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VM für Gameserver

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation.

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VM für Gameserver

Beitragvon Dexter » 01.03.2004, 20:50

Hallo!
Ich hab noch recht wenig Erfahrungen mit VM Ware!
Aber ich Spiele mit dem Gedanken auf meinem Gameserver (nur LAN) jedes Game in eine VM zu Packen so könnten ja die Server (komplettes OS) unabhängig von einander Rebootet werden!
Ich hab auch Teilweise das Gefühl das sich die Server den RAM weg fressen und somit ins Gehege kommen!
Usw..
Können da Probs auftreten wegen IPs, CPU Last usw..

Ach ja die Hardware
XP2100
1024MB PC400
GraKa nd MainBorad sind ja warscheinlich ergal!?
Host ist SUSE9.0 und Gast auch SUSE9.0 oder Gentoo

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Beitragvon continuum » 01.03.2004, 22:35

Hi
mit IPs sehe ich da eigentlich keine Probleme - eher schon mit der CPU-Last. Aber ich habe wiederum keine Ahnung von Gameservern. Vielleicht kannst du ja mal konkreter ansagen, was du wissen willst und wie aufwaendig solche Spiele fuer den Gameserver sind.
In der naechsten VMwareversion kannst du den RAM swappen - also auslagern. Wahrscheinlich kommt dir das zugute.

Ulli

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Beitragvon looping » 01.03.2004, 23:49

mhh, so wie ich das beurteile, liegt eine weitere schwierigkeit in der netz-geschichte - vmware stellt dir schließlich nur 10mbit-karten zur verfügung, und wenn da der ganze baller-clan drauf zugreifen soll, suchen die sich hinterher noch wirklich einen zum erschießen ... .
aber da ich auch keine ahnung von gameservern habe, kann ich mich da natürlich auch täuschen. abgesehen davon ist es aber wahrscheinlich sinnvoll, die kleinstmöglich lösung zu fahren - also keine suse 9, kein kde, keine überflüssigen serverdienste, sonder ein puristisches slackware mit blackbox/fluxbox ohne irgendein schnickschnack (gentoo geht natürlich auch, aber auch das bitte "nackt").

mfg

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Beitragvon minimike » 02.03.2004, 16:43

Re Netzwerkgeschichte

du kannst auch ne USB NIC drannklemmen die Kosten bei Snogard 20 und beim T-Point ca 50 Euronen . Beide laufen mit Linux und du hast dann fast ne 100MBit Leitung. Ich hatte immer einen Gast so ans Netzwerk geklemmt lüppt prima so :). Leider begrenzt USB 1.1 da VMware nur das unterstützt, die Leitung auf 11 MB/sec was die NIC nur zu 90 % auslastet

Und für Server ist Debian oder als abkömmling Admantix immer die erste Wahl

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Beitragvon Dexter » 02.03.2004, 20:47

Also ich plan grad so ca drei-vier Server parallel laufen zu lassen natürlich alle Dedicated.
Die Server verwalten dann nur die Paketverteilung zur Not könnte man solche Server auch noch auf nen 3/86er installieren allerdings nur mit wenig Slots. (Anzahl der möglichen User)
Was die CPU Last angehet ist meist nur bei MapChange (und mir ist es dann auch ziemlich egal ob er 10 sek oder 30 sek braucht) der fall und auch der Festplatten zugriff spiet da eine Rolle da die Neuen Maps irgendwoher geladen werden müssen! Es läuft ein RAID 0 allerdings hab ich keinen Plan wie VM Ware das ausnützt oder überhaupt einen Nutzen davon hat!
Was die IPs angeht wenn ich jetzt mit mehr IPs über eine Karte geh steigt da nich der Ping enorm?
Hat es evtel nen Vorteil wenn ich über mehr Netzwerkkarten an den Switch geh?

10mbit sollten Reichen ist ja kein FTP! Man kann ja auch ohne Probs über DSL mit 40 Leuten zocken! Wenn jede VM ne eigene Karte hat sollte das dann ja auch egal sein!? (Server sollte aber schon an 2mbit Leitung sein!!!)
OK der PCI Bus macht zu aber wie gesagt meist nur bei beim Wechsel der Maps und es ist eigentlich auch recht unwahrscheinlich das die Gams gleichzeitig die Maps Swichen! (*malhoffen*)

Was braucht eigentlich eine VM an RAM und CPU im Idylle Modus?

Wegen dem nackt OS! Darum ja ach Gentoo in der Auswahl! Gentoo kenn ich! Mit Debian hab ich mich noch nie befasst!


Meine Alternative zu VM ist chroot mit virtuzzo! Ich hab aber Leider keine vergleich!

Ist ja auf die schnell ganz schön viel Text geworden!

Also in diesem Sinne Dexter

(ich hab bestimmt was vergessen zu fragen) :roll:

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Beitragvon looping » 02.03.2004, 23:57

stimmt, eine usb-nic hatte ich vergessen, da wäre also noch einiges möglich - aber 20 oder sogar 50 euronen würde ich nie dafür zahlen. bei atelco gibt es sowas für 14,90.

(nein, ich bin kein atelco mitarbeiter, und beziehe von denen leider auch keine provisionen)

mfg

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Beitragvon minimike » 04.03.2004, 15:10

hmm Atelco sagst du was haben denn die NICs für Chipsätze ? Die von der Teledumm kostet 50 € läuft aber immer zuverlässig und sehr gut. Ich will mir die Tage eine zweite kaufen.

Ist keine Offence aber ich halte von Gentoo nix da kann ich direkt SuSE nehmen, ich sehe da Qualitativ keinen grossen Unterschied nur da geht die Installation wenigstens schneller.

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Beitragvon looping » 04.03.2004, 16:25

bei atelco haben die dinger rtl8150, bzw rtl8150L chips - während du für alle microsoft-betriebssysteme (falsch, winxp+sp1 und server 2003 hab ich nicht ausprobiert :wink: ) einen treiber benötigst (auf mini-cd), erkennt das slackware 9.1 auf meinem notebook das teil direkt - ip-adresse festlegen und los! soweit ich weiß, sollten entsprechende module (rtl8150.o) seid kernelversion 2.4 grundsätzlich vorhanden sein. neben den ms-treibern für usb1- und usb2-betrieb, liegen auf der cd auch die modulsourcen für linux bereit - alles in allem also eine runde sache. was laufen denn für chips auf den t-com-dongeln, die einen solchen preis rechtfertigen sollten???

mfg

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Beitragvon minimike » 04.03.2004, 20:38

Die Karte läuft mit dem Pegasustreiber, der ist für 3com und d-link Chips. Die NiC`s mit nem rtlxxxx Chip sind in der Regel sehr preiswert im Handel erhältlich. Aber ich schaffte mit keiner rtlxxxx Karte bisher die 12 mb/sec Marke. Sprich es steht 100 mbit drauf aber laufen wird sie mit 40 % . Dafür gibt es sie halt für nen Appel und ein Ei ;-) . Ich hab selber noch 3 Karten ( PCI ) hier auf Lager

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Beitragvon looping » 05.03.2004, 11:58

nun ja, das die realtech-chips nicht die allerschnellsten sind ist ja bekannt - es fehlt einfach der aktive controller. andererseits werden die meisten dieser karten sowieso hauptsächlich an usb1.1 betrieben, das geschwindigkeitsdefizit gilt hier also nicht. noch dazu ist eine solche lösung ja eh kaum für den dauerbetrieb unter last gedacht, sondern um mal eben eine vorhandene maschine aufzrüsten ohne sie aufschrauben zu müssen - bei mir kommt noch dazu, das in meinem lan sowieso keine "schnelle" nic arbeitet, sondern eh alle auf einen 8129, einem 8139 oder dem nforce basieren. wer mehr will, muss mehr bezahlen - das ist wohl war : 50 euro find ich aber trotzdem zuviel (oder besser unverhältnissmäßig).

mfg

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Beitragvon Dexter » 05.03.2004, 13:28

ähh klopf klopf hallooooo!!!
könnt ihr euer eigenes threade auf machen!!!

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Beitragvon looping » 05.03.2004, 14:13

ok. - aber da du keine weitere frage gestellt hattest, passte das alles soweit ganz gut dahin ... :wink:

mfg

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Beitragvon Dexter » 05.03.2004, 19:49

OK dann noch mal nur für dich!

Kleiner Auszug von oben!
Was die IPs angeht wenn ich jetzt mit mehr IPs über eine Karte geh steigt da nich der Ping enorm?
Wenn jede VM ne eigene Karte hat sollte das dann ja auch egal sein!?
Hat es evtel nen Vorteil wenn ich über mehr Netzwerkkarten an den Switch geh?
Was braucht eigentlich eine VM an RAM und CPU im Idylle Modus? //Klar den reservierten braucht es noch mehr?
Es läuft ein RAID 0 allerdings hab ich keinen Plan wie VM Ware das ausnützt oder überhaupt einen Nutzen davon hat!

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Beitragvon looping » 05.03.2004, 20:36

uuppss, sorry, hatte ich wohl übersehen. na gut, dann mal los:

zu 1:
keine ahnung - aber eigendlich sollte er nicht sonderlich steigen. vmware reserviert auf der real-nic einen festen bandbreitenbereich (10mbit), der wie jede andere nic im netz direkt angesprochen wird. der host bekommt das nichtmal mit.
zu 2:
richtig. wobei allerdings zu beachten ist, daß die meisten netzwekkarten eben keine 100mbit bringen. hast du also z.b. eine rtl8129, die sagen wir mal 50mbit leistet, kannst du eigendlich nur 4 vmware-nic's tatsächlich mit volllast betreiben (der host will ja auchnoch ein bisschen, und wenn es nur darum geht selbst eine dhcp-adresse zu bekommen.
zu 3:
meistens bringt das mehr an netzwerkkarten probleme - die verwaltung der einzelnen schnittstellen und das zusammenfassen der bandbreitenbereiche ist aufwendig - ich werfe hier mal das stichwort "load-balancing" in den raum. das ist etwas, was du nur mit karten tun solltest, die über einen eigenen controller verfügen (also eben die teuren nic's von ibm, delink, 3com, von denen minimike gesprochen hat - nimmst du "normale" nic's belasten diese die cpu relativ stark, bzw. ist dieses feature teilweise gar nicht möglich). die vmware-nic's gehören definitiv nicht dazu.
zu 4: eine virtuelle maschine ist wie eine real-maschine - daher braucht sie im ruhezustand eigendlich nichts (solange keine aufwendigen screensaver laufen). das hat aber nichts zu sagen, da der ram, der für die virtuelle maschien reserviert wird, schon während des einrichtens der maschine festgelegt wird (du kannst ihn nachträglich noch editieren). gibst du der maschine also 256mb-ram, dann belegt sie 256mb-ram, ob sie die grade benötigt oder nicht. bei der cpu ist das so, daß vmware die cpu bestmöglich ausreizt, und die zeitscheiben den gästen zu gleichen teilen zur verfügung stellt. wird die rechenleistung in einer maschine allerdings nicht gebraucht, wird sie wieder in den großen topf geworfen und neu verteilt - maschinen, die stark belastet sind, bekommen also mehr rechenleistung als unbelastete maschinen.
zu 5:
ob der host auf einem raid0 läuft oder nicht, ist für die virtuellen maschinen uninteressant - vmware-partitionen sind üblicherweise große dateien und diese werden mit der von der real-hardware bereitgestellten geschwindigkeit bearbeitet. dein raid0 (gerne auch als "kamikaze-raid" betietelt: schnell und schnell kaputt) macht sich also in sofern bemerkbar, als das die systemleistung des hosts, und damit im gleichen maße die systemleistung der gäste angehoben wird.

hoffentlich konnte ich helfen - irgendwie hab ich deine fragen echt übersehen.

mfg

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Beitragvon Dexter » 05.03.2004, 21:33

Vielen Dank!
Jetzt hast du mir geholfen!!!
:wink:


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