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vmware und ghost

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation.

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vmware und ghost

Beitragvon Sphereus » 08.07.2004, 09:49

hiho folks,

also, hier hab ich mal wieder ein kleines prob bzw ne frage :-)

ich habe mich gestern mal mit vmware und ghost auseinandergesetzt. zu der gegebenen situation. ich habe ein virtuelles system mit windows xp. virtuelle plattengrösse (ide) ist 10gb. dann habe ich noch ein weiter platte mit 10 gb. hinzugefügt. das system an sich läuft wunderbar. ist als einfache non-indipendet disk installiert, also schnapptschüsse möglich.

so, nun habe ich mir mit ghost 8.0 eine bootdisk bzw 2 gemacht und davon gebootet. dann das virtuelle system auf die 2 virtuelle platte als image gespeichert, ohne die leeren bzw freien sektoren zu beachten. das waren dann so 3.5 gb an reinen daten aus dem xp-system. hat auch super gefunzt. danach habe ich dann zum test das image wieder zurück geklont. resultat: virtuelles clonen funzt soweit (datenintegritätsmässig) super. ABER: das ist scheisse lahm.

beim erstellen eines image hat der gerade mal mit 150MB in der min gearbeitet. und beim zurückclonen gerade mal mit 70 mb und der prozessor ist fast geplatzt :-P

vllt. kurz zu meinem hostsystem:
AMD Athlon XP 1800+
1GB Ram (Infeinion CL2 PC266 DDR)
Maxtor 200 GB 8 MB Cache 7200rpm

So, eigentlich sollte das das mit dem clonen ja etwas schneller gehen, denke ich. Hat da evtl. wer Erfahrung mit?

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Beitragvon minimike » 08.07.2004, 16:18

Du hast virtuelle IDE Platten sagst du ? VMware unterstützt kein UDMA 100 und mehr und die SCSI-Controler sind auch Schweine lahm. Nicht gesagt das VMware schlecht ist aber da könnten die Jungens mal ihre Hausaufgaben machen. Auserdem ist abhängig worauf du deine virtuellen Gastsysteme abspeicherst, auf ner Bambusplatte aus dem Dschungel mit SCSI 2 oder UDMA 33 bekommste nicht viel gerissen, Anders sieht es bei modernen SCSI Platten oder wenigstens Raid bei IDE ( UDMA 100 ) aus, viel und vor allem schneller Speicher ist auch ganz nett

So ich jetzt protz kurze Auflistung ;)
/home = /dev/md0 Im Linuxsoftwareraid
1,5 GB 400er DDR Ram
Pentium 4 mit 3 ghz läuft mit 3,5 ghz Kühler Thermaltheke Subzero

Ich lasse damit zeitweise bis zu 10 maschienen laufen ohne gravierende bzw unakzeptablen Einbussen in der Performance, Ich bereite so grad ein Firmennetzwerk vor

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Beitragvon continuum » 08.07.2004, 17:36

Da nicht alle so geile, tolle Rechner wie minimike haben - ich hab zB. einen 900 AMD und einen 1200 P3 - hier etwas konstruktives.

Bei Windows kann eine starke Fragmentierung der Platte extrem bremsen. Wann hast du zuletzt mit einem guten Defragmentierer gearbeitet?
Ich mache das in der Regel taeglich.

Wie voll ist deine Platte? Bei einer Fuellung von mehr als 2/3 oder 3/4 merkt man deutliche Einbussen.

Was hast du fuer ein OS-type eingestellt beim ghosten? Hast du DOS ausprobiert?
Von Floppies ist auch nicht unbedingt die erste Wahl - schneller geht es wenn die Floppies in eine RAMdisk geladen werden und von CD kommen.
Am schnellsten laeuft ghost als Win32 Anwendung unter Bart PE.

@minimike
die SCSI-Controler sind auch Schweine lahm


das ist Bloedsinn - schau dir mal ein paar Benchmarks an.

Ulli

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Beitragvon Sphereus » 09.07.2004, 09:52

hiho,

erstmal danke für eure antworten, aber ich habe eine recht annehmbare lösung gefunden. mit scsi, das muss ich noch ausprobieren, hab ja noch ne lvd-platte im system :-)))))

so, kurz noch zu der situation. ich habe eine 200GB Platte mit 8MB Cache auf der mehrere Partitionen sind (ca 15GB eine z.B.) Davon habe ich dann für dieses Szenario hier mal 3 genommen. Das Geust-System hat deine 10GB Platte. Nun folgendes: in der ersten Partition speichere ich das erste System ab, das ich auch komplett installiere /(Windows XP). In der 2ten wird nur ein leeres System erstellt, hier will ich ja das vorige System hinghosten (schickes Wort) :-). und in der dritten Partition wird nur eine VM-ware Disk abgelegt. Diese binde ich dann bei bedarf in das eine oder andere System ein. nachdem ich das guestsystem installiert habe binde ich meine platte aus part 3 ein und starte ghost. nun kann ich das eben erstellte system in ein image auf die einzelne vm-disk ghosten. dann binde ich diese Platte in mein 2tes System ein und starte wieder Ghost. nun kann ich das Image in dieses System zurückghosten. Die VM-Platte aus Part. 3 dient also nur als "Wechselplatte zum Speichern von Ghostimages".
Tja, und das hab ich jetzt mal so mit Ghost 8 gemacht und hat auch alles super gefunzt. War aber shitty lahm. Jetzt kommts: Man "release - STRG-ALT" mal seine Maus und...............aus einer Übertragunsrate von ca 100 MB pro Minute werden 400 MB/min. Damit bin ich soweit zufrieden, denkt man doch daran, dass es sich um ne IDE-Platte handelt, das ganze virtuell läuft, der Prozessor dampft, die Daten auf einer, nicht auf 2 seperaten Platten hinundhergeschoben werden etc...
Also, soweit bin ich jetzt zufrieden :-)

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Beitragvon clabo » 12.07.2004, 21:48

Norton Ghost als DOS Applikation verwendet virtuelles I13 zum Plattenzugriff. Wir haben hier, auch unter anderen Emulatoren, schon desöfteren gravierende Performanceeinbußen im Vergleich zu OS-Zugriff mit geladenen Protected-Mode Treibern festgestellt.

Auch im native Case kann das, je nach Chipsatz, Platten und CO auftreten.

Hier liegt schon bei Ghost viel im Argen. Es gibt bei Ghost Einstellmöglichkeiten bzgl. des Int13h und Int27h Handlings, vielleicht da mal drehen.

Inwieweit das VMWare-BIOS I13-seitig "sauber" ist, steht auf einem anderen Blatt. Es ist bekannt, dass der Emulator bei 16bittigen Instruktionen seine Mühe hat. Inwieweit das auf einen virtuellen Real-Mode Einfluss hat müsste man mal genauer austesten.

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Beitragvon continuum » 12.07.2004, 21:56

Hi Clabo
kennst du dich mit DOS genauer aus?
Ich muss irgendwie eine VM in die Gaenge kriegen bei der Quemm laeuft - hast du vielleicht einen Tip.

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Beitragvon clabo » 12.07.2004, 22:33

Jein ....

QUEMM ist lange her und war schon immer ein Problem. Was ich denke:

Dos läuft im Real Mode. Diverse Speichermanager wie EMM386 oder QUEMM verwenden jedoch Extended Memory (EMS, High Memory) im Protected Mode unter Kontrolle des (hier ja virtuellen A20Gates). Herauskommt der "virtuelle X68 Mode", so war zumindest damals der Sprachgebrauch.

Es gibt Anwendungen die unter diesem Modus nicht laufen und ziemlich böse abfackeln. Allerdings kann (aber muss nicht) jede APP den Betriebsmodus der CPU durch Auslesen eines Prozessorregisters ermitteln. Man guckt dann schon mal blöd woher eine App weiß, dass Sie grad in einer OS/2 VDM läuft...

QUEMM macht das so und da gab es vor zig Jahren zu W3.11 Zeiten schon viele Klagen weil die Memory-Manager kollidierten und es furchtbar krachte.

Bitte mal die config.sys schicken. Das wäre der einfachste Weg.

Welchen Wert dieses Register in einer VDM hat weiß ich nicht. Allerdings kann es schon sein, dass das BIOS das VX86 Flag setzt und QUEMM das merkt.

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Beitragvon continuum » 12.07.2004, 22:47

Was muesste man an der virtuellen Hardware aendern damit Quemm zufrieden waere?

Bitte drueck das mal so aus wie "A20 Gate abstellen" , "ACPI deaktivieren" oder "cacheable int20 an/aus"

Ich habe da einige Moeglichkeiten zum experimentieren weiss aber wie gesagt wenig darueber wann sich Quemm wohlfuehlt.

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Beitragvon clabo » 12.07.2004, 22:54

Gib mir mal nen Tip wie ich ins BIOS komme, F2 geht nicht.

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Beitragvon clabo » 12.07.2004, 23:06

Haute hin, das Tastaturverhalten von VMWare ist etwas "strange".

Im BIOS gibt es disbezüglich keine relevanten Settings. Warum auch. Macht hier theoretisch keinen Sinn.

Was auch noch sein könnte: QUEMM führt als "extrem aggessiver Speichermanager" 16bittige privilegierte Instruktionen aus. Dann wäre definitiv mau. Wie bei OS/2.

Ich kanns gerne mal unter CTX versuchen wenn Du mir ne Copy von QUEMM hast.

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Beitragvon continuum » 13.07.2004, 02:24

Hi
solche Schalter wie ACPI an oder aus findest du nicht im Bios oder im Gui.
Stell dir vor jeder wuerde dadrin rum wuehlen - das wollte sich der VMware-support wohl nicht antun.
Aber in die vmx kann man viele nette Sachen eintragen - deswegen das
Bitte drueck das mal so aus wie "A20 Gate abstellen" , "ACPI deaktivieren" oder "cacheable int20 an/aus"


Bei der Sache geht es um ein uraltes Autocad was eine Maschinensteuerung programmiert - das braucht leider Quemm.
Wenn ich dastechworm-dos-floppy mit der Quemm-option ans laufen bekomme bin ich schon zufrieden.

Ulli


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