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Kein VPN nach Installation von VMWare

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation.

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Kein VPN nach Installation von VMWare

Beitragvon Tronde » 26.10.2004, 12:09

Hallo.

Ich habe folgendes Problem:
Nachdem ich VMWare auf meinem WinXP SP 2 PC installiert habe, kann ich keine VPN-Verbindung mehr aufbauen. Ich bekomme dann immer die Meldung, der Client und der Server konnten sich auf kein PPP-Protokoll einigen.
Deinstalliere ich VMWare funktioniert es sofort einwandfrei. Kann mir einer von euch sagen wo der Fehler liegen könnte?

Hier noch ein paar Details zu meiner System-Konfig:

OS: Win XP Pro SP2
VPN durch eingehende Verbindung auf dem PC realisiert.
VMWare Version: 4.5.2

Wenn ihr noch weitere Details braucht werde ich diese noch posten.

MfG
Tronde

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Beitragvon investp » 26.10.2004, 17:48

Ich weiss nicht ob ich dich richtig verstehe. Du kannst mit deinem Host Betriebssystem keine VPN Verbindung aufbauen?

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Beitragvon Tronde » 26.10.2004, 19:13

Nein. Nicht ganz.

Mein Host Betriebsystem ist WinXP Pro SP2. Ich habe unter Netzwerkverbindungen eine Eingehende Verbindung konfiguriert. Das ist quasi der in XP eingebaute VPN Server der Verbindungen über PPTP oder IPSec(LPTP) annehmen kann.
Von der Arbeit aus kann ich dann eine VPN Verbindung zu meinem Rechner zuhause aufbauen und ihn via RAdmin steuern.

Nach der Installation von VMWare war das nicht mehr möglich. Ich schätze es hängt mit dem VMWare Bridge Protokoll zusammen. Jedoch konnte ich dies nur für alle Netzwerkadapter deinstallieren. Dann nützt mir VMWare aber leider nicht mehr viel.

Ich habe VMWare jetzt erstmal wieder deinstalliert und konnte anschließend sofort wieder eine VPN Verbindung herstellen.

Es dreht sich bei meinem Problem also nur um das Host-System. Ein Gastsystem zu installieren, soweit bin ich noch gar nicht gekommen.

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Beitragvon looping » 26.10.2004, 22:45

leider kann ich dir bei deinem problem nicht helfen - egal ob bridged oder nicht, der port 500 sollte normalerweise von beiden systemen aus erreichbar sein. ich hatte hier eine zeit lang den ipcop als vpn-endpunkt in einer virtuellen maschinen ohne probleme laufen.

aber ich hab da eine ganz andere frage: wieso benutzt du vpn wenn du eh schon den r-admin nimmst? meinst du die 128bit twofish verschlüsselung sei nicht sicher genug? (vpn verbindungen verschlüsseln standardmäßig auch nicht höher und twofish ist ein hervorragender und wesentlich schneller algorythmus als der als aes bekannte rijndael) oder geht es dir nur um die authentifizierung per x.509 zertifikat? die vom r-admin verwendete challenge-response password authentication methode entspricht im punkt sicherheit quasie der preshared-keys methode bei ipsec-vpn-verbindungen - zusammen mit der möglichkeit die verbindung von vornherein nur von bestimmten ip-adressen aus zuzulassen ist das eigendlich ein sehr sicheres konzept (bei verwendung eines entsprechen sicheren passworts). ein weiterer vorteil ist, das der r-admin standardmäßig auf einem relativ unbekannten hohen port arbeitet der normalerweise von portscannern nicht abgefragt wird. währen vpn-l2tp mit port udp 500 eigendlich ständig gescannt wird, und pptp mit udp 1701 bei vielen scannern zusätzlich abgefragt wird.

versteh mich nicht falsch, das soll keine werbung für r-admin sein - aber vpn ist ein tool zum tunneln und wrappen, etwas was beim r-admin eigendlich nicht nötig ist.

mfg

looping

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Beitragvon Tronde » 27.10.2004, 00:11

Ok. Das RAdmin ein so hohes Maß an Sicherheit mitbringt war mir ehrlich gesagt noch gar nicht so bewusst.
Unter diesem Gesichtspunkt könnte ich wohl durchaus auf das VPN verzichten.

Du sagtest, du hattest mal ein IP-Cop in der VMWare laufen. Hast du das zufällig dokumentiert oder so?

Ich bin ein absoluter Neuling auf dem Gebiet und möchte mir eine IP-Cop und später dann eine IP-Frog in einer Virtual Machine laufen lassen. Wenn du also zufällig eine deutsche Anleitung oder Dokumentation hättest würde mir das viel weiterhelfen. Denn deutsche Texte lesen sich doch schneller als englische.

MfG
Tronde

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Beitragvon looping » 27.10.2004, 07:59

das war noch die version 1.3 inzwischen gibt es die version 1.4 und es hat sich beim ipcop viel getan (nicht nur im web-frontend) es gibt aber auf der ipcop-homesite unter den doku's eine deutsche installations- und konfigurations-anleitung. schwierigkeiten gibt es nur, wenn der ipcop hinter einem router steht - das nat des routers verhagelt dem ipcop die vpn-verbindung (das lässt sich aber ändern und es gibt auch doku's wie). als alternative könte ich dir noch die monowall vorschlagen - hat vor und nachteile.

mfg

looping


edit: huch, sorry, für die 1.4 gibt es wohl doch noch keine deutsche doku - vielleicht aber schon im deutschsprachigen ipcop-forum

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Beitragvon Tronde » 27.10.2004, 12:21

Ja da habe ich auch schon nachgeschaut. Damit werde ich wohl auch zurecht kommen. Notfalls such ich mir die Sachen aus den einzelnen Threads zusammen.

Danke für deine Hilfe.

MfG
Tronde


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