingt geradezu laecherliche, absolut nicht tolerierbare Maengel: der wichtigste ist sicherlich das Fehlen des Undo-buttons. Die beste Errungenschaft der letzten Jahre wird einfach nicht eingebaut. Schwer nachzuvollziehen, warum jemand sowas benutzen wollte.

Vielleicht ist das aehnlich wie bei dem Siegeszug des Akku-schraubers - auch da gibt es heute immer noch Leute die auf Schraubenzieher schwoeren.

Die Sache mit dem Sound: das ist wirklich ein Problem: Bei der Graphik ist das Auge gewoehnt, ein Bild in den Vordergrund zu ruecken - das Ohr ist da wesentlich empfindlicher und das Gehirn ist auch nicht in der Lage verschiedene Lagen uebereinander zu trennen.
Wenn in kommenden Versionen der Soundoutput einer VM mal an ein Mischpult geleitet wuerde, mit dem man wie ein Toningenieur einen Gesamtsound daraus komponieren koennte - dann waere auch Sound aus einer VM brauchbar. Heute geht alles an einen einzigen Kanal den man ueberhaupt nicht ordentlich regeln kann.
Also ich sehe den Sound in einer VM als ein nettes Gimmick - das hardware-bedingt gar nicht richtig gut funktionieren kann. Ich nutze jedenfalls den Sound nie. Zwei Bilder nebeneinander - kein Problem --- zwei Radios laut nebeneinander ist einfach nur Krach.

Also ich wuensche dir jedenfalls - falls du weiterhin auf Echt-hardware abfaehrst viel Glueck beim naechsten Servicepack-update oder beim naechsten Virusbefall. Neulich erzaehlte noch jemand, bei der umstellung auf XP-sp2 haette er 3 Tage kein Internet gehabt. Ein VMware-user hat da einfach echte Vorteile und surft dann einfach schmunzelnd auf einem anderen Rechner weiter ...

aber nimms einfach als Trost - wir haben hier alle irgendwann mal auch solche Schwierigkeiten erlebt und koennen die Probleme von Echt-hardware-usern immer noch gut verstehen.

Kann man den gar nichts fuer dich tuen ?

;-)

Ulli

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Beitragvon Ich » 26.11.2004, 03:18

Mit einem echten Betriebsystem meinte ich eher einen echten Rechner mit Betriebssystem.

Du hast schon recht mit den Problemen was Echt-Rechner betrifft.
Aber ich weiß nicht, du tust ja gerade zu so als hättest du keinen echten Rechner.
Wo installierst du denn VMWare (um dann dein virt. OS hochzufahren)?
Doch wahrscheinlich auch auf einem echten Rechner, oder?
Und solange der nicht so läuft wie er soll, wird auch der virt. Rechner der ja davon abhängt nicht gescheit funktionieren.
Insofern hast du ja auch das gleiche Problem wie alle anderen, wie volle Festplatten, fehlerhafte Treiber usw. usf.

Mit der Undo-Funktion hast du natürlich recht, sowas ist wirklich praktisch, aber sowas gibt's ja auch bei echten Rechnern (wo z.B. die zweite Festplatte nur als Backup-Platte dient und wo automatisch dann in vorher eingestellten Zeitabständen ein Backup der ersten Platte gemacht wird).
Oder halt einfach manuell ein Image der Systemplatte zu machen erfüllt natürlich den selben Zweck. Dauert aber natürlich länger, das ist klar.

Du sprichst davon, Treiber zu testen - warum sollte das jemanden interessieren?
Das war ein Mißverständnis, mit dem Testen hab ich nur Bezug genommen auf etwas was ein Vorredner gesagt hat, der auf dem virt. Rechner Sachen testet.
Ich wüßte auch nicht was ich testen sollte.

Und das es weniger Probleme mit virt. Rechnern gibt, glaub ich eigentlich gar nicht.
Probleme wie, "Wie krieg ich meinen virt. Rechner dazu, die USB, LPT, whatever-Schnittstelle anzusprechen" (wenn das überhaupt möglich ist), gibt's beim echten Rechner nicht.

Naja, ich finde diese Idee des virt. Rechners wirklich nicht schlecht, aber momentan kann man (oder ich) damit nicht wirklich viel anfangen.
Ich meine Sound ist praktisch fast unbrauchbar (obwohl das WinNT hier in VMWare mit Abstand am stabilsten läuft, was den Sound betrifft), für mich ist das alleine schon ein K.O.Kriterium.
Aber selbst (ältere) Spiele lassen sich nicht spielen, also was mach ich damit?
Klar, es gibt Vorteile, aber bei dem Nachteil, daß im Grunde fast nur das "rohe" OS läuft überwiegt da imho.
Noch dazu kommt, daß der virt. Rechner ja logischerweise langsamer ist als der echte.

P.S: XPs SP2 scheint wirklich böse zu sein, aber man muß ja nicht immer alles installieren was einem unter die Finger kommt.
Vor allem solches Zeug von dieser dubiosen, unseriösen Firma namens Microsoft.
SSKM.
;)

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Beitragvon MSueper » 26.11.2004, 08:52

Kurz mal was zum Thema "Testen":
Die Abteilung, in der ich arbeite, betreibt für einige Kunden Oracle, MSSQL, ... Datenbanken.
Viele Kunden haben spezielle Vorlieben, was das Betriebssystem angeht. Leider läßt sich die DB-Software nicht überall gleich gut installieren/konfigurieren, auf einigen Umgebungen und Patch-Ständen nur mit Tricks, auf anderen nur mit bestimmten Einstellungen.
Wollte ich versuchen, für
WinNT 4.0, Win2K, WinXP, Win2003, Debian (Woody, Sarge), Redhat (Fedora 1-3, Advanced Server), Suse (Prof, ES), ... jeweils einen Rechner abzustellen, wäre das ein echtes Problem, hier im Büro würde es super warm und ich käme wohl gar nicht mehr rein, bei den vielen Rechnern. Kernel-Versionen nicht mitgerechnet bräuchte man wohl um die 10 Rechner um gescheite Testumgebungen (Installation, Backup, Restore, Perf.-Tuning) zu haben.
Sound oder Graphik brauch ich für keinen (ab WinXP ist Remote Desktop Connection meine Wahl des Zugriffs auf Windows VMs, ach: dann geht auch der Sound prima!!).
Per VMWare kann man die OSe leicht auf einem gescheiten Rechner unterbringen oder notfalls auf DVD auslagern.

VMWare ist sogar besser als Multi-Boot Systeme, da ich nun nicht mehr Rebooten muss um mal kurz was unter Linux zu prüfen.


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