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Installation auf mehreren Rechnern verwenden

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation.

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Installation auf mehreren Rechnern verwenden

Beitragvon Patricia » 29.02.2004, 21:37

Hallo NG,

wer kann mir weiterhelfen.
Ist es möglich, wenn man ein unter VMware installiertes Betriebssystem auf einem anderen Rechner "natürlch unter VMware" zu verwenden?

Funktioniert das überhaupt?
Wenn JA, worauf ist zu achten?
Liebe Grüße Patricia

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Beitragvon continuum » 01.03.2004, 01:23

Hi
solange du nicht von Workstation4 auf Workstation3 wechseln willst, sollte es eigentlich relativ problemlos gehen. Ausnahme: Suse und einige Redhats und Fedoras wenn diese einem Athlon oder sonstwie speziellen Kernel installiert haben.

Ansonsten den ganzen Ordner mindestens aber die *vmdk-Dateien mitnehmen und auf dem neuen Rechner eine neue VM aufsetzen unter Verwendung der alten *vmdk-Festplatte.
Evtl. musst du hier und da noch ein paar Pfade anpassen aber in der Regel gibt es keine Probleme.

Schlafende VMs auf jeden Fall vorher wecken und ordentlich runterfahren, da sie sonst beim Aufwachen einen traumatischen Schock erfahren wuerden. - Stell dir vor, du schlaefst auf den Bahamas ein und wirst am Nordkap geweckt ....

Ulli

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Beitragvon Bernd das Brot » 17.03.2004, 17:41

Hallo zusammen!

Ich habe zu diesem Thema auch mal eine Frage:
Ich habe als Host Betriebssystem MS Server2003 laufen,
drauf ist ein GSX Server2.5 installiert. Die darauf laufende virtuelle Maschine ist MS Win XP Prof.......soooo

jetzt habe ich die den Ordner, der virtuellen Maschine (mit .vmdk Datei usw.) übers Netzwerk auf mein Notebook kopiert. Auf dem Notebook läuft auch ein GSX Server2.5 und ein MS Server 2003 als Host OS.
Den Ordner der virtuellen Maschine habe ich in das richtige Verzeichnis eingefügt. Und zuvor eine neue VM gebastelt.

Beim hochfahren der VM bekomme ich jedoch einen Bluescren.?!

Meine Frage allgemein zu VM Ware: Sind euch Probleme beim wechsel der Hardware bekannt? Hattet ihr Vergleichbare Probleme? Wie sieht es aus wenn ich Testumgebungen (also verschiedene *.vmdk Dateien) auf DVD brenne und mir irgendwann einen neuen Rechner zulege, kann ich die erzeugten *.vmdk Datein wieder benutzen oder sind sie dann Wertlos?

Ich bin dankbar, wenn ihr mir eure Erfahrungen schildert.

MFG Dirk.V

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Beitragvon continuum » 18.03.2004, 00:16

Hi
stell dir vor: du bist im Urlaub auf Hawai - du legst dich nachts ins Zelt und schlaefst ein.
Dann kommen ein paar gemeine Zeltverlagerer, nehmen dich mitsamt Zelt und verlagern euch beide nach Haiti.

Du wachst morgens auf, denkst - da ist doch irgendwas komisch ... aber weil das Bier genauso lauwarm ist wie in Hawai reagierst du gelassen.

So jetzt kommen statt den gemeinen Zeltverlagerern ein paar hundsgemeine Zeltverlagerer und verlagern euch beide in die Antarktis.
Du wachst morgens auf und niemand kann dir veruebeln dass du angesichts von -50 Grad nur mit einer Badehose bekleidet leicht psychotisch reagierst und hypochondrische Alueren an dir entdeckst, die du vorher noch nicht kanntest.
Da VMware-maschinen auch nur Menschen sind - ist der Fall hier aehnlich.

Redhat auf Host mit Athlon Kernel wird auf einen P4 verlagert = Antarktis
Windows auf Host mit P3 wird auf einen P4 verlagert = Haiti
Windows auf Host mit SDRAM wird auf einen DDRRAM verlagert = kann ectl. panisch reagieren

Also es kommt auf die Kombination CPU + RAM an. Je groesser die Unterschiede umso Antarkis.
Windows macht keinen grossen Unterschied was CPUs angeht - alles mit dem gleichen kernel - solche Unterschiede wie Hyperthreading oder Speedstep koennen schon eher Probleme machen.
Indirekt sind auch Audio-Karte, Tastatur mit oder-ohne Funk, USB-Bustype bei der Sache beteiligt.

Linuxe sind, wenn sie wie Suse ZB. unterschiedliche Kernel je nach CPU installieren in diesem Fall manchmal wesentlich zickiger.

BSDs sind ja sowieso viel mobiler und aufgeschlossener als andere OS und bereiten eigentlich weder bei p2v, v2p oder v2v irgendwelche Probleme. Es sei denn, man haette von Hand einen sehr speziellen Kernel gebaut.

Windows Host nach Linuxhost macht ansich auch ueberhaupt keine Probleme.

Allgemein gilt:
zur Sicherheit beim ersten Aufwachen in neuer Umgebung:
KEIN USB verbinden
kein Echtfloppy verbinden - aber das sollte man ja sowieso NIE machen
kein EchtCD verbinden - das koennte auch eine grosse Irritation hervorrufen zB: alter Host 8x CD - neuer Host 52x DVD/RW
Netzwerkkabel an den virt. Nics abziehen oder alte MAC zuweisen lassen

auf jeden Fall beim ersten Start BIOS kontrollieren und auf jedenfall den LARGE-DISK-ACCESS-MODE richtig einstellen - Win=DOS *nix=OTHER

Man muss auch nicht immer eine neue Maschine bauen, wenn man in der vmx zB Mac-Addressen fest eingetragen hat oder sehr viele SCSI-Platten eingebaut hat ist es oft einfacher in der vmx ein Paar /gegen \ auszutauschen.

Lange Rede - kurzer Sinn : machs einfach - wenn was schieflaeuft sagt dir vmware schon Bescheid.
Und wenn die disks auf nonpersistent stehen kannst du den Vorgang 1000x ueben ohne dass du was kaputtmachst.

Ulli Hankeln


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