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Schon installiertes Linux nutzen

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation.

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Schon installiertes Linux nutzen

Beitragvon Pandorra » 26.09.2004, 00:49

Hallo,

ich habe mir heute die Testversion von VMWare Workstation 4.5 build 8848 runtergeladen.

Wenn ich das in der "Installationshilfe für Gastsysteme" richtig verstanden habe, dann muss ich unter Windows 2000 nun Linux in das virtuelle Laufwerk installieren das das Programm erstellt hat.

Ich möchte aber die Linuxinstallation nutzen die ich schon auf der Festplatte habe. Gibt es da irgendeine Möglichkeit?? Oder muss ich Linux nochmal installieren??
Ich möchte auch ab und zu nur Linux nutzen ohne das Windows im Hintergrund was emuliert. Geht das??

Ich habe Windows 2000 SP4 und Suse Linux 8.1



Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!!
Pandorra

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Beitragvon wandan » 26.09.2004, 11:23

Hallo.

Was meinst du genau mit virtuelles Laufwerk?

Vmware macht eigentlich nichts anderes, wie eine oder mehrere virtuelle PC´s zu simulieren. Was du dann in diesen virtuellen PC´s installierst, bleibt dir komplett selbst überlassen.

Du kannst Workstation sowohl auf deinem Windows Host wie auch auf deinem Linux Host installieren. Ich gehe mal davon aus, dass du beides auf deiner Platte hast in einer anderen Partition so wie du geschrieben hast.

Wenn du jetzt Vmware unter deinem Windows installiert hast, und möchtest dann dein bestehendes Linux innerhalb einer virtuellen Maschine nutzen, kannst du nicht auf deine andere Partition oder sowas zugreifen... ok, man kann zwar RAW Devices einrichten und auch direkt zugreifen, das habe ich aber selbst noch nicht getested, und denke auch nicht, dass es sehr empfehlenswert ist. Besser ist es, von deinem bestehenden Linux eine P2V Migration zu machen. Oder es innerhalb der virtuellen Maschine noch mal neu aufzusetzen.

Grüße
Alex

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Beitragvon Pandorra » 26.09.2004, 12:59

Hallo,

Was meinst du genau mit virtuelles Laufwerk?

Ich meine den virtuellen PC.



Wie funktioniert das mit der P2V Migration??

Ist das sowas wie eine Kopie von der bestehenden Linuxinstallation??

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Beitragvon wandan » 27.09.2004, 10:53

Hi.

Das Problem bei P2V ist, dass dein Physikalisches System warscheinlich andere Treiber nutzt, wie das unter Vmware dann der Fall ist. Wie das mit Linux genau geht, kann ich dir jetzt nicht so 100% sagen. Ich habe das bis jetzt nur mit Windows Servern gemacht. Es wäre aber einfach mal einen Versuch wert.

Du musst ein Image von deiner Linux Partition erstellen (www.acronis.com True Image Server meine Empfehlung).

Und dann musst du dieses Image innerhalb deines virtuellen Systems innerhalb von Vmware wieder einspielen. Für das virtuelle System am besten IDE Platten auswählen, das gibt am wenigsten Stress.

Grüße
Alex

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Beitragvon minimike » 27.09.2004, 19:22

Du nutzt SuSE na ja nicht gerade die beste Vorausetzung aber lassen wir das. Treibertechnisch ist Linux anspruchslos du kannst ohne Image usw dein Linux von jedem beliebigen Rechner ohne weiterers starten vorausgesetzt der Treiber ist im Kernel vorhanden wenn nicht must du vorher mit einem angepassten Kernel nachbessern. Kopieren deines Systemes von Festplatte, USB-Stick, oder NFS-Share :
mounten der Device nach z.b. /mnt diese sollte minimum so groß sein das alle Daten von / aufgenommen werden können dann "cp -ax / /mnt" ne weile warten bis alles rüberkopiert worden ist fertig.
Du kannst dann auch auf der Platte oder dem Stick direkt schon Lilo oder Grub in den MBR der Device installieren so das Linux ohne Kunstgriff dort von Starten kann. Knackpunkt ist der Grafiktreiber da must du dir was enfallen lassen, wenn im Echtsystem z.B. die Nvidia Treiber laufen ist deine Grafische Oberfläche darauf konfiguriert. Da VMware aber eine eine eigene Grafikarte liefert must du die Treiber in der XFConfig jedesmal mit z.B. vim um Editieren, weil wenn der keine Nvidia findet kann der auch keine Starten weil ja jetzt ein VMwaretreiber benötigt wird das mus dem System ja mitgeteilt werden. Mein Debian hat 13 Rechner und 18 Festplatten so kennengelernt. Ich installiere auch so für Freunde weil 10 minuten System kopieren, Passworte ändern und persönliche Dateien und Einstellungen löschen da biste in 20 Minuten fertig.
Selbstverständlich kannst du von deiner Linuxpartition inerhalb von VMware auch Linux starten. Mein Vorredner der gute Wandan empfahl diese Arconis dings. Na ja soweit ich weis kann das kein XFS oder ReiserFS sondern nur die uralten wakeligen Dateisysteme wie ext2 oder ext3 die kaum jemand mehr benutzt. Das Teil find ich cool http://www.akcaagac.com/tools/files/shell/cdimage.sh Ich denk mal wenn du ein Backup inerhalb von VMware installierst wirst du am meisten mit zurecht kommen und Spass haben du must dann nur Grafik und Sound neu konfigurieren

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Beitragvon wandan » 27.09.2004, 22:54

Zwar nicht zum Thema aber vielleicht doch hilfreich:

Acronis True Image Server Linux
Supports FAT16/32, NTFS, Linux Ext2, Ext3, ReiserFS, XFS, JFS

http://www.acronis.com/products/trueimageserverlinux/features.html

grüße
Alex

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Beitragvon pigpentux » 27.09.2004, 23:06

huhu,

ich habe es so erfolgreich durchgeführt.

befor:

Physikalischer PC mit Linux Debian Router
PC mit Vmware

howto:

mit Ghost 2003 ein IMAGE erstellt.
dem virtuellen System 2 virtuelle HDDs hinzugefügt.

1. System-Partition
2. Ausstausch-Partition mit GHOST-Image vom Router (wurde zuvor auf einem anderen Guest kopiert der die gleiche Ausstausch-Partition hatte)

mittels Floppy-Disk-Image Tool ein Image der Bootdiskette GHOST 2003 erstellt.

virtuelle Maschine mit Floppy-Image gestartet und dann Image auf System-Partition wiederhergestellt.

lilo war dann platt,

mittels Rescue-Funktion eines Debian CD1 lilo wiederhergestellt.

und siehe da läuft.

habe zum Schluss dann nur noch nen neuen Kernel gebacken der den PCNET32 Modul kennt und fertig

bis denne
thom

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Beitragvon continuum » 28.09.2004, 00:25

Hi
schon alles erledigt wie ich sehe ...

Eine andere Moeglichkeit eine Linux-installation auf Platte x in die Windowds VMware-vmdk auf Platte y zu bekommen ist folgendes Verfahren:

VMware 4.5.x starten
VM anlegen - neue raw-disk erstellen - auf die Linux- disk oder Partition zeigen
Die so gewonnene linux-raw-disk.vmdk mit vmware-diskmanager.exe in eine normale VMDK konvertieren.


Vorteil: man muss nur noch halb soviel schreiben wie bei dem ghost-Verfahren und kann locker in einem Viertel der Zeit damit fertig sein.


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